3.Weltkrieg

Gestern hat ja der diesjährige Weltwirtschaftsgipfel in Davos begonnen.

Ich bin mal gespannt welche Strippen da gezogen werden,
um die Welt noch weiter zu spalten. :ugly:
Sicherlich wird dort der Fahrplan festgelegt, wie man die Globalisierung, ähm die Gewinnmaximierung,
noch weiter beschleunigen kann. :D

Das gehört hier eigentlich nicht rein,
wenn Geld aber nicht mehr sinnvoll angelegt werden kann,
sorgt ein Krieg immer für volle Auftragsbücher.
Ach der deutschen Rüstungsindustrie geht es mit 21% mehr in 2015/16 doch Supper.

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@Adi1
Nun, wenn du gegen die Globalisierung (bzw, Gewinnmaximierung) bist, müsstest du der größte Trump-Fan sein, den es gibt. Der zieht ja gerade die ersten Protektionswälle wieder hoch.
Die unverbesserlichen Fans des Washington Consensus sitzen besonders hier in Europa (bspw. China tut zwar auch als ob, handelt aber beim eigenen Markt ganz absichtlich gegenteilig).
Allen voran unsere Kanzlerin, die insb. das daraus entlehnte Konzept des "Freihandels" in jede Kamera als humanitär und alternativlos für die Welt herunter betet.
 
@Adi1
Nun, wenn du gegen die Globalisierung (bzw, Gewinnmaximierung) bist, müsstest du der größte Trump-Fan sein, den es gibt.

Nee, ich bin ein sozial eingestellter Mensch, und möchte einfach nur,
das Jeder die gleiche Chancen bekommt seinen Lebensunterhalt halbwegs selbst zu bestreiten.

Was bringt denn eigentlichlich diese "Globalisierung"?

Vor 30 Jahren haben die Chinesen angefangen billig unseren Wohlstandsmüll herzustellen,
mittlerweise lassen sie sich nicht mehr für ein Appel und ein Ei abspeisen. :D

Was glaubst du denn, wer als nächstes diese Drecksarbeit übernimmt?

Ich sage dir jetzt schon, Afrika ist dranne.

Da wird nur wenig Kohle investiert werden, und es bleibt billig,
so ein paar Schulhefte und Strassen kosten nunmal nicht so viel. :D
 
Nein Afrika wäre bereits seit langer Zeit billiger.
Die riesigen Probleme sind nur die Mentalität der Arbeitskräfte und die politische Instabilität in ausnahmslos allen afrikanischen Ländern.
 
Nein Afrika wäre bereits seit langer Zeit billiger.
Die riesigen Probleme sind nur die Mentalität der Arbeitskräfte und die politische Instabilität in ausnahmslos allen afrikanischen Ländern.
Achso, die Arbeitnehmer dort sind also selbst schuld, wenn sie ohne Schutzausrüstung in Uranminen geschickt werden und sich dann beschweren?
Oder den Bauern und Fischern, die da unten keinen Gewinn erzielen, weil in den meisten afrikanischen Ländern eher das verbilligte Zeugs aus dem Westen gekauft wird?
Was ist eigentlich mit den Kindern, die dort unseren Elektromüll auseinandernehmen?
Dass dort praktisch seit Jahrzehnten Arbeitskräfte im Gold-, Kobalt-, Kupfer-, Coltan- und Ölabbau ausgebeutet werden, interssiert dich überhaupt nicht?

Aber stimmt, die anderen sind ja die, die "ignorant" sind.:rollen:
 
Was?
Weißt du überhaupt was Mentalität ist?
Scheinbar nicht.

Es geht um die Produktionsstandorte und nicht um irgendwelche Minen.
In Afrika wird quasi nichts produziert, sondern fast nur in Asien, weil die Asiaten eine deutlich bessere Arbeitsmentalität haben.

Ach ja, mit der Mitleidsschiene brauchst du mir gar nicht erst zu kommen. Wie wäre es, wenn du nicht immer alles emotionalisieren würdest?
 
Aha, ich hatte also recht, das interessiert dich überhaupt nicht.;)

Was für Produktionsstandorte willst du denn da unten schaffen? Eine für Panzer, wie in Nordafrika? Eine "Mentalität" dafür scheint's wohl doch zu geben.
Willst du da unten billig Kleidung herstellen, wie in Bangladesch?
Autos?

Was zum Teufel hat das mit der "Menatlität" und nicht mit Ressourcen, Grenzen und der dortigen Politik zu tun?:rollen:

Übrigens: Textilindustrie orientiert sich neu: Nachster Halt: Afrika - Wirtschaft - Tagesspiegel

Hast du eigentlich mal irgendwo einen nachvollziehbaren Beleg für diesen Schmarrn?
 
Durchschnittliches Einkommen weltweit fast alle der Länder mit dem niedrigsten Durchschnittslohn liegen in Afrika.
Ja es geht um die Produktion? Sprich von Handys bauen bis Klamotten nähen, einfache Arbeit für die keine Qualifikation notwendig ist.
Aber wie ich schon sagt, du kannst nichts rational sehen, du musst immer mit Emotionen kommen, aber diese sind nicht unbedingt hilfreich in einer sachlichen Diskussion.
 
Nochmal: Liegt das an der Arbeitsmoral (die du als "Mentalität" bezeichnest) oder an der dortigen Politik?
Für die Arbeit in Minen oder die verwertung giftiger Abfälle per Hand ist auch kaum Qualifikation notwendig, in den Steinbruch kannst du jeden schicken.
Und in der Hinsicht werden die Arbeiter dort schon seit Jarhzehnten ausgebeutet, ist Fakt, auch wenn du das gekonnt ignorierst.
Das Coltan und Kobalt, das in Handys und Akkus von Elektroautos benötigt wird, kommt zu großen Teilen aus Afrika.

Und jetzt kommst du daher und behauptest die Afrikaner können/wollen nicht arbeiten?:rollen:
 
Afrika ist auch dichter dran an Europa, in genügend Ländern ist Umweltschutz ein Fremdwort und wenn das entsprechende Land sich ruiniert ist man ja weit davon so lange kein Putsch und Co. oder Schmiergelder von anderen die eigenen Geschäfte ruinieren. Nebenbei lassen sich mit alten Waffen für Devisen und begehrte Rohstoffe eventuelle Aufstände einfach niederschlagen. Ein 3. Weltkrieg wirft ja wenig Profit ab nützt nur sehr wenigen Staaten etwas von daher sind Scharmützel in diversen Ländern der bessere Test für Waffen und Co.
 
In Afrika wird quasi nichts produziert, sondern fast nur in Asien, weil die Asiaten eine deutlich bessere Arbeitsmentalität haben.

Du unterstellst also allen anderen, dass sie keine Arbeitsmentalität haben?
Diskriminierung?
Schon mal in einer asiatischen Firma gewesen und geguckt, wie dort gearbeitet wird?
So möchte ich nicht arbeiten.
 
Kannst ja mal nach Japan gucken, wo's jedes Jahr Selbstmordfälle wegen massiver Überarbeitung gibt.;)

Ja, sowas nenne ich "Arbeitsmoral".:schief:
 
In Japan täuscht man auch vor am Arbeitsplatz vor Erschöpfung eingeschlafen zu sein weil das die ultimative Hingebung zur Firma zeigt.
Das ist keine Moral sondern einfach absurd.
 
Du unterstellst also allen anderen, dass sie keine Arbeitsmentalität haben?
Diskriminierung?
Schon mal in einer asiatischen Firma gewesen und geguckt, wie dort gearbeitet wird?
So möchte ich nicht arbeiten.

Die Arbeitsmoral in Afrika dürfte nicht wesentlich niedriger, so denn überhaupt, sein als in anderen Ländern, das Problem ist halt das die Bildung der dortigen Arbeiter im überwiegenden Fall der Fälle wohl ehr Richtung völlig unzureichend tendiert.
Lesen und Schreiben mag noch so leidlich bei einem gewissen Prozentsatz der Arbeiterschaft gehen, aber alles darüber hinaus wird es dann schon schwer und tendiert in die Richtung beigebracht durch selber rumprobieren (trail and error).
Was willst du also mit einer überwiegend so unqualifizierten Arbeiterschaft anfangen?
Bleibt am Ende halt nur die unmenschlich bezahlte Schwerstarbeit in der Mine, der Landwirtschaft und vieleicht auch noch sowas wie Textilindustrie mit ihren immer gleichen manufakturartigen Arbeitsschritten.

Das wird sich halt auch nicht ohne weiteres ändern, solange in verschiedenen Staaten Afrikas nach wie vor der Lieblingssport der Regierenden darin besteht Vetternwirtschaft zu betreiben und sich von ausländischen Firmen für die Abbaurechte von Rohstoffen fürstlich schmieren zu lassen und bei Wahlergebnissen die einem nicht passen einen Bürgerkrieg anzuzetteln, statt sich zu angagieren das die Afrikanische Union gestärkt wird, um gegenüber dem Westen, Russen und Chinesen / Asiaten eine stärke Position zu haben und das Bildungswesen zu verbessern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Arbeitsmoral in Afrika dürfte nicht wesentlich niedriger, so denn überhaupt, sein als in anderen Ländern, das Problem ist halt das die Bildung der dortigen Arbeiter im überwiegenden Fall der Fälle wohl ehr Richtung völlig unzureichend tendiert.
Lesen und Schreiben mag noch so leidlich bei einem gewissen Prozentsatz der Bevölkerung gehen, aber alles darüber hinaus wird es dann schon schwer und tendiert in die Richtung beigebracht durch selber rumprobieren (trail and error).
Was willst du also mit einer überwiegend so unqualifizierten Arbeiterschaft anfangen?
Bleibt am Ende halt nur die unmenschlich bezahlte Schwerstarbeit in der Mine, der Landwirtschaft und vieleicht auch noch sowas wie Textilindustrie mit ihren immer gleichen manufakturartigen Arbeitsschritten.

Der afrikanische Fischer arbeitet sicher nicht weniger hart als ein europäischer Fischer.
Das gleiche gilt für den Landwirt oder für den Werkzeugmacher.
Klar, die Bildung ist immer das Problem. Aber hier wird ja grundsätzlich anderen Menschen eine schlechtere Arbeitsmentalität zugeschrieben und das ist ja nun echt unterste Schublade.
 
Aber hier wird ja grundsätzlich anderen Menschen eine schlechtere Arbeitsmentalität zugeschrieben und das ist ja nun echt unterste Schublade.
Bist du schon viel im außereuropäischen Ausland gewesen? Es gib nämlich Region auf der Welt, wo du deine Meinung revidieren würdest. Dort, wo Arbeitszeiten ein sehr dehnbarer Begriff sind. Gegenden, wo die Leute von der Hand in den Mund leben und daran auch nichts andern wollen, obwohl es anders ginge.
 
Aber hier wird ja grundsätzlich anderen Menschen eine schlechtere Arbeitsmentalität zugeschrieben und das ist ja nun echt unterste Schublade.

Menschen eine schlechte Arbeitsmoral zu bescheinigen ist genauso pauschalisierend wie alle Fehler in Afrika Europa und/oder dem Kolonialismus zuzuschreiben.

Das ist beides ziemlich undifferenziert.
 
Bist du schon viel im außereuropäischen Ausland gewesen? Es gib nämlich Region auf der Welt, wo du deine Meinung revidieren würdest. Dort, wo Arbeitszeiten ein sehr dehnbarer Begriff sind. Gegenden, wo die Leute von der Hand in den Mund leben und daran auch nichts andern wollen, obwohl es anders ginge.

Ich kenne China, da gibt es Zuliefererfirmen in meiner Branche und so möchte ich nicht arbeiten wollen.
 
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