Ad-Blocker-Verbot: Medien erhalten Unterstützung aus der Politik

AW: Ad-Blocker-Verbot: Medien erhalten Unterstützung aus der Politik

Das ist hier (um mal auf das Thema zurück zu schwenken) mit der Werbung genau das gleiche Problem. Kaum einer will bezahlen, alle zeigen erst mal mit dem Finger auf die böse Werbeindustrie und es kann ja überhaupt nicht sein das sich diese Lobby mit der Politik verständigt. Das wir hier aber nur die Möglichkeit zu einer Diskussion haben, weil sich PCGH unter anderem Werbefinanziert, will kaum einer so recht begreifen oder ignoriert es. Wie gesagt, alles ist ein Kompromiss und nichts auf dieser Welt ist kostenlos....nein auch nicht PCGH....


Es ist nun mal so dass auch Unternehmen die Möglichkeit nutzen (können) die Geschäftswelt auf das www auszuweiten. Keiner zwingt irgend jemand, irgend etwas kostenlos zu machen bzw anzubieten.
Da frag ich mich doch was sich zB Fachpressen ect so dabei gedacht haben? Wir setzen mal eine Präsenz und suchen später Lösungen um daraus Kapital zu machen", oder wie lief / läuft das so ab?

Als es das Web so noch nicht gab rannte man zum Kiosk oder eben dort hin wo man seine Zeitschriften bekommen hat und kaufte ein.
Man hätte auch gleich ein Geschäftsmodell im Netz etablieren können. Also was war wohl die Intention?!
Im Laufe der Zeit dann zunehmend den Besucher mehr und mehr auszuleuchten, Gefahren auszusetzen und zu bedrängen ist nicht die feine Art, da braucht man später dann auch nicht zu "Mutti" rennen, weil der User irgend wann sagt: es reicht auch mal!

Na wo liegt der Fehler, wenn man sich von Anbeginn öffentlich und frei zugänglich im web präsentiert?
Im Nachhinein den Konsumenten ein schlechtes Gewissen zu machen....das gehört sich nicht.
Es geht echt überall zunehmend in richtung Paywall und Abos.
Nur das sollte man sich doch vorher überlegen, oder nicht?

Was wäre hier also die Folge wenn nahezu alle Werbung blocken? PCGH macht dicht. Was ist daran nun so verwerflich das sich die Werbe-Lobby an die Politik wendet und reagieren will, bevor es zu spät ist?

Erst Springer, dann andere. Ich höre sie schon alle bei "Mutti" jammern "Wir haben etwas kostenlos angeboten, können es aber nicht mehr finanziell stützen. Sorgt dafür, dass der User hinnehmen muss Content, welcher nichts mit unserem Unternehmen zu tun hat zu konsumieren und sich eventuellen Schädlingen auszusetzen zu müssen, die von Drittanbietern stammen und auf die wir keinen Einfluss haben. Wir sehen natürlich nicht ein dafür zu haften, wollen aber mit den Daten Fremder Geld erwirtschaften."

Was für ein Geschäftsmodell, getragen diktatorischer Maßnahmen.
Na so weit kommt es noch^^

Das ist genau das was ich meine . Erstmal Objektiv darüber nachdenken, warum etwas gefordert oder gemacht wird

Also wenn ich so drüber nach denke, dann würde ich behaupten, dass es verdammt dreist und Menschenunwürdig ist.
Erst sollten sich die Voraussetzungen ändern, wie zB die Haftung...

Sich auch mal in die "böse Lobby" hinein versetzen, die letztlich auch nur ihre eigenen Interessen vertritt

Die da wären alles über fremde Server laufen zu lassen um selbst kosten zu sparen.
Da wird kaum bis gar nichts eingebunden.
Werbung samt Schädlinge werden von fremden Servern direkt auf die Clienten abgerufen.
Was also rechtfertigt es Anspruch zu erheben, dass andere sich die Werbung rein ziehen müssen, wo die Kosten dafür nicht mal man selbst trägt und die Werbung dazu noch wo anders her kommt?
Da wird argumentiert, dass dies alles zum Content gehört - ein Paket ist, das man beim Besuch auf entsprechender Seite angeboten bekommt.
So einfach dann doch nicht.
 
AW: Ad-Blocker-Verbot: Medien erhalten Unterstützung aus der Politik

Na wo liegt der Fehler, wenn man sich von Anbeginn öffentlich und frei zugänglich im web präsentiert?
Im Nachhinein den Konsumenten ein schlechtes Gewissen zu machen....das gehört sich nicht.
Es geht echt überall zunehmend in richtung Paywall und Abos.
Nur das sollte man sich doch vorher überlegen, oder nicht?

Nun, das Printmedien immer mehr an Bedeutung verlieren und Verlage gezwungen sind sich breit im Internet aufzustelle, ist sicherlich kein Geheimnis. Und natürlich ist das Angebot durch die ersten Online Vertreter entsandten, die neben anfänglich zarter Finanzierung durch Werbung, das ganze wohl auch durch die Verkäufe von Printmedien finanziert haben. Es ist sicherlich richtig das man von Anfang an ein richtiges Bezahlmodell hätte etablieren sollen, allerdings ist es schwer abzuschätzen ob das auch bei den Konsumenten angekommen wäre.

Erst Springer, dann andere. Ich höre sie schon alle bei "Mutti" jammern "Wir haben etwas kostenlos angeboten, können es aber nicht mehr finanziell stützen. Sorgt dafür, dass der User hinnehmen muss Content, welcher nichts mit unserem Unternehmen zu tun hat zu konsumieren und sich eventuellen Schädlingen auszusetzen zu müssen, die von Drittanbietern stammen und auf die wir keinen Einfluss haben. Wir sehen natürlich nicht ein dafür zu haften, wollen aber mit den Daten Fremder Geld erwirtschaften."

Was für ein Geschäftsmodell, getragen diktatorischer Maßnahmen.
Na so weit kommt es noch^^

Das sich Springer (und alle anderen Websiten) nun eher an einen Werbevermittler wenden, statt selbst Werbeverträge abzuschließen finde ich nun nicht sonderlich schlimm. Kleinere Websits wären vermutlich gar nicht in der Lage an brauchbare Verträge zu kommen oder gar ihr System selbst effizient zu schützen. Sicherheitslücken sind aber gewiss ein Problem, die sich wiederum aber auch nicht so einfach lösen lassen. Das der Flashplayer bescheiden und ein Softwareflickern sondergleichen ist, bedarf keiner Diskussion. Aber wäre es nicht der Flashplayer, wäre es eine andere angreifbare Software. Das ist nun mal die digitale Welt. Egal was man betrachtet, von Steam, über die Sony Filmstudios bis hin zu Regierung, alles wird (erfolgreich) angegriffen, es muss nur lukrativ genug sein.

Inwiefern das Geschäftsmodell Onlinewerbung tragbar ist kann wohl niemand hier wirklich einschätzen. Zweifelsohne ist personalisierte Werbung jedoch ertragreicher, weil schlicht die Trefferquote höher ist. Es ist aber auch nicht von der Hand zu weisen, das es Papier immer schwerer hat und so natürlich auch die Werbeerträge steigen müssen.

Aus meiner Sicht ist ein Abo Angebot aber schon eher ein letzter Ausweg aus der Situation, als eine Genial Idee, Umsatz zu generieren.

Also wenn ich so drüber nach denke, dann würde ich behaupten, dass es verdammt dreist und Menschenunwürdig ist.
Erst sollten sich die Voraussetzungen ändern, wie zB die Haftung...

Nun keiner weiß wie der Gesetzesentwurf letztlich aussieht, aber ich wage mal zu bezweifeln, das es einfach heißt: wir verbieten Werbeblocker.

Die da wären alles über fremde Server laufen zu lassen um selbst kosten zu sparen.
Da wird kaum bis gar nichts eingebunden.
Werbung samt Schädlinge werden von fremden Servern direkt auf die Clienten abgerufen.
Was also rechtfertigt es Anspruch zu erheben, dass andere sich die Werbung rein ziehen müssen, wo die Kosten dafür nicht mal man selbst trägt und die Werbung dazu noch wo anders her kommt?
Da wird argumentiert, dass dies alles zum Content gehört - ein Paket ist, das man beim Besuch auf entsprechender Seite angeboten bekommt.
So einfach dann doch nicht.

Hmmm... im Falle von Springer (oder einer vergleichbar großen Website) ist Outsourcing vielleicht nicht notwendig, da dass Kapital für eine eigene Abteilung vorhanden wäre. Andererseits ist es gerade bei diesem Thema auch nicht verkehrt die Zügel an eine Firma zu geben die sich ausschließlich mit dem Thema beschäftigt. Kleine Websits kommen selbstredend nicht um einen externen Hoster drumherum.
Das mit dem Kosten tragen verstehe ich nicht so recht? Der Geldfluss ist ja vom Werbevermittler zum Springer hin, damit dieser seine Redakteure und Serverkosten bezahlen kann.

Was für'n Quatsch.
Die erzielte Reaktion ist Abscheu vor der Werbung.
Ich weiß nicht, ob Psychologie zum Werbefritzenstudium gehört; muß mal meinen Nachwuchs fragen.
Aber: den Leuten auf die Nerven gehen ist meist keine gute Stategie.

Dann hat sich die Werbeindustrie erfolgreich selbst ins Bein geschossen ;)
Ich Maße mir ja nicht an Werbfuzi studiert zu haben, aber die Erklärung zu immer penetranteren Werbungen bliebe somit offen.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Ad-Blocker-Verbot: Medien erhalten Unterstützung aus der Politik

Dann hat sich die Werbeindustrie erfolgreich selbst ins Bein geschossen ;)

Die Holzhammermethode funktioniert meist gar nicht.

ALLE Werbungen, die ich mir jahrzehntelang gemerkt habe, liefen über das Unterbewußtsein.

Da heißt gute Sprüche oder Argumente mit eingängiger Melodie kombiniert.
Die sollte einen locker flockigen Rhythmus und keine Brüllereien enthalten - da schalte ich sofort ab.

Ich Maße mir ja nicht an Werbfuzi studiert zu haben, aber die Erklärung zu immer penetranteren Werbungen bliebe somit offen.
Vielleicht fällt den Werbenden nichts mehr geniales ein?
Sag mir mal einen Werbespruch aus dem letzten Jahr: ... .

Merkste was?
 
AW: Ad-Blocker-Verbot: Medien erhalten Unterstützung aus der Politik

Das darf man aber nicht verwechseln. Es gibt im Netz genau genommen keine kostenlosen Angebote, es gibt höchstens Angebote für die du nichts zahlen musst. Für den Betreiber entstehen immer Kosten. Und für diese Seite hier musst du nach wie vor auch nichts bezahlen.

Da irrst du. Ich weiß nicht wie die aktuelle Situation ist, aber wir Mods konnten (und afaik können) das Heft-Abo kostenlos bekommen. Ich wusste das, und hatte auch temporär mal ein Abo, das habe ich aber schön selbst bezahlt (ob ich früher auch mal kurz ein kostenloses Abo hatte weiß ich nicht mehr, denke aber nicht). Und ich hatte das kostenpflichtige Heft-Abo nicht wegen der Hefte (die hier immer noch tlw. eingeschweißt rumliegen), sondern um PCGH als "Konsument" finanziell zu unterstützen. Auch das Online-Abo habe ich von meinem Geld bezahlt, und zwar ohne auch nur zu fragen ob wir Mods es kostenlos bekommen können. Ich war, und das habe ich auch schon mehrfach gesagt, einer der Ersten die sich "beschwert" haben, das man Webseiten nicht finanziell (zb. mittels Spende) unterstützen kann. Die Frage ob ich das Online-Abo auch kostenlos bekommen kann hat sich daher für mich gar nicht erst gestellt. ;)

Naja, wenn das so ist :daumen: (thx für deine Ehrlichkeit)
 
AW: Ad-Blocker-Verbot: Medien erhalten Unterstützung aus der Politik

Einfach die Werbung weglassen und dafür bezahlen lassen dann bleiben auch nur noch die hochwertigen Angebote über :daumen:
 
AW: Ad-Blocker-Verbot: Medien erhalten Unterstützung aus der Politik

Ich finde das neue Angebot gut. Entweder Werbung, oder einen kleinen monatlichen Beitrag leisten.
Das ist wohl die falsche Richtung.
Nach dem Verursacherprinzip zahlt ja wohl derjenige, der die Werbung HABEN WILL und nicht derjenige, der sie NICHT haben will.

Aber aus den geschmierten Politikerhirnen kommt immer mehr Gülle raus. :kotz:
 
AW: Ad-Blocker-Verbot: Medien erhalten Unterstützung aus der Politik

Nach dem Verursacherprinzip zahlt ja wohl derjenige, der die Werbung HABEN WILL und nicht derjenige, der sie NICHT haben will.

Du hast das Konzept von Werbung nicht so ganz verstanden, oder?

Es soll derjenige zahlen der die Werbung sieht?! Oder derjenige der sie hostet? Hää?


Bei Werbung gibt es zwei Gruppen die Kosten haben: Derjenige, dessen Produkt beworben wird, und derjenige der sie zu sehen bekommt.
 
AW: Ad-Blocker-Verbot: Medien erhalten Unterstützung aus der Politik

Du hast das Konzept von Werbung nicht so ganz verstanden, oder?
Doch, sicher.

Es wirbt eine Firma, die ihr Produkt besser verkaufen will und ZAHLT dafür.
Ob nun im TV, Radio, Printmedien oder sonst wo.

Wenn ich die Werbung im TV nicht sehen will, schalte ich sie weg.
In der Zeitung blättere ich drüber.
 
AW: Ad-Blocker-Verbot: Medien erhalten Unterstützung aus der Politik

Doch, sicher.

Es wirbt eine Firma, die ihr Produkt besser verkaufen will und ZAHLT dafür.
Ob nun im TV, Radio, Printmedien oder sonst wo.

Wenn ich die Werbung im TV nicht sehen will, schalte ich sie weg.
In der Zeitung blättere ich drüber.

Der Auftraggeber für Werbung zahlt aber nur für Werbung wenn sie auch "gelesen" bzw. zumindest auf dem Bildschirm potenzieller Kunden angezeigt wird. Das ist der Unterschied zu Printmedien oder dem TV. Da viele Webseiten über Werbung finanziert werden kann hier ein Addblocker existenzbedrohend sein. Wenn die Werbung nicht beim Kunden ankommt gibt es halt auch kein Geld.

Auf Printmedien hat man wenig Einfluss aber bei digitaler Werbung gibt es eine Reihe technischer Möglichkeiten und hier auch wieder Gegenmaßnahmen. Irgendwann werden Richter klären welche Zwangswerbung und deren Gegenmaßnahmen legal sind. Ich sehe hier aber schwarz für Addblocker ..

Einen Addblocker kann man allerdings nicht verbieten/umgehen ... einfach den werbenden Dienst meiden.
 
Zurück