News 10.000 Stunden Dauertest: LCD-Fernseher hinterlassen kein gutes Bild

Ein "Dauertest" von 10.000 Stunden hat ja eigentlich wenig bis gar nichts mit dem "realen" Nutzungsverhalten zu tun.

Kein normaler Mensch lässt seinen Fernseher 24/7/365 laufen.
 
Ich hab meinen Sony-Ultra-HD Fernseher KD65-XE9005 seit August 2017 (fast genau 7 Jahre) und ich denke, es ist nicht übertrieben, dass er pro Tag 5 Stunden läuft.

Das macht - mit dem Taschenrechnet ausgerechnet - eine Gesamtdauer von bisher 12.775 Stunden. Und der Fernseher hat nach wie vor ein exzellentes Bild, mir wäre nicht aufgefallen, dass es in den 7 Jahren schlechter geworden wäre.

Jetzt sollte halt langsam die Umstellung auf UHD-TV-Sender kommen - 2017 hätte ich nicht gedacht, dass ich nach 7 Jahren immer noch auf die UHD-Sender warten muss (wo in Japan schon längst 8K-Sender am Start sind).
 
Für 250 Euro, sogar unter 200 Euro gibt es schon anständigen Kram, das stimmt. Meiner Tochter möchte ich was zusammenstellen und ihr würde ich niemals Müll hinstellen.

Ja, aber Blickwinkel spielen bei Monitoren eine untergeordnete Rolle, da man ja schon eher senkrecht draufschaut. Dafür sollen VA Panel schlieren, aber da bin ich recht unempfindlich.

Bei heutigen Monitorgrößen schaut man selbst mittig davor sitzend nicht mehr annähernd senkrecht auf die Ecken oder auch nur Ober- und Unterkante. Viele Leute sitzen aber nicht einmal fixiert genau in der Mitte davor, sondern fläzen sich auch mal schief hin. So werden schnell 30° oder mehr erreicht und da hat man selbst bei vielen (heutigen*) IPS schon eine sichtbare Helligkeits- und Kontrastveränderung, bei allen anderen Techniken gegebenenfalls auch Farbverschiebungen (TN) oder absaufende, schlimmstenfalls sogar invertierte Farben am unteren Ende des Helligkeitsspektrums (VA). Nicht so stark, dass das Bild in diesem Bereich an sich unbrauchbar wäre, aber stark genug dass eine Vignettierung eintritt, weil die Randbereiche des Bildes einfach dunkler wirken. Und dann heißt es wieder, das Backlight wäre nicht gleichmäßig.^^


*: Auch hier gilt "Früher war alles besser" respektive das Problem ist technisch lösbar. Mein alter Dell von 2005 hat ein stabileres Bild als mein ach-so-toller MSI "Creator" von 2022. Aber dafür hatte IPS vor 20 Jahren halt richtig schlechte Schwarzwerte und eine mäßige Maximalhelligkeit und als das unter Inkaufnahme anderer Defizite wegoptimiert wurde, haben alle geklatscht.

Weil es viel billiger ist.

Zumindest bei Fernsehern soll ein flächiges Backlight billiger sein. Viel weniger Aufwand bei der Lichtverteilung, keine Kühlung nötig und die Menge der LEDs bleibt, wegen der benötigten Gesamtintensität, vergleichbar. Für Edge spricht scheinbar nur die geringere Bautiefe – anscheinend liefern Philips und Braun so schlechte Arbeit ab, dass sich neben Smartphones auch Fernseher nur noch verkaufen, wenn man sich damit rasieren kann.
 
Bei heutigen Monitorgrößen schaut man selbst mittig davor sitzend nicht mehr annähernd senkrecht auf die Ecken oder auch nur Ober- und Unterkante. Viele Leute sitzen aber nicht einmal fixiert genau in der Mitte davor, sondern fläzen sich auch mal schief hin. So werden schnell 30° oder mehr erreicht und da hat man selbst bei vielen (heutigen*) IPS schon eine sichtbare Helligkeits- und Kontrastveränderung, bei allen anderen Techniken gegebenenfalls auch Farbverschiebungen (TN) oder absaufende, schlimmstenfalls sogar invertierte Farben am unteren Ende des Helligkeitsspektrums (VA). Nicht so stark, dass das Bild in diesem Bereich an sich unbrauchbar wäre, aber stark genug dass eine Vignettierung eintritt, weil die Randbereiche des Bildes einfach dunkler wirken. Und dann heißt es wieder, das Backlight wäre nicht gleichmäßig.^^
Du übertreibst... 30° und mehr? Wir sollten schon von normalen Menschen reden und nicht Kids mit ADHS, wo der Kopf schon vom Stuhl hängt.
Deshalb ist curved bei großen Bildschirmen immer besser. Selbst wenn man nicht mittig sitzt. sind die Winkel zu den Ecken immer besser als bei einem flachen Bildschirm, aber gegen curved bist du ja auch...^^

Ich halte übrigens von IPS gar nichts. Nur VA und OLED sind für mich ok.
 
Weniger über Krankheiten lustig machen und mehr eigene Aufmerksamkeit aus dem Geometrieunterricht beweisen:
Ein 32-Zoll-Monitor ist 40 cm hoch, viele User hier berichten von Betrachtungsabständen <80 cm – gerade im Falle von curved und diese Geräte werden ja auch darauf ausgelegt. Wer zusätzlich die Aufstellungsregel mit "Unter Augenhöhe" befolgt (ich persönlich halte sie für fragwürdig, aber rechnet sich zumindest gut), hat bei senkrechter Ausrichtung bereits einen Blickwinkel von 27° auf die untere Displaykante. Wohlgemerkt exakt in der Mittellinie, wo auch kein Curved hilft.

Wer in gleichem Abstand auch in vertikaler Richtung vor einem (der Einfachheit halber:) flachen Display sitzt erreicht noch etwas höhere Werte in jeder einzelne der vier Ecken, wenn er selbst exakt vor dem absoluten Zentrum des Displays sitzt, also auch in vertikaler Richtung. (Halbe Diagonale bei 16:9 = 1,02 mal Bildhöhe. Dazu kommt noch der halbe Augenabstand zur jeweils entfernteren Seite.) 30° sind also fast schon der Best Case bei einem normalen Abstand ohne Bewegung, ">30" der Wert für Leute die ihre Sitzposition auch mal verändern, näher dran sitzen oder gar Kompromisse z.B. bei Multi-Monitoring eingehen.
 
Hmmm. Offengestanden habe ich zu Hause schon ewig keine Verfälschungen mehr wahrnehmen können.
Im Büro hab ich ebenfalls Multi-Monitor. 2 Dell und den Laptop. Da ist das normal.
Zu Hause muss ich es schon drauf anlegen bis was passiert.
 
Ich frage mich wo die Abweichungen bei IPS herkommen.
VA, klar.
TN, aber sowas von.
Aber IPS?
Habe ich jahrelang auf die falschen IPS Monitore geguckt?
Erzählen die Tester Blödsinn?
 
Panel-Arten beeinflussen nur Blickwinkelstabilität, Kontrast und sehr eingeschränkt noch die Farbtreue, aber nicht die Qualitäten des Backlights. Dass IPS(-Monitore) da seltener Probleme als VA- und vor allem TN-Geräte haben, liegt nicht an der verwendeten LCD-Technik, sondern an der relativ geringen Zahl von Low-End-IPSlern und respektive von High-End-TNlern. Hinter einem Billig-Panel steckt halt häufiger ein Billig-Backlight und hinter einem High-End-Panel häufiger ein wertiges. Das kann man aber nicht auf Fernseher übertragen. Von denen wird zum Beispiel auch eine hohe Maximalhelligkeit verlangt und die eher miese Lichtdurchlässigkeit von IPS kann man wegen der gewünschten, hohen Kontraste auch nicht durch dünnere Flüssigkristallschichten oder entspanntere Filter erreichen. Da muss ordentlich Power ins Backlight, während umgekehrt wegen dem teureren Panel noch irgendwo gespart werden sollte...
 
Weniger über Krankheiten lustig machen und mehr eigene Aufmerksamkeit aus dem Geometrieunterricht beweisen:
Ein 32-Zoll-Monitor ist 40 cm hoch, viele User hier berichten von Betrachtungsabständen <80 cm – gerade im Falle von curved und diese Geräte werden ja auch darauf ausgelegt. Wer zusätzlich die Aufstellungsregel mit "Unter Augenhöhe" befolgt (ich persönlich halte sie für fragwürdig, aber rechnet sich zumindest gut), hat bei senkrechter Ausrichtung bereits einen Blickwinkel von 27° auf die untere Displaykante. Wohlgemerkt exakt in der Mittellinie, wo auch kein Curved hilft.
Erstmal ist der ideale Blickwinkel 90°... du meinst sicherlich 90°-27°... das sind also 63°... wobei selbst das falsch ist.
Höhe bis Mitte des Bildschirms sind bei einem 32 Zoller etwa 20 cm

Gegeben:
  • Kathete a=20 cm
  • Kathete b=80 cm
tan^-1(80/20)= 75,96°

Wer in gleichem Abstand auch in vertikaler Richtung vor einem (der Einfachheit halber:) flachen Display sitzt erreicht noch etwas höhere Werte in jeder einzelne der vier Ecken, wenn er selbst exakt vor dem absoluten Zentrum des Displays sitzt, also auch in vertikaler Richtung. (Halbe Diagonale bei 16:9 = 1,02 mal Bildhöhe. Dazu kommt noch der halbe Augenabstand zur jeweils entfernteren Seite.) 30° sind also fast schon der Best Case bei einem normalen Abstand ohne Bewegung, ">30" der Wert für Leute die ihre Sitzposition auch mal verändern, näher dran sitzen oder gar Kompromisse z.B. bei Multi-Monitoring eingehen.

Augenabstand ist vernachlässigbar, da es bei Aufhellung durch den Winkel die Schatten bei einem Auge heller und bei einem Auge dunkler ist. Das Gehirn mittelt das dann.

Alles jetzt bei 80cm Abstand zum Bildschirm:

Vertikal hast du bei einem flachen 32zoller links und rechts am Bildschirm einen Blickwinkel von 66°. Wenn deine Augen 30cm nach rechts wandern, dann hast du links einen Winkel von 50° und rechts einen Winkel von fast senkrechten 87°. Worstcase also links die Aufhellung durch den 50° Winkel und entsprechende Aufhellung.

Bei 800R Curved hast du, wenn du ideal sitzt immer einen Winkel von 90 Grad.
Wenn deine Augen allerdings 30cm nach rechts wandern, dann hast du am linken Bildschirmrand einen Winkel von 73° und recht einen Winkel von 67°.
Skizzen kann ich gerne senden.

Zudem ist bei Curved der Blickwinkel breiter als bei Flat. Man also effektiv mehr Fläche... hier nochmal ein älterer Beitrag von mir:
Ich kann aus Erfahrung sprechen, aber das ist ja nur meine Erfahrungen... ;-)
Das Hineinschauen aus etwas größerer Entfernung, also 90 cm ist vernachlässigbar. Als TV kann ich einen Monitor mit 800R natürlich nicht empfehlen.

Andersherum habe ich mal wieder meinen 49er TV als Monitor benutzt. Da kommt es dir bei 80 cm Abstand so vor, als wenn sich die Ecken nach hinten wölben. Die liegen dann nämlich bereits etwa 106 cm von den Augen entfernt.

Dadurch geht aber auch Sehwinkel verloren. Bei 80cm Abstand und 49 Zoll TV ergibt sich ein Sehwinkel von 68°. Bei gleicher Größe aber 800R Curved ergibt sich ein Sehwinkel von 77°. Äquivalent zum 49er curved (16:9) bräuchte man also schon über 57 Zoll flach.

Mein 45 Zoll 21:9 800R Monitor bringt es auf stolze 75,35 Grad Sehwinkel. Ich kann mir keinen bessere Monitor vorstellen, was das Format angeht...:D
Fazit: Curved ist breiter schneller besser.... ;-)

Soviel zu meinen Geometriekenntnissen.
 
@Scorpionx01 Okay, klarer Fall von Lost in Translation:
Der Betrachtungswinkel für Monitore wird relativ zur Normalen, nicht relativ zur Displayoberfläche angegeben. Genau von vorn ist 0°, die von mir genannten 30° sind "ein Drittel" daneben und 90° wären der Blick von auf die linke oder rechte Seite, ohne irgendwas vom Panel zu sehen. Entsprechend gibt es auch keine Winkel >90° (="Rückseite"), während man ausgehend von der Displayebene von knapp 0° bis knapp 180° messen könnte. Mit dem vollkommen paradoxen Ergebnis, dass "50°" ein flacherer Winkel als "100°" aber steiler als "150°" wäre. Stattdessen misst man von der Normalen aus und hofft auf einen möglichst großen Winkel, innerhalb dessen die Bildqualität noch stimmt. (Hersteller geben typischerweise bis zu einem 1:10-Kontrast an, aber das ist für einen homogenen Bildeindruck natürlich komplett unbrauchbar.)
 
Man hat eine annähernde Vergleichsmöglichkeit.
Zumindest erkennt man eine Tendenz.
Ja ernsthaft.

Nein. Gerade wenn Kontrast und Helligkeit abnehmen, kannst Du das so nicht nachweisen, weil jede Kamera automatisch justiert und damit jeden Unterschied der Quelle egalisiert. Du siehst schlicht GAR nichts verwertbares.

Mit einem Messgerät würden sich zumindest die objektiv messbaren Elemente nachweisen (Helligkeit z.B. und Minimalhelligkeit etc.) aber auch damit lässt sich der Gesamteindruck nicht wirklich vergleichen.
 
Doch ich finde man kann Unterschiede erkennen,
Klar. Es gibt immer Unterschiede. Aber keine die eine Aussage haben. Im Gegenteil.

Ich kann Dir locker zwei Videos machen, die es so aussehen lassen, dass der Monitor immer besser wird, je älter er wird. Dazu muss ich nur die Raumhelligkeit bei den Aufnahmen entsprechend wählen.
 
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