also auf der pcgh seite steht folgendes, dritter und vierter großer absatz
Test der Geforce GTX 660 Ti: Gelungener Konter zur Radeon HD 7950?
..Geforce GTX 660 Ti im Test: Überblick
Nvidia greift für die GTX 660 erneut zum Ti-Suffix und strebt damit eine Assoziation zum Metall Titan an: "Viel Kraft trotz leichter Bauweise" lautet das erklärte Ziel seit der Geforce GTX 560 Ti.
Die Geforce GTX 660 Ti entspricht bis auf ein Detail der Geforce GTX 670: Die 17,3 Zentimeter kurze Platine samt 2 GiByte GDDR5-Videopeicher ist bis auf eine GPU-Spannungsphase die gleiche und auch die Taktraten von 915/3.004 MHz (GPU-Basistakt/Grafikspeicher) sind identisch. Der installierte Kepler-Chip GK104 verfügt wie gehabt über 1.344 aktive Shader-Einheiten, der im wahrsten Sinne einschneidende Unterschied liegt beim Speicher-Interface:
Die Geforce GTX 670 kann auf 256 Datenleitungen zurückgreifen, die Geforce GTX 660 Ti nur auf deren 192. Das "krumme" Interface samt "gerader" Speichermenge setzt sich laut Nvidia folgendermaßen zusammen:
4 pieces 64Mx32: 1024MB @ 128-bit
4 pieces 64Mx32 in x16 mode: 1024MB @ 64-bit
Jeder der acht Speicherbausteine verfügt demnach über eine Kapazität von 512 MiByte (8 x 512 = 2.048 MiB), doch der Interface-Einschnitt erlaubt es nicht, jeden einzelnen an einen 32-Bit-Kanal zu klemmen (8 x 32 = 256 Bit).
Nvidia entschied sich bei der GTX 660 Ti dazu, die Hälfte des Speichers, 1.024 MiB, mit insgesamt 128 Bit anzubinden, während die andere Hälfte mit 16 Bit pro RAM-Baustein auskommen muss (64 Bit gesamt). Das bedeutet: Die GTX 660 Ti verfügt mindestens bis zu einer Speicherbelegung von 1.024 MiB über die volle Transferrate mit einem Durchsatz von rund 144 GByte/Sek. (bei 3.004 MHz GDDR5), für belegten Speicher oberhalb dieser Grenze kann die Transferrate auf die Hälfte abfallen - je nachdem, wie die Speichercontroller angesteuert werden, ist es jedoch durchaus möglich und wahrscheinlich, dass bis zu 1,5 GiByte die volle Bandbreite zur Verfügung steht...