Special AMD Athlon: Wie der K7-Prozessor am 23.6.1999 Intel herausforderte

PCGH_Torsten

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X3D dominieren Gaming-Charts, AMD-Partner TSMC führt in Sachen Fertigung und Team Blue hechelt verzweifelt hinterher? Das war nicht immer so: Am 23.6.1999 startete AMD den ersten nachhaltigen Angriff auf Intels Leistungskrone, und das feiern wir.

Was sagt die PCGH-X-Community zu K7-Jubiläum: Wie AMDs Athlon als Fließkomma-Monster Intel das Fürchten lehrte

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Was für schöne Zeiten!
Damals hatte ich den als K7-750. Das Teil damals mit der Kneifzange gecrackt und erfreut festgestellt, dass auf dem Die "K7-900" zu lesen war. Glücksgriff!
Overclockingcard drauf, Cacheteiler umgelötet und nen riesigen selbstgebauter Kühler drauf!
Lief stabil auf 1Ghz!


Auf dem Bild leider nicht mehr der originale von damals. Musste aber irgendwann nochmal einen fürs Regal anschaffen 🤓

Athlon.jpg
 
Unglaublich und ich hatte das alles mitgemacht.
Natürlich auch wie beim Aldi der erste PC verkauft wurde, dahingehend natürlich auch die riesigen Schlangen und die Schlägereien um die PCs. 😉
 
Unglaublich und ich hatte das alles mitgemacht.
Natürlich auch wie beim Aldi der erste PC verkauft wurde, dahingehend natürlich auch die riesigen Schlangen und die Schlägereien um die PCs. 😉
Und ich auch. Das war ne geile Zeit. Ich weiß heute noch, wie mir damals der Verkäufer den Athlon 500 in einem Kästchen über die Ladentheke reichte ... ehrfürchtig, als hätte er eine heilige Reliquie in der Hand. Und ich habe den Prozessor heute noch und sogar ein komplettes System:
Das Board auf dem Foto ist allerdings ein späteres EPOX K7XA - eigentlich ein absolut instabiles Schrottboard und Fehlkauf, aber mit meinem ersten und einem Athlon800 habe ich damals meiner Ex ihren PC zusammengebaut. Das war ein seltsames FIC SD11 (E-ATX, Rev. sagte: Engineering Sample, ganz viel Platz auf der riesigen Platine) mit AMD Irongate Northbirdge und VIA Southbridge.
 

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Und ich auch. Das war ne geile Zeit. Ich weiß heute noch, wie mir damals der Verkäufer den Athlon 500 in einem Kästchen über die Ladentheke reichte ... ehrfürchtig, als hätte er eine heilige Reliquie in der Hand. Und ich habe den Prozessor heute noch und sogar ein komplettes System:
Das Board auf dem Foto ist allerdings ein späteres EPOX K7XA - eigentlich ein absolut instabiles Schrottboard und Fehlkauf, aber mit meinem ersten und einem Athlon800 habe ich damals meiner Ex ihren PC zusammengebaut. Das war ein seltsames FIC SD11 (E-ATX, Rev. sagte: Engineering Sample, ganz viel Platz auf der riesigen Platine) mit AMD Irongate Northbirdge und VIA Southbridge.

Adaptec 2940 UW. :love:
 
Wenn ich mich noch richtig erinnere, sind wir u.a mal mit einem 90Mhz AMD ins PC Zeitalter gestartet.

Dann der einzige Pentium 233, es folgte wieder AMD mit dem K6-II 450. Später dann der Duron 700, Athlon 1300 und diverse Barton bis irgendwas um 3200 :ugly:

Schöne Zeit und ich bin mir sicher, dass wir keine 1000 DM für den Prozessor zahlen mussten. Die müssen auch recht schnell im Preis gefallen sein. Auch Gebrauchtkäufe waren damals durchaus üblich. Ärgerlich wenn man dann einen an den Kanten bröseligen erwischt hatte, aber die waren erstaunlich robust bzw. hatten gute Reserven.
 
Der Preisverfall war damals genauso extrem wie die Entwicklung. Wie im Artikel geschrieben: AMD hat die Leistung des hauseigenen Topmodells binnen 5 Monaten um über 100 Prozent gesteigert. Und zwar nicht auf dem Papier, sondern real. Praxisrelevant in Spielen. Binnen 5 Monaten verdoppelt.

Zum Vergleich: Der 5800X steht heute noch in Daves Spiele-Index bei 52,2 Prozent und der war nicht einmal Topmodell. In der ersten Hälfte 1999 gab es also die gleiche Leistungssteigerung, wie von der Zen-2-Vorstellung 2019 bis heute, 2026. Und in den folgenden 9 Monaten wurden noch einmal 66 Prozent Takt (und damit nahezu 1:1 Leistung) draufgepackt; das könnte insgesamt den Abstand zwischen Ryzen 9 9950X3D2 und Ryzen 7 1800X überbieten. Vielleicht i7-6700K (2015) bis 9950X3D2 (2026)? Dementsprechend war natürlich auch der preisliche Abstand der Neuerscheinungen gegenüber etablierten Angeboten – genauso schnell wurden die "Neuen" aber auch von den Noch-Neueren deplatziert und waren dann günstig zu haben. Aus heutiger Sicht, wo rückblickend ganze Jahre zu einem Klump verschmelzen, muss man die Preise erstmal so genau zeitlich zuordnen können. Damals war hat ein PC wortwörtlich Wert verloren, während man ihn nach Hause getragen hat.


Aber nicht der originale, sondern eine Proprietäre Asus-Ausgabe mit dazugequetschter Soundkarte. (Die ich auch erst eben durch Recherche zu diesem ungewohnten Slot-Format kennengelernt habe.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Duron ging komplett an mir vorbei...
Nach dem K6-2 mit 300 und 500MHz gings direkt zum 1200er T-Bird (dann noch XP2200 T-Bred und XP3000 Barton)
Erst mit Ryzen gings wieder zu AMD zurück
Ich zitier mich mal selber
Slot A ging komplett an mir vorbei, aber Sockel A fand ich als bastel freudiger Teenie schon eine ganz geile Zeit.
Vor allem lief das bei mir afair wirklich ziemlich problemfrei.
 
.... mit Vibra16 Sounderweiterung. Man brauchte dafür aber den ASUS-Media-Slot, was nichts weiter war als ein an einen PCI-Slot angepflanschtes ISA-Stück.
Den Kontroller konnte man aber auch so betreiben per PCI-Slot und den Vibra16-Teil in der Luft hängen lassen. Man mußte nur gucken, daß hinten keine Bauteile auf dem Mainboard im Weg waren. Habe sogar noch das Handbuch:
 

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Danke für den Rückblick. Boah ist lang her. Kann mich aber noch gut dran erinnern an die Zeit wo fast jeder Hardwarekauf sich wie Weihnachten anfühlte und das gefühlt alle paar Monate incl. chronischem Geldmangel. 😂 Alles mitgenommen damals. Meinen Adaptec Scsi Controller habe ich auch noch und erinnert nun meine Kids daran, dass man mit Fleiss sich geile Sachen leisten kann. Früher hab ich sie damit veräppelt, dass das Alien Technologie aus nem Ufo ist. 🤣 Wie die Zeit vergeht.
 
.... mit Vibra16 Sounderweiterung. Man brauchte dafür aber den ASUS-Media-Slot, was nichts weiter war als ein an einen PCI-Slot angepflanschtes ISA-Stück.
Den Kontroller konnte man aber auch so betreiben per PCI-Slot und den Vibra16-Teil in der Luft hängen lassen. Man mußte nur gucken, daß hinten keine Bauteile auf dem Mainboard im Weg waren. Habe sogar noch das Handbuch:

Asus hat Mitte der 90er richtig wirre Dinge gemacht. Neben dem Media-Bus habe ich heute durch die Recherche auch gleich noch den COAST-Slot für Cache-Nachrüstung kennengelernt (kannte ich von anderen Herstellern nur über Module mit Pin-Kontakten) und bin über dieses Schätzchen hier gestolpert, dass Northbridge und CPU über eine Tochterkarte auslagert, aber den RAM auf der Hauptplatine lässt und einen PCI-64-Slot (zu dem Zeitpunkt ein Jahr alt) für das Speicherinterface missbraucht.
Auch cool:
SD-DIMM und "PS/2"-SIMMs gemeinsam auf einer Slot-1-Platine

PCGH selbst kann da aber leider nicht mitreden. Wir haben die Bühne erst mit Sockel A versus 370 betreten und selbst aus dieser Zeit sind kaum Muster verblieben. Rückwirkend kamen nur zwei Slot 1, ein Super 7 und ein (kaputter) 486er in die Redaktion. Die ganzen Exoten-Karten sind somit nicht abgedeckt.
 
Den K7 hatte ich nicht.

Angefangen 1998 mit den K6-2 350 Mhz. Danach Duron 750 Mhz und anschließend Sprung auf Athlon XP 1600+.
 
Die Slots sind an mir Basteltechnisch vorbei gegangen, gestartet ist das ganze bei mir mit Sockel 462 (A) / 478.
Gott ich verfluche meinen Duron1200 noch heute für manch Kopfzerbrechen, aber schön wars :ugly:
 
Bin damals vom PIII 350 auf den nietennagelneuen Athlon 650 mit Irongate Chipsatz gewechselt. Der hatte mir viele Kopfschmerzen bereitet. Abstürze, Systemhänger, das ganze Portfolio. Bis ich in den Einstellungen den Bypass auf on setzte, dann lief der endlich, war kurz vorm zurückschicken. Der Einstand war nicht so doll, mit dem VIA Chipsatz wurde es jedenfalls besser.
 
Asus hat Mitte der 90er richtig wirre Dinge gemacht. Neben dem Media-Bus habe ich heute durch die Recherche auch gleich noch den COAST-Slot für Cache-Nachrüstung kennengelernt (kannte ich von anderen Herstellern nur über Module mit Pin-Kontakten) und bin über dieses Schätzchen hier gestolpert, dass Northbridge und CPU über eine Tochterkarte auslagert, aber den RAM auf der Hauptplatine lässt und einen PCI-64-Slot (zu dem Zeitpunkt ein Jahr alt) für das Speicherinterface missbraucht.
Auch cool:
SD-DIMM und "PS/2"-SIMMs gemeinsam auf einer Slot-1-Platine

PCGH selbst kann da aber leider nicht mitreden. Wir haben die Bühne erst mit Sockel A versus 370 betreten und selbst aus dieser Zeit sind kaum Muster verblieben. Rückwirkend kamen nur zwei Slot 1, ein Super 7 und ein (kaputter) 486er in die Redaktion. Die ganzen Exoten-Karten sind somit nicht abgedeckt.

Mein erster PC-Eigenbau von 1995 hat wohl sogar beides "Media BUS 2.0" und "Pipelined Burst Level2 Cache Expansion Slot" (Wenn wir da von demselben Feature reden?). Ich habe aber nur den Kontroller dazugekauft:
 
Fehlt nur noch VLB.^^

Im Laufe seiner Lebenszeit wurde der K7 von 500 MHz bis hinauf zu 2,2 GHz skaliert. Das ist schon der Wahnsinn

K7 ging bis 1,0 GHz, Thunderbird als im Kern unveränderter Schrink bis 1,4 GHz. Beim Athlon XP wurden schon funktionale Änderungen am Kern vorgenommen – und dann OEM bis auf 2,33 GHz getrieben.
 
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