GPU-Mining-Kuriositäten: Die dritte Grafikkarte bei Micro Center kostet 10.000 USD

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Ich finds immer wieder lustig. Mining hat keinen Wert weder wirtschaftlich noch sonst irgend wie. Irgendwann platz die Seifenblase und die Dummen sind die welche in sowas zuletzt investiert haben. Erinnert mich ein klein wenig an das Schneeball System.
Hmm, das ist nicht ganz falsch*, aber inwiefern sind die Papierschnipsel in Deiner Brieftasche besser?

*Mining kommt teilweise der medizinischen Forschung zu Gute (Stichwort Curecoin), dazu erfüllen Kryptowährungen einige Geldfunktionen vollständig.
 
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Als ob der Miner keine Verwandten oder Freunde hat. Oder andere Shops wie NCIX oder Newegg benutzen kann.
Nette Idee, geht aber gehörig daneben, denn jeder der neben einem Microcenter wohnt (der Laden verkauft nur lokal, dafür gibt es mehrere in den USA und die sind richtig günstig), wird da sowieso hinfahren müssen und den stört es nicht mal seine Frau oder Freunde mitzunehmen und auf dem Parkplatz auf weitere Grafikkarten zu warten :D

Daher: grober Unfug.

Die Miner KOMMEN an ihre Karten, egal was.
Die einzige Methode könnte sein - die Leute sich im Laden mit Origin & Steam authorisieren lassen, das es Gamer sind, dann dürfen die kaufen, aber da macht keiner mit :P

Die einzig vernünftige Lösung ist es direkt Miner-Karten anzubieten, die können hässlich, laut und ohne Monitoranschlüsse sein, mit einer einfachen Verpackung wo nur die GPU drin ist (bulk) - das würde gehen, das muss man aber erstmal produzieren. Dadurch würden die Gamerkarten mehr kosten, hätten aber eine längere Garantie und mehr Zubehör und es würde sich für Miner nicht lohnen, diese zu kaufen wenn sie ihre eigenen Modelle für weniger Kohle haben.

Ich denke mal nicht das es hier um den "kleinen" Miner geht der mit 4 GPUs schürft, sondern eher um die jenigen die sich mehrerre Miningrigs in die Wohnung stellen. Die großen beziehen ihre HW eh nicht aus solchen Shops.
Extra beschnittene Miningkarten haben aber den Nachteil, das sie ein deutlich höherres Risiko für den Hersteller darstellen. Ist der Mininghype irgendwann vorbei, sind sie wertlos weil kein Gamer sie benuzen kann. Bei den normalen Layouts ist das nicht der Fall.


Ziemlich überheblich zu fordern das sich nur Gamer GraKas kaufen dürfen. Als wenn Gamer die einzigen wären die ein Recht auf GPUs hätten. Völlig sinnfreihers bashing gegen Miner.

Klar ist es als Gamer ärgerlich wenn die wunsch GraKa nicht verfügbar oder teurer ist. Ich finde es aber schon ziemlich daneben über Miner herzuziehen nur (oder grade) weil man keine Ahnung hat um was es geht.
Die meisten die sich beschweren ärgern sich doch eher darüber das Nvidia die Preise anzieht weil man kaum noch eine AMD Karte zu einem akzeptablen Preis bekommt. Mich freut es für AMD. Vielleicht machen sie ja jetzt endlich genug Gewinn um wieder Konkurenzfähige GPUs zu produzieren.

Ich mine im übrigen nicht. Allerdings habe ich mich mit dem Tema beschäftigt.

EDIT(23.08.17): Oh man, von der Rechtschreibung her einer der schlimmsten Posts die ich je geschrieben habe. Ich hab das schlimmste mal korrigiert damit es nicht ganz so anstrengen ist ihn zu lesen ;)
 
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Ich finds immer wieder lustig. Mining hat keinen Wert weder wirtschaftlich noch sonst irgend wie. Irgendwann platz die Seifenblase und die Dummen sind die welche in sowas zuletzt investiert haben. Erinnert mich ein klein wenig an das Schneeball System.

Naja, so läuft nun mal Spekulation: Eine Aktie ist auch immer nur so viel Wert, wie der Anteil an der Firma, der dahinter steht. Devisen sind nur so viel Wert, wie der Finanzmarkt des jeweiligen Landes dahinter. Und bei jeder Spekualtion gilt: Je größer die Gewinnchancen, desto größer die Risiken.
Mit Cryptowährung kann man viel Geld verdienen - mehr als mit Investment in $$ oder Gold oder was auch immer - aber man kann eben auch schneller alles verlieren, als man "miningrig" sagen kann.
Ich fände es absurd, Geld dort anzulegen - aber das darf ja immer noch jeder selbst entscheiden. Der GPU-Engpass ist eine negative Folge der ganzen Sache, aber hat an sich mit dem Konzept dieser Alternativ-Währungen nichts zu tun.
P.S.: Die parallelen zum Schneeballsystem sehe ich ehrlich gesagt überhaupt nicht.

Die einzig vernünftige Lösung ist es direkt Miner-Karten anzubieten, die können hässlich, laut und ohne Monitoranschlüsse sein, mit einer einfachen Verpackung wo nur die GPU drin ist (bulk) - das würde gehen, das muss man aber erstmal produzieren. Dadurch würden die Gamerkarten mehr kosten, hätten aber eine längere Garantie und mehr Zubehör und es würde sich für Miner nicht lohnen, diese zu kaufen wenn sie ihre eigenen Modelle für weniger Kohle haben.

Ist das wirklich eine Lösung? Ich gehe mal davon aus, dass die PCBs, Kühlungen, Gehäuse etc. in nahezu unendlichem Maße da sind - der Engpass entsteht doch durch die GPU Chips? Und damit ist die Umverpackung doch egal. Das sorgt vielmehr dafür, dass der Hersteller entscheiden muss, in welchem Verhältnis er die Chip-Ausbeute auf die Kundengruppen aufteilt. Und wenn er sich da verschätzt haben wir im schlimmsten Fall haufenweise Miningkarten mit super GPUs drauf, die leider nicht verkauft werden, weil der Miningboom nachlässt. Diese Karten hätten dann viel schneller dem Gamingmarkt zugeführt werden können, wenn die Hersteller sich bei der Produktion nicht schon hätten entscheiden müssen.

Zu den anderen Vorschlägen (a la Registrierung per Steam o.Ä. und verkauf ausschließlich an Gamer): in meinen Augen kann ein Shop jederzeit entscheiden, wen er bedient und wen nicht. Sofern er für das Produkt nicht der Monopol-Händler ist, sei es jedem Vergönnt, sich seine Kunden auszusuchen. Solange er nicht nach rassistischen Gesichtspunkten seine Kunden auswählt (und selbst dann halte ich es für eine moralische Frage, diesen Laden zu boykottieren, keine Frage der staatlichen Regulierung, aber das ist jetzt OT). Sollte der ganze Markt dann mitziehen, dann muss ein Kartellamt prüfen, in wie weit da eingegriffen werden muss.
Nun aber Herstellerseitig Kunden zu selektieren und einzene Käufergruppen auszuschließen halte ich für sehr kritisch. Wer bereit ist z.B. ein Radeonpack mit extra spielen zu kaufen, eine RGB Beleuchtung die ihm nichts bringt, auf Gewährleistung verzichtet usw., der sollte durch den Hersteller nicht gehindert werden, seine Karten fürs Mining zu kaufen.

Hier sollte man nicht aus persönlichem Frust (den ich ja verstehe und teile) alle Ideale über Bord werfen und gegen die "Bösen" hetzen. Erstmal die eigene Aussage vom Kontext trennen, ob man da wirklich dahinter steht: Produzenten sollen ohne jede rechtliche Grundlage einzelnen Kunden verbieten ihre Produkte zu nutzen oder die Nutzung gar technisch unterbinden.
Oh und vergesst bitte nicht: Auch die Zeiten, als der Rasberry Pi kaum zu bekommen war ist gleich zu behandeln: Der Rechner war nie als Mediaserver oder Smart-TV konzipiert, Raspberry hätte daher eine Nutzung von XBMC/Kodi & Co. technisch unterbinden sollen. Nur so hätte man die Preise für Programmierer und Schulen etc. stabil halten können.
 
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Da passt doch das hier wie die Faust aufs Auge:
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Ich verstehe die Aufregung nicht. Klar ist es ärgerlich, wenn man was kaufen will und die Verfügbarkeit nicht gegeben ist und deswegen die Preise explodieren. Aber so funktioniert der Markt nunmal und das gilt für alle Bereiche. Wenn ich zuanfang der Spargelsaison und bei schlechtem Wetter Spargel haben will, dann bekomme ich den auch kaum und wenn, dann nur zu horrenden Preisen. Da muss ich halt warten. Ähnlich hier, der Markt wird sich wieder beruhigen und die Preise sinken bzw. die Verfügbarkeit steigen. Es ist ja nicht so, als ob es beim Grafikkartenkauf um Leben oder Tod geht und es in irgendeiner Hinsicht ernsthaft zeitkritisch wäre.

Aus AMD bzw Händlersicht würde ich mit Kusshand an Miner verkaufen. Immerhin ist das Umsatz und Gewinn - deswegen entwickelt AMD ja solche Karten!
 
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Also sofern er seine BitCoins direkt z.B. bei Caseking ausgibt und die nicht vorher in FIAT Geld umtauscht, kann er keine Steuerhinterziehen, oder ist Berlin endlich aufgewacht und erkennt BitCoin als echte Währung an? :ugly:

Jedliches Einkommen muss versteuert werden welches über ein gewissen Betrag geht. Da man Bitcoins bei gewissen Banken offiziell umtauschen kann, kann man dein Einkommen auch beziffern. Schliesslich musst du Einkommen in Goldmünzen oder Kunstwerke genauso erwähnen und notfalls schätzen lassen.
 
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Heieiei, sehr viel gefährliches Halbwissen, das hier umherschwirrt zum Thema Steuern. Fakt ist: Gewinne aus Spekulation müssen nur versteuert werden, wenn sie realisiert werden. Stellt euch mal vor, jeder Kunstsammler müsste jedes einzelne Stück jedes Jahr neue schätzen lassen um die Gewinne/Verluste mit dem Stand der letzten Inventur verrechnen und dann versteuern. Das gilt für Aktien, Kunst, etc. ebenso wie für Bitcoins. Solange es "nur" täglich auf und ab geht, interessiert das niemanden.

So, jetzt ist das Mining aber eben kein Spekulationsgeschäft (auch wenn die Anschaffung von Hardware eine Art "Spekulation" auf Einnahmen voraussetzt). Hier wird nicht Echtgeld in eine Cryptowährung investiert und damit spekulativ angelegt bis man zurück wechselt, sondern hier wird über die Rechenleistung etwas "geschaffen", das einen Marktwert hat.
Wie präzise das nun versteuert werden muss (Monatlich zum Kurs des Monatsendes/Durchschnittskurs, Tagesaktuell zum abschlusskurs/...?) sollte wohl jeder Miner mit seinem Steuerberater klären, aber klar ist: Nicht jeder Miner ist Steuerbetrüger (wie hier gerne von der einen Seite behauptet wird), und der Wechsel in Echtgeld ist auch nicht der Einzige Moment, indem steuern anfallen (wie hier gerne von den Minern behauptet wird).
Der unterschied: Die Gegner machen sich mit ihrem Halbwissen nicht potentiell Strafbar ;-)
 
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Man verstehe das Wort Einkommen.
 
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Weils grad zum Thema passt, ein kurzer Bericht aus einer unserer Tageszeitungen
Kryptogeld-Mine in Leonding ist Millionen-Business - Digitaler Goldrausch - Digital - krone.at

Ausgerechnet in Leonding steht ne Miningfarm :what: und "großkopfert" wird behauptet das eine der größten in Europa sind...
Hab mir schon überlegt ob ich mich bei denen für die explodierenden Grafikkartenpreise bedanken soll :devil:
 
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Wenn es mal so wäre, Mining hat einen so starken Wert, das der Markt darunter zu leiden hat. Schau Dir nur mal die Preisschwankungen an, die würde es ohne Mining nicht so stark geben.
 
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Heieiei, sehr viel gefährliches Halbwissen, das hier umherschwirrt zum Thema Steuern. Fakt ist: Gewinne aus Spekulation müssen nur versteuert werden, wenn sie realisiert werden. Stellt euch mal vor, jeder Kunstsammler müsste jedes einzelne Stück jedes Jahr neue schätzen lassen um die Gewinne/Verluste mit dem Stand der letzten Inventur verrechnen und dann versteuern. Das gilt für Aktien, Kunst, etc. ebenso wie für Bitcoins. Solange es "nur" täglich auf und ab geht, interessiert das niemanden.

So, jetzt ist das Mining aber eben kein Spekulationsgeschäft (auch wenn die Anschaffung von Hardware eine Art "Spekulation" auf Einnahmen voraussetzt). Hier wird nicht Echtgeld in eine Cryptowährung investiert und damit spekulativ angelegt bis man zurück wechselt, sondern hier wird über die Rechenleistung etwas "geschaffen", das einen Marktwert hat.
Wie präzise das nun versteuert werden muss (Monatlich zum Kurs des Monatsendes/Durchschnittskurs, Tagesaktuell zum abschlusskurs/...?) sollte wohl jeder Miner mit seinem Steuerberater klären, aber klar ist: Nicht jeder Miner ist Steuerbetrüger (wie hier gerne von der einen Seite behauptet wird), und der Wechsel in Echtgeld ist auch nicht der Einzige Moment, indem steuern anfallen (wie hier gerne von den Minern behauptet wird).
Der unterschied: Die Gegner machen sich mit ihrem Halbwissen nicht potentiell Strafbar ;-)
Du kannst mir glauben das ich das nicht für umsonst geschrieben habe, ich habe eine Ausbildung als Kaufmann, arbeite auch in meinem Beruf und dazu auch noch im Bankensektor. Natürlich gibt es auch Miner die bis zu einem gewissen Grad steuerfrei sind, weil Sie eben die Freigrenze nicht überschreiten, aber da kommt wieder zum tragen ob man noch Gehalt bezieht usw. Des wegen war dein Tipp mit dem Steuerberater in dem Fall auch angebracht. Solange es "nur" täglich auf und ab geht, interessiert das niemanden? Spätestens dann wenn es zu Insiderhandel kommt und es täglich auf und ab geht interessiert es sehr wohl. :devil::devil::devil:
 
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Mark Mantel schrieb:
Einen etwas kreativeren Weg geht Micro Center, ein großer Hardware-Händler in den USA. Ein Kunde kann dort zwei Grafikkarten zum normalen Preis verkaufen, woraufhin jedes weitere Exemplar ab dem dritten zusätzliche 10.000 US-Dollar kostet.

Also wenn dass Richtig ist "verkaufen" bin ich nicht fähig den Satz zu verstehen^^ kann an mir liegen:schief:
 
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