News Deutschland setzt auf Linux: Millionen-Investitionen als Antwort auf Microsofts "Spyware"

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Deutschland investiert 1,3 Millionen Euro in KDE Plasma, den Linux-Desktop des Steam Deck. Die Linux-Community feiert die Finanzspritze und erklärt Microsoft, Google, Apple und deren "Spyware" öffentlich den Kampf um digitale Souveränität.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Deutschland setzt auf Linux: Millionen-Investitionen als Antwort auf Microsofts "Spyware"

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kann mir jemand erklären warum es diese "Sovereign Tech Agency" gibt?

warum verteilt das geld nicht direkt das bundesministerium? wozu einen mittelsmann, der vermutlich auch SEHR VIEL STEUERGELD kostet
das ministerium hat doch mehr als genug gut bezahlter mitarbeiter. die werden doch in der lage sein förderungen zu verteilen.
 
absolut Begrüßenswert.
Wenn man da die Kosten für Softwarelizenzen und Abokosten für Microsoft allein für die Bundesverwaltung von 481 Millionen Euro im Jahr 2025 gegenüberstellt, leider noch viel zu wenig. Man stelle sich vor Deutschland würde sich fürs gleiche Geld an einer souveränen, offenen Infrastruktur beteiligen. Aber immerhin, es ist ein Anfang.
 
Sehr sehr Positiv, es hätte noch viel viel viel mehr an Spendengelder geben müssen meiner Meinung nach.

Was wir jetzt am allerliebsten auch noch brauchen könnten - und dies wäre wünschenswert, für noch mehr Unabhängigkeit, ich wiederhole mich sehr gerne:

- Einen CPU Hersteller

- Einen Ram Hersteller

- Einen Graka Hersteller

- etc.

Und jedem von uns, fällt mit Sicherheit auch noch etwas ein. ;)
 
Verstehe nicht warum es hier kein offizielles Projekt seitens der EU gibt wo man richtig Geld reinpumpt und ein EU-Linux erstellt wo sich öffentliche Einrichtungen bedienen können bzw auch als Referenz für Privatrechner dient. Sonst fördert man wirklich jeden schei* aber hier tut sich gar nix obwohl wir schon einige Zeit den Trump übern Teich haben...
 
absolut Begrüßenswert.
Wenn man da die Kosten für Softwarelizenzen und Abokosten für Microsoft allein für die Bundesverwaltung von 481 Millionen Euro im Jahr 2025 gegenüberstellt, leider noch viel zu wenig. Man stelle sich vor Deutschland würde sich fürs gleiche Geld an einer souveränen, offenen Infrastruktur beteiligen. Aber immerhin, es ist ein Anfang.
Das ist nur die Spitze des Eisbergs. Auch die ganzen Komunen müssen ordentlich Geld zahlen. Die Lizenzen werden auch jedes Jahr teurer.

Schön das da vielleicht mal was passiert.
 
Gab es in München schon mal als Projekt, gescheitert.

Es wird dann auch vermutlich die Zeit kommen, in der sie dann wieder kräftig zurückrudern werden in Richtung Pinguin, sollte sich eine wirkliche positive und unabhängige Entwicklung abzeichnen in Zukunft, was zu wünschen wäre, dies wäre zweifellos toll und zu begrüßen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr sehr Positiv, es hätte noch viel viel viel mehr an Spendengelder geben müssen meiner Meinung nach.

Was wir jetzt am allerliebsten auch noch brauchen könnten - und dies wäre wünschenswert, für noch mehr Unabhängigkeit, ich wiederhole mich sehr gerne:

- Einen CPU Hersteller

- Einen Ram Hersteller

- Einen Graka Hersteller

- etc.

Und jedem von uns, fällt mit Sicherheit auch noch etwas ein. ;)
Das wäre wirklich wünschenswert, aber auch extrem teuer! Da müsste schon ganz Europa ran, da es ein Land alleine wohl nicht stämmen kann. Irgendwo müsste man halt anfangen.
 
Gab es in München schon mal als Projekt, gescheitert.
Im Artikel wird Schwäbisch Hall erwähnt. Ich habe kurz gesucht und einen weiteren Artikel gefunden, dass die bereits seit zwanzig Jahren Linux verwenden. Es geht also.
 
Als Gamer wünschte ich mir, dass HDR in KDE Plasma Wayland besser out of the box funktionieren würde, statt dass man öfters ein riesen Gebastel veranstalten muss...
Aber wenigstens hab ich's gestern nun hinbekommen, dass Ubisoftspiele über ubisoftconnect endlich auch HDR (und FSR4.1 auf meiner RDNA3) können :) Auch wenn ich für jedes Ubi-Spiel erst ein Workaround hinwursteln muss und der Launcher nur brauchbar ist, wenn HDR vorübergehend wieder rausgenommen wird.

KDE muss auch unbedingt noch das Multimontormanagement verbessern...

Und ich möchte gerne, dass die Fenster-in-den-Vordergrund-anpinnen-Funktion überhaupt mal funktionieren würde.

Ausserdem wäre es schön, wenn Energiesparmassnahmen auf dem Desktop tatsächlich funktionieren würden wenn man sie einschaltet, und nicht zufällig in Spielen bsw. während Zwischensequenzen reingrätschen, obwohl sie abgeschaltet sind.

Verstehe nicht warum es hier kein offizielles Projekt seitens der EU gibt wo man richtig Geld reinpumpt und ein EU-Linux erstellt wo sich öffentliche Einrichtungen bedienen können bzw auch als Referenz für Privatrechner dient. Sonst fördert man wirklich jeden schei* aber hier tut sich gar nix obwohl wir schon einige Zeit den Trump übern Teich haben...

Weil die EU trotz Finanzausgleich, diverser Förderprogramme, sehr wichtiger offener Grenzen im Binnenmarkt usw. immer noch sehr rechts neoliberal bis nationalistisch konservativ rechtsradikal orientiert/gewählt ist, trotz den ganzen Fails durch diese Ideologien bsw. in der Finanzkrise 2008. Strategisches Vorgehen ist da schwierig, weil schliesslich möglichst der wirtschaftliche Zufall bestimmen soll (resp. der Fetisch der göttlichen, "Unsichtbaren Hand").
Sich plötzlich aus globalstrategischen Gründen von anderen Billigheimern, die aber letztlich feindlich gesinnte Kontrahenten sind, aktiv zu emanzipieren, ist da schon ein grosser Schritt. Immerhin fehlte es schliesslich Jahrzente lang an Strategie an allen Ecken und Enden und ist auch heute noch bestenfalls nur Flickwerk... Bestes Beispiel ist hier die katastrophal aufgestellte militärische Verteidigung oder die strunzdumm vergrösserte Abhängigkeit von Dumpingpreis-Gas. Nicht viel anders ist es bei digitalen Themen. Der ganze trendiger gewordene Nationalismus-Bullshit der letzten Jahre verschlimmert das Ganze zusätzlich, weil die Kräfte von Europa dadurch weniger gebündelt, schlimmstenfalls sogar weiter verhackstückelt und damit geschwächt werden, und so an Fähigkeiten verlieren.

Die 1.3 Millionen direkt in KDE Plasma und auch die Unterstützung für Gnome sind aber wenigstens ein guter Anfang, da diese zu den wichtigsten freien Desktops unter Linux gehören.
 
Gab es in München schon mal als Projekt, gescheitert.
Jedes mal wenn jemand München für die angebliche Untauglichkeit von Linux zitiert, empfehle ich zumindest den Wikipedia Artikel dazu zu lesen

https://de.wikipedia.org/wiki/LiMux

Für mich ist es relativ klar, dass es eine politische Entscheidung war. Bei der Einführung war sogar Steve Ballmer persönlich vor Ort um es zu verhindern. Meine Interpretation ist, dass Linux dann später auf Grund des Microsoft Standorts in München aufgegeben wurde.

Und meine harsche Meinung zu "Gewohnheit und Nutzererfahrung" die angeblich für Windows sprechen: Das ist mir egal, die Beamte haben das einfach zu lernen. Ich kann mir im Job auch nicht aussuchen mit welcher Software ich arbeite, und zum Teil sind da wirklich verrückte Relikte wie SAS dabei (ah und die Leute waren anscheinend nicht mal unzufrieden mit Linux, siehe Wikipedia Artikel)
 
Als Gamer wünschte ich mir, dass HDR in KDE Plasma Wayland besser out of the box funktionieren würde, statt dass man öfters ein riesen Gebastel veranstalten muss...
Aber wenigstens hab ich's gestern nun hinbekommen, dass Ubisoftspiele über ubisoftconnect endlich auch HDR (und FSR4.1 auf meiner RDNA3) können :) Auch wenn ich für jedes Ubi-Spiel erst ein Workaround hinwursteln muss und der Launcher nur brauchbar ist, wenn HDR vorübergehend wieder rausgenommen wird.

KDE muss auch unbedingt noch das Multimontormanagement verbessern...
Erstmal respekt für den Aufwand 🤝👏
Um die Frickel aufwand zeit zu verringern, hab ich nur einen monitor, hdr und rt games spiel ich auf nem offline windows usb stick und nachdem avatar zwar mega schön aber mega langweilig war, brauch ich jetzt garkeine ubi games mehr xD

Hab es mit nvidia aber auch etwas schwerer unter linux, rt und hdr ans laufen zu bringen kostet sonst jedes mal recherche bei protondb und easy 30 min extra zeit.
. immer noch sehr rechts neoliberal bis nationalistisch konservativ rechtsradikal orientiert/gewählt ist, trotz den ganzen Fails durch diese Ideologien bsw. in der Finanzkrise 2008. Strategisches Vorgehen ist da schwierig, weil schliesslich möglichst der wirtschaftliche Zufall bestimmen soll (resp. der Fetisch der göttlichen, "Unsichtbaren Hand").
Die Frage ist, wie vermittelt man den Leuten die ihre nervigen 40 stunden harte arbeit abreissen ausserhalb von büro und fintechwelt das da ein link zwischen finanzkrisen und konservativer politik ist ?

Selbst ein guter kumpel arbeitet als logistik sachbearbeiter und lässt sich regelmässig durch sehr konservative tiktoks emotonalisieren , weil die aufmerksamkeitsspanne für mehr nicht reicht.

Denn die wahrheit ist immer komplex und braucht länger um vermittelt zu werden. Schaue auch erst seit 1-2 jahren geld für die welt und konnte vorher den o.g. link nicht herstellen aufgrund von zu geringem wissen.
 
Gab es in München schon mal als Projekt, gescheitert.
Die sind gerade dabei das wieder aufleben zu lassen.

 
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