Intel Raptor Lake: Extremer 350-W-Leistungsmodus für unterstützte 700er-Mainboards [Gerücht]

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Die ungarische Webseite Prohardver.hu will über einen werkseitigen "extremen Leistungsmodus" für Raptor-Lake-CPUs erfahren haben, der eine Leistungsgrenze von 350 Watt unterstütze. Diese Funktion soll auf einigen Mainboards der 700er-Reihe verfügbar sein und 15 Prozent mehr Leistung einbringen.

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Ist klar Intel, wir kommen der Wasserkühlung mit Bodenheizfunktion immer näher
more-power.gif
 
"Eine geeignete Kühllösung" - Ja und welche für den normalen Verbraucher? Selbst ein 360er Radiator hat mit dem 12900k schon zu kämpfen und kann ohne Eingriff ins BIOS (PL1 und 2) kaum sinnvoll genutzt werden ohne sinnlos Energie zu verbraten. Ich ahne böses....
 
Aus gleich viel oder gar weniger verbrauch mehr Leistung zu gewinnen ist den Herstellern wohl zu aufwändig.... aber scheiX auf die Umwelt und den Klimawandel, wenn schon untergehen, dann mit maximaler Power :ugly:.

Habs bei GPUs schon gesagt.... neue Hardware die mehr Strom zieht als meine derzeitige kommt mir nicht mehr ins Haus!

Ich bin der Meinung in der heutigen Zeit sollte es bei Tests durchweg hohe Wertungsabzüge für Verbrauchsmonster geben. Es nützt der Umwelt nichts wenn zwar die Effizienz steigt oder gleich bleibt aber dennoch immer mehr Strom verbraucht wird und somit der Umwelt - unserer Lebensgrundlage - immer mehr geschadet wird.
 
Starker Tobak.
Anders herum gedacht: Was veranlasst Intel soviel Energie in eine CPU zu blasen? Hat vllt AMD doch einen zu guten Job mit ihrer 7000er Serie gemacht?
Wobei ich auch bei AMD skeptisch bin > Rumgefrickel am BIOS, zu teure Boards und wer weiß was noch alles.
Meine Überzeugung: over all wird die kommende Gen von Intel und AMD doch nicht so spannend für Lieschen Müller.
Und der elitäre Zirkel der Enthusiasten ist doch sehr überschaubar.
Gruß T.
 
MORE POWER !!!!
Lesen Sie nun Intel bietet Stickstoff Kühlung für CPU an . WWW.Intel-Power-PC.com
Dann ist auch klar warum AMD nun auch bis zu 230 Watt out of the Box in seine CPUS jagen will.

PowerPC von Intel? Das gibt Klagen. :-)


"Eine geeignete Kühllösung" - Ja und welche für den normalen Verbraucher? Selbst ein 360er Radiator hat mit dem 12900k schon zu kämpfen und kann ohne Eingriff ins BIOS (PL1 und 2) kaum sinnvoll genutzt werden ohne sinnlos Energie zu verbraten. Ich ahne böses....


Der Radiator ist weniger das Problem. Wenn man nicht Ultra silent haben will, reichen 2× 120 mm um >241 W bei annehmbaren Wassertemperaturen abzuführen. Das Problem beim 12900K ist die Wärmeableitung aus dem Package. 241 W gehen noch. Bei 260 W geraten die ersten KoWaKüs an ihr Limit. 280 W erfordern mit typische KoWaKü-Kühlkörpern niedrige Umgebungstemperaturen oder laute Lüfter, um Wassertemperaturen von geschätzt unter 35 °C zu halten. Jenseits von 300 W reichen selbst eine kühle Umgebung und extrem starke Lüfter nicht mehr aus, um Throtteling längere Zeit abzuwenden. Mein Sockel-1700-Mainboard-Default-Testrig hat 50 W Lüfterleistung, um das auf einer Liquid Freezer II 240 zu schaffen. Stephan kam mit der 420er und Serienlüftern meiner Erinnerung nach nicht über 280 W.

Mein absoluter Rekord mit dem i9-12900K und oben genannter Kühlungskonfiguration lag bei 330 W für zwei Sekunden, ausgehend von <10 °C CPU-Temperatur vor dem Start von Prime 95. Bei 25 °C Umgebung während der Nachtests waren 300 W teils nicht mal mehr eine Minute lang drin. Eine Platine mit vermutlich leicht verfälschtem Reporting rannte sogar schon nach 0,4 Sekunden ins Thermal Throtteling. Von daher würde ich zu diesem Gerücht mal ganz klar sagen:

Entweder Intel hat massive Fortschritte beim Package Design gemacht und die Meldung ist frei erfunden.

Ein CPU-Hersteller kann zwar hohe Anforderungen für die Kühlung in die Specs schreiben, aber es dürfte schlicht gar keine kommerziell vertriebene Kühlung geben, die 350 W zuverlässig aus einem Package mit Wärmeleitung auf Alder-Lake-Niveau abführen kann. Unter sehr guten Bedingungen mag das auch mit einem optimal konfigurierten Wasserkühlung möglich sein. Aber bereits den gibt es nicht von der Stange zu kaufen und optimale Bedingungen schon mal gar nicht. Für eine global vertriebene CPU müsste man eine Phasenwechsel- oder Peltierkühlung vorschreiben und erstere baut niemand mehr in Serie (und selbst alte Vapochills dürften mit 350 W Dauerlast Probleme bekommen), letztere niemand in dieser Leistungsklasse.
 
kommerziell vertriebene Kühlung
Da sehe ich noch nichtmal das Problem, der Alphacool Eiszeit 2000 wird das schon schaffen, ich meine den kann man auch Quick and Dirrty in eine Aurora AIO (wobei das ja schon Semi AIO ist) hängen.

Ach verdammt, wollte doch noch gar nicht abschicken, fehlt ja die Hälfte :-)

Das Problem sehe ich gar nicht so im Bereich der Kühlung, ich glaube Menschen die 350W in die CPU stecken wollen, sehen das zwar als Problem an, würden das aber ganz sicher in den Griff bekommen, in dem Leistungsbereich wird man (ich denke dies war mit "kommerziell" gemeint) mit fertigen Lösungen am Markt nicht arbeiten und immer eine Art Custom Lösung nutzen.

Ich glaube aber nicht, dass die Kühlung das Problem sein würde, eher die Lautstärke. Im Serverbereich hantieren wir nun auch bereits seit einiger Zeit mit 280-400W CPUs rum und diese werden meines Wissens nach auch nicht Flüssigkeitsgekühlt, sondern teilweise (wobei ich dies bei den 400W Geschichten nicht weiß) sogar mit passiven Kühlkörpern die nur durch den Airflow im Gehäuse gekühlt werden. Das würde man also hinbekommen. Das große Problem (ich glaube dies meinst du auch) wird eher der von Intel nennen wir es mal semioptimale Bau der CPUs und Sockel sein, wo sich eben schon durch meist einfache Tricks (Igor hat dies doch vor kurzem getestet) schon 4-5° niedrigere Temperaturen holen lassen. Man wird hier unter Umständen, wenn Intel weiterhin derartig schlecht produziert (im Sinne von Wäremabführung) einige Tricks kombinieren müssen?

Aber was doch eigentlich die viel wichtigere Frage ist? Wo soll das hinführen? Ich meine gut, wir haben kein Gas mehr, heizen dürfen wir deshalb vermutlich im Winter mit Strom, aber da ist der PC doch dann auch wieder sehr ineffizient und ich nutze lieber die Klimageräte um es muckelig auf 17° zu bekommen. 1.000W für CPU und GPU (wenn man mal WC sieht) sind schon nicht normal und für Dinge die man von der Stange kaufen kann auch sicherlich nicht mehr zielführend. Ich glaube, PCGH muss dahingehend einfach mal einen Startschuss wagen und gar nicht mehr den längsten Balken für die höchste Leistung zeigen, sondern in irgendeiner Art und Weise korreliern, bspw. 60% Leistung und 40% Effizienz? Oder sowas, so dass eine 350W CPU gar nicht mehr an der Spitze des Rankings zu finden ist! Fände ich persönlich gut und viel wichtiger als dieses ständige, "ich hab aber 2% mehr FPS als DU!"; "ja, du Depp, bei 100% mehr Verbrauch"; "ist doch egal, kommt ja aus der Steckdose"
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin der Meinung in der heutigen Zeit sollte es bei Tests durchweg hohe Wertungsabzüge für Verbrauchsmonster geben.

Die Leute wollen es nunmal so. Auch wenn sie das oft das Gegenteil sagen, bei kauf zählr meist nur die brachiale Leistung.

Anders herum gedacht: Was veranlasst Intel soviel Energie in eine CPU zu blasen? Hat vllt AMD doch einen zu guten Job mit ihrer 7000er Serie gemacht?

Momentan muß Intel ersteinmal an Zen 3 vorbei. Der R9 5950X ist in Mehrkernleistung immer noch ungeschlagen, von den großen Threadrippern garnicht zu reden. Bei Spielen gibt der R7 5800X3D den Ton an.

Da muß Intel drüber und zwar möglichst klar. Dann kann man schauen, was mit Zen 4 ist, wobei der sicher nicht langsamer, als Zen 3 sein wird.

Entweder Intel hat massive Fortschritte beim Package Design gemacht und die Meldung ist frei erfunden.

Oder das ist für Leute mit "richtigen" Kühlungen.

Für Aquarien gibt es Geräte, die die Temperatur regeln, die können 1000W oder mehr Abführen. Wenn man die dazu überredet das Wasser auf 2-4°C zu kühlen und das durch eine ausgewachsene Wasserkühlung leitet, dann sollten die 350W kein Problem sein.

Aber wem sage ich das?
 
Dazu noch eine 600 Watt Nvidia-GPU und es lohnt sich langsam sich ein PC-Gehäuse ala Ablufttrockner mit Schlauch nach draußen zu basteln - sofern man nicht vor hat aus den eigenen vier Wänden eine Sauna zu machen. :ugly:
Da hast du Recht, ich finde gerade dieser Tage wo nicht einmal ein Lüftchen weht meinen 5900X mit der 6800XT schon grenzwertig.
Die Klima im Wohnzimmer würde es hier vielleicht erträglicher machen, aber da is immer die Tür zu damit die Herrscherin beim Netflix gucken nich schwitzt. :lol:

Wenn die neue Hardware noch mehr Abwärme produziert wie die Aktuelle muss ich wohl noch eine einbauen hier. :wall:
 
15% Mehrleistung, verspricht Intel wie auch AMD mit jeder Generation. Meist wird zwar nichts draus, aber die Mehrheit glaubts heute noch. Und darüber wird auch noch diskutiert, Brainmeltdown.
 
Ich bin der Meinung in der heutigen Zeit sollte es bei Tests durchweg hohe Wertungsabzüge für Verbrauchsmonster geben.
Richtig, wobei es dabei eher um die Effizienz gehen sollte.

Es nützt der Umwelt nichts wenn zwar die Effizienz steigt oder gleich bleibt aber dennoch immer mehr Strom verbraucht wird und somit der Umwelt - unserer Lebensgrundlage - immer mehr geschadet wird.
Wenn der Gamingverbrauch hoch geht, dann stimmt das so. Wobei noch zu beweisen wäre, dass beim Gaming der Verbrauch der CPUs tatsächlich höher ist als er das aktuell ist. Üblicherweise laufen CPUs dabei ja eher mit Standgas und Verbräuchen weit unterhalb des maximal möglichen, eine Effizienzsteigerung wäre also hier direkt mit weniger Verbrauch verbunden.

Wichtig wären noch die Idle Verbräuche, da denke ich aber, dass diese eher sinken und nicht steigen.

Wenn es um irgendwelche aufwändigen Berechnungen geht, bei denen die Last auch wirklich anliegt ist eine Effizienzsteigerung dagegen in der Tat gut für die Umwelt, weil weniger Energie verbraucht wird. Nicht die W sind da wichtig, sondern die Wh. Sprich, wenn ich 10% mehr W verbrauche und dafür 15% schneller fertig bin, habe ich unterm Strich Strom gespart.

Effizienz ist also in jedem Fall gut für den Stromverbrauch und damit für die Umwelt.

Natürlich ist ein spezieller Leistungsmodus kein Beitrag zur Effizienzsteigerung, sondern eher ein werksseitig mögliches OC mit den damit einhergehenden Effizienznachteilen. Allerdings handelt es sich hier aktuell ohnehin nur um ein Gerücht, wenn man das aktiv irgendwo einstellen muss, dann ist der Prozentsatz der Leute, die das machen ziemlich klein...
 
Na da sind wir doch dann gar nicht mehr so weit weg vom 1.000-Watt-PC@Stock :ugly:
Schnieke 4090 Ti mit 600W und das neue Intel-CPU-Dingens ausm Artikel und nochn bisl Kleinkram, ... geht ab, die Stromrechnung! Mit manuellem OC geht da sicher noch mehr: ich tippe auf 1,5-2kw im Laufe von 2023.
Wo soll das alles eigentlich noch hinführen? Bald 1KW-GPUs und 0,5KW-CPUs?
Ich glaub, ich checks einfach nicht.
 
Die Hersteller sehen/lesen Nachrichten über die Krisen, Umwelt, Energie und Ressourcen und so weiter, in einem Meeting ist dann wohl dies herausgekommen "So Leute, den Hausverstand schalten wir jetzt komplett aus, die Krisen befeuern wir so gut wir können... Nach mir die Sintflut!".
 
Allerdings handelt es sich hier aktuell ohnehin nur um ein Gerücht, wenn man das aktiv irgendwo einstellen muss, dann ist der Prozentsatz der Leute, die das machen ziemlich klein...
war es nicht abhängig vom Mainboard, ob werksseitig OC als Standard (auch je nach Version unterschiedlich) definiert ist?

und ist ja super, die Mainboards werden jetzt noch teuer
DDR5, PCI-E 5 und Spannungsversorgung der CPU


Die Hersteller sehen/lesen Nachrichten über die Krisen, Umwelt, Energie und Ressourcen und so weiter ..
Das wird doch Jahre vorher alles Geplant und Produziert?
sollen Intel/ AMD jetzt nichts veröffentlichen, und die Energie, Ressourcen etc. für die CPU/GPUs vergessen??
 
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