5Vstb zu niedrig - reparierbar? (ex-"Netzteil beheizen?") - Update: Kurzkritik zu passiv-Referenzen Seasonic P520FL und Silverstone ST50NF

AW: Netzteil beheizen?

In dem Fall müsste es heißten, dass nur eins von 1000 (oder waren es 100?) nach 100.000h Stunden ausfällt.
Nein, es heißt, dass alle einhundertausend Betriebsstunden eines ausfällt.

Sprich: wenn du 1000 Geräte hast, fällt alle 100 Betriebsstunden eines aus.
... und keins davon ist passiv.
...aber leise, auch unter hoher Last...


Zwischen leise und komplett passiv liegen nochmal Welten.
Äh, nein.
Denn, wie Thomas sagte, gibt jedes Netzteil Geräusche von sich. Das, was du an Lüftergeräuschen sparst, zahlst z.T. durch Elektronikgeräusche drauf.

Die 500W-Version des Nightjar kostet 150€ und lüfterlose Netzteile sind kein Blödsinn. :schief:
...was ich persönlich für eine Unsinnige Ausgabe halte, denn erstens kosten vergleichbare Netzteile mit Lüfter deutlich weniger, halten (wahrscheinlich) deutlich länger, da deutlich kühler und keine Hot Spots...
Und das ist ja das Problem bei dem Gerät, das der Ryuven hat, das die Caps relativ platt sind, womöglich aufgrund der Wärme des Gerätes. Das ist etwas, das eher ungewöhnlich ist...

Aber hey, wenn jemand etwas sagt, was einem nicht gefällt, sind das gleich wieder unqualifizierte Aussagen bzw keine Konstruktiven Beiträge, so kennt mans ja nicht anders...
 
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AW: Netzteil beheizen?

Gehäusekühlung ist was für Weicheier :P
(ganz abgesehen davon wird jegliches Netzteil bei mir Probleme haben sich an der zu beteiligen :ugly: )

:D wenn du das berücksichtigst spricht nicht gegen ein passives, die Seasonic sind ganz gut, das FSP Xilencer wenn du über 20% Last kommst

denn dritten Hersteller nenne ich in diesen Forum nicht, ist gebrandmarkt :D
 
AW: Netzteil beheizen?

Vorteil des Seasonic ist halt, dass ich es definitiv nicht zurückschicken muss und dass ich die Halterung nicht neu bauen muss.
Du meinst das Silverstone, oder?

Nein, es heißt, dass alle einhundertausend Betriebsstunden eines ausfällt.

Sprich: wenn du 1000 Geräte hast, fällt alle 100 Betriebsstunden eines aus.
Und bei 100.000 Geräten fällt jede Betriebsstunde eins aus? Nein, es geht hier um den Erwartungswert für die mittlere Lebenserwartung.

...aber leise, auch unter hoher Last...
... aber nicht passiv.

Äh, nein.
Denn, wie Thomas sagte, gibt jedes Netzteil Geräusche von sich. Das, was du an Lüftergeräuschen sparst, zahlst z.T. durch Elektronikgeräusche drauf.
Das kann natürlich sein, muss aber nicht. Ein passives Netzteil kann schlichtweg prinzipbedingt leiser sein als alle aktiven Netzteile.

Aber hey, wenn jemand etwas sagt, was einem nicht gefällt, sind das gleich wieder unqualifizierte Aussagen bzw keine Konstruktiven Beiträge, so kennt mans ja nicht anders...
Hier geht es nunmal nicht um jemanden, der fragt ob ein passives Netzteil nicht sinnvoll ist, wenn sein multi-GPU System zu laut ist, sondern um jemanden, der ein vollständig passives System besitzt.
 
AW: Netzteil beheizen?

Und bei 100.000 Geräten fällt jede Betriebsstunde eins aus? Nein, es geht hier um den Erwartungswert für die mittlere Lebenserwartung.
Unter Umständen, siehe hier

... aber nicht passiv.
...aber länger haltbar...
(bzw die wahrscheinlichkeit, dass sie 5 Jahre nicht überstehen ist deutlich höher als bei einem passiven)...

Das kann natürlich sein, muss aber nicht. Ein passives Netzteil kann schlichtweg prinzipbedingt leiser sein als alle aktiven Netzteile.
Öhm, doch, siehe Link weiter unten.

Dort ist ein Enermax Modu87+/Pro87+ ein Stückchen leiser als ein ST50NF! Und ersteres hat einen Lüfter, letzteres nicht.

Das passive Netzteile immer leise sind, ist einfach ein irrtum. In Wahrheit ist der Lüfter nur eine "Lärmquelle" von vielen!
Die Elektronik des Gerätes selbst macht auch einigen Krach, bei einigen Geärten mehr, bei anderen weniger.

Hier geht es nunmal nicht um jemanden, der fragt ob ein passives Netzteil nicht sinnvoll ist, wenn sein multi-GPU System zu laut ist, sondern um jemanden, der ein vollständig passives System besitzt.
Dennoch hat ein passives Gerät den Nachteil, dass es erstens nicht soo geräuschlos ist, wie man meinen würde und dabei auch noch, durch die deutlich höhere Innentemperatur, die Elektronik deutlich stärker belastet wird als bei einem passiven.

Und die Frage ist, ob die Lautstärke eines sehr guten aktiven Gerätes nicht auch völlig im Rahmen wäre und das letztendlich die bessere Lösung wäre. Wenn man sich von Anfang an dagegen sperrt, kann mans natürlich nicht rausfinden, obs nicht eventuell doch gehen könnte...

Aber, um mal gemein zu sein, grabe ich mal dieses Review aus und, wenn ich denn so die Tabelle betrachte, dann ist das Enermax Modu/Pro87+ bis 250W Belastung nicht lauter als das ST50NF und bei 300 und 400W sogar leiser als das lüfterlose! Erst bei 500W ist das lüfterlose wieder etwas leiser...

Und wenn man jetzt ein Dark Power Pro P10 nimmt und sich die Tabelle mal anschaut, sieht man, dass das Gerät bis 500W gar nicht mal soo laut ist und sogar im Vergleich mit Lüfterlosen Geräten sehr gut abschneidet!
Das Platimax ist ab 500W etwas lauter als das P10...

Du siehst, die Vorbehalte gegenüber den Top Geräten mit Lüftern sind unbegründet und auch Geräte mit Lüfter sind durchaus eine Option...
 
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AW: Netzteil beheizen?

Nein, es heißt, dass alle einhundertausend Betriebsstunden eines ausfällt.

Sprich: wenn du 1000 Geräte hast, fällt alle 100 Betriebsstunden eines aus.

Genaugenommen heißt es, dass nach 100.000 Betriebsstunden von 100.000 Netzteilen 50.000 einen Fehler hatten. (gleich welcher Art - nicht zwingend Totalausfall)
Was nach 100 Betriebsstunden der Fall ist, darüber wird keinerlei Aussage gemacht. MTBF 100.000 bekommst du auch hin, wenn dir von 1.000 Geräten 999 nach einer Stunde ausfallen und das andere 99.999.001 Stunden läuft. Oder umgekehrt kann es sein, dass 500 Geräte 49.999 Stunden und 500 andere 50.001 Stunde laufen. Die Praxis liegt irgendwo dazwischen und hat bei vielen Geräten einen Peak in den ersten 10% der Zeit und danach eine langsam ansteigende Ausfallrate mit Mittelpunkt ein Stück nach der MTBF.

zahlst z.T. durch Elektronikgeräusche drauf.

"z.T.". Deswegen reden wir hier auch nicht von beliebigen Modellen.

...was ich persönlich für eine Unsinnige Ausgabe halte, denn erstens kosten vergleichbare Netzteile mit Lüfter deutlich weniger, halten (wahrscheinlich) deutlich länger, da deutlich kühler und keine Hot Spots...
Und das ist ja das Problem bei dem Gerät, das der Ryuven hat, das die Caps relativ platt sind, womöglich aufgrund der Wärme des Gerätes. Das ist etwas, das eher ungewöhnlich ist...

Dimensionierung von Temperaturreserven ist eine Frage des Herstellers, nicht der Bauform. Man kann ein passiv gekühltes Netzteil so bestücken, dass es 20 Jahre hält und man kann ein aktives so bestücken, dass es 20 Minuten hält. Das hier vorliegende hat aber eigentlich einen sehr hochwertigen Ruf und wird weit unterhalb seiner Temperatur- und Lastspezifikationen betrieben.

Aber hey, wenn jemand etwas sagt, was einem nicht gefällt, sind das gleich wieder unqualifizierte Aussagen bzw keine Konstruktiven Beiträge, so kennt mans ja nicht anders...

Unqualifiziert hat niemand gesagt, nur am Thema vorbei und wenig hilfreich. Denn nach deiner Vorliebe für Lüfter war hier nicht gefragt und deine aus der Luft gegriffenen Spekulationen kann ich mir auch selber zusammenreimen.


:D wenn du das berücksichtigst spricht nicht gegen ein passives, die Seasonic sind ganz gut, das FSP Xilencer wenn du über 20% Last kommst

denn dritten Hersteller nenne ich in diesen Forum nicht, ist gebrandmarkt :D

Hehe :ugly:
Ne, ohne OCP muss dann wirklich nicht sein. Nicht, weil sie die wichtigste Schutzschaltung wäre (eigentlich so ziemlich die letzte), aber ein Hersteller, der schon an so etwas spart...


Du meinst das Silverstone, oder?

:klatsch:
Natürlich.


Das passive Netzteile immer leise sind, ist einfach ein irrtum.

Ein Irrturm, dem hier niemand verfallen ist.

In Wahrheit ist der Lüfter nur eine "Lärmquelle" von vielen!
Die Elektronik des Gerätes selbst macht auch einigen Krach, bei einigen Geärten mehr, bei anderen weniger.

Die Frage ist: Welche sind letztere?

Aber, um mal gemein zu sein, grabe ich mal dieses Review aus und, wenn ich denn so die Tabelle betrachte, dann ist das Enermax Modu/Pro87+ bis 250W Belastung nicht lauter als das ST50NF und bei 300 und 400W sogar leiser als das lüfterlose! Erst bei 500W ist das lüfterlose wieder etwas leiser...

Thx für den Link. Offensichtlich ist das 500er dann ein Rückschritt gegenüber dem 450er oder es gibt zumindest eine größere Serienstreuung. Ein Netzteil, dass lauter als ein 350 rpm 140 mm Lüfter ist, ist jedenfalls nicht Sinn der Sache. (wobei man sagen muss: Den Frequenzspektren nach macht das Enermax in den mittleren Frequenzbereichen, die für dB(A) eigentlich dominierend sein sollten, mehr Lärm produziert)
Dürfte aber immer noch unauffälliger sein, als die Pfeigeräusche, die der gleiche Tester auch beim neuen Seasonic gefunden hat, auch wenn der Wert unterm Strich bei denen besser ausfällt :-/
 
AW: Netzteil beheizen?

Gehäusekühlung ist was für Weicheier :P
(ganz abgesehen davon wird jegliches Netzteil bei mir Probleme haben sich an der zu beteiligen :ugly: )


Er zeigt alle Fälle, von wem hier keine konstruktiven Beiträge zu erwarten sind.

Sry,
da ich deine Passivmani ja schon länger kenne, konnte ich es nicht verkneifen.
Hatte dir halt etwas Humor zugetraut, war bei dem Thema wohl etwas Optimistisch.

Ok nochmal sry.
 
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AW: Netzteil beheizen?

Dann mal kurz zum Thema (und nicht zu Sinn und Unsinn vollpassiver NTs):
Das Ding ist nach der Fehlerbeschreibung einfach auf.
Wenn das NT wirklich keine klassischen "nassen" Elkos mehr enthält, dann kann man sich einen Blick natürlich sparen.
Solid caps sind aber auch nicht immun gegen Ausfälle.
An einen klassischen Wärmefehler durch gelöste Lötstellen glaube ich nicht wirklich - und wenn, ist das auch nur sehr aufwändig festzustellen, wo der Haken liegt - ohne jetzt auf die Problematik von Basteleien an NTs einzugehen.

Das hier vorliegende hat aber eigentlich einen sehr hochwertigen Ruf und wird weit unterhalb seiner Temperatur- und Lastspezifikationen betrieben.

Tja nu - schön und gut, nützt jetzt aber auch nichts mehr, da hilft keine Diskussion - Austausch ist angesagt.
In so einem Trauerfall muss man sich natürlich erstmal durch die verschiedenen Stufen kämpfen, aber am Ende gelangt man an den Punkt, wo man versteht und akzeptiert, daß ein neues Kapitel im Leben des PCs beginnt: ein neues NT muss her! :)

Da bleibt jetzt nur die Frage nach einem adäquaten Ersatz - und wenn der wieder voll passiv sein soll, dann führen Sinndiskussionen auch nicht weiter.
 
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Wenn es wieder voll passiv sein soll hat Poiu schon was dazu gesagt.
Also entweder Seasonic Fanless kaufen und das Gerät so lange austauschen bis eins dabei ist das keine Elektronikgeräusche hat oder eben sich von der passiv-manie trennen.
 
AW: Netzteil beheizen?

Dann mal kurz zum Thema (und nicht zu Sinn und Unsinn vollpassiver NTs):
Das Ding ist nach der Fehlerbeschreibung einfach auf.
Wenn das NT wirklich keine klassischen "nassen" Elkos mehr enthält, dann kann man sich einen Blick natürlich sparen.
Solid caps sind aber auch nicht immun gegen Ausfälle.
An einen klassischen Wärmefehler durch gelöste Lötstellen glaube ich nicht wirklich - und wenn, ist das auch nur sehr aufwändig festzustellen, wo der Haken liegt - ohne jetzt auf die Problematik von Basteleien an NTs einzugehen.



Tja nu - schön und gut, nützt jetzt aber auch nichts mehr, da hilft keine Diskussion - Austausch ist angesagt.
In so einem Trauerfall muss man sich natürlich erstmal durch die verschiedenen Stufen kämpfen, aber am Ende gelangt man an den Punkt, wo man versteht und akzeptiert, daß ein neues Kapitel im Leben des PCs beginnt: ein neues NT muss her! :)

Da bleibt jetzt nur die Frage nach einem adäquaten Ersatz - und wenn der wieder voll passiv sein soll, dann führen Sinndiskussionen auch nicht weiter.

Tjo - mal gucken.
Was ich noch ein bißchen merkwürdig finde ist, dass das Netzteil bei erzwungenem Start anstandslos läuft, normalerweise aber nicht einmal anruckt. D.h. es dürfte kein Fehler bei der eigentlichen Spannungswandlung vorliegen (sonst würde das Netzteil kurz Strom liefern, sich dann aber abschalten weil das System nicht läuft), sondern irgend eine Sicherheitsschaltung gibt Fehlalarm und lässt erst gar keinen Startversuch zu.
 
AW: Netzteil beheizen?

Das sicherste wäre wenn du mal ein anderes Netzteil an dem PC testest und schaust ob das Prob weg ist.
Hab mein Seasonic X560 gestern auch ausgetauscht weil mein PC ohne Bluescreen oder sonnst was immer wieder neu gestartet hat.
Manchmal öfters hintereinander und manchmal lief er ohne Probs durch. Seit dem Tausch nicht einmal mehr neu gestartet.
Das lustige ist das ich das gleiche Prob auch schon Zeitweise mit meinem alten PC hatte, aber seitdem hab ich alles schon erneuert nur das Netzteil eben nicht.
Wer denkt auch ans Netzteil was grad mal 1-2Jahre alt ist und nicht grad günstig war.
Jetzt werde ich mal bissl weitertesten und wenn es weg ist das Seasonic einschicken. Zum Glück gibt Seasonic 5 Jahre Garantie weil die 2 Jahre im September rum waren.

Lange rede gar kein Sinn schau mal ob du ein anderes Netzteil testen kannst.
 
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Andere Netzteile zum testen hätte ich noch (auch wenn das einzige, was ich als für längere Zeit geeignet ansehen würde einen Umbau der Wakü erfordert), aber im Gegensatz zu dir habe ich das Problem nur alle paar Tage. Da ist es ein bißchen schlecht mit "mal umbauen und gucken, ob es weg ist" - vorher/nachher würden mehrere Wochen vergleich erfordern. Heute z.T. ging der Rechner problemlos an, gestern habe ich wieder gefönt (was aber so schnell geht, dass es fast als Dauerlösung akzeptabel wäre :ugly: )
 
AW: Netzteil beheizen?

Was interessant ist:
Von deiner Fehlerbeschreibung habe ich schon von anderen Geräten anderer Hersteller gehört. Die sind dann in dem Falle definitiv hinne...
Ich bin mir auch sicher, dass dein Gerät den Test an einer Teststation nicht überstehen würde...

Aber hey, wenn du das Netzteil so lange nutzen möchtest, bis es explodiert - oder alle Komponenten deines Rechners im Eimer sind, dein Bier...
 
AW: Netzteil beheizen?

Thx für den Link. Offensichtlich ist das 500er dann ein Rückschritt gegenüber dem 450er oder es gibt zumindest eine größere Serienstreuung. Ein Netzteil, dass lauter als ein 350 rpm 140 mm Lüfter ist, ist jedenfalls nicht Sinn der Sache. (wobei man sagen muss: Den Frequenzspektren nach macht das Enermax in den mittleren Frequenzbereichen, die für dB(A) eigentlich dominierend sein sollten, mehr Lärm produziert)
Dürfte aber immer noch unauffälliger sein, als die Pfeigeräusche, die der gleiche Tester auch beim neuen Seasonic gefunden hat, auch wenn der Wert unterm Strich bei denen besser ausfällt :-/

Soohoo. Nach 3 Monaten Fönen ist mir immer noch nichts um die Ohren geflogen, aber nachdem auch die Cebit keine Hinweise auf neue Passivnetzteile innerhalb des nächsten Jahres brachte, habe ich mal das 520er Seasonic ausprobiert.
Ergebnis: Ernüchternd.
Schon unmittelbar nach dem Anschließen produziert es ein leises Summen (zwar für mich nur aus 5-10 cm Entfernung hörbar, aber nicht Sinn der Sache). Sobald der Rechner läuft, wird dies noch einmal ein Stück deutlicher - zwar nicht störend, aber selbst aus einem halben Meter Entfernung neben der Eheim1046 noch rauszuhören (= es ist zwar ein Stück leiser, als selbige, aber in einem höheren Frequenzspektrum). Das an sich wäre vielleicht noch okay, wenn auch bei 145 € ne Enttäuschung, aber richtig los geht der Spaß, wenn man den Rechner ausschaltet: Dann pfeift es nämlich hochfrequent und das durchaus in einer Lautstärke, die mit meiner Übergangs-8800GT mithalten kann. Die Hälfte der Bevölkerung würde es zwar wahrscheinlich immer noch nicht bemerken, aber spätestens, wenn der Rechner aus ist, fällt mir so etwas sehr störend auf -> Das Ding geht zurück, in der Hoffnung, dass das 500er Nightjar doch nicht lauter ist, als sein Vorgänger.


Weswegen ich aber eigentlich schreibe:

Bei der erneuten Bastelei habe ich rausgefunden, dass die Probleme des bisherigen 450er ausschließlich an der 5Vstb liegen. Da kommt offensichtlich viel zu wenig Saft für mein Board an: Wenn selbiges nicht angeschlossen ist, messe ich vollkommen ausreichende 4,95 V am ATX-Stecker. Schließe ich es an, bleiben davon nocht 3,4 V (ohne PS/2-Peripherie sind es 3,5 V) - das damit nichts startet, ist dann irgendwo auch klar. Wird das Netzteil mittels Fön auf Temperatur gebracht, steigt die Spannung kontinuirlich, ab ~4,4 V wechselt die LED dann auf "ok" und man kann starten.
Weiß jemand, ob derart scharf umgrenzte Fehlerursachen repariert werden können?
Und ob Elektroläden (ggf. eher die 2nd hand-ler?) dafür geeignete Ansprechpartner sind?

(und ehe jetzt wieder die Besserwisserfraktion über sparsame Leute meckert: Wenn dass 500er meine Anforderungen erfüllt, wandert es trotzdem an den Hauptrechner. Aber ich steht auch noch ein nicht-so-leise-wie-möglich Retrosystem, für das ich garantiert kein extra 150 € Netzteil anschaffen werde, erst recht nicht, wenn ich eins rumliegen habe, bei dem alle für den eigentlichen Betrieb relevanten Teil ordnungsgemäß funktionieren)
 
AW: 5Vstb zu niedrig - reparierbar? (ex-"Netzteil beheizen?")

Selbstverständlich kann man das reparieren. Nur solltest du damit zu einer richtigen Werkstatt gehen. Auch eine Fernseh-Werkstatt kann ein PC-NT reparieren, aber lass dich nicht abzocken. Die Reparatur darf nicht mehr als 50€ kosten.
 
AW: 5Vstb zu niedrig - reparierbar? (ex-"Netzteil beheizen?")

Um die Sache zum Abschluss zu bringen:
Das ST45NF läuft immer noch, wenn man es vorwärmt, wurde aber soeben gegen ein ST50NF ausgetauscht.
Entgegen einiger weniger Online-Tests hat sich zumindest mein Exemplar als ähnlich leise herausgestellt, wie der Vorgänger. Das heißt es aus Entfernungen über 10 cm für mich nicht wahrnehmbar und damit leiser, als z.B. mein Monitor (von etwaigen Pumpen oder gar Lüftern ganz zu schweigen); in etwa auf dem Niveau des Seasonic unmittelbar nach dem Anschließen - nur ist das hier eben die Lautstärke unter Volllast. Zudem ist das Geräusch ein relativ unauffälliges Rauschen, kein auf eine Frequenz konzentrierter Ton. Im Soft-Off ist das Silverstone für mich komplett unhörbar, selbst wenn ich das Ohr drauf lege, und zwar sowohl vor wie nach Betrieb des Rechners.

Fazit somit: Wer es lautlos haben will, muss weiterhin Silverstone kaufen.
Was schade ist, denn Seasonic punktet mit Voll-Modularität (gerade bei Mainboardschlitten toll), sehr gut verlegbaren Flachbandkabeln (Silverstone sleevt jetzt auch nach Verzweigungen. Sogar am PCIe-Kabel -> miserable Verlegeeigenschaften), einer hohen Effizienz und natürlich einer angemessenen Garantiezeit für diese Preisklasse. (Ne edle Verpackung gibt es obendrein, auch wenn ich da die gründliche Dokumentation des Silverstone eindeutig vorziehe. Was nützt mir ein Samtsäckchen, wenn ich nicht mal eine Pin-Belegung des ATX-Steckers habe? Silverstone erklärt dagegen sogar, wie ich die Güte des PowerGood Signals testen kann :ugly: )
ABER:
Das alles nützt nichts, wenn man bei DER primären Eigenschaft eines Fanless-Netzteils patzt :(
 
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Naja, fand die Flachbandkabel von Seasonic (G-550) auch relativ steif und nicht wirklich besser als 'gescheit gesleevte'. Gut, hier ist das E5 ironischerweise noch eines der besten, denn das ist trotz sleeve sehr flexibel.

Gut, hätte jetzt nicht unbedingt (wieder) ein Fanless Netzteil geholt, nachdem dein altes ja nicht soo lange hielt...
 
Die meisten Leute holen sich aus gutem Grund keine fanless-Netzteile, aber einige sind halt Silent-Extremisten ;)

"gescheit gesleevt" ist das Stichwort: Silverstone Sleeve sitzt lose (im Durchmesser, neuerdings auch in der Befestigung - beim neuen Netzteil lassen sich die Sleeves hin und her schieben) und steigert den Platzverbrauch der Kabel somit deutlich (werden ihn vermutlich auch irgendwann runterschneiden, aber sicherlich nicht in den ersten 6 Gewährleistungs-Monaten). Flache Kabel dagegen lassen sich im Laufwerksbereich schön schlank entlang der Geräte verlegen, tragen sogar weniger auf als ungesleevte. Die Kabel selbst sind zudem auch steifer, als die von Seasonic.

Die Krönung sind aber eigentlich die Änderungen am PCIe-Strang: Der ist beim ST50NF genauso lang, wie beim ST45NF. Aber der 6/8 pin sitzt weiter vorne dran und die Weiterleitung zum 6 Pin ist jetzt auch gesleevt. Das freut sicherlich alle anderen, die das Netzteil nah an der ersten von zwei weit auseinander liegenden Grafikkarten mit 1x6 pin haben. (eine riesige Zielgruppe...: Multi-GPU in der unteren Mittelklasse. In einem System mit Passivnetzteil. Mit der zweiten Karte vermutlich in einem x4 Slot, denn soweit auseinander findet man x8 höchstens auf Quad-PEG Platinen.)
Bei mir haben bisher schon 5-6 cm gefehlt, damit ich das Kabel entlang der Karte zur Gehäusewand und dann an der zum Netzteil verlegen konnte, jetzt zieht es sich einmal quer über den CPU Bereich und dafür hängt unten eine Schlaufe mit ~5 cm Durchmesser zwischen den beiden 6 pin. Eine schön steif gesleevte Schlaufe :schief:
(Die hätte modulare Netzteile mal zu AT-Zeiten einführen sollen um dann bei ATX einen passenden Kabelsatz dem Gehäuse zugehörig zu spezifizieren :schief: )

Naja, wie gesagt:
Es gibt nahezu nur einen Grund, dieses Netzteil zu kaufen. Und der ist entweder ein 100%iges KO-Kriterium oder trifft überhaupt nicht auf einen zu.
 
Da kein Thread verschwinden sollte, ohne dass die Eingangsfrage beantwortet wird:
Habe jetzt einen Eletronikdienst gefunden, der sich an PC-Netzteile rantraut. Letztlich hat der zwar auch nur gemacht, was ich selbst hätte können (wie n Schwein ins Uhrwerk geguckt und drei leicht geblähte Elkos getauscht) bzw. zusätzlich noch ordrentlich abkassiert. Aber es geht wieder uneingeschränkt (saubere 5,02 V STB in allen Lebenslagen) und 35 € waren trotz allem deutlich billiger, als ein neues vollpassives Netzteil der 450 W Klasse.
 
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