Intel Raptor Lake: Extremer 350-W-Leistungsmodus für unterstützte 700er-Mainboards [Gerücht]

Neulich beim Power Pat ...

MfG Föhn.
 

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Oder das ist für Leute mit "richtigen" Kühlungen.

Für Aquarien gibt es Geräte, die die Temperatur regeln, die können 1000W oder mehr Abführen. Wenn man die dazu überredet das Wasser auf 2-4°C zu kühlen und das durch eine ausgewachsene Wasserkühlung leitet, dann sollten die 350W kein Problem sein.

Aber wem sage ich das?

Jemandem, der sich mit sowas auskennt. :-)
Die Kälteleistungsangaben von Chillern beziehen sich meist auf eine Differenztemperatur von 0 K. Das heißt die 1 kW, (Hailea bietet auch bis 3,3 kW) gehen im Hochsommer auch mit 30-35 °C Wassertemperatur (und sehr viel Lärm) einher. Will man darunter kühlen, kann wesentlich weniger Wärme abgeführt werden. Leider finde ich zu keinem Chiller am Markt eine Leistungskurve. Zumindest bei Alphacools Eiszeit (als wohl einziges direkt für PCs konzipiertes Produkt) kommt noch hinzu, dass unter 20 °C überhaupt nicht vorgesehen sind. Die dürften bei einem i9-12900K für 350 W aber schon knapp werden/zusätzlich einen sehr guten Wärmeübergang CPU => Wasser erfordern. Das ist dann wieder so ein "wenn man alles andere optimiert, kann es klappen"-Fall aber ganz sicher nichts mehr, was ein CPU-Hersteller als "mit Kühlung X geht's" spezifizieren kann.
 
Entweder Intel hat massive Fortschritte beim Package Design gemacht und die Meldung ist frei erfunden.
Hab gerade ein paar Infos eingeholt. Es waren ca. 90° bei 25° Ambient bei 350W Package Power in dem erwähnten Test. Verwendet wurde eine 360er AiO. Raptor Lake kommt besser mit derartigen Leistungsaufnahmen klar als Alder Lake, weil das Package (u.a. HS) optimiert wurde und der Die am Ende schlicht größer ist. Das sind keine offiziellen Infos!
 
Das ist dann wieder so ein "wenn man alles andere optimiert, kann es klappen"-Fall aber ganz sicher nichts mehr, was ein CPU-Hersteller als "mit Kühlung X geht's" spezifizieren kann.

Das erinnert mich an FertigPCs mit Kompressorkühlung zu Pentium 4 Zeiten. Wie Modetrends scheint das wohl immer wieder zu kommen :ugly:
 
Hab gerade ein paar Infos eingeholt. Es waren ca. 90° bei 25° Ambient bei 350W Package Power in dem erwähnten Test. Verwendet wurde eine 360er AiO. Raptor Lake kommt besser mit derartigen Leistungsaufnahmen klar als Alder Lake, weil das Package (u.a. HS) optimiert wurde und der Die am Ende schlicht größer ist. Das sind keine offiziellen Infos!

Aber viel versprechende. :-)
Berichte mal, wenn du mehr über die Optimierungen weißt, denn nach aktuellem Stand 24 Prozent mehr Kontaktfläche zum Heatspreader reichen als Erklärung nicht annähernd aus.
 
Diese Art Volllastszenarien, bei denen die 350W dauerhaft abgerufen werden, bekommen wir doch nur zu sehen, wenn Renderlast besteht. Evtl öfters wenn die Dinger älter werden und die Grundrechenlast steigt. Wenn man die aber auch kurzfristig im Normalbetrieb sieht, dürfte das jetzt erstmal nicht relevant für die genutzte Kühlung sein. Denn so schnell bekommt man das nicht an den Kühler weitergeleitet. Die gemeine Kevin, de rkeine Ahnung hat wie man eine Lüfterkurve mit Verzögerung einstellt, wird das eher merken, wenn die Lüfter kurz mal aufheulen weil die 100°C für ein zwei Sekunden erreicht werden.

Ich - als jemand der öfters mit Volllastszenarien (über Stunden und Tage) konfrontiert wird, frage mich aber wie ich das wegkühlen soll, ohne dass die CPU ständig im Thermalthrottling rummacht. Mache ich den klassischen OEM und kappe BIOS-seitig die TDP bei 250W oder noch weniger? Oder kaufe ich 2 kW-Netzteile (Stichwort Lastspitzen die noch höher liegen), massenweise Radiatoren und Industrial-Lüfter jenseits der 3000 RPM? Vielleicht sollte ich noch Klimaanlagen parallel mit anbieten?
 
Diese Art Volllastszenarien, bei denen die 350W dauerhaft abgerufen werden, bekommen wir doch nur zu sehen, wenn Renderlast besteht. Evtl öfters wenn die Dinger älter werden und die Grundrechenlast steigt. Wenn man die aber auch kurzfristig im Normalbetrieb sieht, dürfte das jetzt erstmal nicht relevant für die genutzte Kühlung sein. Denn so schnell bekommt man das nicht an den Kühler weitergeleitet. Die gemeine Kevin, de rkeine Ahnung hat wie man eine Lüfterkurve mit Verzögerung einstellt, wird das eher merken, wenn die Lüfter kurz mal aufheulen weil die 100°C für ein zwei Sekunden erreicht werden.

Ich - als jemand der öfters mit Volllastszenarien (über Stunden und Tage) konfrontiert wird, frage mich aber wie ich das wegkühlen soll, ohne dass die CPU ständig im Thermalthrottling rummacht. Mache ich den klassischen OEM und kappe BIOS-seitig die TDP bei 250W oder noch weniger? Oder kaufe ich 2 kW-Netzteile (Stichwort Lastspitzen die noch höher liegen), massenweise Radiatoren und Industrial-Lüfter jenseits der 3000 RPM? Vielleicht sollte ich noch Klimaanlagen parallel mit anbieten?
Mora 420LT Plus Noctua Industrial 3000RPM EZ
 
Geht's dabei nicht bloß und die Reviews?
Zen 4 jetzt mit bis zu 230W PPT, also sichert sich Intel den längsten Balken im Test mit dem 350W UltraTurboMode...
Das wäre dann tatsächlich sehr amüsant:

"Wir brauchen den Längsten! / Das schaffen wir dieses mal aber höchstens beim Verbrauch! / Egal, Hauptsache irgendwie irgendwo vorne! / Aber Chef, beim Verbrauch wird das meistens nicht sooo positiv betrachtet... / EGAL, wir sind Intel, wir brauchen den Längsten, egal wie oder wo!"

(Seine Frau ist übrigens anderer Meinung, ihr wäre ein größerer Durchmesser wichtiger. :D )
 
Niemand hat die Absicht, einen ganzen Wald abzuholzen, um mehr Brennstoff für seine Öfen zu haben. Es wird mehr Essen geben für die Pflanzenfresser und den Rest kennt ihr ja. Zudem produziert die Sonne das 20.000fache an Energie jede Sekunde von dem, was die Menschheit seit Beginn der (vermutlich neuesten) Industrialisierung an Energie umgesetzt hat.

Viel Geld dagegen wird umgesetzt, wenn behauptet wird, die CO2 Produktion der Industrieländer sorgt für die Katastrophen weiter südlich von hier. Gamer haben gar nichts verbrochen. Bei Spielen liegt ja nicht immer die maximal mögliche Last an, also effizienter werden die CPUs ganz bestimmt. Es würde mich schon sehr überraschen, wenn es Intel "gelingt", sich völlig in eine Sackgasse zu manövrieren. Wenn mehr L3 Cache nötig ist, um mitzuhalten, werden sie das schon bemerken. Der i7-12700H hier ist super effizient, nur an die Idle Verbräuche um 0,5W unter Windows 10 mit 10th Gen Comet Lake komme ich hier noch nicht heran, bin eher so bei 2. Richtig effizient ist Jasper Lake; bei einem Celeron N5100 (der auch schon seine 4MB L3 Cache hat) sehen die Werte richtig rosig aus. Ansonsten gilt: Runter mit den Grafikdetails. Beim Heizen reicht auch eine sehr lokal begrenzt wirkende Methode, bevor man die Reise ins Traumland antritt. Ich mag Luft sowieso lieber als Wasser!
# Haartrockner statt Fußbad

Viele Grüße
 
Kein Fortschritt. Ineffizient. Nicht zu empfehlen. Nur was für Nerd Poser. Für den Privatverkauf bitte verbieten.

Solche Produkte dienen nur dazu Ego Enthusiasten ein breiteres Angebot zum Verschwenden von Ressourcen anzubieten.
 
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