4 CPU-Phasen bei Z97 und leichtem OC ausreichend?

NuVirus

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich stehe gerade vor einem Problem, ich muss einen PC zusammenstellen bei dem aktuell leider noch völlig unklar ist für was er in Zukunft wirklich gebraucht wird. Vorerst soll er eher für Office, Internet und evtl. als File bzw. Backupserver eingesetzt werden.
Ein AM1 oder Baytrail ist mir doch zu leistungsschwach vom CPU-Part her und kann man kein bisschen Aufrüsten.

Fakt ist es soll eher ein kleinerer PC werden also ITX oder mATX.

Ich habe mir folgendes gedacht, vorerst soll ein Pentium G3258 oder i3 eingesetzt werden der bei Bedarf etwas OCed wird, falls doch irgendwann mal mehr Leistung gebraucht würde ich wohl einen Xeon oder i5/i7k kaufen.

Da Z97 Boards mit mehr als 4 CPU-Phasen doch recht teuer sind würde mich interessieren ob es für leichtes OC eines i5k oder i7k Haswell/Broadwell ausreichen würde bzw überhaupt für nen höher getakteten Quadcore ausreicht, es kann nämlich sein dass mein kleiner Bruder nächstes Jahr den PC bekommt und dann würde ein Pentium zum Zocken sehr wahrscheinlich nicht mehr ausreichen.

Unter leichtes OC verstehe z.B. nen i5 4690k auf ca. 4,2Ghz bei Standardspannung oder leicht drüber max 1,2V vermutlich würde aber ohnehin ein hoffentlich sparsamer Broadwell-K draufkommen die nächsten Sommer erscheinen.

Als Speicher kommt entweder Crucial Ballistix 8GB oder G.Skill TridentX 2400 8GB CL10

Kurze andere Frage noch, weiß jemand ob ein Xeon für Sockel 1150 auf Broadwell Basis erscheinen soll, denn normale i5 usw. sollen ja nicht mehr erscheinen.

Edit: konkret überlege ich aktuell das z.B. Asrock Z97M Pro4 oder Gigabyte Z97M D3H zu kaufen
 
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Übertakten in so kleinen Systemen ist halt immer so ne Sache... Meistens sind die Casetemps ohnehin schon recht hoch...

Eine non k CPU kann man nahezu nicht übertakten. Über den BCLK lässt sich fast nichts mehr machen ohne dass das System instabil wird.
 
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Würde dann schon nen passendes Gehäuse wählen, gibt genug kleine Cases die auch nen guten Airflow haben.

Dass ich nen i3 oder ne non K nicht OCen kann ist mir klar, mir geht es darum ob man dann sinnvoll nen Broadwell-K einsetzen könnte oder nicht falls mehr Leistung benötigt wird als der Pentium hat. Nur ne K-CPU ohne ein bisschen am Takt zu optimieren wäre halt sinnlos, falls ein passender Xeon kommt würde ich diesen ohnehin vorziehen aufgrund des Preises und eben der ohnehin begrenzten OC Möglichkeit.
 
Also itx seh ich kein Board, dass halbwegs vernünftig ist zum OC von großen i7k's außer das Asus ROG Teil (http://extreme.pcgameshardware.de/n...ttung-auf-kleinstem-raum-zum-hohen-preis.html), wo dann augrund der Enge auch noch mit Waküs rumgespielt wird etc. Bei µATX bekommst du da sogar noch in nem "okishen" Preis Z97er Boards wie das von Gigabyte oder das Asrock Formula. Aber teuer sind diese Teile dann dennoch. Für den kleinen Anniversary reicht so ziemlich alles. Der zieht nur so um die 50W im AVG und vielleicht im Peak bei Lastwechsel das 1,5 fache - das verträgt so ziemliche alles was heute verbaut wird. Und ein Xeon als non k kommt auch nicht so hoch im Verbrauch, als dass die 4Phasen mit "normalen Komponenten" schwitzen würden. Sprich auch hier würde wohl jedes Z-Board reichen um einen non K zu betreiben.

Wenns kompakt sein soll mit i7k, als Option dann würde ich auf µATX gehen.
 
Hab mich jetzt doch komplett anders entschieden und gebraucht nen Kaveri Bundle gekauft.

Aber zum Thema, mein Bruder will sich so im April evtl. etwas später nen neuen Gaming-PC kaufen, der etwas kompakterer (wahrscheinlich Cube) werden soll.

Ich würde zwar sowieso nen Xeon bevorzugen aber falls es keinen Xeon gibt und Broadwell-K in Sicht kommt wird es evtl interessant wobei es wohl wirklich bei recht leichtem OC eines i5k Broadwell bleiben würde aber dann kann man ja dann schauen was es für Mainboards gibt.

Meine Meinung ist, wenn 4-Phasen für nen Xeon reichen müsste auch ein Broadwell i5k mit leichtem OC und geringer Spannung möglich sein denn nen teures Mainboard und teure K-CPU wird sich nicht lohnen dann lieber den alten Xeon 1231 denn Broadwell scheint ja hauptsächlich den Energieverbrauch zu verbessern.
 
Die neue Fertigungstechnologie würde wohl wieder ein Schritt Richtung effizienz bei gleicher Rechenkraft sein. Ein Jahr weiter, kann man auch mehr zur Entwicklung mehrkernfähiger Spiele sagen - sprich ob der Trend anhält. Wenn es so voranschreitet wie gerade ist dann ggf ein Xeon noch sinnvoller als heute. Den Xeon juckt das nicht so stark, da jagst du auch keine 1,25 oder 1,3V+ durch die Wärme verusachen und damit noch mehr Spannung verursache um mehr Takt rauszuholen. Sprich da langt sicher auch ein günstiges Board. - Allerdings musst du bei günstig wohl dann wie auch heute schon mit Einschränkungen rechen, sprich billiger NIC billiger ALC usw. Und dann kaufst du halt ein günstiges Board für ~50€ hast nen ALC 662 drauf und der Ton der raus kommt saugt Nüße also musst du ne externe Soka anschließen damit es sich doch "gut" anhört. Das sind so Nebenpunkte die bei kleinen Gamingsysteme auch nervig und zu bedenken sind.
 
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