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Also das sehe ich etwas anders/differenzierter. Mir persönlich liegt es fern, für ein Putin-Russland Partei zu ergreifen. Eher könnte man mir eine in die Wiege gelegte USA-Fanschaft attestieren (die ich gerne unterschreibe). Deswegen blende ich aber nicht die Realität aus.
Die Erzählung vom bösen Putin ist genauso wenig plausibel wie die eines kriegslüsternen Amerikas.
Wie oben gezeigt, sind es Teile Amerikas (vornehmlich die amerik. Linke), die den Konflikt mit Russland wollen und suchen (natürlich wollen diesen auch ein paar andere Staaten und die Sachlage ist noch wesentlich komplexer, aber die/das blenden wir der Einfachheit halber in diesem kurzen Anriss aus), dafür die NATO vorschieben (deswegen auch die Panzerverlegungen).
Dass die NATO-Osterweiterung zu Problemen führen würde, war allen Beteiligten bewusst. Und ja, entgegen den neueren Äußerungen Gorbatschows (der damit interessanterweise 25 Jahre [bis zum Oktober 2014] nicht herausgerückt war; es ist durchaus nachvollziehbar, wenn sich da der ein oder andere am Kopf kratzt), gab es die Versprechen, dass sich die NATO im Falle einer Zustimmung Russlands zur Deutschen Wiedervereinigung nicht weiter gen Osten ausdehnen würde. Heute will das niemand mehr so gesagt/gemeint haben (passt halt nicht mehr ins gewünschte Lagebild).
Aber man hat es und dehnte die NATO trotzdem aus, Russland reagierte nicht (hatte wohl auch mehr mit sich selbst zu tun). Man tat es weiter, Russland reagierte weiterhin nicht. Das Spiel ging immer weiter und in Russland wurde es unruhig, weil die NATO plötzlich tatsächlich im Vorgarten angekommen war und warnte deutlich.
Es war der NATO am Ende schlicht völlig Schnuppe.
Im Umkehrschluss war es dann letztendlich Russland völlig Schnuppe, was der Westen vom Einmarsch hielt.
Und es ist ja nicht nur das. Das Thema Raketenschild zur Einseitigen Entwertung des Atomwaffen-Status quo ist noch so eine Nummer.
Ich hätte da (und vermutlich auch die Russen ) lieber eine weitere Abrüstung aller Atomwaffen statt eines einseitigen Abfangsystems gesehen.
Naja. Dafür hat das große Wettrüsten bspw. mit Hyperschallraketen begonnen, die nicht mehr abgeschossen werden können, der Raketenschild somit eine ziemlich nutzlose Provokation darstellt.
Die genannten und zu unterschreibenden "Protokolle" sind übrigens ein schlechter Witz. Es gibt beispielsweise schwerlich aufzutreibende korruptere Länder als die Ukraine. Das war schon vor der Teil-Besetzung so und natürlich forcierte die NATO die Erweiterungen. Dass das Aufnahmeersuchen offiziell vom Bewerber ausgehen muss, ist Makulatur. Natürlich wird ihnen dieses Ersuchen so lange schmackhaft gemacht, bis sie es einreichen.
Es hat jedoch seine Gründe, warum bspw. Schweden nie NATO-Mitglied sein wollte, nicht sein will (weil es Russland provozieren würde und einen Krieg auf schwedischem Boden wahrscheinlich macht). "Angst" hin oder her.
Seit die Russen sich dazu entschlossen haben, das Treiben nun vorerst zu stoppen, läuft die Maschinerie von Propaganda und Gegenpropaganda. Clinton, Obama und Co. woll(t)en die offene Konfrontation. "Russland mal die Muskeln (gerne auch im offenen und kriegerischen Konflikt) zeigen" und einen "regime change" erwirken. Hat ja bisher immer gut geklappt. *hust*.
Russland stellt sich dementsprechend auf. Sind die Amis nicht gewohnt (also... Gegner, die sich tatsächlich wehren).
In diesem Konflikt ist die Wahrheit wohl als erstes gestorben.
Denn weder gingen die initialen Aggressionen von Russland aus, noch ist das Land in einer Sackgasse. Ganz im Gegenteil: die Stimmen mehren sich, die verlangen, die Sanktionen herunterzufahren. Grund: es trifft einfach die Falschen.
http://www.fr.de/wirtschaft/wirtschaftssanktionen-russlands-comeback-a-1367419
Die Erzählung vom bösen Putin ist genauso wenig plausibel wie die eines kriegslüsternen Amerikas.
Wie oben gezeigt, sind es Teile Amerikas (vornehmlich die amerik. Linke), die den Konflikt mit Russland wollen und suchen (natürlich wollen diesen auch ein paar andere Staaten und die Sachlage ist noch wesentlich komplexer, aber die/das blenden wir der Einfachheit halber in diesem kurzen Anriss aus), dafür die NATO vorschieben (deswegen auch die Panzerverlegungen).
Dass die NATO-Osterweiterung zu Problemen führen würde, war allen Beteiligten bewusst. Und ja, entgegen den neueren Äußerungen Gorbatschows (der damit interessanterweise 25 Jahre [bis zum Oktober 2014] nicht herausgerückt war; es ist durchaus nachvollziehbar, wenn sich da der ein oder andere am Kopf kratzt), gab es die Versprechen, dass sich die NATO im Falle einer Zustimmung Russlands zur Deutschen Wiedervereinigung nicht weiter gen Osten ausdehnen würde. Heute will das niemand mehr so gesagt/gemeint haben (passt halt nicht mehr ins gewünschte Lagebild).
Aber man hat es und dehnte die NATO trotzdem aus, Russland reagierte nicht (hatte wohl auch mehr mit sich selbst zu tun). Man tat es weiter, Russland reagierte weiterhin nicht. Das Spiel ging immer weiter und in Russland wurde es unruhig, weil die NATO plötzlich tatsächlich im Vorgarten angekommen war und warnte deutlich.
Es war der NATO am Ende schlicht völlig Schnuppe.
Im Umkehrschluss war es dann letztendlich Russland völlig Schnuppe, was der Westen vom Einmarsch hielt.
Und es ist ja nicht nur das. Das Thema Raketenschild zur Einseitigen Entwertung des Atomwaffen-Status quo ist noch so eine Nummer.
Ich hätte da (und vermutlich auch die Russen ) lieber eine weitere Abrüstung aller Atomwaffen statt eines einseitigen Abfangsystems gesehen.
Naja. Dafür hat das große Wettrüsten bspw. mit Hyperschallraketen begonnen, die nicht mehr abgeschossen werden können, der Raketenschild somit eine ziemlich nutzlose Provokation darstellt.
Die genannten und zu unterschreibenden "Protokolle" sind übrigens ein schlechter Witz. Es gibt beispielsweise schwerlich aufzutreibende korruptere Länder als die Ukraine. Das war schon vor der Teil-Besetzung so und natürlich forcierte die NATO die Erweiterungen. Dass das Aufnahmeersuchen offiziell vom Bewerber ausgehen muss, ist Makulatur. Natürlich wird ihnen dieses Ersuchen so lange schmackhaft gemacht, bis sie es einreichen.
Es hat jedoch seine Gründe, warum bspw. Schweden nie NATO-Mitglied sein wollte, nicht sein will (weil es Russland provozieren würde und einen Krieg auf schwedischem Boden wahrscheinlich macht). "Angst" hin oder her.
Seit die Russen sich dazu entschlossen haben, das Treiben nun vorerst zu stoppen, läuft die Maschinerie von Propaganda und Gegenpropaganda. Clinton, Obama und Co. woll(t)en die offene Konfrontation. "Russland mal die Muskeln (gerne auch im offenen und kriegerischen Konflikt) zeigen" und einen "regime change" erwirken. Hat ja bisher immer gut geklappt. *hust*.
Russland stellt sich dementsprechend auf. Sind die Amis nicht gewohnt (also... Gegner, die sich tatsächlich wehren).
In diesem Konflikt ist die Wahrheit wohl als erstes gestorben.
Denn weder gingen die initialen Aggressionen von Russland aus, noch ist das Land in einer Sackgasse. Ganz im Gegenteil: die Stimmen mehren sich, die verlangen, die Sanktionen herunterzufahren. Grund: es trifft einfach die Falschen.
http://www.fr.de/wirtschaft/wirtschaftssanktionen-russlands-comeback-a-1367419



