Windows 10: Auch bei Telemetrie-Verbot Kommunikation mit Microsoft-Servern

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Standardmäßig erfasst Windows 10 zahlreiche Nutzerdaten zur Verbesserung der Bedienung, sogenannte Telemetrie-Daten. Die Übertragung lässt sich zwar bei der Installation deaktivieren, aber auch dann konnte ein Nutzer in wenigen Stunden über 5000 Zugriffe auf Microsoft-Server feststellen. Spioniert Windows also trotzdem?

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Und wieviel Verbindungen kommen in 8h zusammen, wenn man FD10 alles senden lässt was es will?
Danach könnte man eine Aussage treffen, ob man sich die Mühe sparen kann, alles zu deaktivieren.
 
Die Frage ist, ob der Typ in Enterprise auch per Gruppenrichtlinie die Telemetrie deaktiviert hat...

In allen anderen Versionen kann man die Telemetrie auf offiziellem Wege eh nicht komplett abschalten. Daher ist das für mich auch überhaupt kein Wunder....
 
Wie viele Verbindungen erzeugt denn ein Windows 7 zum Vergleich? Dann könnte man zumindest abschätzen, ob das nicht ganz normal ist. So ist diese Angabe doch absolut nutzlos.
 
Die Frage ist, ob der Typ in Enterprise auch per Gruppenrichtlinie die Telemetrie deaktiviert hat...

In allen anderen Versionen kann man die Telemetrie auf offiziellem Wege eh nicht komplett abschalten. Daher ist das für mich auch überhaupt kein Wunder....

Dann braucht M$ die Abschaltung auch nicht anzubieten, scheinheiliges Verhalten meiner Meinung nach.

Ich habe die ganzen M$ Server (Win 7) in der Fritzbox gesperrt, die Hosts Datei wird eh von M$ (incl. NSA) umgangen.

Interessanter wären die IP Adressen der Schnüffler,:schief: man kennt ja nur die M$ Server-Daten.....
 
host.txt -> IPs der Server eintragen -> speichern
Registry (HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\DataCollection) -> DWORD "AllowTelemetrie" -> auf 0 setzen

PLUS noch eins, zwei andere EInstellungen.
Siehe hier:
How to disable Telemetry and Data Collection in Windows 10

Und wie lange bleiben diese Einstellungen aktiv? Bis zum nächsten Windows-Update oder zu übernächsten...
Ich hab Win 10 vor einer Weile getestet. All diese Anti-Spy-Einstellungen gesetzt, dann kam TH2.. danach waren alle diese Einstellungen und selbst Firewall-Regeln wieder auf Standard gesetzt, sprich MS sammelt und überträgt wieder alles.
Und die ganze Bloatware war auch wieder installiert! Tools wie ShutUp10 konnte ich nach dem Update allerdings nicht mehr starten... wie das nur kommt...
Das bedeutet für mich: Egal was man einstellt, MS macht's trotzdem. Unterbindet man es anderweitig wird es beim nächsten (Zwangs-)Update wieder rückgängig gemacht!
 
Ich meine, wenn man sowas schon macht, dann aber auch mit nem tcpdump und schaut sich dann an, was da an die Server gesendet wird. Irgendwie aus technischer Sicht etwas hohl die ganze Aktion.
 
Ohne genauere Angaben können solche Verbindungsversuche alles mögliche sein auch Updates sind möglich, also nicht unbedingt Spionage. Hatte der Tester eigentlich ein Online oder Offlinekonto?? Weil bei einem Onlinekonto überprüft die Mail App regelmässig ob es neue Emails gibt, andere Apps auch.
 
In Zeiten, in denen die meisten Internetnutzer sich freiwillig bei Facebook und Twitter anmelden und Google-Services nutzen, scheint eine Echauffierung über reine Verbindungsversuche noch nicht angebracht.

Wenn ich meinen Browser zumache, ist es aber vorbei mit der Spionage, zumindest auf dem PC. Microsoft kontrolliert das ganze Betriebssystem. Da sollte man schon genauer wissen, was da übertragen wird. Außerdem war Microsoft für mich bis jetzt immer ein vertrauenswürdiger Konzern. Man konnte alles nach seinen Wünschen konfigurieren. Doch diese Zeiten sind seit Windows 10 vorbei.
Und nur weil es Google macht, heißt das noch lange nicht, dass das in Ordnung ist, und man dem nacheifern muss.
 
Nicht sehr aussagekräftig das Experiment. Interessant wäre der Test mit einem Win10 Enterprise LTSB und konfigurierten WSUS.:daumen:
 
Selbst bei der LTSB Version gibt es Zugriffe auf MS Server, zumindest bei der Standardeinstellung :)
Hatte die Version vor ein paar Wochen getestet.
 
dennoch sollte Microsoft einen Vertrauensvorschuss genießen, der im Zweifel für den "Angeklagten" entscheidet.

Den hat MS bei mir mit Windows 10 komplett verspielt !
Wer so derart darauf aus ist, seine Kunden so abartig zu durchleuchten, und dabei dann auch nicht davor zurückschreckt, von den Nutzern getätigte Einstellungen, um das Ausmaß der Schnüffelorgien in Grenzen zu halten, wieder klammheimlich zurückzusetzen, der braucht mir mit Vertrauensvorschuss nicht mehr ankommen. Dieses hat er durch seine Praktiken dann restlos verpielt.
 
Beim angeblich fehlenden Startmenü gab es einen jahrelangen Shitstorm aber wenn der Großteil der Pronoobs mit dem nackten Arsch im WAN hängt und auch noch einen mit bösem Halbwissen auf Proll macht dann... grrrrrrrrr!
Fazit: Die haben doch alle keine Ahnung und werden nie halb so viel davon erlangen, wie sie gerne hätten. :lol:
LG
 
"Sicherlich sind Zugriffe auf Telemetrie-Server nicht auszuschließen, dennoch sollte Microsoft einen Vertrauensvorschuss genießen, der im Zweifel für den "Angeklagten" entscheidet."
Wann hat sich M$ jemals ein Vertrauensvorschuss erarbeitet, wenigstens in Ansätzen? Noch nie!
Wenn man jetzt noch bedenkt, was mit den AGBs zu W10 akzeptiert werden muß, wird dieser Satz zur hanebüchenen Farce!
 
In Zeiten, in denen die meisten Internetnutzer sich freiwillig bei Facebook und Twitter anmelden und Google-Services nutzen, scheint eine Echauffierung über reine Verbindungsversuche noch nicht angebracht.
quelle

Ist das ein persönlicher Kommentar? Denn ein Argument kann es ja schlecht sein. Solche oberflächlichen Sätze sollte man besser nicht in den News unterbringen.
 
Und die ganze Bloatware war auch wieder installiert! Tools wie ShutUp10 konnte ich nach dem Update allerdings nicht mehr starten... wie das nur kommt...

Mhhh das find ich jetzt komisch. Ich hab das nämlich extra getestet vor dem Th2 Update. ShutUp10 lief vor dem Update und auch nach dem Update und alle Einstellungen waren, wie ich es vor dem Update eingestellt hatte.
Ich hab einfach sporalisch ALLES gesperrt. Und das ist bis heute auch so geblieben.
 
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