News Anti-Cheat am PC: TPM 2.0 und Secure Boot sind nur der Anfang - Microsoft will mehr

PCGH-Redaktion

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Passend zum Release von Call of Duty: Black Ops 7 erklärt Microsoft, wie Windows-Systeme gegen Cheater vorgehen können. TPM 2.0 und Secure Boot bilden dabei nur die Basis, es gibt noch zwei weitere Bausteine.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Anti-Cheat am PC: TPM 2.0 und Secure Boot sind nur der Anfang - Microsoft will mehr

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Microsoft "rettet die Welt" und die Gamer. Mir kommen Tränen der Rührung.

Wie schön: Totalüberwachung und künstlich aufgeblasene Hardware-Anforderungen, verpackt als „Security“, damit angeblich keine Cheats mehr möglich sind.

Seit wann gibt es absolute Sicherheit? Es wird sie nie geben. Wie lange will man diese ausgelutschte „Security“-Ausrede noch weiterziehen, um mehr Kontrolle über fremdes Eigentum und Privatsphäre zu bekommen?

Danke, Microsoft – das sind wirklich überzeugende Gründe, seinen funktionierenden Rechner wegen Windows 11 auf den Müll zu werfen und sich auf diesen ganzen Sch*** einlassen zu müssen, der einem alternativlos aufgenötigt wird.

Dann vielleicht doch irgendwann mal so etwas wie eine Playstation zum Spielen … und vielleicht auch mal keinen Rechner als Alternative. Wenn man die Desktop Plattform derartig unattraktiv gestaltet, dann darf man sich auch nicht wundern, wenn die PC/Windows verkäufe zurückgehen und die Käufer Alternativen suchen.
 
Mir egal was Winzigweich will, mit 1.1.2026 kommt bei mir PikaOS.

Sollens ihr schrott Fenster sonst wo hin stecken.


Nebenbei was will Microsoft gegen dedicated Cheats tun?,
Spiel PC via Lan und Splitter zu 2. PC mit digitalen Display mit Cheatsoftware können sie sich ihre Überwachungsfantasien sonst wohin stecken.
 
Irgendwie bin ich froh mittlerweile so alt zu sein dass kompetitive Multiplayerspiele sowieso keine Rolle mehr für mich spielen.

Damals haste dich noch mit Freunden verabredet um ne Runde CS oder sonstwas zusammen zu zocken, heute bzw. demnächst musste dafür erstmal ne Cybersecurity-proofed-by-Microsoft Maschine und Umgebung aufbauen um überhaupt ins Spiel zu dürfen, selbst wenns nur ein Spiel zwischen Freunden sein soll wo Cheaten eh kein Problem darstellt. Da hätte ich mal sowas von kein Bock drauf. :ugly:
 
Irgendwie bin ich froh mittlerweile so alt zu sein dass kompetitive Multiplayerspiele sowieso keine Rolle mehr für mich spielen.

Damals haste dich noch mit Freunden verabredet um ne Runde CS oder sonstwas zusammen zu zocken, heute bzw. demnächst musste dafür erstmal ne Cybersecurity-proofed-by-Microsoft Maschine und Umgebung aufbauen um überhaupt ins Spiel zu dürfen, selbst wenns nur ein Spiel zwischen Freunden sein soll wo Cheaten eh kein Problem darstellt. Da hätte ich mal sowas von kein Bock drauf. :ugly:
Geht mir genauso!

Mir ist das auch alles zu stressig.
 
Ist doch schon komisch das gerade in letzter Zeit wo Linux etwas Marktanteil gewinnt diese extemen Formen von Anti Cheat auftauchen welche sogar secure boot vorrausetzen.

Ich wette das ist auch eine gezielte Blockade von Linux bzw Vorsorge gegen Konkurrenz. Denn secure boot und Linux vertragen sich meistens nicht gut.

Linux ist nämlich seit Jahren in einem ungebremsten Aufwärtstrend wenn auch nur auf niefrigem Niveau aber auf steam wurde jetzt immerhin die 3 Prozent Hürde genommen.

Microsoft würde ich diese Art von Denkweise sofort zutrauen.
 
EA und Activision aka Microsoft brauchen Secure Boot und TPM,
Dedicated Community Server jedoch nicht und die funkionieren mehr als gut bei Cheaterkennung.

Sollen EA und Activision doch die Dedicated Server zurück bringen,
ahhhhh das geht ja nicht wer soll sonst die kack Skins kaufen und im Battlepass spielen.

Edit:
Ironisch ist es doch das vorallem die Eurasier gerne Cheaten, gleichzeitig haben sie die mit besten Anticheat Server am start.
Einem Bekannten sein Palworld Server besteht seit Juli letztes Jahr und er hat PALDEFENDER + seine eigenen Scripts am laufen, der Server ist absolut Cheatfrei.
Aber auf seinem Server kann jeder spielen der es bei Steam gekauft hat oder via Warez geladen hat.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nebenbei was will Microsoft gegen dedicated Cheats tun?,
Spiel PC via Lan und Splitter zu 2. PC mit digitalen Display mit Cheatsoftware können sie sich ihre Überwachungsfantasien sonst wohin stecken.
Das werden wohl die wenigsten machen. User wie du verstehen nicht, dass diese Maßnahmen nicht darauf abzielen es gänzlich zu unterbinden, denn das geht nicht. Viel mehr will man es so schwer wie möglich machen, damit es für 99% der User unpraktikabel wird. Wenn <1% der Userbase cheatet, ist das verkraftbar.
 
Ich würde mir schon heute kein Spiel mit Anti Cheat auf Kernel Ebene installieren, da ich mir als Software Entwickler der Konsequenzen zu 100% bewusst bin. Gibt zum Glück sowieso 10 mal mehr für mich interessante Spiele wie ich überhaupt Zeit zum zocken habe.
 
Wer den Standard setzt, der macht das Geschäft. War schon immer so. Wer die damit gewonnenen Nutzer einsperrt und ihnen für ihren Use Case keine Chance lässt sich eine technisch durchaus vorhandene Basis-Alternative zu suchen, ist eine Art Geiselnehmer.

Nun ist Gaming ja keine Pflicht. Shooter zocken nur ein Hobby. Man sollte sich halt nur vor Augen halten, was TPM im Kern eigentlich ist. Es ist ein Kontrollwerkzeug zum Machterhalt eines Konzerns und im weitesten Sinne eines Staates über große Teile der PCs auf dieser Welt. Kann man mit den Schultern zucken, kann man aber auch mal darüber nachdenken. Vielleicht reift dann auch eine Erkenntnis, die zu einem anderen Handeln führt.
 
Können sie machen, aber ohne mich.
Der letzte kompetitive Shooter, der mir so richtig Spaß machte, war eh Duke3D und wo das Spielen gegeneinander sogar noch unter DOS im 10 Mbit Koax-LAN der WG stattfand. Daher geht mir dieses Trojanische Pferd namens "AntiCheat über TPM2.0-Zwang" am allerwertesten vorbei. Und ehrlich gesagt, machte Multiplayer doch eh nur wirklich auf LAN-Partys richtig Spaß, wenn man mit seinen Kumpels labern, lachen, gemeinsam Pizza essen und Unfug machen konnte. Aber die Zeiten sind leider schon lange vorbei.
Aber vielleicht bewirkt der Schritt von Microsoft, EA und Co. ja, daß diese seelenlose Onlineshooter von der Aufgußstange so unpopulär werden, daß die Leute sich wieder mehr auf das "gute" Gaming zurückbesinnen. Ich würde ja lachen, wenn die großen Haie sich damit ihren Markt selber zerstören würden. :lol:
 
Kostet VBS nicht Performance? In einem kompetitiven Rahmen ist das damit schon tot.
Ja es kostet etwas Performance, aber nicht genug im irgendeine Rolle zu Spielen. Mit moderner Virtualisierung verliert man gegenüber nativer Ausführung in der Regel weniger als 1% Leistung in CPU intensiven Aufgaben - zumindest im HPC/Server Bereich, ich sehe aber nicht warum das auf dem Desktop anders sein sollte.

Wenn das wirklich das Cheaterproblem signifikant verbessert, dann bitte, immer her damit. Das ist eine deutlich sauberere Lösung als irgendwelche "Kernel-Level" Anticheats, aka Rootkits auf das System zu lassen.
 
Solche Games werden halt dann einfach nicht installiert. Wäre irgendwie geil, wenn das jeder machen würde
Finde halt noch ein paar... Millionen Leute mit solch obskuren Problemen.

Ihh, Secure Boot will ich nicht. Es ist zwar kostenlos dabei aber trotzdem.
Mir ist das auch alles zu stressig.
Was genau ist denn stressig?

Nicht an irgendwas herumzuspielen wird es wohl nicht sein.
 
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