News Gewaltiger Shooter-Flop: Highguard-Entwickler wurden "von der ersten Minute an zum Gespött"

Doch, das waren Flops. Extreme Probleme in allen Bereichen, die viel Arbeit benötigt haben um die Spiele gut zu machen. Doch da gab es etwas, was hier fehlte: Community. Spieler, die wirklich das Spiel unterstützt haben.
Auch bei anderen Flops wie Fallout76 war das genauso. Schlechter Release ist kein Untergang. Es suckt, aber da kann man viel rausholen.

Das geht aber nicht wenn es nur Hate gibt von allen Seiten - dann zieht der Publisher den Stecker und es ist durch.

Die Spiele von denen du gerade sprichst haben massiven Hate abbekommen, jeder und seine Oma haben No Mans Sky und Fallout 76 durch den Kakao gezogen. Wieso muss da jetzt unbedingt 'ne Community entstehen für ein uninspiriertes Spiel? Wieso sollte man dahinter stehen? Was ist der Anreiz für die Kundschaft um das zu tun? Ich sehe bei Highguard keinen.

Man sollte sich vielleicht die Frage stellen, was der Anreiz war für den hate. Grundlos ist das ganze nicht.
 
Die Spiele von denen du gerade sprichst haben massiven Hate abbekommen, jeder und seine Oma haben No Mans Sky und Fallout 76 durch den Kakao gezogen. Wieso muss da jetzt unbedingt 'ne Community entstehen für ein uninspiriertes Spiel? Wieso sollte man dahinter stehen? Was ist der Anreiz für die Kundschaft um das zu tun? Ich sehe bei Highguard keinen.

Man sollte sich vielleicht die Frage stellen, was der Anreiz war für den hate. Grundlos ist das ganze nicht.
Hate entsteht oft ohne triftigen Grund. Einfach weil es möglich ist und Menschen nun mal Menschen sind.
Dieser hat keine Konsequenzen, höchstens ein Forumbann bei einem bestimmten Publisher.

Hate hilft aber keinem. Mitarbeiter und CEO persönlich beleidigen schon gar nicht.
Früher hatten wir auch massive Flops mit drölftausend Bugs. Gothic any1?
Aber da wurde nicht gehasst, da wurde geholfen. Modder haben diese Spiele vom Bugfest zum Kult gemacht.
Was aber aktuell passiert in den letzten Jahren - es wird auf alles eingeprüft, was nicht perfekt ins eigene Weltbild passt und ohne Probleme läuft. Dabei ist die Software so komplex - bugfreie Releases sind nahezu unmöglich. Die Frage ist immer: wie viele Bugs sind "OK" für 1.0 Release?

Wenn man hilft anstatt zu haten, kriegt man ein besseres Produkt.
Devs im Forum und Bewertungen anbrüllen - die sind doch alle unfähig - das schadet nur einem brauchbaren Produkt welches vll noch 1 Jahr reifen sollte.
 
"Viele der entlassenen Mitarbeiter würden jetzt wohl lieber bei einem etablierten, großen Konzern anheuern, und andere Entwickler, die Ähnliches vorhätten, würden ihr Vorhaben aufgrund der Highguard-Erfahrungen vermutlich in vielen Fällen nicht mehr umsetzen, was Sobel in Konsequenz als "Die Innovation liegt im Sterben" bezeichnet."

Den 100sten Heroshooter auf den Markt werfen zu wollen, dann von "Die Innovation liegt im Sterben" zu sprechen und so zu tun als wäre ihr Produkt sonderlich innovativ ist schon schon fragwürdig.

Generell wird selbst in der Indie-Szene kopiert was das Zeug hält. Z.B. kann ich die ganzen Vampire Survivor Verschnitte, Spiele im Stil von Darkest Dungeon und Spiele mit Karten"kampf"system etc. nicht mehr sehen. Vieles wird mit ein und der selben Formel (inzwischen besonders verbreitet das "Wähl eine aus drei Fertigkeiten bei Levelup") auf den Markt geworfen, weil ein Spiel damit zuvor sehr erfolgreich war. Von der Masse an RPG-Maker-Titeln gar nicht erst anzufangen... (KEMCO...)
Sobald ich Screenshots sehe, die mit einem davon daher kommen, ist das Spiel bei mir meist schon unten durch, da höchstwahrscheinlich Einheitsbrei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat er das wirklich so gesagt / geschrieben? Wie dumm und uneinsichtig kann man bitte sein?
Mit einen Absatz die Aussage des Angestellten und den Kern des Artikels bewiesen….Respekt

Ein schönes Beispiel dafür, wie schnell Menschen heute dazu übergehen, andere der Dummheit zu bezichtigen, anstatt sich sachlich mit der eigentlichen Aussage auseinanderzusetzen.

Irgendwann scheinen die Zwischentöne verloren gegangen zu sein. Anstatt Argumente zu prüfen oder nachzufragen, wird vorschnell abgewertet. Privat würde man wohl kaum jemanden in diesem Ton anherrschen und man selbst würde es sicher auch nicht als angemessen empfinden, bei der bloßen Äußerung einer Meinung sofort als „dumm“ bezeichnet zu werden.

Eine respektvolle Diskussion lebt vom Austausch von Argumenten, nicht von persönlichen Angriffen. Schade dass das einige Menschen nicht können.
 
Zuletzt bearbeitet:
... aber es hatte doch alles!

Es war ein "unglaubliches" Spiel, soooo gut.
Es hatte die Publicity, es hat SecureBoot, es hat TPM 2.0, es hat Linux-Spieler ausgesperrt, Kernel-Level EasyAntiCheat, es hat DLLS4 mit MFG, free2play.

Es hat doch ALLES! Was wollt ihr denn noch? :ugly:
Jetzt spielt es doch gefälligst und gebt Geld aus. Das kann doch nicht so schwer sein ... heijeijei.
 
1.0 war bei beiden ein Flop. Aber beide Spiele hatte viele Leute die es spielen wollten.
No Man's Sky hatte schon vorher viele Leute angezogen und FF14 hatte bereits eine große Fan-Gemeinde die von FF11 kamen.
Ein Flop ist ein Spiel, das sich nicht gut verkauft hat und in der Versenkung verschwindet. Das ist bei den Beispielen FF14 und No Man's Sky nicht der Fall. Gerade bei letzteren nicht, hat sich das Spiel doch hervorragend verkauft (obwohl die Release-Version so schlecht war).
 
Das Spiel hat massiven Hate erlebt, vor Release schon und auch direkt zum Release.
Extrem viele engative Bewertungen. Die Community hat es richtig verschissen.
Während andere Spiele eine Chance bekommen, besser zu werden - gab es hier nur Hate und Trolle überall.

Denkt doch mal an solche Flops wie Final Fantasy 14 oder No Man's Sky. Wie diese grottigen Releases dann zu einem guten Spiel wurden. Wäre hier auch möglich, wenn die Community das nicht verkackt hätte. Dasselbe passierte bei Concord - eigentlich ein brauchbares Spiel mit Potential. Nicht alles haut bei Release rein so wie Clair Obscur oder Doom rein. Einige Spiele brauchen viel Arbeit bis die zum Kult werden. Das geht aber nur wenn die Community hilft anstatt zu haten.
Nein, NMS war zum Release kein Flop (ein Produkt, das die Marktziele nicht erreicht), sondern, ganz im Gegenteil, sehr erfolgreich. NMS hat sich in den ersten Wochen trotz der massiven Kritik millionenfach verkauft. Es hatte etwas, was Spielen wie Highguard fehlt: Erfolg, Originalität, Eigenständigkeit und Potential. Erst die frühen Gewinne und das herausragende Potential haben dem kleinen Entwickler die Möglichkeit gegeben, an den Kritikpunkten zu arbeiten, bzw die eigenen Qualitätsziele zu erreichen.
Wohlwollend war die Community in den ersten Post-Release-Monaten zudem garantiert nicht. Es gab ja sogar Todesdrohungen gegen die Entwickler! In der Hasswelle gegen NMS war so ziemlicher jeder Abgrund vertreten, den man sich vorstellen kann. Der massive Hate, falls man das unbedingt so nennen möchte, hat hier nach Release garantiert zu einem besseren Spiel geführt. Es wurde halt ziemlich deutlich, was der Zielgruppe überhaupt nicht gefällt. Sicher wurden bei der Ablehnung Grenzen überschritten. Aber von einem derartigen Hass kann ein "ist mir egal" Titel wie Highguard nur Träumen! Da sieht man die Unterschiede im Potential!

FF14 war zum Release ein Flop. Hier ist der Fall aber auch ganz anders gelagert. Hinter dem Projekt stand ein riesiger Publisher und es musste eine Milliardenmarke bzw. Kundenbindungen gerettet werden. Deswegen wurden herbe finanzielle Verluste weg gesteckt und das ursprüngliche FF14 eingestampft, um es unter großen finanziellen Anstrengungen neu zu entwickeln. Ohne die Marke "Final Fantasy" und dem übergeordneten Ziel, unbedingt ein MMO haben zu wollen, wäre es vermutlich beim Einstampfen geblieben. Square Enix stand mit dem Rücken zur Wand. Die Flucht nach vorne war hier strategisch einfach die richtige Entscheidung.
Hate durch die Comm. war hier aber auch ganz erheblich vorhanden. Es dürfte nur sehr fraglich sein, wie viel die oberste Etage bei SE davon überhaupt mitbekommen hatte, während sie sich für einen Reboot entschied.

Für die meisten Projekte bedeutet ein Scheitern / floppen wie bei FF14 oder Highguard eben aus kaltem, wirtschaftlichem Kalkül das Ende. Ganz generell ergibt es wirtschaftlich einfach fast nie Sinn, die Entwicklung mit einer bereits verbrannten und zudem neuen Marke noch mal von vorne zu starten oder auch nur größere, finanzielle Anstrengungen für grundlegende Verbesserungen zu unternehmen. Das nennt man "Kalkulation der Opportunitätskosten". Eine simple Formel entscheidet.

Highguard hatte eine riesige Aufmerksamkeit, konnte nicht liefern und hat aus Sicht der Verantwortlichen offenbar weder die Marke, noch das Potential, um weitere Investitionen zu rechtfertigen. Lichter aus. Simpel.
 
Hate entsteht oft ohne triftigen Grund. Einfach weil es möglich ist und Menschen nun mal Menschen sind.
Dieser hat keine Konsequenzen, höchstens ein Forumbann bei einem bestimmten Publisher.

Hate hilft aber keinem. Mitarbeiter und CEO persönlich beleidigen schon gar nicht.
Früher hatten wir auch massive Flops mit drölftausend Bugs. Gothic any1?
Aber da wurde nicht gehasst, da wurde geholfen. Modder haben diese Spiele vom Bugfest zum Kult gemacht.
Was aber aktuell passiert in den letzten Jahren - es wird auf alles eingeprüft, was nicht perfekt ins eigene Weltbild passt und ohne Probleme läuft. Dabei ist die Software so komplex - bugfreie Releases sind nahezu unmöglich. Die Frage ist immer: wie viele Bugs sind "OK" für 1.0 Release?

Wenn man hilft anstatt zu haten, kriegt man ein besseres Produkt.
Devs im Forum und Bewertungen anbrüllen - die sind doch alle unfähig - das schadet nur einem brauchbaren Produkt welches vll noch 1 Jahr reifen sollte.

Gothic wurde hauptsächlich von der Deutschen Community getragen, weil es eines der wenigen Spiele ist das aus Deutschland kam. Heute würde das anders aussehen.

Das andere ist, was man als Hate deklariert, Leute beleidigen egal wo geht nicht! Da stimme ich dir ohne Wenn und Aber zu, Nur, muss man nicht jedem Helfen, Leute wissen was Weaponized Inkompetenz ist. Das wird schamlos ausgenutzt. Vor allem gegen Leute mit Helfersyndrom. Irgendwie muss man da auch denn Strich ziehen dürfen.

Und jetzt lassen wir mal die Kirche im Dorf, positiven Social Media Hype hätten sie ganz sicherlich dankend angenommen und mitgenommen, nachdem es jetzt aber nicht so ist, beschwert man sich, das ist nun mal das Game auf Social Media, man mag davon halten, was man will.
 
Hate entsteht oft ....
laut Steamdb hatte Highguard ~1 Million Downloads und ~100.000 Spieler.

Daher keinen interessiert 'Hate', Highguard hatte einen Millionen Dollar Werbespot kostenlos bekommen und trotzdem sind nur 1000 - 3000 aktive Spieler geblieben.

Selbst z.B. Fallout 76 wird von allen gehasst aber es macht genug Umsatz für neue Inhalte usw.
Nein, NMS war zum Release kein Flop...
zu NMS: ist aber die Schuld von Sony
die hätten Sean Murray bremsen müssen, weil NMS war das erste große Spiel von Hello Games
 
Haben Sie Highguard gespielt?
Nope. Wenn ich "Hero-Shooter" lese höre ich üblicherweise auch schon auf zu lesen.
MP spiele ich sowieso nicht, von daher maximal uninteressant für mich.

Mir wäre lieber die Firmen würden wieder mehr kreative SP-Titel entwickeln als wie der nächsten goldenen Gans hinterherzujagen, was für die meisten am Ende sowieso wieder in einem Flop endet, der nach ein paar Wochen niemanden mehr interessiert.


Das geht aber nur wenn die Community hilft anstatt zu haten.
Für sowas gibt es Early Access, was hier nicht genutzt wurde. Da kann man nicht nachher der Community die Schuld geben, weil die Devs offenbar an der Zielgruppe vorbeientwickelt haben.
 
Mit einen Absatz die Aussage des Angestellten und den Kern des Artikels bewiesen….Respekt

Ein schönes Beispiel dafür, wie schnell Menschen heute dazu übergehen, andere der Dummheit zu bezichtigen, anstatt sich sachlich mit der eigentlichen Aussage auseinanderzusetzen.

Irgendwann scheinen die Zwischentöne verloren gegangen zu sein. Anstatt Argumente zu prüfen oder nachzufragen, wird vorschnell abgewertet. Privat würde man wohl kaum jemanden in diesem Ton anherrschen und man selbst würde es sicher auch nicht als angemessen empfinden, bei der bloßen Äußerung einer Meinung sofort als „dumm“ bezeichnet zu werden.

Eine respektvolle Diskussion lebt vom Austausch von Argumenten, nicht von persönlichen Angriffen. Schade dass das einige Menschen nicht können.
Und im gleichen Atemzug bezichtigt Du mich, dass ich mich nicht damit beschäftigt hätte?
Es tut mir leid, aber wenn das seine Meinung ist, nach all dem was passiert ist, dann ist irgendwas verquer.

Ich habe nichts zu der Art und Weise der Kritik geäußert. Persönliche Anfeindungen sind im beruflichen Umfeld immer fehl am Platz.

Und es gibt auch sowas wie soziale Intelligenz, aber wie man es auch dreht und wendet: Wenn er nicht versteht, dass dieses Spiel belang- & seelenlos ist, dann soll er lieber keine leitende Tätigkeit in der Spielebranche mehr ausführen. Ich bin auch Teamleiter und man hat immer eine Wahl sich für oder gegen eine Richtung zu entscheiden, die im Unternehmen eingeschlagen wird.

Wenn Du respektvoll austauschen willst, dass das Spiel einfach unnötig und überflüssig ist, dann gern. Aber das ändert nichts daran, dass der gute Herr immer noch denkt, das Spiel sei spielenswert. Klassischer Fall von "Die Zielgruppe nicht verstanden"
Mit einen Absatz die Aussage des Angestellten und den Kern des Artikels bewiesen….Respekt

Ein schönes Beispiel dafür, wie schnell Menschen heute dazu übergehen, andere der Dummheit zu bezichtigen, anstatt sich sachlich mit der eigentlichen Aussage auseinanderzusetzen.

Irgendwann scheinen die Zwischentöne verloren gegangen zu sein. Anstatt Argumente zu prüfen oder nachzufragen, wird vorschnell abgewertet. Privat würde man wohl kaum jemanden in diesem Ton anherrschen und man selbst würde es sicher auch nicht als angemessen empfinden, bei der bloßen Äußerung einer Meinung sofort als „dumm“ bezeichnet zu werden.

Eine respektvolle Diskussion lebt vom Austausch von Argumenten, nicht von persönlichen Angriffen. Schade dass das einige Menschen nicht können.
Und noch dazu: Doch, wenn ich was Dummes sage, dann soll man mir das direkt sagen. Nicht drum herum schwurbeln oder als bittere Pralinen verpacken. Tell it as it is - das bringt einen voran und ein Gespräch zum Laufen.

Ich gebe zu, ich hatte schreiben sollen, dass seine Aussage dumm sei. Der Kerl hat sicherlich einiges auf dem Kasten, sonst wäre er nicht leitender Angestellter geworden. Den Schuh ziehe ich mir an!
 
Für sowas gibt es Early Access, was hier nicht genutzt wurde. Da kann man nicht nachher der Community die Schuld geben, weil die Devs offenbar an der Zielgruppe vorbeientwickelt haben.
Große Publisher brauchen keinen Early Access oder Kickstarter.
Aber manchmal brauchen sie Zeit um das Spiel gut genug zu machen. Beispiele gibt es viele. Selbst Cyberpunk 2077 erging es so.
Das Spiel wurde erst nach langer Zeit richtig gut. Beim Start hatte es Probleme.
Ja, die hatten mehr Spieler - das war aber auch Singleplayer was durchaus n halbes Jahr beim Kunden rumliegen kann und reifen (ist nicht gut, aber was willste machen wenn 1.0 verkackt wurde).

Bei Multiplayer müssen die Spieler Geduld haben. Direkt bei Release alles zu 100% optimal - das ist EXTREM selten.
Früher waren die Spieler geduldiger und die Studios hatten die Chance, es zu beheben. Viele Klassiker heutzutage hatten einen mehr als holprigen Start. Da gab es aber keinen Hatetrain. Leute haben verstanden - komplexe Produkte mit Millionen an Variablen sind nie perfekt. Und kaum ein Studio kann 15 Jahre lang ein Spiel polieren. Es muss irgendwann raus und dann macht man es besser. Mit der Hilfe der Community, nicht via Hate.
Das Spiel war an sich ja keine Vollkatastrophe. Hero Shooter fühlen sich nach wie vor super und da ist Platz für noch weitere Spiele. Es kann neben Apex, Valorant und Overwatch noch locker 2-3 andere IPs geben, die auch profitabel sind und Spaß machen.
Solche massiven Reviewbombing/Hatetrains schaden aber dem Comeback, der Ruf ist ruiniert und Publisher sind bereit das abzuschreiben und das ganze Studio vor die Tür zu setzen deswegen.

Das ist halt was anderes als z.B. New World, welches nach Jahren eingestellt wurde. Hier hat man klar gesehen - unwirtschaftlich, auch nach Jahren. Comeback war drin, aber nicht stark genug. Bei solchen Spielen kann man entspannt sagen - ja, die hatten einen guten Run, Zeit für was Neues.
 
Ich kann mir kein Urteil zu Highguard erlauben, da ich es nur aus Videos etc. kenne und nie selber gespielt habe. Aber auch einfach weil das gezeigte so "austauschbar" aussah. Da kann ich auch Valorant oder sowas spielen, welches bereits eine aktive Community hat.

Aber wo er Recht hat ist die Game Awards Geschichte. Vom letzten Trailer der Show erwartet man umgehauen zu werden. Da muss so ein Moment kommen wie bei CP2077 als Jonny Silverhand das erste mal gezeigt wird... sowas in der Richtung.
Wenn dann da ein austauschbarer Shooter gezeigt wird, denken die Leute halt: Wollen die uns verarschen? DAS ist das Highlight der Show... das OneMoreThing??? Selten dämliche Idee das Spiel an diesen Punkt zu setzen... das hat dem Spiel nicht gutgetan. War aber auch ein Fail mit Ansage...
 
Nope. Wenn ich "Hero-Shooter" lese höre ich üblicherweise auch schon auf zu lesen.
MP spiele ich sowieso nicht, von daher maximal uninteressant für mich.

Mir wäre lieber die Firmen würden wieder mehr kreative SP-Titel entwickeln als wie der nächsten goldenen Gans hinterherzujagen, was für die meisten am Ende sowieso wieder in einem Flop endet, der nach ein paar Wochen niemanden mehr interessiert.
Die gibt es. Viele sogar. Aber oft aus ganz anderen Ecken, wo man es nicht erwartet.
Hollow Knight - ganze 2 Stück, aus Australien, mit einem Team, das in ein Taxi passt.
Clair Obscur aus Frankreich. Auch kleines Team - keine 4 Leute, aber weit unter dem was bei EA oder Microsoft in den Studios rumsitzt.
Black Myth: Wukong. China. Unerwarteter Hit, der im Westen nur wenig Hype hatte vor Release. Frisch, gut optimiert, ohne Mikrotransaktionen-Rotz.

Wenn man sich umschaut und außerhalb der üblichen Bubble aus Ubisoft, Bioware, Blizzard und EA guggt - es gibt mehr als genug geile Singleplayer, mehr als man im Jahr durchgespielt bekommt.
Auch wenn viele der üblichen Verdächtigen im Westen legendäre Spiele produziert haben - all diese Leute sind längst raus, frühere Erfolge bei den Studios sind leider keine Garantie für gute Spiele aktuell. Ist nicht Rolex, man kann sich da nicht auf "legacy" Ruf verlassen :P
 
Vom letzten Trailer der Show erwartet man umgehauen zu werden. Da muss so ein Moment kommen wie bei CP2077 als Jonny Silverhand das erste mal gezeigt wird...
Hey - im Trailer von Highguard taucht ein Panzer mit Löwenkopf auf - da sind bestimmt alle 8-Jährigen vor Freude in die Luft gesprungen. Das war ihr Silverhand-Moment

Pech ist nur Mami lässt die 8-Jährigen keinen Shooter spielen und auch nur die wenigsten Kleinkinder haben schon von Papi einen PC bekommen.
 
Bei Multiplayer müssen die Spieler Geduld haben. Direkt bei Release alles zu 100% optimal - das ist EXTREM selten.
Früher waren die Spieler geduldiger und die Studios hatten die Chance, es zu beheben.
Das liegt wohl auch daran, dass der Markt vollkommen übersättigt ist. Die Leute waren geduldiger weil sie es sein mussten. Performt Spiel A nicht so wie erwartet gibt es ja noch Spiel B, C und D im gleichen Genre....
 
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