News Intel Titan Lake: Unified Core soll P-Cores und E-Cores vereinen

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Intel soll mit Titan Lake den seit Alder Lake genutzten hybriden Aufbau seiner Prozessoren zu den Akten legen und die P-Cores und E-Cores gegen einen einheitlichen Unified Core eintauschen. Von bis zu 100 Prozessorkernen ist dabei die Rede.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Intel Titan Lake: Unified Core soll P-Cores und E-Cores vereinen

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Mhm 100x Kerne und in 3 Jahren sind wir dann eventuell auch mal soweit das Spiele dann bis

zu 16x Kerne nutzen können, kann man dann mit den restlichen 84 Kernen noch ein bis zwei andere

Spiele starten :-)
 
Ui zuerst als ich das gelesen hatte,das es was mit Grafikkarten zu tuen hätte.Dann schaute ich genauer hin und es war in Wirklichkeit CPU gewesen.Nun ja ist mal ein anderer Ansatz,wenn Leistung am Ende dabei raus kommen sollte,warum auch nicht.Villeicht werden durch sowas dann die CPU dann sparsamer,wer weis.
Mal uns überraschen lassen wie das aussehen wird.
 
Wie nennen wir die neuen Prozessor Kerne;

Intel Marketing nach Jahre langer suche: "Wir nennen sie einfach Prozessorkerne, simply Cores, how about that?". Totally breathtaking.

Hab ich das überlesen? Was war nun das Geheimnis? Lass mich raten einzelne Kerne takten sich runter oder schalten sich ab.

Hab ich übrigens gesagt, dass dies der Fall sein wird, sobald die nur Kerne anbieten können in der Menge ohne ein Atomkraftwerk zu foltern, verschwinden die E-Cores.
 
Hab ich übrigens gesagt, dass dies der Fall sein wird, sobald die nur Kerne anbieten können in der Menge ohne ein Atomkraftwerk zu foltern, verschwinden die E-Cores.

E Kerne sind nicht energieeffizienter, als die P Kerne, sondern nur flächeneffizienter. Auf der Fläche eines P Kerns lassen sich 4 E Kerne unterbringen, die dann doppelt so effizient sind, als der P Kern. Desweiteren sind die Intel CPUs auch nicht per se ineffizient, das machen die Boards, die alle Grenzen entfernen. Intel hat auch die 35W T CPUs im Programm, die so ziemlich das effiziente sind, das man normal, für den Desktop, kaufen kann.
 
Gibt es für Server nicht längst "nur P" und "nur E" Prozessoren?
Ja.

Dass man die kommende Architektur auf E-Kerne aufbaut ist auch keine Überraschung. Klar sind aktuell die P-Cores schneller aber der Tradeoff ist furchtbar. Ein sehr großer Teil der Mehrperformance kommt aus höherem möglichen Takt und die Kerne sind für das was sie schneller sind riesengroß auf dem Die und verbrauchen irre viel Energie.
Zusätzlich hat man hier auch nur noch kleine IPC-Steigerungen erreicht (~10%), während die E-Kerne in der letzten Iteration mal eben +30% und mehr IPC aufgelegt haben in manchen Workloads.

Es dürfte einfach die weit wirtschaftlichere Überlegung sein, E-Cores wieter zu entwickeln (und sie marketingwirksam anders zu benennen), als weiter zu versuchen bei den P-Kernen mit Gewalt und unter immensen Diespacekosten ein paar Hundert MHz und ne handvoll % IPC mehr rauszuquälen.

Wenn man da die besten Eigenschaften von P und E in einem neuen Kern kombinieren kann warum nicht - persönlich gefällt mir aber eher der Gedanke, dass man dennoch ne Handvoll LPE-Kerne beibehält und damit die Option beibehält, die ganzen U-Cores (?) auch abschalten zu können wenn nichts forderndes gemacht wird - denn Internet/Office/Audio/Video/Krimskrams können LPE-Kerne mit iGPU auch ganz ohne "echte" CPU-Kerne.

E Kerne sind nicht energieeffizienter, als die P Kerne, sondern nur flächeneffizienter.
Aus letzterem resultiert (Workload der mehr als einen Thread kann vorausgesetzt) ersteres. 4 E-Cores können einen Clip wesentlich schneller und sparsamer in ein anderes Videoformat umwandeln als ein P-Kern.

Desweiteren sind die Intel CPUs auch nicht per se ineffizient, das machen die Boards, die alle Grenzen entfernen
...und die Standardeinstellungen die vergleichsweise hoch angesetzt sind, auch wenn das bei Arrowlake nicht mehr so arg tragisch ist da bei "realer" Last abseits synthetischer Benchmarks man sich schon anstrengen muss, dass ein 285K in sein 250W-Limit läuft beispielsweise. Bei üblicher Multicore-Last sinds in der Regel unter 200W und bei Kleinlasten wie Spielen sowieso meist weit unter 100W.

Fun-Fact: Windows11 hat sich beim Energiesparplan "Energie sparen" mittlerweile dazu entschieden, die Maximaltaktraten der P-Cores auf 2,7 GHz zu begrenzen wenn Multicore-Last anliegt, während E-Kerne voll durchboosten.
Ergebnis: Beim harten Videoencoding (>95% Last allcore) im Normalmodus boostet P auf 5,4 und E auf 4.6 GHz, die CPU verbraucht 200-240W, im Energiesparen-Schema sinds P auf 2,7 und E auf 4,6 bei einem Verbrauch von 120-150W. Der Witz dabei ist: Die Performance leidet darunter nur sehr wenig - ich sehe hier nen realen Performanceverlust von Größenordnung 10-15%... bei fast 100W weniger!
 
Zusätzlich hat man hier auch nur noch kleine IPC-Steigerungen erreicht (~10%), während die E-Kerne in der letzten Iteration mal eben +30% und mehr IPC aufgelegt haben in manchen Workloads.
Naja, das liegt aber einfach am immer größeren Aufwand, den man treiben muss und das würde den E-Cores auf dem gleichen Niveau genau so gehen.
Wenn man da die besten Eigenschaften von P und E in einem neuen Kern kombinieren kann warum nicht - persönlich gefällt mir aber eher der Gedanke, dass man dennoch ne Handvoll LPE-Kerne beibehält und damit die Option beibehält, die ganzen U-Cores (?) auch abschalten zu können wenn nichts forderndes gemacht wird - denn Internet/Office/Audio/Video/Krimskrams können LPE-Kerne mit iGPU auch ganz ohne "echte" CPU-Kerne.
Weil es nicht wirklich geht. Die hohe sequentielle Leistung bekommt man so halt nicht. Die will man ja schon haben, aber man braucht davon aber ja auch nicht unbedingt viel. Für Desktops ist das aktuelle Layout mit ein paar P-Cores, vielen E-Cores und den beiden E-Cores auf dem SoC-Tile schon recht sinnvoll, denke ich. So hat man die hohe sequentielle Leistung, trotzdem viel und effiziente parallele Leistung und kann im Idle trotzdem den größten Teil der Kerne komplett stilllegen. Eventuell könnte man noch ein paar P-Cores gegen E-Cores tauschen.
 
Die hohe sequentielle Leistung bekommt man so halt nicht. Die will man ja schon haben, aber man braucht davon aber ja auch nicht unbedingt viel.
Der letzte Halbsatz ist wichtiger als man denkt.
Ich kenne nur ganz ganz wenige Szenarien, wo man die maximale Singlethreadpower wirklich BRAUCHT. E-Cores sind mittlerweile so schnell dass ich behaupten würde, dass die allerallermeisten Leute (vor allem die die spielen und deswegen ja P-Kerne oder X3D-CPUs unbedingt "brauchen") wenn man nachts heimlich die P-Cores abschaltet den Unterschied gar nicht bemerken würden ohne Benchmarks zu bemühen.

Die Hersteller brauchen Singlethread vor allem wegen einem: Marketing - denn die maximale ST-Performance sichert in der Regel den längsten Spielebenchmarkbalken (auch das ändert sich aber zunehmend).
Die Kunden brauchen ST-Performance nahezu immer überhaupt nicht mehr (einfach weil E-Kerne schnell genug sind), aber sie sind fest davon überzeugt dass es so wäre wegen... naja, dem Marketing^^
 
Ich kenne nur ganz ganz wenige Szenarien, wo man die maximale Singlethreadpower wirklich BRAUCHT.
Naja, das ist immer relativ.
E-Cores sind mittlerweile so schnell dass ich behaupten würde, dass die allerallermeisten Leute (vor allem die die spielen und deswegen ja P-Kerne oder X3D-CPUs unbedingt "brauchen") wenn man nachts heimlich die P-Cores abschaltet den Unterschied gar nicht bemerken würden ohne Benchmarks zu bemühen.
Ich denke, dass die meisten Leute die Leistung wirklich nicht brauchen, aber gerade Spiele sind da doch teilweise noch sehr empfindlich. Es gibt schon einige Spiele, die nicht auf jedem beliebigen Achtkerner ins GPU-Limit rennen. Die meisten anderen Dinge brauchen nicht so viel Leistung oder laufen nicht in Echtzeit.
Die Hersteller brauchen Singlethread vor allem wegen einem: Marketing - denn die maximale ST-Performance sichert in der Regel den längsten Spielebenchmarkbalken (auch das ändert sich aber zunehmend).
Ja, die Parallelisierung wird besser, aber Amdahls Gesetz gilt halt weiterhin. Ideal gesehen würde aber wohl wirklich ein schneller Kern reichen.
 
ich merke es sehr gut,merke es ja selbst.Aktuelle E kern in CPUS haben echt viel Leistung.Als mini Pc habe ich eine CPU mit E kernen aus der 12 Generation.Ich merke da schon wie langsam die E kerne sind.
Es hat sich also sehr viel getan bei den E kernen.Bei der 13 Generation und so merkte man es sehr gut ob HT fehlt oder nicht.
Da hat Intel saubere Arbeit geleistet,so das es auch ohne HT die selbe Leistung dabei heraus kommt.
Es bleibt spannend wie die Leistung bei 20 e Kernen ohne P kerne so sein wird.Ich weis nicht ob ich mit weniger Lerme bei Intel auskommen würde,bei 14 Kernen,dürfte defintiv zu wenig Kerne sein bei sowas.
Hier kann also Intel durchaus zeigen wie sie das lösen werden.
Ich lasse mich also überraschen.Wobei bei 125 Watt sidn es nur 25 % weniger Leistung was wirklich Ordentlich ist.Bei Vollast sind es beim den wo ich es getestet hatte bei rund 258 Watt.Was normal bei den 285k und 265k auch ähnliche Watt verbrauch.
Ich bin gespannt wie Intel hier weiter Strom sparen will.Es kann ja nur besser werden.Zumindest der hohe Verbrauch wie bei 14900k und so ist endlich vorbei.
 
Der letzte Halbsatz ist wichtiger als man denkt.
Ich kenne nur ganz ganz wenige Szenarien, wo man die maximale Singlethreadpower wirklich BRAUCHT. E-Cores sind mittlerweile so schnell dass ich behaupten würde, dass die allerallermeisten Leute (vor allem die die spielen und deswegen ja P-Kerne oder X3D-CPUs unbedingt "brauchen") wenn man nachts heimlich die P-Cores abschaltet den Unterschied gar nicht bemerken würden ohne Benchmarks zu bemühen.

Die Hersteller brauchen Singlethread vor allem wegen einem: Marketing - denn die maximale ST-Performance sichert in der Regel den längsten Spielebenchmarkbalken (auch das ändert sich aber zunehmend).
Die Kunden brauchen ST-Performance nahezu immer überhaupt nicht mehr (einfach weil E-Kerne schnell genug sind), aber sie sind fest davon überzeugt dass es so wäre wegen... naja, dem Marketing^^
1-4 maximal schnelle Kerne, die vor allem auch mit wenig Verzögerung anziehen können erhöhen die Reaktionsgeschwindigkeit von OS und Browser immer noch spürbar.
Nicht umsonst haben auch der Apple M4 und der Qualcomm Snapdragon X einen BigLittle Aufbau (mit riichtig dicken P-Kernen, dagegen sind die von Intel gar nicht mal so groß). Gerade Apple schert sich ja in der Regel wirklich nicht um Gaming Benchmarks sondern primär um das Usererlebnis.
 
Also die P-Cores sind schon deutlich schneller, schon weil den E-Cores das SMT fehlt. Ich hab damals n 13.900k nur wegen der höheren TDP gekauft und hab 8 von 16 E-Cores deaktiviert. Das kommt dem thermischen und elektrischen Verhalten besonders vom Compute Fabric Zugute. So hat man deutlich mehr Reserven beim OC der anderen CPU-Komponenten. Besondera bei RAM-OC kann das spürbare Vorteile bringen.
Meine P-Cores dürfen auch nicht runtertakten, hab die C-States etc. deaktiviert...ist ja nicht so, dass die Kerne iwie verschleissen würden oder so. Wobei ich den Rechner auch nur fürs Gaming nutze, bei anderen Szenarien sind andere Konfigs sicher sinnvoller. Trotzdem: wenn ich Energie sparen will, dann...hm. Keine Ahnung, sowas is mir egal🙄
 
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1-4 maximal schnelle Kerne, die vor allem auch mit wenig Verzögerung anziehen können erhöhen die Reaktionsgeschwindigkeit von OS und Browser immer noch spürbar.
Das stimmt, halte ich aber im Effekt von uns Nerds für überschätzt. Ich hab dieses Jahr die alte Office Möhre meiner Mutter erneuert: von einem 2500er Sandy Bridge auf einen 235er Arrowlake. Also ein Vielfaches der Performance. Klar, wenn ich im Browser auf alle Favoriten in Tabs öffnen klicke geht das in 3 statt 5 Sekunden - ein Unterschied der für uns gefühlt riesig ist... und von meiner Mutter kaum bemerkt wird. Für die ist alles "ein bisschen schneller". :haha:
Der letzte Wow effekt war in die alte Kiste ne SSD nachzurüsten, denn das war wirklich eine Welt Unterschied gegen der Festplatte.


deaktiviert...ist ja nicht so, dass die Kerne iwie verschleissen würden
Doch, natürlich tun sie das. Nur in einem Ausmaß das normalen Nutzern egal sein kann da es dich weniger interessieren dürfte ob deine CPU 14 oder doch 17 Jahre braucht bis sie instabil wird.
 
Achso stimmt ja: die neuen P-Cores haben ja garkein SMT mehr. Sind das jetzt bessere E-Cores?
Doch, natürlich tun sie das. Nur in einem Ausmaß das normalen Nutzern egal sein kann da es dich weniger interessieren dürfte ob deine CPU 14 oder doch 17 Jahre braucht bis sie instabil wird.
Ich hatte RaptorLake CTC instability issue, das war mal massiver Verschleiss durch E Migration und der kam besonders in niedrigen Lastzuatänden. Von dem Standpunkt aus isz der Rest zu vernachlässigen.
 
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