Preise für Ryzen 5000: Wie ist die Lage nach den zwischenzeitlichen Preissenkungen?

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Preise für Ryzen 5000: Wie ist die Lage nach den zwischenzeitlichen Preissenkungen?

Zwischen Ende Juli und Anfang August waren viele Ryzen-5000-CPUs deutlich im Preis reduziert. Wie stellt sich die Lage aktuell dar?

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

Zurück zum Artikel: Preise für Ryzen 5000: Wie ist die Lage nach den zwischenzeitlichen Preissenkungen?
 
Wir haben uns in der EU, jedenfalls was die Euroländer betrifft, erstmal nach unten verabschiedet. Betrachtungen, alleine auf $ Basis sind nun eher entbehrlich. Der € fällt schneller als die unverbindlichen Preisempfehlungen in den USA. Na gut, persönlich kann man daran nichts ändern, nur, die hier bislang durchgeführten Betrachtungen von Preisentwicklungen solcher Hardware treffen damit für uns nicht mehr zu: Wir müssen täglich beobachten, ob der Euro noch knapp über dem $ steht, ob schon Parität herrscht, oder ob er bald (wie derSchweizer Franken) bereits darunter liegt.
Für diejenigen, denen das zu kompliziert ist: Wenn eine 3090ti nur noch 1000$ kostet, der Euro aber nur noch 80 Cent wert ist, nützt uns das alles nichts :(
Wir zahlen dann trotzdem mehr :(
 
Hat zwar nichts direkt mit dem Thema zu tun, aber recht hast du natürlich.
Aber das wollen viele nicht verstehen, es gibt sogar welche die heutige Preise mit denen vor zehn oder zwanzig Jahren vergleichen.
 
es gibt sogar welche die heutige Preise mit denen vor zehn oder zwanzig Jahren vergleichen.
:daumen:Ja, ich kann mich noch genau erinnern, genial, 14 Tage Urlaub in Florida, für 2€ bekam man 3$ ... Und ja ... die Preise für Elektronik!! Ich war nur recht zurückhaltend, weil ich beim deutschen Zoll keinen Ärger bekommen wollte ...
 
Ich bezahle für eine Packung Putenbrust jetzt 1,49€ statt 0,99€, für eine Packung Nudeln 0,89€ statt 0,39€, da bin ich schon froh, wenn ein Prozessor statt 450.-€ nur 309.-€ (5800X) kostet.;)
 
Ich würde mir eher sorgen machen was mit der Putenbrust los ist für 1,49€ kann man wohl nicht erwarten das die Pute richtig gehalten wurde oder auch nur der Bauer und Metzger einen anständigen Lohn bekommen haben.

Back to topic:
Ich meine den 5600x kurz auch mal für 160€ gesehen zu haben.
Ich finde der 5800x3d sollte nicht über 350€ kosten.
So stark er auch in Games ist so schlecht ist er auch in Anwendungen, und das sollte sich im Preis niederschlagen.
 
Und während das Öl bei Lidl europaweit weiterhin knapp 1 Euro kostet, kostet es hier mittlerweile das 4,5fache.
Zumindest beim Produkttest während der anfänglichen Krisenzeit.
Viele Preisprobleme - auch beim Thema Energie - sind alle hausgemacht, also deutsche Probleme.
Teilweise darf man das auch bewusste Abzocke nennen, oder einfach nur Fehlmanagement, anderes ist sicher auch einfach nur Pech.
Etliche kommen mit den ganzen gleichzeitigen Krisen besser klar, es gibt sicher auch noch welche, die es härter trifft.
Ich bin jetzt einfach noch aufmerksamer beim Einkauf.
Bei der Wahl der Produkte, Angebote, und ob ich das überhaupt noch haben will oder muss.
Geduld ist eine Tugend, und "angeborener" Geiz und Sparsamkeit hat manchmal auch seine Vorteile, um der "Versuchung" zu widerstehen, wieder einmal "zu viel" auszugeben.
Einkauftipp: mit vollem Magen nach dem Mittagessen oder Abendessen zum Supermarkt fahren, bewusst die Chips und Süßigkeitenregale umfahren. No go: hungrig mit knurrendem Magen nach der Arbeit gestresst einkaufen, dann holt man sich die ganzen teuren Zusatzprodukte.
Das klappt mit anderen Dingen auch ganz gut.
Gewöhnt euch einfach an, keine Spiele sofort kaufen zu müssen.
Lasst sie "reifen", bis Bugs beseitigt sind, Zusatzinhalte verfügbar sind.
Wenn das Produkt wirklich abgeschlossen ist udn dann im Sale als GOTY Edition oder so besonders günstig ist, ja dann erst ist Show Time.
Und siehe da: dann braucht man auch nicht die teure 4000 Euro Hardware zu Miningzeiten, nur um sofort Cyberpunk mit RT spielen zu können.
Wenn das Spiel mal wirklich fertig ist, kauft man das Komplettpaket zum halben Preis, und die Hardware kostet dann auch nur noch die Hälfte.
Die anderen Early Adopter sind dann auch nicht viel eher damit durch (weil die ja auch noch irgendwann die DLC zocken wollen), ihr habt aber das rundere Gesamtpaket in einem Rutsch erlebt, und das vor allen Dingen total entspannt ohne irgendwelche Geldnöte. :-)
Nur musst du leider viel öfters Lebensmittel und Getränke einkaufen.
Hardware höchstens Jährlich, wenn überhaupt ;)
Wenn du aber das ganze Jahr Nudeln mit Putenbrust zelebriest, dann bist du am Ende bei den gleichen unterschiedlichen Kosten - nur bei diesen beiden Dingen. ^^ ;-P
 
Wir haben uns in der EU, jedenfalls was die Euroländer betrifft, erstmal nach unten verabschiedet. Betrachtungen, alleine auf $ Basis sind nun eher entbehrlich. Der € fällt schneller als die unverbindlichen Preisempfehlungen in den USA. Na gut, persönlich kann man daran nichts ändern, nur, die hier bislang durchgeführten Betrachtungen von Preisentwicklungen solcher Hardware treffen damit für uns nicht mehr zu: Wir müssen täglich beobachten, ob der Euro noch knapp über dem $ steht, ob schon Parität herrscht, oder ob er bald (wie derSchweizer Franken) bereits darunter liegt.
Für diejenigen, denen das zu kompliziert ist: Wenn eine 3090ti nur noch 1000$ kostet, der Euro aber nur noch 80 Cent wert ist, nützt uns das alles nichts :(
Wir zahlen dann trotzdem mehr :(
Ja, der Euro - Dollar Kurs ist eingebrochen, aber Anfang der 2000er und nach Umrechnung zur DM Mitte der 80er (da lag er bei 0,7 Dollar pro Euro) lag er noch wesentlich niedriger. Könnte also noch schlimmer werden.
Preisvergleiche zwischen bestimmten Jahren bei international produzierten und recht komplexen Waren sind schwer, da es zu viele Faktoren gibt, die man berücksichtigen müsste. GraKas werden ja auch nicht alle bzw. komplett in den USA gefertigt, also spielen da auch die Währungskurse anderer Landeswährungen mit rein.
Hat zwar nichts direkt mit dem Thema zu tun, aber recht hast du natürlich.
Aber das wollen viele nicht verstehen, es gibt sogar welche die heutige Preise mit denen vor zehn oder zwanzig Jahren vergleichen.
Die Vergleiche kann und sollte man ziehen. Natürlich je komplexer die Ware und internationaler die Herstellung, desto weniger kann man die alten Preise (+historische Inflation von rund 34% im Zeitraum 2001 bis 2021) auf heute beziehen.
Letzten Endes bringen die Verleiche auch nicht viel, außer dass man eine ungefähren Anhaltspunkt hat, ob einem der Aufpreis oberhalb der Inflationsverteuerung wert ist. Wenn die Waren für den höheren Preis weggehen, dann werden sie auch nicht günstiger, wenn man sagt "aber vor 20 Jahren hat eine Top-end GraKa nur 300-350 EUR gekostet" (hatte Anfang 2000 die GeForce 256 DDR für 600 DM gekauft). Was aber natürlich auffällig ist, wenn z.B. die Preise für GraKas dank "Minern" und Scalpern (inkl. Mindfactory und Co.) explodierten und jetzt trotz angeblich voller Lager bei scheinbar geringer Nachfrage die 2 Jahre alte Hardware nicht stärker im Preis gesenkt wird. Da gibt es ja scheinbar ein Überangebot und trotz geringer Nachfrage werden die Preise künstlich oben gehalten.

Aber eigentlich sollten wir alle inzwischen an fluktuieren Hardwarepreise auch abseits der GraKas gewöhnt sein. Mal ists der RAM, mal Festplatten bzw. SSDs z.B. wenn eine speicherplatzbasierte Kryptowährung angekündigt wird (und zum Glück vorerst keine Bedeutung entwickelt) usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie stark hat sich das Einkommen in den letzten 20 Jahren entwickelt (meins erheblich stärker als die Inflation)? Mal im Ernst, was bringen Preisvergleiche über die letzten Jahre und Jahrzehnte? Das mag statistisch interessant sein, aber im Hier und Jetzt zählt nur, brauche ich die Grafikkarte? Hab ich das Geld? Ist es mir das wert? Tuts mir die nächst kleinere?

Zu wissen, dass die Karten vor 20 Jahren viel billiger waren als jetzt hilft mir bei meiner Kaufentscheidung nicht. Klar, wer mag kann sich über die Preissteigerungen und die Inflation aufregen, aber das ist wirklich vergeudetes Adrenalin!
Ich bezahle für eine Packung Putenbrust jetzt 1,49€ statt 0,99€, für eine Packung Nudeln 0,89€ statt 0,39€
Bäh, das ist ja ekelhaft.
Dann lieber kein Fleisch als so Billigzeugs.
 
Bäh, das ist ja ekelhaft.
Dann lieber kein Fleisch als so Billigzeugs.

OK, eine Gurke kostet statt 0,39 € inzwischen zwischen 0,89 und 1,29€, die Packung Tomaten statt 1,29€ jetzt 1,79€, Packung Paprika statt 0,99€ inzwischen 1,69€ und mehr. Und Du wirst kaum glauben die meisten Menschen kaufen in dem Preisbereich ein (freiwillig oder gezwungenermaßen). Man kann ja auch schreiben, dass das Päckchen Salami von 100g auf 80g geschwunden ist und das bei einer Preissteigerung von 1,29€ auf inzwischen 2,19€.
 
Dir ist aber hoffentlich klar, das Gemüse immer schon einer starken saisonalen, regionalen und qualitativen Schwankung unterliegt? Das eignet sich nicht wirklich um daraus Inflation nachzuweisen.
Ob die meisten Leute Billigfleisch zweifelhafter Herkunft kaufen, sei mal dahin gestellt. Viele kaufen einfach weniger Fleisch und dafür vernünftiges und Paprika usw nicht als "Packung" sondern eben einzeln so viel wie sie konkret brauchen.

Bei mir gibts heute jedenfalls selbstgemachte Spätzle, die sind mit wenig Zeitaufwand gemacht, billiger als selbst deine 0,89€ Billignudeln und erheblich besser.

Aber das ist OT...
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück