News 548.352 CPU-Kerne: K Computer auf Platz 1 der Supercomputer-Top-500

Folding at Home ist eine echte Anwendung, Linpack eine reine Matrix-Multiplikation, also sowas wie der Best-Case für Supercomputer. Das sollte man bei einem Vergleich bedenken.
 
Folding at Home ist eine echte Anwendung, Linpack eine reine Matrix-Multiplikation, also sowas wie der Best-Case für Supercomputer. Das sollte man bei einem Vergleich bedenken.
Ja, natürlich. Ich vemrute mal, es ist auch schwierig die theoretische Leistung eines solchen Distributed-Computing Projekts einigermaßen genau zu bestimmen.
 
Ich würd da glaube ich auch einfach mal aus Spaß ne Stunde F@H rennen lassen und schwupss der erste Platz ist mein :D
 
Artikel lesen, dann sind deine gesamten letzten Fragen beantwortet.

Was die Sache angeht, für was man so ein System braucht, wurden ja schon einige Antworten gegeben, hier aber noch einige mehr:

Simulation von Sternenentstehungen, Galaxienkollisionen, schwarzen Löchern
Simulation von Proteinfaltungen, Molekülen, Aminosäuren, etc
Simulation von Wetter
Simulation von Erdbeben
Simulation von Strömungen (Gase, Flüssigkeiten)
Lösung von finanzmathematischen Problemen und Vorhersagen
usw. usw.

Und nein, das Ding ist noch oversized. Jetzt wo es das Ding gibt, stehen schon min 100 Wissenschaftler bereit, die gern eine Maschine hätten, die das doppelte Leisten kann, und jetzt rate mal was passiert, wenn es die gibt....

In der Wissenschaft besteht ein kronischer Mangel an Rechenleistung. Selbst 100 solche Systeme würden den Bedarf nicht decken.

Was soll ich sagen. Stimmt.

Sobald die Wissenschaft eine Möglichkeit gefunden haben, ihre aktuellen Probleme zu lösen, suchen sie weitere Probleme, um ihre Lösung vollkommen auszureizen!
Der Wissensdurst ist nicht zu stillen, es gibt immer mehr Dinge, die zu erfahren sind!

Und ansonsten: Tolle Sache, wenn man alles simulieren kann, um die Probleme dieser Welt in Ordnung zu bringen bzw sich davor zu schützen, wie hier Naturkatastrophen, Klimaveränderungen etc.
 
Der Wissensdurst ist nicht zu stillen, es gibt immer mehr Dinge, die zu erfahren sind!

Das ist ein tolles Stichwort;)
Diese Systeme sind sehr Interessant, nur sollte man sich auch die Frage stellen: haben die Wissenschaftler und Menschen denn auch
die nötige Weisheit, um mit den neu gewonnenen Erkenntnissen sorgsam, pflichtbewusst und im Interesse aller umzugehen?
Denn unser Wissen wächst schneller als unsere Weisheit.

Ich will keinem zu Nahe treten, auch dir nicht HanZ4000, aber diesen Aspekt finde ich genau Interessant wie die Technik;)

So Spaßbremsenmodus wieder ausgestellt.:ugly:
Was so ein Rechner im Super PI wohl schafft:D

MfG Andy
 
naja SuperPI wär glaub ich nicht die richtige Anwendung für die Kiste :D
finds cool, dass Fujitsu auf selbstentwickelte CPUs setzt, sieht man mal, dass ein flotter PC nicht von den beiden Marktführern kommen muss :ugly:
bin mal gespannt, wie die Supercomputer abgehen, wenn die GPU-Rechenleistung endlich richtig genutzt werden kann ;)
bei aktuellen Grakas brauch man dann ja theoretisch wesentlich weniger Komponenten für die gleiche Leistung :)
 
Folding at Home ist eine echte Anwendung, Linpack eine reine Matrix-Multiplikation, also sowas wie der Best-Case für Supercomputer. Das sollte man bei einem Vergleich bedenken.

Ähm Carsten, Linpack ist nicht nur Matrixmultiplikation, sondern allgemein lösen von linearen Gleichungssystemen. Also durchaus etwas, was an vielen Stellen eingesetzt wird. Prefect passt der Benchmark auch nicht auf Cluster, da man noch immer recht viel Kommunikation hat, aber ja du hast recht, man hat viele Stellschrauben innerhalb von Linpack, um möglichst viel Performance raus zu holen, die man sonst nicht erreicht.

Also absolut realitätsfern würde ich ihn aber dennoch nicht bezeichnen. Es ist halt einer unter mehreren Benchmarks, die die Rechenleistung eines Systems helfen zu bewerten. Auf manche Anwendungen passt es mehr, und auf manche weniger.
 
Um das Wetter zu Simulieren brauche ich ein Supercomputer :huh: Verzeiht meine Unwissenheit aber das kann mein Core i7 bei jedem Game simulieren. Ich verstehe es also nicht. Wenn ich beobachte wie Wolke 1 von A nach B wandert weiß ich doch wohin Sie wandert und was Sie mitbringt. Ich weiß das mein Beispiel stark vereinfacht ist. Aber so ein normaler Server mit 2, 4 starken Prozessoren könnte doch eine Vielzahl der Wolken/ Wetter berechnen. Wozu also ein Supercomputer? OK Forschung könnte ich mir sehr gut Vorstellen nur weiß ich spontan nicht bei welcher. Klärt mich mal bitte auf, aber bitte ohne das tief greifende Technische Bla bla. Ich bin Privat hier um was zu lernen und nicht Geschäftlich.
 
Um das Wetter zu Simulieren brauche ich ein Supercomputer :huh: Verzeiht meine Unwissenheit aber das kann mein Core i7 bei jedem Game simulieren. Ich verstehe es also nicht. Wenn ich beobachte wie Wolke 1 von A nach B wandert weiß ich doch wohin Sie wandert und was Sie mitbringt. Ich weiß das mein Beispiel stark vereinfacht ist. Aber so ein normaler Server mit 2, 4 starken Prozessoren könnte doch eine Vielzahl der Wolken/ Wetter berechnen. Wozu also ein Supercomputer? OK Forschung könnte ich mir sehr gut Vorstellen nur weiß ich spontan nicht bei welcher. Klärt mich mal bitte auf, aber bitte ohne das tief greifende Technische Bla bla. Ich bin Privat hier um was zu lernen und nicht Geschäftlich.
Das Wetter in einem Game ist aber sicher nicht in dem Maße physikalisch korrekt, wie das die Realität erfordern würde. Das wird sicherlich auf Gleichungssysteme mit mehreren Millionen Variablen herauslaufen und das bekommt kein einzelner Rechner in annehmbarer Zeit hin.
 
Für mich macht so ein System auch wenig Sinn überall wird von Globaler Erwärmung, Stromverbracuh ect. geredet und die Dinger hauen das zeug MW weise raus :huh:
 
Also....

1. Du hast extrem große Datenmängen, die passen gar nicht in deinen einen popligen Node rein. Du musst bedenken, dass die gesamte Erde mit einem Netz überspannt ist, wo der Abstand der Punkte ca. 1km ist, inzwischen eventuell sogar noch weniger. Dieses Netz hast du dann so ca 100-1000 mal in der Höhe. Zu jedem Punkt speicherst du jetzt Höheninformation, Information über Wasser unter ihm, Gebirge, Landschaft, Temperatur, Windrichtung, Druck, Luftfeuchtigkeit, Bewölkung, Albeto und noch einige Punkte mehr.

2. Du hast recht große Formeln zu lösen. Du musst halt Druck, Wind, Luftfeuchtigkeit, Verdunstung von Gewässern, Niederschlag etc etc etc etc. berechnen.

Da kommt schon GEWALTIG was zusammen. Zusätzlich hast du natürlich nicht die Zeit eine Woche zu warten, bis dein Ergebnis für die Wettervorhersage von Morgen da ist :schief:

Davon, das man eventuell mehrere Simulationen am Tag durchlaufen will ganz zu schweigen, um zu sehen, wie stabil die Ergebnisse sind. Also kurz um, die Simulation von 1-3 Tagen darf auch nur so etwas zwischen 1-4h dauern.

Da kommt dann schon gewaltig was zusammen. Man sollte das wirklich nicht unterschätzen.
 
Also....

1. Du hast extrem große Datenmängen, die passen gar nicht in deinen einen popligen Node rein. Du musst bedenken, dass die gesamte Erde mit einem Netz überspannt ist, wo der Abstand der Punkte ca. 1km ist, inzwischen eventuell sogar noch weniger. Dieses Netz hast du dann so ca 100-1000 mal in der Höhe. Zu jedem Punkt speicherst du jetzt Höheninformation, Information über Wasser unter ihm, Gebirge, Landschaft, Temperatur, Windrichtung, Druck, Luftfeuchtigkeit, Bewölkung, Albeto und noch einige Punkte mehr.

2. Du hast recht große Formeln zu lösen. Du musst halt Druck, Wind, Luftfeuchtigkeit, Verdunstung von Gewässern, Niederschlag etc etc etc etc. berechnen.

Da kommt schon GEWALTIG was zusammen. Zusätzlich hast du natürlich nicht die Zeit eine Woche zu warten, bis dein Ergebnis für die Wettervorhersage von Morgen da ist :schief:

Davon, das man eventuell mehrere Simulationen am Tag durchlaufen will ganz zu schweigen, um zu sehen, wie stabil die Ergebnisse sind. Also kurz um, die Simulation von 1-3 Tagen darf auch nur so etwas zwischen 1-4h dauern.

Da kommt dann schon gewaltig was zusammen. Man sollte das wirklich nicht unterschätzen.

So siehts aus.
 
Also....

1. Du hast extrem große Datenmängen, die passen gar nicht in deinen einen popligen Node rein. Du musst bedenken, dass die gesamte Erde mit einem Netz überspannt ist, wo der Abstand der Punkte ca. 1km ist, inzwischen eventuell sogar noch weniger. Dieses Netz hast du dann so ca 100-1000 mal in der Höhe. Zu jedem Punkt speicherst du jetzt Höheninformation, Information über Wasser unter ihm, Gebirge, Landschaft, Temperatur, Windrichtung, Druck, Luftfeuchtigkeit, Bewölkung, Albeto und noch einige Punkte mehr.

2. Du hast recht große Formeln zu lösen. Du musst halt Druck, Wind, Luftfeuchtigkeit, Verdunstung von Gewässern, Niederschlag etc etc etc etc. berechnen.

Da kommt schon GEWALTIG was zusammen. Zusätzlich hast du natürlich nicht die Zeit eine Woche zu warten, bis dein Ergebnis für die Wettervorhersage von Morgen da ist :schief:

Davon, das man eventuell mehrere Simulationen am Tag durchlaufen will ganz zu schweigen, um zu sehen, wie stabil die Ergebnisse sind. Also kurz um, die Simulation von 1-3 Tagen darf auch nur so etwas zwischen 1-4h dauern.

Da kommt dann schon gewaltig was zusammen. Man sollte das wirklich nicht unterschätzen.
Sag ich doch, danke für die Ausführung ;)
 
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