TSMC wird nicht liefern können, Taiwan hat angeblich u.a. eine 48%ige Abhängig vom LNG, und das Helium, dass zu 1/3 aus der Straße von Hormus kommt und für die Chipfertigung auch in den USA(!) zwingend benötigt wird, wird auch kurzfristig ausgehen.
Die Lieferketten sind bereits unterbrochen, die Vorräte dürften bald erschöpft sein.
Stellt euch also auf noch schlimmere Zustände ein als jemals zuvor.
"können", "angeblich", "sollten", "bald" ... ja, kann alles passieren. Ist mir aber zu viel Rätselraten und zu viele Behauptungen...
hast du jemals mit erhöhter Auftragslage arbeiten müssen?
Ja, ich bin seit 2021 in meiner Stelle als Prozessingenieur (und stellvertretende Produktionsleitung (180 Mitarbeiter)) alleine, eine Stelle die eigentlich von insgesamt drei Prozessingenieuren besetzt sein sollte. Seit damals gab es viele "Hochs und Tiefs" - wenig Arbeit, viel Arbeit, WE Schichten, Überstunden ... eher Überwochen. Und ich bin mir 100%ig sicher, das meine Kollegen in der Produktion sehr viel schwerere Arbeit (allen voran Körperlich) verrichten, als ein Bandmitarbeiter bei TSMC.
wenn du nicht mehr weißt, wie du die Arbeit schaffen sollst, obwohl du schon Überstunden machst?
Ja, siehe oben. Wie sieht es bei dir aus?
oder wie war das jetzt gemeint?
ich habe jedenfalls größten Respekt vor Arbeitern z.B. in Küchen, die das tagtäglich zu Stoßzeiten erleben müssen
bei uns in einer normalen Fertigungsstätte hat man trotz normaler Arbeitszeiten sogar mal über dei Feiertage hinweg die Maschinen laufen lassen und die Zuschläge für die Arbeiter in Kauf genommen, um überhaupt noch was halbwegs im Zeitrahmen ausliefern zu können
Urlaubssperren, Tage auszahlen, trotz Krankheit zur Arbeit kommen, etc.
dieses wird wohl derzeit bei TSMC Standard sein, Kapazitäten/Laufzeiten schaffen, wo eigentlich keine vorgesehen sind
Das war so gemeint wie ich es gesagt habe - TSMC ist hochautomatisiert. Da schleppt in der Produktion keiner irgendwelche 15kg Päckchen über 8h. Jene Arbeit mit der Arbeit mit der eines "normalen" Arbeiters zu vergleichen ist schlichtweg falsch. Was nicht heißt das die Arbeit dort nicht auch anstrengend ist - du kannst hier aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Und ja, Respekt sollte man definitiv davor haben!
Aber auch hier "wird wohl ...Standard sein"?! Wird wohl ... weißt du es?
Wenn bereits 2028 ausgebucht ist fallen darunter bestimmt auch weitere Fortschritte was die Feftigung betrifft. Diese planmäßig einzuhalten kann schon jede Menge Kopfschmerzen bereiten.
Wurde denn schon mal in einem Produktionsbetrieb gearbeitet? Wenn man Investitionen in neue Maschinen neben dem Produktionsbetrieb nicht gehändelt bekommt, macht man was falsch! Es wird immer parallel geplant. Maschinenstunden werden nach Aufträgen "gefüllt", Wartungen sind dort zeitlich mit einkalkuliert - eventuelle Investitionen in eine bestehende Maschine werden nicht von heute auf morgen entschieden. Daraus resultierende Stillstände werden in der Kapazitätsplanung mit eingerechnet. Dann habe ich von unrealistischen 100% Verfügbarkeit, eben nur 80% für das Jahr. Sind die 80% mit Aufträgen gefüllt, habe ich dann dort eine 100%ige Auslastung. Puffer werden immer eingeplant - mögliche "ungeplante Stillstände" usw.
Neue Maschinen werden neben der Produktion projektiert und in Betrieb genommen. Davon ist die Produktion zu 0% abhängig.
100% Auslastung sind nicht 100% Auslastung - dafür haben wir gar keinen Einblick in die Produktionsabläufe / Auftrags- und Stillstandsplanung von TSMC.