Du bist aber gutgläubig. Zotac wird denen gesagt haben, wieviele Karten auf Lager sind und Amazon hat die abverkauft. Da hat Zotac einfach gesagt, wir haben 20.000 Karten auf Lager... Erstmal verkaufen und Geld einsammeln, dann mit dem Geld produzieren lassen und dann ausliefern... Besser hätte ich es auch nicht machen können. Grenzt schon an eine Kickstarter Kampagne zum Geldeinsammeln ...
Du magst Amazon wohl sehr gerne. Ich mag Zotac mehr und sage mal, dass die Schuld klar bei Amazon lag, wenn nicht vorhandene Ware als lagernd beschrieben wird. Selbst wenn Zotac eine Zusage über 20 000 Stück für Montag 06:00 Uhr getroffen hat hätte Amazon diese noch nicht verkaufen dürfen, da sie in dem Moment noch nicht mal Eigentümer der Ware waren. Sie haben nicht existente Ware, welche Eigentum einer anderen Firma sind einfach an Dritte verkauft. Würde sich das ein Einzelhändler erlauben würde er hohe Strafen zahlen müssen. Aber ist ja nicht so schlimm, Amazon bezahlt ja schon genug Steuern und bezahlt seine Mitarbeiter gut.....Oh wait....?
Nö, aber gerade bei einem Launch mit derartig hoher Nachfrage kann es durchaus zu Fehlern kommen.
Zotac hat keinen Einfluss darauf ob und wie Amazon Produkte als lagernd bezeichnet oder nicht, außerdem fungiert Zotac nicht als Händler oder Verkäufer, das ist Amazon selber.
Amazon bietet eines der größten Rechenzentren der Welt an. Wenn selbst kleine Schuppen wie wo ich arbeite mit 1500 Mitarbeitern und einem Umsatzvolumen von 500 Mio. € im Jahr es hinbekommen, dass ein WWS sauber arbeitet, dann wird es doch wohl Amazon mit 1 000 000 Mitarbeitern und 300 000 000 000 Dollar Umsatz es hinbekommen. Zudem, da sie inzwischen für Millionen von Unternehmen ebenfalls die WWS-Basis bieten.
Ich glaube, dass es einfach Kalkül von Amazon war. Diese Kunden sind erst einmal gebunden, werden preisbedingt wohl nicht wechseln und sind potentielle Nachkäufer von PC-Hardware, wo sie vorher eher woanders bestellt hätten. Man darf nicht von Computerfehlern ausgehen, sondern eher etwas tiefer blicken und überlegen, ob bei Amazon nicht lauter Mollucks arbeiten (Oddworld: Abes Odyssey).
Quatsch, niemand bezahlt irgendwas bei Amazon ohne das die Ware zuvor ausgeliefert wurde.
Wer im Handel als Disponent arbeitet oder mal gearbeitet hat weiß, dass es eine Valuta bzw. ein Zahlungsziel gibt. Selten sind es 14 Tage, meistens 30, hin und wieder auch deutlich mehr. Bei manchen Herstellern zahlt man erst 180 Tage später und bis dahin ist die Ware lange verkauft. Zwischen Zotac und Amazon vermute ich 30 Tage nach Wareneingang. Da wird nix im Voraus bezahlt, der Händler bekommt immer einen Zeitkredit beim Hersteller. Wenn es hier einen Schuldigen gibt, dann ist es das große A, alle mit Stockholm-Syndrom wollen das aber nicht einsehen. "Schließlich bestellt man schon seit Jahren bei Amazon und sie waren immer gut zu uns..."
Genau das.
Da wird wohl irgendjemand die Begrenzung vergessen haben, weshalb das System unendlich viele bBestellungen angenommen hat, kommt auch bei Amazon vor. Bei bestimmten Dingen, die quasi in unendlicher Stückzahl gefertigt werden können, ist das auch sehr sinnvoll. Im übrigen war das auch nur eine VORBESTELLUNG, das war klar ersichtlich.
Du bist so naiv und glaubst, dass ein Mensch den Begrenzer setzt? Selbst bei Saturn hatten wir schon vor 15 Jahren Automatismen, welche das unterbunden haben. Da war Amazon in DE noch lange keine Mode und hat lieber noch Bücher verkauft. Inzwischen ist Amazon einer der größten Anbieter für Rechenzentren, AI und Web Services mit eingebundenem Warenwirtschaftssystem. Da unterlaufen keine Fehler mehr. Sei doch bitte nicht so leichtgläubig.
Ein Kumpel von mir hat lagernde Ware da bestellt, auf Vorbestellung ist es erst knapp 30 Minuten später gesprungen. Denkst Du, er bekommt seine Karte. Nope, er kann bis Ende Oktober warten (frühestens).