AW: Adblock Plus: Axel Springer droht am LG Köln eine Niederlage
Kann man nicht vergleichen, ein Email Postfach gehört dir vielleicht und da sollte man auch gegen Werbung vorgehen können, die man ungefragt erhält. Eine Website jedoch gehört dem Betreiber und der kann da draufpflastern was er möchte, denn schließlich zwingt dich niemand diese Website zu besuchen. Du gehst ja auch nicht zum Laden um die Ecke und beschwerst dich, dass die Schaufenster mit Aktionsplakaten zugeklebt sind und dir die Sicht versperren.
Meiner Meinung nach wäre es legitim, wenn Adblock nicht funktionieren würde. Doch den Einsatz zu kriminalisieren geht auch schwer, da schließlich der Nutzer die Kontrolle haben sollte, was auf seinen Rechner geladen wird und was nicht. Außerdem bräuchte es dann auch endlich mal einen gesetzlichen Rahmen für die Websitebetreiber und Werber, denn wenn die haften würden falls Schadsoftware über ihre Website verbreitet wird und auch mit Strafen rechnen könnten bei "irreführenden Praktiken" (i.e. Inhalte werden vorgegaukelt aber sind durch nicht wegklickbare Werbung verdeckt) oder "chainlinking" etc. dann hätte man gar nicht den Bedarf für Adblock.
Ich bin seit Windows 10 gerade testweise mit Microsoft Edge und ohne Adblock unterwegs und muss sagen, dass es bis auf die Videowerbung (immer zu laut und bei jedem einzelnen Video ist einfach zu viel) erträglich ist (wobei Popups wohl geblockt werden, auch wenn Edge bislang kein Adblock Addon hat).
Wenn sie schon den Zeitungsprospektvergleich bringen, dann sollen sie Adblock als "Bitte keine Werbung einwerfen"-Hinweis am Briefkasten ansehen. Und dort kann der Briefkastenbesitzer bei Zuwiderhandlung sogar auf Unterlass klagen.
Kann man nicht vergleichen, ein Email Postfach gehört dir vielleicht und da sollte man auch gegen Werbung vorgehen können, die man ungefragt erhält. Eine Website jedoch gehört dem Betreiber und der kann da draufpflastern was er möchte, denn schließlich zwingt dich niemand diese Website zu besuchen. Du gehst ja auch nicht zum Laden um die Ecke und beschwerst dich, dass die Schaufenster mit Aktionsplakaten zugeklebt sind und dir die Sicht versperren.
Meiner Meinung nach wäre es legitim, wenn Adblock nicht funktionieren würde. Doch den Einsatz zu kriminalisieren geht auch schwer, da schließlich der Nutzer die Kontrolle haben sollte, was auf seinen Rechner geladen wird und was nicht. Außerdem bräuchte es dann auch endlich mal einen gesetzlichen Rahmen für die Websitebetreiber und Werber, denn wenn die haften würden falls Schadsoftware über ihre Website verbreitet wird und auch mit Strafen rechnen könnten bei "irreführenden Praktiken" (i.e. Inhalte werden vorgegaukelt aber sind durch nicht wegklickbare Werbung verdeckt) oder "chainlinking" etc. dann hätte man gar nicht den Bedarf für Adblock.
Ich bin seit Windows 10 gerade testweise mit Microsoft Edge und ohne Adblock unterwegs und muss sagen, dass es bis auf die Videowerbung (immer zu laut und bei jedem einzelnen Video ist einfach zu viel) erträglich ist (wobei Popups wohl geblockt werden, auch wenn Edge bislang kein Adblock Addon hat).

Falls AdBlock irgendwann mal verboten wird, oder falls die Firma Geld für Adblock verlangt, werde ich selbst anfangen, mir einen einfachen Adblocker zu schreiben. Der wird dann zwar bei weitem nicht so leistungsfähig sein wie das Original, dafür aber genau meinen Bedürfnissen entsprechen.



