News Highguard unter Beschuss: "Brauchen keine riesigen Spielerzahlen für Erfolg"

PCGH-Redaktion

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Highguard sieht sich mit massivem Spielerrückgang und negativen Bewertungen konfrontiert, doch Wildlight Entertainment bleibt optimistisch. Lead Designer Mohammad Alavi erklärt, warum der Shooter auch mit weniger Spielern erfolgreich sein soll.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Highguard unter Beschuss: "Brauchen keine riesigen Spielerzahlen für Erfolg"

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Wie der offizielle X-Account des Spiels verlauten lässt, arbeite man derzeit an "viel gewünschten Features " für Highguard. Hierzu zählen etwa ein FOV-Slider für Konsolen, Toggle-Einstellungen für ADS ("Aim Down Sight") und Hocken sowie mehr Grafikoptionen für die PC-Version. Dieser Highguard-Patch soll noch am 29. Januar 2026 mitsamt vollständiger Patch-Notizen erscheinen.

Wow, clap, clap, clap... Hatten die anscheinden in der ganzen Zeit vor Release wieder absoulut kein Zeit sowas schon einzubauen... Ich kann diese ganze Kacke nemmer hören...
 
Ich habe in irgendeinem Random Stream gesehen wie nen Character auf nem Mount im Hauptmenü "sitzt", danach konnte ich direkt wieder ausmachen. :)
 
Hmm, sieht für mich irgendwie 0815 generisch und damit langweilig aus. Dazu ist eh nur ein extrem hektischer Multiplayer-PVP-Shooter. Sowas hat mich schon immer unheimlich interessiert. Hab mir gerade das GameStar-Video dazu angeschaut und wurde instant sehr müde. "Wieso gibts da Feuermagier die eine Kalaschnikov benutzen und auf einem Bären reiten."
Und dann Secure Boot und TPM 2.0? :-$
Ja ne is klar, könnt'a behalten, den Kram! :hmm:
 
Ich habe mir l Highguard mal angeguckt. Ehrlich, das ist nix. Für das was man da machen muss ist die map zu groß wodurch es sehr schnell öde wird. Sehr sehr öde. Die Grafik ist total matschig. Und das Ding fesselt mich überhaupt nicht. Kurz um, meins ist es 0. Und das Ding mit den geringen Spielerzahlen ist eher ein Witz das es egal ist, das matchmaking ist jetzt ja schon total Banane weil keine Mitspieler gefunden werden und man ständig in die Lobby geschickt wird. Somit wird es demnächst für die Spieler noch öder werden und am Ende ist gar keiner mehr da. Ich weiss nicht warum das Ding teilweise von der gaming presse so hoch gelobt wird, damit man nächstes Mal wieder den Flieger bezahlt bekommt und das Hotel oder wie?
Bei creator verstehe ich das ja, aber die gaming presse ist auch nicht das was sie mal war 🤣
 
Wenn die Macher anfangen die potentielle Kundschaft anzupöbeln ("Internet-Hassapparats") war das in den letzten Jahren kein gutes Zeichen.
Wenn das passiert ist, sind die Dinger danach ziemlich gefloppt...
Da könnte man ja nur folgende Dinge nennen (Google Gemini)

Dustborn
Du meinst wahrscheinlich das Spiel Dustborn (veröffentlicht im August 2024), das genau in dieses Muster passt und einen der spektakulärsten Misserfolge des Jahres hinlegte.
Hier sind die Fakten zu diesem Fall:

  • Das Spiel: Ein Roadtrip-Action-Adventure, das in einer dystopischen, gespaltenen USA spielt. Die Protagonisten sind eine Gruppe von "Outcasts" und Aktivisten, die Worte als Waffen einsetzen können (z. B. Angriffe wie „Trigger“, „Cancel“ oder „Bully“), um Gegner zu manipulieren oder zu besiegen.
  • Die Kommentare & Haltung: Die Entwickler von Red Thread Games bewarben das Spiel sehr offensiv mit politisch aufgeladenen Botschaften. Als nach dem Release massive Kritik an der Schreibweise und der „belehrenden“ Art des Spiels aufkam, reagierten Beteiligte dünnhäutig. CEO Ragnar Tørnquist bezeichnete die Ablehnung als „Tidal Wave of Hate“ (Flutwelle des Hasses) und zeigte sich überrascht von der extrem negativen Reaktion, während Kritiker in sozialen Medien oft pauschal als Trolle abgetan wurden.
  • Der Flop: Das Spiel startete auf Steam mit einer gleichzeitigen Spielerzahl von lediglich 83 Personen – ein katastrophaler Wert für einen Titel, der massiv von Sony und durch staatliche Fördergelder (z. B. vom Norwegian Film Institute) unterstützt wurde. Später fiel die Zahl der aktiven Spieler teilweise in den einstelligen Bereich.

Concord
  • Die Situation: Der Sony-Shooter wurde bereits zwei Wochen nach Veröffentlichung wieder vom Markt genommen und die Server abgeschaltet.
  • Die Kommentare: Entwickler und Beteiligte hatten im Vorfeld kritische Stimmen aus der Gaming-Community in sozialen Netzwerken oft herablassend behandelt oder als "talentlose Freak-Show" bezeichnet, was die Ablehnung potenzieller Spieler verstärkte.
  • Folge: Einer der schnellsten und teuersten Totalausfälle in der Geschichte der Videospiele.

Star Wars: The Acolyte
  • Die Situation: Die Serie wurde nach nur einer Staffel abgesetzt, nachdem sie massive Kritik von Fans und schlechte Einschaltquoten erhalten hatte.
  • Die Kommentare: Showrunnerin Leslye Headland und Teile der Besetzung wurden dafür kritisiert, Fan-Kritik pauschal als "Review-Bombing" durch Trolle oder als rassistisch motiviert abzutun. Headland deutete in Interviews an, dass Kritiker die Geschichte "einfach nicht verstehen" würden.
  • Folge: Ein enormer "Audience Score" von nur ca. 14 % auf Rotten Tomatoes und die letztliche Absetzung der Serie durch Disney
Die Hauptdarstellerin von The Acolyte, Amandla Stenberg, sorgte für erhebliches Aufsehen, indem sie die Kritik an der Serie sehr offensiv und persönlich konterte.
Hier sind die Details zu ihrer Reaktion, die oft als „Kundenbeschimpfung“ wahrgenommen wurde:

  • Der Musikvideo-Diss: Im Juni 2024 veröffentlichte Stenberg ein Musikvideo auf Instagram, das als direkter „Diss-Track“ gegen unzufriedene Fans verstanden wurde. In dem Song sang sie unter anderem: „Keep an eye out for you silly racists“ (Haltet Ausschau nach euch albernen Rassisten).
  • Vorwurf der Voreingenommenheit: Sie warf den Kritikern vor, ihre Worte absichtlich falsch zu interpretieren. Ein alter Clip aus einem Interview von 2018 („White people crying was the goal“), der sich ursprünglich auf den Film The Hate U Give bezog, wurde in sozialen Medien gegen sie verwendet. Stenberg nutzte den Song, um diese Kritiker als Lügner und Unterdrücker zu bezeichnen.
  • Reaktion auf das Serien-Aus: Nach der Absetzung von The Acolyte meldete sie sich erneut zu Wort und erklärte, das Ende der Serie sei für sie „kein Schock“ gewesen. Sie begründete dies mit einer „Welle des Hasses“, die das Projekt bereits seit der Ankündigung begleitet habe, und bezeichnete die Kritik pauschal als „hyperkonservative Bigotterie“ und Angriffe der „Alt-Right“.
Folgen für das Produkt:
Viele Fans empfanden ihre Reaktion als arrogant und belehrend. Kritiker merkten an, dass Stenberg legitime inhaltliche Kritik (etwa an der Logik der Handlung oder der schauspielerischen Leistung) mit den tatsächlich existierenden rassistischen Kommentaren einiger Trolle vermischte. Dies führte dazu, dass sich auch moderate Teile der Community entfremdet fühlten, was die ohnehin schwachen Zuschauerzahlen weiter belastete und letztlich zum wirtschaftlichen Aus beitrug.

Dr Who
Ja, die Ära von Ncuti Gatwa als 15. Doktor bei Doctor Who wird oft in diese Liste aufgenommen, da es eine ähnliche Dynamik zwischen Hauptdarsteller, Showrunner und der Fangemeinde gab.
Hier sind die Details zu diesem Fall:

  • Die Kommentare: Ncuti Gatwa reagierte auf Kritik an der Neuausrichtung der Serie (die oft als zu „woke“ oder politisch aufgeladen bezeichnet wurde) mit deutlichen Worten. Er forderte Kritiker, die ein Problem mit der Besetzung eines schwarzen, queeren Doktors hatten, direkt auf: „Don’t watch. Turn off the TV.“ (Schaut nicht zu. Schaltet den Fernseher aus.) Zudem bezeichnete er das Fernbleiben mancher Zuschauer aufgrund von Diversität als „wirklich traurig für sie“ und nannte Kritiker teilweise „malfunctioning“ (fehlgesteuert).
  • Die Reaktion der Verantwortlichen: Showrunner Russell T Davies verteidigte diesen Kurs vehement und bezeichnete Kritiker der Diversität in der Serie ebenfalls als „toxisch“.
Die Folgen:
  • Quoten-Sturzflug: Die Einschaltquoten der ersten Staffel mit Gatwa erreichten historische Tiefstände für die Serie. Die Episode „Boom“ verzeichnete die schlechtesten Übernacht-Zuschauerzahlen in der Geschichte des Franchise.
  • Audience Score: Auf Portalen wie Rotten Tomatoes sank der Zuschauer-Score zeitweise auf unter 30 %, während Kritiker die Serie weiterhin lobten.
  • Ungewisse Zukunft: Aufgrund der schwachen Performance auf Disney+ und bei der BBC gibt es Berichte, dass die Partnerschaft mit Disney nach der zweiten Staffel vorzeitig enden könnte und Gatwa die Rolle früher als geplant verlässt.
Der Fall gilt als klassisches Beispiel dafür, wie die Strategie, unzufriedene Fans aktiv zum Wegschalten aufzufordern („Don't watch“), tatsächlich zu einem massiven Zuschauerschwund führen kann.
 
Man kann schon sagen, dass da Verbesserungspotential herrscht. Etwa, dass das Spiel nicht weiß, dass Eigennamen nicht übersetzt werden und seinen Eigenen Namen absolut beknackt übersetzt. Ich meine "Hohe Haltung" statt "Highguard", kein Witz, dass ist der deutsch Name. Wenn man das Spiel beendet kommt "Wollen sie Hohe Haltung verlassen?". Dass es im Englischen nicht mal für einen eigenen Namen gereicht hat (Highguard ist einfach nur ein Synonym für Overwatch), ist da noch das i Tüpfelchen.

Ansonsten ist das größte Problem, dass es nur ein 3v3 ist und man auf der Karte doch sehr einsam ist. Einfach auf 5v5 erhöhen und das Problem ist gelöst. Bei den Grafikeinstellungen ist tatsächlich einiges im argen. Da steht zwar DLSS, aber ob das Quality, DLAA oder was auch immer ist, konnte ich nicht herausfinden. Die 75% waren offenbar in der Game Engine intern (was beknackt ist), dann wird hochgerechnet und dann nochmal mit DLSS drüber gebügelt. Warum nicht gleich DLSS/FSR/XeSS ?!? Aber nein, so, wie ich das mitbekommen habe, kann man da bei DLSS nichts einstellen (korrigiert mich, wenn ich falsch liege.

Die Grafik ist total matschig.

Wichtig!

Die interne Renderauflösung von 75% auf 100% hochstellen. War bei mir standardmäßig aktiviert und hat das Ergebnis wesentlich schlechter gemacht, als man es von DLSS kennt. Wie gesagt: korrigiert mich, wenn die 75% doch das DLSS Niveau waren.
 
Wenn die Macher anfangen die potentielle Kundschaft anzupöbeln ("Internet-Hassapparats") war das in den letzten Jahren kein gutes Zeichen.

Es wird bestimmt auch wieder vor Hass triefende Nachrichten geben bis hin zu Morddrohungen, sowas geht natürlich gar nicht.

Allerdings werden inzwischen ja auch Aussagen wie "Euer Spiel ist scheiße!" als hate-speech deklariert, was natürlich völlig lächerlich ist und einem im Kern guten Anliegen schadet.
Dafür gibts dann auch kein Mitleid.

Cleverer wäre es, auf die Ausfälle gar nicht einzugehen.
 
Gefühlt ist es doch so, das die sich die 99% Kommentare wie "Performance mies" - "schlechtes Matchmaking" - "Bugs bei x y und z" ignorieren und nur auf die 1% Trolle mit "Iher said Haunsöööne und isch mach eusch messa" raussuchen um Öffentlichkeitswirksam von "alles Hatespeech" sprechen zu können...
 
Na super :daumen:
Dann können sie ja froh sein. Dann überleben sie auch mit 100 bis 1000 Spielern.

Ob das aber zum bahnbrechenden Spiel, das das Shooter-Genre vorwärts pusht, reicht und jeder spielen will?
... "Insanely fun to play" ... tja, da gehen die Meinungen wohl mehrheitlich in eine andere generelle Richtung, die so eine Pauschalisierung nicht zulässt.


-> Genau das hier (Legendary Drops zum Highguard-Release und was schief läuft):
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