News Jupiter: Deutschlands Supercomputer ist die Nummer 1 in Europa

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Der deutsche Supercomputer Jupiter hat seinen Vollausbau erreicht und ist jetzt mit einer Rechenleistung von 1,0 ExaFLOPS das schnellste System für das Hochleistungsrechnen, das sogenannte High-Performance Computing ("HPC"), in ganz Europa.

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Jupiter Booster Blade
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Und da hinten isser zu sehen, also ein Teil davon.
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Soviel zur "KI-Blase", der Gewinnbilanz von Nvidia und den Preisen von Consumer-GPUs. ;)
Beim Forschungszentrum Jülich kannst du dir sicher sein, dass JUPITER nicht einfach nur für das typische KI-Thema genutzt wird, wie man es aus dem Umfeld von OpenAI und ähnlichen Projekten kennt. Die Maschine ist ein wissenschaftliches Werkzeug und deckt ein sehr breites Spektrum an Forschung ab.

Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund 500 Millionen Euro. Wenn man berücksichtigt, wie komplex die gesamte Infrastruktur ist, wie viele Hochleistungsrechner dort zusammenarbeiten und welche technischen Herausforderungen dahinterstecken, wirkt JUPITER im Verhältnis dazu sogar eher preiswert. Das klingt bei dieser Summe seltsam, aber im Bereich des Hochleistungsrechnens entspricht es tatsächlich der Realität.

Mit der oft erwähnten „KI-Blase“ hat das Ganze nur bedingt zu tun. Wenn darüber gesprochen wird, ist damit in der Regel die überhöhte Bewertung großer US-Techkonzerne wie Nvidia, Microsoft oder OpenAI gemeint. Es geht also um eine finanzielle Spekulation an den Börsen, nicht um wissenschaftliche Großforschungsanlagen.

Das bedeutet auch nicht, dass KI als Technologie wieder verschwindet. Der Begriff beschreibt eher einen Hype, bei dem die Erwartungen teilweise viel höher liegen als das, was kurzfristig erreichbar ist. Sollte diese Blase irgendwann platzen, hätte das vor allem Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Projekte wie JUPITER, die reale wissenschaftliche und industrielle Anwendungen haben, sind davon weit weniger betroffen.
 
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