3.Weltkrieg

Und es ist ja nicht nur das. Das Thema Raketenschild zur Einseitigen Entwertung des Atomwaffen-Status quo ist noch so eine Nummer.
Ich hätte da (und vermutlich auch die Russen ) lieber eine weitere Abrüstung aller Atomwaffen statt eines einseitigen Abfangsystems gesehen.
Naja. Dafür hat das große Wettrüsten bspw. mit Hyperschallraketen begonnen, die nicht mehr abgeschossen werden können, der Raketenschild somit eine ziemlich nutzlose Provokation darstellt.

Hyperschall ist mehr als Mach 5 und Interkontinentalraketen erreichen schon recht lange das 20fache der Schallgeschwindigkeit (sprich Mach 20 und mehr), sprich die 4 fache Geschwindigkeit gibt es bereits jetzt und keiner weiß ob man Interkontinentalraketen tatsächlich abschießen kann, insbesondere durch Mehrsprengköpfe und Ausweichmanöver von Seiten der Raketen wird ein Abschießen enorm schwer.
Bei diesen Hyperschallraketen wie sie die Presse so gern nennt geht es eher um Marschflugkörper und kleine Raketen, mit denen man z.B einen Träger versenken könnte (klar könnte man auch eine Interkontinentalrakete dafür nutze, nur sind diese enorm teuer und solche Ziele sind dann nicht lohnenswert).
 
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Nein, nicht nur Marschflugkörper und kleine Raketen.

Einaml hier entlang: "Objekt 4202": Russland testet neuen nuklearen Hyperschall-Sprengkopf - Video - FOCUS Online
Objekt 4202 wird kompatibel zu Satan II sein.
Und hier: Putins neue Superwaffe: Russischer Hyperschall-Gleiter „Yu-71“ soll Raketenschild in Europa aushebeln - Video - FOCUS Online
Die Entwicklung ist im vollen Gange.
Auch die USA und China machen mit.

Der Raketenabwehrschirm ist also tatsächlich Antrieb für neue "Superwaffen".

Obwohl einige ballistische Raketen noch schneller sind – eine Interkontinentalrakete erreicht 25’000 km/h – sind die Hyperschall-Raketen viel schwieriger zu treffen. Eine Interkontinentalrakete etwa kann wegen ihres hohen Bogens, den sie fliegen muss, viel früher erkannt und abgefangen werden als eine Missile, die den Weg in Bodennähe zurücklegt.
 
Was Herr Sanders durchgezogen hätte, ist schwerlich nachzuvollziehen (wurde er ja von Clinton vermutlich recht unschön weggebissen).

Sie haette ihm in den Schritt grapschen sollen. Bei dem amtierenden Verlierer der Wahl hat das jedenfalls nicht geschadet.

Die "Umstellung Russlands" ist hier gar nicht mein Standpunkt. Es geht um das Herranrücken der NATO an die Grenzen Russland.

Zwei Namen, eine Fiktion. Wo die NATO an der Grenze Russlands steht, hatte ich ja geschrieben (551 Kilometer Beruehrungsflaeche mit 4.600 Soldaten auf der einen und 300.000 auf der anderen Seite vom Zaun). Und was fuer den Einen ein "Heranruecken", ist fuer den Anderen ein Schutzsuchen in einem Militaerbuendnis.

Und was Dein Zitat angeht - da warnt also ein Herr Medwedew vor dem NATO-Beitritt der Ukraine und kuendigt fuer den Fall des Ungehorsams eine Invasion an. Was sagt Dir das, was es mir nicht sagt? Das die NATO schuld ist, weil ... ja, weshalb eigentlich? Weil Russland es doch aber verboten hat? Wieso sprichst Du Russland das Recht zu, die Ausrichtung der Ukraine zu bestimmen? Haette man Russland die Ukraine "ueberlassen" sollen? Weil das ja in der Vergangenheit (Muenchner Abkommen) schon so gut funktioniert hat? Und die Parallele zwischen Muenchen und Minsk ist schon frappierend.
 
Joa und Polen ist nicht in der Nato oder (Für die die es nicht wissen das Gebiet um das ehemalige Königsberg ist russisch)?
 
Du hast dir den Inhalt der Listen aber schon angeschaut?

Natürlich und du weißt aber schon was Dual-Use Güter sind, bzw was da so alles schönes darunter fällt?
Da sind so einige Dinge bei die auch von Deutschen "Zivil"-Unternehmen produziert werden und jetzt nicht mehr nach Russland exportiert werden dürfen, um dir mal einen Überblick zu verschaffen was da so alles in diesen Bereich fällt solltest du vieleicht mal hier reinschauen:

Anlage 1 AWV - Einzelnorm

Um es dir einfacher zu machen: Nicht die EU blockiert die Ausfuhr von bspw. landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Nope. Es ist ein Importverbot seitens Russlands. Die besagte Retourkutsche.

Ach und nur weil es nicht irgend eine diktatorisch regierte Südseeinsel ist deren Wirtschaftssanktionen niemanden jucken, sondern ein Staat der eben auch groß genug ist eine Retourkutsche zu fahren die auf der Gegenseite schmerzt gehört sie nicht dazu, oder wie? Gegenmaßnahmen sind genauso ein Teil dieser Sanktionspolitk und wie man sieht scheinen die Sanktionen europäische Unternehmen durchaus zu treffen, während die Sanktionen gegen die russische Ölindustrie und das Establishment mehr oder weniger im Sande verlaufen. Wie sollte es auch fruchten wo Russland sich halt einfach sanktionierte Güter über China reinholen kann (die ja nicht mit sanktionieren), während unsere Firmen den weggebrochenen russischen Markt nicht mal eben einfach ersetzen können?

Darum geht es doch am Ende.

Zwei Namen, eine Fiktion. Wo die NATO an der Grenze Russlands steht, hatte ich ja geschrieben (551 Kilometer Beruehrungsflaeche mit 4.600 Soldaten auf der einen und 300.000 auf der anderen Seite vom Zaun). Und was fuer den Einen ein "Heranruecken", ist fuer den Anderen ein Schutzsuchen in einem Militaerbuendnis.

Du kannst es aber eben auch genau andersrum sehen, das ist doch der Punkt, sehen kannst du es auf beide Arten und was am Enden nun zutrifft weißt weder du, ich, noch irgend eine andere Person die nicht Zugriff auf die streng geheimen Unterlagen der NATO und Russlands hat.
Man darf aber mit Sicherheit davon ausgehen das die NATO ihr aktives werben von neuen NATO-"Partnern" nach Ende des kalten Krieges im ehemaligen Ostblock nicht aus reiner Nächstenliebe gemacht haben wird, sondern auch weil dahinter ein langfristiger militärischer Gedanke / Nutzen / Ziel steckt.

Es ist also naiv davon auszugehen das Russlands Handlungen und Reaktionen nur reine Paranoia wären und die NATO nicht auch eigennützige Ziele verfolgt und sich eine solche Reaktion Russlands, wie in der Ukraine, nicht einkalkuliert hat.
Ob es die Handlungen die Russland damit in der Ukraine losgetreten hat rechtfertigt steht hingegen nochmal auf einem anderen Blatt Papier, wäre aber auch nur wieder wirklich umfassend abwägbar wenn man konkrete Einblicke in die Gedankengänge / Pläne beider Seiten hätte.
So ist es für den Laien natürlich einfach, auf Grund der augenscheinlich klar negativen Auswirkungen der russischen Reaktion für die Ukraine und deren augenscheinlich für Außenstehende vertretbaren Ziele Position gegen die Reaktion Russlands zu beziehen.

Fakt ist aber wie immer, in der Geostrategie und Politik ist nichts so einfach wie es auf den ersten Blick scheint, das lernt spätestens der der sich mal mit 40 Jahren Geostrategie und Politik im kalten Krieg eingehender beschäftigt hat und zudem leiden dabei halt, wie schon im kalten Krieg, immer zuerst die die zwischen den Stühlen beider Machtblöcke sitzen um die sich die beiden Großen "zanken".
War noch nie anders, wird auch nicht in absehbarer Zeit jemals anders sein. ;)
 
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Wieso? Denen passiert doch eh nix in ihren Bunkern wo die sich mit mit ihren Lieblingsschergen verstecken, es ist ja nur das unnütze Volk was man ausrottet
 
Zwei Namen, eine Fiktion. Wo die NATO an der Grenze Russlands steht, hatte ich ja geschrieben (551 Kilometer Beruehrungsflaeche mit 4.600 Soldaten auf der einen und 300.000 auf der anderen Seite vom Zaun). Und was fuer den Einen ein "Heranruecken", ist fuer den Anderen ein Schutzsuchen in einem Militaerbuendnis.

Und was Dein Zitat angeht - da warnt also ein Herr Medwedew vor dem NATO-Beitritt der Ukraine und kuendigt fuer den Fall des Ungehorsams eine Invasion an. Was sagt Dir das, was es mir nicht sagt? Das die NATO schuld ist, weil ... ja, weshalb eigentlich? Weil Russland es doch aber verboten hat? Wieso sprichst Du Russland das Recht zu, die Ausrichtung der Ukraine zu bestimmen? Haette man Russland die Ukraine "ueberlassen" sollen? Weil das ja in der Vergangenheit (Muenchner Abkommen) schon so gut funktioniert hat? Und die Parallele zwischen Muenchen und Minsk ist schon frappierend.

Eben nicht für den Fall des "Ungehorsams", sondern für den Fall, dass ein gegnerisches Militärbündnis, inklusive der schlagkräftigsten Militärmaschinerie, die die Welt je gesehen hat, ohne zwingenden Grund noch weiter vordringt.
Es gab bereits einen Vertrag zwischen der Ukraine und Russland, der gegenseitige Grenzanerkennung und das Unterlassen von kritischen sicherheitsrelevanten Unternehmungen ausschloss.
Man schaue sich an, wie die USA auf ähnliche Gefahren reagierte. Ein Blick nach Kuba, ein Blick nach Nicaragua und schon weiß man Bescheid.

Es geht auch nicht um die "Ausrichtung" der Ukraine. Es geht hier um ein Militärbündnis inkl. Teilhabe, NATO-Stützpunkte und Co..
Gegen einen EU-Beitritt oder ähnlich hätte ja keiner was gesagt (aber dass die Ukraine für eine Vollmitgliedschaft aufgrund von Korruption und Co. nicht taugt und höchstens ähnlich wie die Türkei irgendwie bei der Stange gehalten werden kann, wusste man).
Aus Sicht der Russen ist es absolut nicht nachvollziehbar, warum dieses Bündnis (entgegen aller Beteuerungen) keinen Abstand halten kann.
Aus Sicht der NATO bringt eine Erweiterung bis und inkl Ukraine nichts, außer Spannungen. Vielleicht hat man gehofft, den Russen den strategisch unendlich wichtigen Hafen abnehmen zu können. Aber wer tatsächlich geglaubt hat, dass da Russland mitspielt und sich devot zurückzieht, ist schlicht naiv. Die Russen haben sich auch nicht die gesamte Ukraine einverleibt, weil sie ja so teuflisch auf das Land aus waren. Sie haben (wie laut angekündigt) ihre strategischen Standorte vor dem westlichen Militärbündnis gesichert.

Die NATO hat hoch gepokert und geglaubt, man hätte bessere Karten, die Russen würden bluffen.
Russland wollte sehen und es zeigte sich: die NATO hatte geblufft. Mit Nationen pokert man nicht auf diese Art. Wovor die Ukrainer auch immer "Angst" hatten... die NATO hat das befürchtete Schicksal nun tatsächlich herbeigeführt und sich dann weitgehend herausgehalten, die Ukrainer mit Russlands Reaktion fast völlig alleine gelassen.

Diese ganze Krise ist eigentlich ein totales Desaster für die NATO und ihrer Politik der maximalen Ausdehnung. Man verkauft es uns jedoch völlig anders.
 
Wieso? Denen passiert doch eh nix in ihren Bunkern wo die sich mit mit ihren Lieblingsschergen verstecken, es ist ja nur das unnütze Volk was man ausrottet

Nuklearer Winter sagt dir was?
Bunker machen schlicht keinen Sinn, da man womöglich nie wieder hinaus kann (und dann da drin auf kurz oder lang verhungert).
 
Erzähl es eher den Idioten die permanent auf den Knopf drücken wollen und so weit denken die doch auch nicht was langfristiges Überleben angeht. Sollen die kriegsgeilen Vasallen sich doch an die guten alten Duelle erinnern, dann wären nur die weg und der Rest könnte möglicherweise weiterhin in Frieden leben
 
Erzähl es eher den Idioten die permanent auf den Knopf drücken wollen und so weit denken die doch auch nicht was langfristiges Überleben angeht. Sollen die kriegsgeilen Vasallen sich doch an die guten alten Duelle erinnern, dann wären nur die weg und der Rest könnte möglicherweise weiterhin in Frieden leben

Bisher hat zum Glück noch niemand auf den Knopf gedrückt (Little Boy und Fat Man kann man da mal rausnehmen).
Allerdings sollten Atomwaffen unter keinen Umständen abgeschafft werden.

Edit: Diesen Toten kann sich die USA auf den Fahne schreiben Syrien: Rebellen schiessen russisches Flugzeug ab | tagesschau.de
 
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Falls dem mal nicht so sein sollte hoffe ich darauf das ein fähiger General dem Drücker das Licht ausbläst
 
Passt grade so gut zum "Knöpfe drücken" und die "Empörung" über kleinere Atomwaffen bei den Amis. Zumal es schon fast 3 Jahre alt ist :D
Was hinter Wladimir Putins Atom-Rhetorik steckt - WELT

Russland hat schon seit der Kubakrise 1962 "taktische" Nuklearwaffen, also solche die mit Artillerie, Raketen und Marschflugkörpern verschossen werden können.
Die Amis haben irgendwann später nachgezogen, weiß nicht mehr genau wann, auf jedenfall auch noch während des kalten Krieges, glaube in den 70ern.

Die ganze Schosse ist also alles andere als neu auf beiden Seiten, nur in den Medien klingt es als wäre irgendwie absolut neu und noch nie zuvor da gewesen. ;)


Und Sputnik freut sich auch schon wieder darüber, dass Russland so schön überlegen ist ;)

Propaganda halt, dadrin sind ja auch beide Seiten gut.

 
Map of Syrian Civil War - Syria news today - syria.liveuamap.com
Aktuelle Situation in Syrien, Assad besetzt eines der wenigen großen verbleienden Gebiete des IS nordöstlich von Hama.
Der Vormarsch der Türken geht immer noch extrem langsam von statten, trotz absoluter Lufthoheit. Daher liegt Afrin noch in weiter Ferne und mit einem so geringen Truppeneinsatz (ca. 6400 Mann) der Türken werden sie Afrin wohl auch nicht erobern können, trotz überlegener Ausrüstung und ungefähr gleicher Truppenanzahl.
 
Map of Syrian Civil War - Syria news today - syria.liveuamap.com
Aktuelle Situation in Syrien, Assad besetzt eines der wenigen großen verbleienden Gebiete des IS nordöstlich von Hama.
Der Vormarsch der Türken geht immer noch extrem langsam von statten, trotz absoluter Lufthoheit. Daher liegt Afrin noch in weiter Ferne und mit einem so geringen Truppeneinsatz (ca. 6400 Mann) der Türken werden sie Afrin wohl auch nicht erobern können, trotz überlegener Ausrüstung und ungefähr gleicher Truppenanzahl.

Ich denke mal bei den 6400 Mann dürften die Söldner / Terroristen und islamistischen Fanatiker der FSA (Freien syrischen Armee) noch nicht mit drinen sein oder?
Insgesammt dürften es damit wohl schon etwas mehr als 6400 "Soldaten" sein.
 
Ich denke mal bei den 6400 Mann dürften die Söldner / Terroristen und islamistischen Fanatiker der FSA (Freien syrischen Armee) noch nicht mit drinen sein oder?
Insgesammt dürften es damit wohl schon etwas mehr als 6400 "Soldaten" sein.

Korrekt, es kommen angeblich noch einmal 5.000 der "FSA" dazu, die Kurden sollen ungefähr 10.000 Mann haben, daher schrieb ich ungefähr gleich und die Zahlen werden auch nicht 100% präzise sein.
Ich wollte damit nur die wirklich türkischen Truppen nennen und nicht ihre ziemlich kampfschwachen Verbündeten, die angeblich nicht einmal in der Lage sind eine Region zu halten nachdem sie sie erobert haben.
 
Die Friedensfürsten zeigen mal wieder wie ihr Frieden auszusehen hat:

Syrien: USA bombardieren Assad-treue Truppen - SPIEGEL ONLINE

Halten wir mal fest, ein Land, was sich ungebeten in einem anderem Land mit Militär aufhält, muss sich gegen das Militär des Landes verteidigen, in dem es sich aufhält?
Das war eine offene Kriegshandlung von Seiten der USA gegen die syrische Regierung und verstößt zeitgleich auch noch gegen das Völkerrecht!
Lasst uns alle hoffen das unter den 100 Getöteten nicht auch russische Soldaten waren, aber dann hätte die USA ja endlich geschafft was sie wollen.
Wenn sich Russland dann zur Wehr setzt, hat die USA ja gleich einen Grund zum Angriff und seinen Ziel ihrer Imperialistischen Träume angekommen. Der Traum wird dann aber ganz schnell zum Albtraum.

Ach ja und obwohl es gerade zwischen Nord und Süd Korea ganz gut läuft, muss natürlich die USA dort auch wieder etwas Druck machen und Provozieren.
Wo kommen wir den auch hin wenn sich die läge dort entspannen würde, das geht ja nun wirklich nicht.
 
Und die Russen "bedanken sich" seit ein paar Tagen bei Zivilisten und ihren Krankenhäusern mit gezielten Angriffen - inkl. Chlorgas durch die syrische Armee - in Idlib für den Abschuß einer ihrer Jets.

Syrien: Abschuss eines russischen Kampfjets - Moskaus grausame Rache - SPIEGEL ONLINE

Was man mal festhalten sollte: Beide Seiten sind und bleiben schei.ße! Zudem muss dieses weltweite fördern und protegieren von irgendwelchen lokalen Herrschern inkl. deren Belieferung mit Waffen endlich ein Ende haben.
 
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