News AMDs AM5 kann CUDIMM-Support: Die Frage ist nur, wann?

PCGH-Redaktion

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Im Gegensatz zu Intel unterstützt AMD derzeit CUDIMM-RAM nicht vollumfänglich. Das soll sich aber wohl noch im Rahmen der bestehenden AM5-Plattform ändern.

Was sagt die PCGH-X-Community zu AMDs AM5 kann CUDIMM-Support: Die Frage ist nur, wann?

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Dass AMD den Wechsel von AM5 zu AM6 mit dem Wechsel von DDR5 auf DDR6 gleichsetzt, ist nun wirklich keine große Überraschung.

AM3 - DDR3. AM4 - DDR4. AM5 - DDR5.

Bei AMD wird schon lange eine speicherfokussierte Sockelarchitektur verfolgt - was ja sich Sinn macht. Nur jetzt, wo die Prozessoren auch seit vielen Jahren konkurrenzfähig oder sogar Intel überlegen sind, wird der Unterschied zu deren Konzept (= Absatzmaximierung) eben umso deutlicher.
 
Ja klar, die AM5 Plattform ist total robust, xD es ist viel wahrscheinlicher einen 6er im Lotto zu haben als, dass mein Ram -kit synchron über 6200 laufen wird. Jetzt frage ich mich, wie die das hinbekommen wollen? Durch Zauber, neuer Chipsatz oder doch neue Prozessoren, darauf hat er keine Antwort. Ich denke letzteres wird es sein, die neue Gen wird dies ermöglichen, die aktuellen nicht.
 
Ja klar, die AM5 Plattform ist total robust, xD es ist viel wahrscheinlicher einen 6er im Lotto zu haben als, dass mein Ram -kit synchron über 6200 laufen wird. Jetzt frage ich mich, wie die das hinbekommen wollen? Durch Zauber, neuer Chipsatz oder doch neue Prozessoren, darauf hat er keine Antwort. Ich denke letzteres wird es sein, die neue Gen wird dies ermöglichen, die aktuellen nicht.
Sich zu beschweren, dass der RAM nicht außerhalb der Spezifikation läuft ist auch eher meh.
 
Sich zu beschweren, dass der RAM nicht außerhalb der Spezifikation läuft ist auch eher meh.
Wieso sollte ich nicht? Wenn ich für ein 6400er-Kit 300 Euro bezahle und diese mit Expo angeworben wird und ich im Nachhinein feststellen muss oh der RAM läuft nicht synchron, dann ist das ein Problem. AMD könnte auch sagen Leute lasst das sein holt euch keine Ram-kits die teuer sind da diese nicht eins zu eins laufen, dann würde die Sachen wieder anders aussehen. Schon mal vorweg ja ich weiß, dass der Sweetspot bei 6000 liegt, kenne aber sehr viele, bei denen nicht mal das drin ist, also ja meine Kritik hat seine Wichtigkeit.

Aber mal eine andere frage du weißt schon das CUDIMM viel höher taktet? Wie sollen die eins zu eins laufen, wenn jetzt schon nicht mehr geht?

LG
 
Wieso sollte ich nicht? Wenn ich für ein 6400er-Kit 300 Euro bezahle und diese mit Expo angeworben wird und ich im Nachhinein feststellen muss oh der RAM läuft nicht synchron, dann ist das ein Problem. AMD könnte auch sagen Leute lasst das sein holt euch keine Ram-kits die teuer sind da diese nicht eins zu eins laufen, dann würde die Sachen wieder anders aussehen. Schon mal vorweg ja ich weiß, dass der Sweetspot bei 6000 liegt, kenne aber sehr viele, bei denen nicht mal das drin ist, also ja meine Kritik hat seine Wichtigkeit.

Aber mal eine andere frage du weißt schon das CUDIMM viel höher taktet? Wie sollen die eins zu eins laufen, wenn jetzt schon nicht mehr geht?

LG
AMD gibt 5600 MT/s als maximale Spezifikation her, darüber hinaus ist nix garantiert. Läuft bei Intel genauso.
Expo hat erstmal auch nix mit dem IMC/CPU zu tun denn der RAM läuft ja damit, im Zweifelsfall halt nicht synchron.

CUDIMM taktet höher, ist mir bewusst, aber auch hier sagt niemand, dass das synchron laufen soll oder mit den aktuellen CPUs.
 
Der Grund ist weniger die Plattform, als der RAM-Controller in der CPU.
Wenn du dir ein anderen 9800X3D kaufen würdest, könntest du mit (sehr viel) Glück sogar 6600 MT/s erreichen, mit (viel) Pech klappen aber auch nur noch die von AMD spezifizierten 5600. Sollten auch die 5600 nicht klappen, dann ist es ein Mangel, und der kann reklamiert werden - vorausgesetzt man nur 2 und nicht mehr Riegel verbaut, für 4 Riegel liegt die Spezifikation immerhin bei lediglich 3600 MT/s.

AMD legt offensichtlich kein so großen Wert darauf, einen RAM-Controller zu integrieren der sehr hohe RAM-Taktraten mitmacht - jedenfalls nicht im Synchronen betrieb.


Was die RAM-Hersteller bewerben, steht dann auf einem ganz anderen Blatt.
Die RAM-Hersteller versprechen bei einem 6400er-Kit nur, das ihr RAM mit 6400 bei diesen und jenen Timings und Spannung läuft. Aber sie versprechen nicht das dies mit jeder CPU auf jedem Mainboard läuft. Zumindest für letzteres gibts die Kompatibilitätslisten der Hersteller (RAM und Mainboard).

Oder anders: Wer schnelleren RAM kauft, als von AMD / Intel für ihre CPUs spezifiziert, geht immer das Risiko ein, das er das vom RAM-Hersteller beworbene Potential nicht abrufen kann.
Was für mich persönlich ein guter Grund ist, keine maßlos überteuerten RAM-Kits zu kaufen.
 
AMD könnte auch sagen Leute lasst das sein holt euch keine Ram-kits die teuer sind da diese nicht eins zu eins laufen, dann würde die Sachen wieder anders aussehen.
Das wurde doch in den entsprechenden Kanälen von AMD kommuniziert und ging auch groß durch die entsprechenden Medien. Also mir war das jedenfalls vor dem Kauf bekannt und ich habe deswegen extra ein 6000er-Kit gekauft, damit ich ein passendes Profil habe und mich nicht mit den Latenzen rumärgern muss.
Aber mal eine andere frage du weißt schon das CUDIMM viel höher taktet? Wie sollen die eins zu eins laufen, wenn jetzt schon nicht mehr geht?
Ist halt die Frage, ob das ein Problem wäre, wenn es nicht so wäre. Je höher der RAM taktet, desto geringer fällt die zusätzliche Latenz durch den höheren Teiler aus und desto eher überwiegt der Vorteil der höheren Übertragungsrate.
 
Das wurde doch in den entsprechenden Kanälen von AMD kommuniziert und ging auch groß durch die entsprechenden Medien. Also mir war das jedenfalls vor dem Kauf bekannt und ich habe deswegen extra ein 6000er-Kit gekauft, damit ich ein passendes Profil habe und mich nicht mit den Latenzen rumärgern muss.

Ist halt die Frage, ob das ein Problem wäre, wenn es nicht so wäre. Je höher der RAM taktet, desto geringer fällt die zusätzliche Latenz durch den höheren Teiler aus und desto eher überwiegt der Vorteil der höheren Übertragungsrate.
Mit steigender Frequenz Dämpfen die Leiterbahnen im Mainboard sowie jede Steckverbindung das signal. Die dimm slots und die Bauform der Riegel sind bei deren Entwicklung einfach nicht auf solche Geschwindigkeiten hin entwickelt worden.
Die neue Bauform hat eine andere Steckverbindung und kann durch kürzere Signalwege näher an die CPU heran rücken.
Und vermutlich ist genau das der Grund warum es dann doch funktioniert.
 
Ist halt die Frage, ob das ein Problem wäre, wenn es nicht so wäre. Je höher der RAM taktet, desto geringer fällt die zusätzliche Latenz durch den höheren Teiler aus und desto eher überwiegt der Vorteil der höheren Übertragungsrate.
Es ist ein Problem, solange der Controller in Prozessor steckt, AMD kann da viel erzählen, ich verstehe nicht wie das mit den aktuellen Prozessoren funktionieren sollte, da hier per CPU imitiert wird. Ich denke wie viele andere auch, dass dies erst mit neuen Prozessoren möglich wird, da nicht die AM5 Plattform das Problem ist.


LG
Das wurde doch in den entsprechenden Kanälen von AMD kommuniziert und ging auch groß durch die entsprechenden Medien. Also mir war das jedenfalls vor dem Kauf bekannt und ich habe deswegen extra ein 6000er-Kit gekauft, damit ich ein passendes Profil habe und mich nicht mit den Latenzen rumärgern muss.
Das ist ja auch egal jetzt ^^ viel wichtiger ist das AMD sich von dem Gedanken verabschiedet den Controller in die CPU zu bauen, mit AM6 werden die sich hoffentlich davon verabschieden. :)

LG
CUDIMM taktet höher, ist mir bewusst, aber auch hier sagt niemand, dass das synchron laufen soll oder mit den aktuellen CPUs.
Was ist der Mehrwert dieser Technik, wenn sie ihr volles Potenzial nicht ausschöpfen? Warum sollte sich jemand solches Kit anschaffen und es dann asynchron betreiben? Das verstehe ich nicht.
AMD gibt 5600 MT/s als maximale Spezifikation her, darüber hinaus ist nix garantiert. Läuft bei Intel genauso.
Expo hat erstmal auch nix mit dem IMC/CPU zu tun denn der RAM läuft ja damit, im Zweifelsfall halt nicht synchron.
Bei Intel ist das besser, da hier der Prozessor nicht der limitierende Faktor ist, kannst draufknallen, was du willst, die Teile funktionieren.
 
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Das ist ja auch egal jetzt ^^ viel wichtiger ist das AMD sich von dem Gedanken verabschiedet den Controller in die CPU zu bauen, mit AM6 werden die sich hoffentlich davon verabschieden. :)
Das wird nicht passieren. Der Controller wanderte bei AMD bereits mit dem Athlon 64 (2003) in die CPU, und Intel zog mit dem ersten Core-i (2008) nach.

Den RAM-Controller mit in der CPU zu haben, ist ein zu großer Vorteil. Die Daten können dadurch nämlich direkt vom RAM zur CPU und umgekehrt, und müssen nicht erst über einen externen Chip. Dieser externe Chip war auch immer ein Umweg, da er nicht auf der kürzesten Strecke lag.

Bei Intel ist das besser, da hier der Prozessor nicht der limitierende Faktor ist, kannst draufknallen, was du willst, die Teile funktionieren.
Intel hat aber auch ein spezifiziertes "Limit", bis zu dem es offiziell unterstützt wird. Alles was darüber hinaus geht, ist streng genommen eine Übertaktung der CPU.
Und doch, auch die machen irgendwann dicht, und das System wird instabil. Iirc läuft bei denen der RAM schon länger standardmäßig im 2:1-Modus (Gear 2), alternativ kann man auch 4:1 (Gear 4) wählen.
Gear 1 (1:1) soll mit DDR4 noch eine Rolle gespielt haben, aber nicht mehr bei DDR5.


EDIT:
Mit CUDIMM kann der Limit noch etwas weiter ausgereizt werden. Was mit "Standard" DIMM also nicht Stabil möglich war, kann mit CUDIMM evtl. Stabil betrieben werden. Taktraten bei denen man nicht mal den ersten Windows-Ladescreen (oder andres OS) sah, werden vermutlich weiterhin nicht gehen. Aber jene die "nur" im laufenden instabil waren, da hat man gute Chancen das es klappt.
Also 200-400 MHz zusätzlich dürften drin sein. Das gleiche verspricht ja auch ASUS bei ihrem NitroPath - das auch nur zeitlich ASUS-Exklusiv ist.
Wenn alles auf CUDIMM optimiert wurde, sind vielleicht auch mehr als +200-400 MHz drin. Kombiniert man das noch mit NitroPath ...
 
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Den RAM-Controller mit in der CPU zu haben, ist ein zu großer Vorteil. Die Daten können dadurch nämlich direkt vom RAM zur CPU und umgekehrt, und müssen nicht erst über einen externen Chip. Dieser externe Chip war auch immer ein Umweg, da er nicht auf der kürzesten Strecke lag.
Das könnte man doch wenigstens bei den V-Cache-Prozessoren weglassen oder nicht.
 
Das wäre trotzdem noch schlechter für die Leistung, denn auch der große Cache ist nicht Endlos.
Außerdem müssten ja dann zwei verschiedene CPUs gebaut werden. Auch der Sockel und die Mainboards müssten entsprechend darauf angepasst sein. Mit höheren Preisen.
Im Endeffekt hätte man wahrscheinlich eher zwei verschiedene Plattformen, einen für die CPUs mit integriertem und einen mit externen Speichercontroller.

Welchen Vorteil erhoffst die dir denn davon, wenn der Speichercontroller nicht in die CPU integriert ist?
Es würden ganz sicher nicht wieder Dritte in den Markt einsteigen, und alternative Chipsätze und dementsprechend einem anderen Speicher-Controller anbieten.
Man hätte sicherlich den gleichen Speicher-Controller wie nun intern, nur dann eben extern. Ich würde auch erwarten, das die stabil erreichbaren RAM-Taktraten dabei eher sinken als steigen würden.
 
Es ist ein Problem, solange der Controller in Prozessor steckt, AMD kann da viel erzählen, ich verstehe nicht wie das mit den aktuellen Prozessoren funktionieren sollte, da hier per CPU imitiert wird. Ich denke wie viele andere auch, dass dies erst mit neuen Prozessoren möglich wird, da nicht die AM5 Plattform das Problem ist.
Es wurde ja schon geschrieben, warum es gut ist, dass der Controller in der CPU steckt. Man hält sich ja bewusst vage, mein starker Tipp ist aber auch, dass für AM5 einfach noch neue CPUs rauskommen, die einen entsprechend erweiterten und eventuell auch allgemein etwas leistungsfähigere Controller mitbringen. Der aktuelle hat ja jetzt schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Dementsprechend bleibt abzuwarten, ob nur höhere Taktraten oder eben auch höhere, synchrone Taktraten drin sein werden.
 
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