Zen 5: AMD-Patent für Hybrid-Prozessoren behandelt Taskwechsel

Warum der Stress hier? Einfach mal abwarten was da kommt und das wird zweifellos gut funktionieren. Vielleicht werden ein paar Kinderkrankheiten auf der x86-Plattform ausgebügelt werden müssen, wäre aber nichts ungewöhnliches bei derart einscheidenden Änderungen und auf ARM läuft das ja auch schon seit langem solide.
Dass derartige Designs hier kommen werden, stand schon lange fest und nun steigt auch AMD offensichtlich mit ins Boot ein.

*) Und wer hier vorerst nicht mitziehen will, steht ja nicht Außen vor, denn AMD wird erst später auf den Zug aufspringen, d. h. hier wird es vorerst weiterhin "klassische CPUs" geben, d. h. den Personen könnte es im Zweifelsfall auch vollkommen egal sein, was bspw. Intel da macht und wenn AMD in dem Markt eintritt, ist das schon lange etablierte Technik.
 
Eu-Lex 2012/27/E, suchen und selbst nachlesen...
Da steht zwar nicht explizit etwas von Hybrid-CPUs drin aber die Regeln sind so scharf, dass es ohne aktuell kaum zu Verwirklichen ist.
Wenn die Regeln ohne Hybrid-CPUs nicht zu realisieren sind dann bedeutet das ja auch das Hybridkerne einen deutlichen Vorteil bringen.
 
Ich versteh den Sinn dahinter auch nicht. Klar, bei Laptops und im mobilen Bereich machts schon sinn, aber auf dem Desktop?
Bei Alderlake bekomme ich z.B. 8 schnelle und 8 langsame Kerne. Die langsamen Kerne können die schnelle unter Umständen beispielsweise in Spielen doch ausbremsen. Was will ich mit sowas?
Und auch im produktiven Bereich wie z.B. 3D oder Videobearbeitung brauche ich Power. Da bevorzugt man doch eher 16 schnelle Kerne mit 32 Threads anstatt 8+8 mit 24 Threads.
 
Insbesondere Prod-Workloads wie 3D-Rendering und eingeschränkt auch Videobearbeitung sind für derartige Kritikversuche denkbar schlechte Beispiele, da die recht gut skalieren und denen demnach vielfach die unterscheidliche Kernperformance egal sein kann.
Und folge ich deiner Argumentationsschiene könnte ich das gleichermaßen fortsetzen und mich fragen was ich mit 16 Kernen soll, ich bräuchte 24 oder gar 32. ;-)

Am Ende ist schlicht die Frage, welche Leistung für welchen Preis angeboten werden wird (und natürlich auch was im jeweiligen Markt im Mittel überhaupt benötigt wird). Der Consumer-Mainstream rangiert derzeit bei bestenfalls acht CPU-Kernen, d. h. Intel bietet hier nun mit einem Consumer-Produkt schon deutlich mehr und kann damit den Großteil des Marktes vollumfänglich bedienen. Mit 16 Golden Cove-Kernen werden sie effizienztechnisch bei einem derart hohen Takt derzeit nicht mit AMD konkurrieren können (was primör an TSMC liegt), aber der Druck dafür ist auch vergleichsweise gering für sie. Für ein paar Enthusiasten (und bspw. semi-professionelle Anwender) wird weiterhin nur ein 5950X in den PC kommen, jedoch ist das vollkommen normales Marktgeschehen. Dass man wie selbstverständlich den gesamten Markt von A-Z profitabel abdecken konnte, lag in der Vergangenheit eher an der mangelnden Konkurrenzfähigkeit seitens AMD.

Btw, dass die Gracemont-Kerne die Spielperformance "gefährden" ist erst mal reine Spekulation. Da man die genaue Implementation in der CPU und im Windows-Scheduler nicht kennt, kann man sich hier zwar nach seinen Präferenzen austoben, valider wird es dadurch jedoch erst mal nicht.
Was jedoch vorerst gesichert ist, ist dass es grundsätzlich schneller werden wird, da die Golden Cove-Kerne über eine deutlich höhere IPC verfügen und takttechnisch zeigt man jetzt schon 5,0 GHz mit Tiger Lake. Ob die Gracemont-Kerne den Zugewinnen entgegenarbeiten, wird man abwarten müssen. *)

Am Ende wie gesagt alles eine Frage des Preises und der Leistung, insbesondere, wenn es bspw. um etwas wie 3D-Rendering geht, den ein ADL-S 8+8 wird zweifellos leistungsfähiger als ein 5900X sein, d. h. ob der attraktiv ist, hängt schlicht von der Preisgestaltung ab.
Zu große Illusionen sollte man sich aber nicht machen, da der Marktdruck auf Intel immer noch vergleichsweise gering ist, d. h. Intel wird seinen "Marktführerbonus" sicherlich beibehalten (insbesondere im Retail) und nicht leichtfertig aufgeben, d. h. man darf wohl nicht erwarten ein derartiges Topmodell für 400 € zu bekommen.

*) Beispielsweise im einfachsten Fall könnte der Scheduler bei "unbekannten" Apps die Verwendung auf die acht großen Cores beschränken, sodass eine derartige "Gefährung" per se ausgeschlossen ist und dennoch die Gracemont-Kerne vom OS für andere Tasks genutzt werden können.
Unklar ist auch, wie tiefgreifend das "hardware assisted scheduling" der CPU ist und was genau dieses dem OS zur Verfügung stellt. Denkbar wäre auch, dass dies dem OS ein tiefergreifendes Perf-Monitoring ermöglicht, sodass das OS spätestens nach einer gewissen Laufzeit selbst entscheiden kann, welche Kerne und Kombinationen am besten verwendet werden sollte? Hier wird man einfach abwarten müssen, bis die genauen technischen Details offengelegt werden. Wird auf jeden Fall interessant sein, ebenso aber zweifellos auch kein unlösbares Problem, denn die gab es bei AMD mit der Zen-Einführung ebenso.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich versteh den Sinn dahinter auch nicht. Klar, bei Laptops und im mobilen Bereich machts schon sinn, aber auf dem Desktop?
Bei Alderlake bekomme ich z.B. 8 schnelle und 8 langsame Kerne. Die langsamen Kerne können die schnelle unter Umständen beispielsweise in Spielen doch ausbremsen. Was will ich mit sowas?
Und auch im produktiven Bereich wie z.B. 3D oder Videobearbeitung brauche ich Power. Da bevorzugt man doch eher 16 schnelle Kerne mit 32 Threads anstatt 8+8 mit 24 Threads.

Die Frage ist ja was es für Vor und Nachteile insgesamt gibt. Auch in vielen produktiven Bereichen gibt es Leerlaufzeiten für den PC. Vielleicht können manche Aufgaben auch einfach effizienter von einem kleineren Kern geschafft werden. Vielleicht gibt es dann anstelle von 32 Kernen eben 32 Kerne + 8kleine Kerne. Ein großer Kern mit sehr geringer Geschwindigkeit ist zur Zeit eben nicht so wirklich effizient.

Spiele sind ja auch ein Sonderfall. Da helfen ja nicht mal 16 schnelle Kerne, sondern 6 Kerne sind meistens die Grenze für Performance. Vielleicht ist ein 8+8 Prozessor schneller und effizienter als ein 12 Kern Prozessor, weil die Aufgaben richtig verteilt werden. Dafür müsste man natürlich ein Betriebssystem haben und passende Spieleengines.
 
Insbesondere Prod-Workloads wie 3D-Rendering und eingeschränkt auch Videobearbeitung sind für derartige Kritikversuche denkbar schlechte Beispiele, da die recht gut skalieren und denen demnach vielfach die unterscheidliche Kerneperformance vollkommen egal sein kann.
Und folge ich deiner Argumentationsschiene könnte ich das gleichermaßen fortsetzen und mich fragen was ich mit 16 Kernen soll, ich bräuchte 24 oder gar 32. ;-)
Nein sind sie nicht. Natürlich skalieren diese sehr gut, aber die CPU mit schnellen 16 Kernen ist mit dem Rendern eher fertig, als die 8+8 CPU und das ist, was zählt.

Spiele sind ja auch ein Sonderfall. Da helfen ja nicht mal 16 schnelle Kerne, sondern 6 Kerne sind meistens die Grenze für Performance. Vielleicht ist ein 8+8 Prozessor schneller und effizienter als ein 12 Kern Prozessor, weil die Aufgaben richtig verteilt werden. Dafür müsste man natürlich ein Betriebssystem haben und passende Spieleengines.
Betrifft ja nicht nur Spiele, sondern auch den produktiven Bereich. Wer sich 16 Kerne kauft, braucht die Performance in der Regel auch. Wieso sollte ich also zu 8+8 greifen, wenn ich volle 16 haben kann, die auch noch wesentlich schneller sind?
Für wen ist diese 8+8 CPU denn überhaupt? Für Office- und Multimedia-PCs ist das ein wenig overkill. Da reichen 4 Kerne völlig aus und als Gamer greife ich da eher zu einem echten 8, 12 oder 16 Kerner.
 
Nein sind sie nicht. Natürlich skalieren diese sehr gut, aber die CPU mit schnellen 16 Kernen ist mit dem Rendern eher fertig, als die 8+8 CPU und das ist, was zählt.
Stand eigentlich schon im vorherigen Post, aber noch mal: P/L !
Der 5950X kostet derzeit rund 770 €, d. h der ist deutlich teuerer als ein 5900X (für Pofessionals irrelevant, für Consumer, bei denen das eher oftmals ein nice-to-have ist dann doch vielfach eher nicht).
Wenn Intel das Produkt nun preislich deutlich unter dem 16-Kerner und vielleicht etwas über dem 12-Kerner plaziert, haben sie alles richtig gemacht. Die Frage ist hier wie Intel das Produkt platzieren wird und solange man das ebensowenig weiß, macht es auch hier keinen Sinn die CPU krampfhaft gegen den 5950X halten zu wollen ... vielleicht ist das das korrekte Vergleichsobjekt, vielleicht aber auch nicht.

Darüber hinaus ... ob der ADL-S 8+8 bspw. im 3D-Rendering nennenswert langsamer ist als ein 5950X ist bisher ebenso unklar. Der aktuelle Spekulatius spricht gar (sicherlich in speziellen Workloads) von bis zur doppelten Multithread-Performance (mit den aktuellen Mikroarchitekturen als Basis) bei ADL ... einfach mal abwarten bis verlässliche Daten verfügbar werden.

Btw ... bspw. Gamer greifen relativ selten zu einem 16-Kerner, schlicht weil der i. d. R. zu teuer für diese ist.

Die Frage ist ja was es für Vor und Nachteile insgesamt gibt. [...]
Genau die Frage kann dir derzeit keiner so wirklich beantworten, sodass hier viel spekuliert wird (und teilweise gar mehr) und zweifellos werden hier die Antworten auch Workload-spezifisch ausfallen (müssen), wenn denn mal konkrete Daten vorliegen ...
Beispielsweise wie schon erklärt, einem 3D-Renderer wird es egal sein, wie lange der einem bestimmten Kern zugewiesene Thread für ein bestimmtes Bucket rendert, weil bspw. diese einzelnen Render-Buckets vollkommen unabhängig voneinander sind, was auch die gute Parallelisierbarkeit erklärt (heißt mit einem solchen Workload wirst du bspw. problemlos 100 % der zur Verfügung stehendne Leistung nutzen können).

Am Ende einfach mal abwarten ... da man derzeit noch viel zu wenig weiß, macht es eher wenig Sinn jetzt gleich stur in die eine oder andere Richtung loszurennen, denn am Ende kann alles vollkommen anders kommen.

*) Beispielsweise das Gaming sehe ich da noch am unkritischsten, da man hier noch am ehesten den Hauptprozess auf die acht großen Kerne beschränken könnte und das Spiel würde dennoch von dem hohen Takt und der deutlich höheren IPC profitieren und man könnte diese Kerne komplett freihalten von allen nebenläufigen Tasks.
Mal ganz abgesehen davon, dass es auch X+0 Versionen geben soll (mit X <= 8), d. h. hier hätte man im besten Fall immer noch Mainstream-taugliche Leistung und alle Vorzüge der komplett neuen Architektur inkl. mehr IPC und Effizienz, DDR5 und PCIe 5. Absehbar wird ein 8+4 oder 8+8 in vielen Fällen aber (deutlich) leistungsfähiger sein als bspw. ein 8+0 (wenn es den überhaupt geben wird; aktuell ist ein 6+0 wahrscheinlich) und das weiß auch Intel und daher wird die Preisgestaltung entsprechend ausfallen, sodass es sich letzten Endes schlicht auf eine einfache P/L-Betrachtung reduzieren wird (und wie einfach oder auch nicht diese ausfällt, führt wieder zurück zu deiner Eingangsfrage, die aktuell keiner wirklich beantworten kann ;-)).
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer 16 Kerne braucht, kauft echte 16 Kerne und keinen 8+8 Krüppel. Wer diese nicht braucht, kauft ebenfalls keinen 8+8 Krüppel, sondern einen 6, 8 oder 12 Kerner und der 5950X wird definitiv in Anwendungen schneller sein, außer Intel hat richtig hart an der IPC schraube gedreht, aber gesetz dem Fall, dass die 8 schnellen Intel Kerne genau so schnell wären, wie 8 Ryzen Kerne, dann zieht der 5950X den 8+8 trotzdem ab. Die 8 langsamen würden hier einfach bremsen und könnten nicht mithalten.

Selbst wenn der 8+8 ADL-S schneller ist, wäre ein 16 Kerner ADL-S nochmal ne Ecke schneller. Wer 16 Kerne braucht, der braucht Power und macht hier keine Kompromisse. Ich sehe hierfür keine Zielgruppe. Jedenfalls nicht oberhalb der 12 Kerne.
 
Sie verlangt es nicht direkt, aber alle Fertig PCs u.a. müssen ein Energiesparlabel haben und das sind gewisse Werte festgesetzt, die unterschritten werden müssen. Wenn die CPU mehr Strom benötigt, dann muß an anderer Stelle (z.B. mit eine SSD oder sich selbst abschaltenden HDD) eingespart werden. Es gibt Ausnahmen, mit denen man befreit wird, wenn man gewisse Dinge erfüllt oder übertrifft (früher waren das 1000W Netzteil, 16GB RAM, 5 CPU Kerne oder Grakas mit insgesamt 320GB/sec Bandbreite), das erfüllen jedoch nur wenig.

Die Hersteller machen da dann indirekt Duck, denn wer will schon eine CPU, mit der er nur Stress hat, wenn man das ganze mit einer anderen CPU ganz einfach erreichen kann?



Na dann lies doch mal bitte den ganten Text : MITTLERE- und NIEDRIGE Last. Wie schon geschrieben: bei hoher und Volllast sind sie sehr effizient.

Beiden Threadrippern und Epycs wird das Problem nochmal größer:

Bitte!

Wie im Artikel von Ian ausdrücklich drin steht, hat AMD keine/kaum Probleme mit dem Ruheverbrauch der Kerne. Also kann die Einführung kleinerer hier auch nichts verbessern. Das Hauptproblem ist das Fabric und dessen Belastung steigt sogar, wenn man zusätzliche Kerne einführt. Deswegen hat AMD big.Little-Konzepte bislang auch als unattraktiv bezeichnet und die geradezu patent-unwürdigen Oberflächlichkeit dieser "Innovation" spricht auch weiterhin dafür, dass sie das ganze als eine Option für die ferne Zukunft erachten. Bislang im Gespräch ist Zen 5, also eher 2024. Und das ist auch unter EU-Gesichtspunkten vollkommen okay, denn die EU hat keine sinnvollen Lastszenarien. Für die Messung im echten Leerlauf holt man mit Powergating unabhängig von der Größe der Kerne mehr als genug raus; das größere Einsparpotenzial liegt ohnehin im rechtlichen PC.

Wo man big.Little braucht: Im mobilen Bereich, denn die Aufwachzeiten aus einer totalen Abschaltung sind inakzeptabel und die Systeme die meiste Zeit eben nicht im Leerlauf, sondern bei Minimallast. Das ist AMD aktuell noch egal; ihr kleinster Chio richtet sich als Achtkerner mit dicker IGP sowie nicht an eine Zielgruppe, in der Akkulaufzeit das primäre Kriterium ist. Aber wenn AMD in die dicken Gewinne reingrätschen will, die Intel mit Ultrabooks, Arbeitslaptops und respektive die ARM-Hersteller in Tablets machen, dann brauchen sie was neues, was viel weiter runterskaliert – big.Little. Für Intel lohnt sich das umgekehrt schon heute, weil sie die Little-Architektur ohnehin im Hause haben, die neuen big-Kerne im Vergleich zu AMD sehr fett aufgestellt ist und der Uncore-Bereich umgekehrt relativ effizient.


Die Frage ist ja was es für Vor und Nachteile insgesamt gibt. Auch in vielen produktiven Bereichen gibt es Leerlaufzeiten für den PC. Vielleicht können manche Aufgaben auch einfach effizienter von einem kleineren Kern geschafft werden. Vielleicht gibt es dann anstelle von 32 Kernen eben 32 Kerne + 8kleine Kerne. Ein großer Kern mit sehr geringer Geschwindigkeit ist zur Zeit eben nicht so wirklich effizient.

Der Trend geht sogar in Gegenrichtung: Kleine Kerne sind pro erbrachte Rechenleistung fast immer effizienter und selbst Zen 3 sieht bei entsprechenden Workloads kein Land gegen einige ARM-Designs. Die Zahl der latenzkritischen Tasks, die einen großen, leistungsfähigen Kern erfordern, bleibt aber nahezu konstant denn letztlich sind das die Dinge, die der User direkt auslöst – und User skalieren nicht. Was stetig wächst sind Hintergrundtasks, die man oft gut auf viele Kerne verteilen kann. Deswegen haben Smartphones quasi immer mehr Littles: Die machen die eigentliche Arbeit, dazu gibt es zwei Big für die User-Experience. Ähnliches versucht Intel bei Lakefield, im Desktop-PC könnte es durchaus sein dass man nach den 8+8-Anfängen noch lange bei 8+x bleibt – wenn Microsoft seine Hausaufgaben macht.
 
ich frage mich, ob ich warten soll um ein letzten guten cpu für am4 noch zu kaufen, oder direkt zuschlagen kann.
einmal lese ich, zen 3 refresh kommt, und einmal wurde gesagt, amd hat den refresh doch sein gelassen weil ebend ddr5 vor der tür steht mit am5.

gibts da nun seitens pcgh bessere infos?
 
Na dann lies doch mal bitte den ganten Text : MITTLERE- und NIEDRIGE Last. Wie schon geschrieben: bei hoher und Volllast sind sie sehr effizient.

Beiden Threadrippern und Epycs wird das Problem nochmal größer:

Bitte!
Bestimmt hat AMD noch potential, aber warum du hier AMD so hervorhebst wundert mich. Wenn AMD, mit einer 16-Kern CPU 105W verbrät, und Intel bei einem 8-Kerner (halbe Kernzahl!!!) 125W, dann hat AMD ein "Effizienzproblem"? Und was hat dann Intel bei halber Kernzahl mit einem mind. Mehrverbrauch von > 30%?
 
... im Desktop-PC könnte es durchaus sein dass man nach den 8+8-Anfängen noch lange bei 8+x bleibt – wenn Microsoft seine Hausaufgaben macht.
Das scheint sich ja bereits abzuzeichnen, wenn bei Raptor Lake nun 8+16 Kerne im größten Chip für das 2HJ22 kolportiert werden.

Interessant wäre bspw. auch zu wissen, wie Meteor Lake's Compute Tile aussieht. Ist die Bezeichnung ggf. unzutreffend und es gibt faktisch gar zwei Compute Tiles, eines mit großen und eines mit kleinen Kernen die man kombiniert. Oder gibt es möglicherweise mehrere Tiles, die unterschiedliche Kerne in festen Verhältnissen kombinieren?
So wie es aussieht, wird Intels Hybrid Technology zum festen Standard werden und möglicherweise mittelfristig Single-Core-Designs in Consumer-Produkten komplett verdrängen.
 
Leider fehlt es bisher noch an ausreichenden Tests der neuen Notebooks mit Tigerlake-H45 und Ryzen 5000H wo man mal die Leistung und Akkulaufzeit im Vergleich sehen würde.
 
Für einen genauen Vergleich bräuchte man ja im Idealfall auch gleiche Systeme mit unterschiedlicher CPU-Basis. Das Kühlsystem von Plattform A kann durchaus gänzlich anders ausgelegt sein als von B, was es erneut schwierig macht. Aber ja, echte Vergleichsdaten von TGL wären schon schön (vielleicht wäre ein 11900KB gar die bessere Vergleichsoption). Die nächste Frage, die sich dann aber ergibt ist, wie aussagekräftig sind die mit Blick auf die von ADL genutzte, nächste Prozessiteration 10nm Enhanced SuperFin. Da man nicht weiß, ob Intel noch einmal entsprechende Sprünge wie mit SuperFin gelingen, ist das weitere Spekulation und man weiß ebensowenig, wie sich die Mikroarchitektur hier verhält. Absehbar dürfte nur sein, dass die bei deutlich höherer IPC auch energetisch fordernder sein wird. Wie weit Intel hier architektoinsch gegenarbeiten konnte, wird man abwarten müssen, aber vielleicht ist das ja auch einer der Punkte, bei denen dann Gracemont ins Spiel kommt. Fragen über Fragen. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich viel Leistung brauche, kaufe ich mir auch keinen "echten 16-Kern-Krüppel" .. aber ok, du willst es nicht verstehen, dann lassen wir das halt. ;-)
Oder du möchtest es nicht verstehen. Wenn ein 16 Kerner nicht reicht, hol ich mir mehr. Sollte logisch sein, aber wer sich einen 16 Kerner holt, der will vor allem eins: Leistung. Wenn ich also vor der Wahl zwischen einem 8+8 oder reinem 16 Kerner stehe, würde ich mir den 16 Kerner holen, weil er logischerweise mehr Power hat, aber wenn du in dem Fall lieber die langsamere CPU willst, dann gönn dir. Nachvollziehen kann ich es nicht.
 
Das ganze big little design ist ein Unfug. Das wird nur Probleme geben, wenn nicht richtig entschieden wird was auf gammel Kernen und guten Kernen laufen soll.
Genau so ist es.
Seit 20 Jahren versucht die Softwareszene ihre Programme ordentlich auf SMT/HT Prozessoren zu verteilen.
Warum sollte das also von hier auf jetzt mit den Hybriddingern sofort vollumfänglich zufriedenstellend funktionieren?
Ich fahre lieber mit ganzen Kernen, die dann bei Bedarf teilweise oder ganz heruntergefahren und abgeschaltet werden können.
Bei Grafikkarten mit bis zu 500 Watt OC Leistungsaufnahme spielen die letzten 5 Watt Stromeinsparung im Idle auch keine Rolle mehr.
Im Notebooksektor find eich den Hybridansatz hingegen sinnvoll, wenn man so die Akkulaufzeit ne Stunde weiter herausquetschen kann.
Die letzte Hybridgeschichte waren ja die ach so hochgelobten HDD mit SSD Cache.
Die waren schneller wieder vom Markt verschwunden, ehe ein Schwein La Paloma pfeifen konnte. ^^
 
@owned139: Der Punkt ist, dass du hier willkürlich den 16-Kerner als Basis heranziehst, aktuell ist aber vollkommen unklar, ob dies sinnvoll oder zulässig ist und wie gesagt, wenn ich viel Leistung brauche, reichen mir auch schnell 16 Kerne nicht aus und degenerieren, wie du es so schön ausdrücktest, auch diese CPU zum "Krüppel". Und du wiederholst immer wieder die gleichen unhaltbaren Aussagen:
a) Wenn ich vor der Wahl 16 oder 8+8 stehe ... Hier ist vollkommen unklar, ob sich einer derartige Wahl überhaupt stellt, denn es kann sein, dass du hier im Worst Case eine 750 €-CPU mit einer 500 €-CPU vergleichst ... man weiß es einfach nicht. Und wenn das für dich keine Rolle spielt (für den Consumer-Markt indes spielt das eine sehr große Rolle), dann kann ich auch direkt eine 1000 €-CPU in den Ring werfen und damit den 16-Kern für uninteressant erklären.
b) Auch leistungstechnisch weiß man derzeit keine verlässliche Einordnung vorzunehmen. Diese wird zweifellos workload abhängig sein, aber wie schon erklärt, könnte die auch durchaus in die Domäne dieses 16-Kerners hineinreichen.

Einfach mal abwarten, was kommt und wie es funktioniert (direkt oder auch nach den ersten Fixes ;-)). Bei dir lese ich in erster Linie eine persönliche Abneigung gegen diese big.LITTLE-Ansätze heraus und die manifestiert sich in derart schiefen Vergleichsversuchen. Lass es doch einfach auf dich zukommen. Es ist ja nicht so, als wenn hier plötzlich Produkte vom Markt verschwinden würden oder dass dich wer zwingen würde jetzt Intel oder in zwei, drei Jahren diese AMD-CPUs zu kaufen. Für gewisse Workloads werden Big-Cores-only sicherlich vollumfänglich weiterbestehen, nur müsste ich spekulieren, würde ich vermuten, dass diese in einer näheren Zukunft nur noch bei Server- und Workstation-CPUs zu finden sein werden.

Oder das Problem ist einfach, dass du und manch anderer einfach zu sehr an den Kernzahlen hängt. Vielleicht sollte man die komplett ausblenden, was es dann viel einfacher machen würde nüchtern auf die Technik zu blicken. AMD bietet zurzeit Consumer-CPUs in den Leistungsklassen S, M, L, H an und Intel bietet zurzeit Produkte die relativ dazu lediglich S und M abdecken, vielleicht mit einer M-Ausnahme, die tendenziell in Richtung L reicht, aber diese dennoch nicht einmal ansatzweise ganz erreichen kann. Mit der neuen Produktgeneration bieten sie nun Produkte im Bereich S, M und L an (vielleicht gar leicht über das reguläre L hinaus), also definitv ein Zugewinn (egal wie man es dreht) und entsprechend werden die Produkte auch preislich platziert.
Eine S-Klasse hat genau so einen Otto-Motor und vier Räder wie ein Fiat Punto, dennoch käme ich in den meisten Fällen nicht auf die Idee diese beiden Produkte miteinander zu vergleichen. ;-)
Ich will dir nicht deinen 5950X madig reden, warum auch, das ist eine gute CPU, nur ich weiß nicht, warum du und so manch anderer den kommenden big.LITTLE-CPUs auf dem Desktop nahezu jedwede Daseinsberechtigung absprechen wollen. Die wenigsten CPUs arbeiten hier eine relevante Zeit über unter Vollast und von daher gibt es da mehr als genug Potential für Optimierungen und Intel wird schlicht beweisen müssen, dass die mit ihrem Ansatz einen Mehrwert schaffen können. Dass der so manchen Gamer/Enthusiasten nicht interessiert, weil der nur auf kompromisslose Höchstleistung aus ist, ist dagegen ein ganz andere Punkt, der für den Markt insgesamt jedoch auch wenig relevant ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
@owned139: Der Punkt ist, dass du hier willkürlich den 16-Kerner als Basis heranziehst, aktuell ist aber vollkommen unklar, ob dies sinnvoll oder zulässig ist und wie gesagt, wenn ich viel Leistung brauche, reichen mir auch schnell 16 Kerne nicht aus und degenerieren, wie du es so schön ausdrücktest, auch diese CPU zum "Krüppel".
Wir können auch einen 32 Kerner mit einem 16+16 vergleichen. Auch hier sind 32 schnelle Kerne schneller, als der Mix. Das kannste soweit durchspielen, bis du schwarz wirst. Eine 8+8 CPU kann faktisch nicht schneller oder genau so schnell wie eine reine 16 Kern CPU sein, außer du vergleichst Intel mit AMD und die 8+8 reißt es durch die IPC raus, aber die gleiche Intel CPU mit 16 Kernen wäre trotzdem schneller und wer sich solche CPUs kauft, den interessiert in erster Linie die Performance.

a) Wenn ich vor der Wahl 16 oder 8+8 stehe ... Hier ist vollkommen unklar, ob sich einer derartige Wahl überhaupt stellt, denn es kann sein, dass du hier im Worst Case eine 750 €-CPU mit einer 500 €-CPU vergleichst ... man weiß es einfach nicht. Und wenn das für dich keine Rolle spielt (für den Consumer-Markt indes spielt das eine sehr große Rolle), dann kann ich auch direkt eine 1000 €-CPU in den Ring werfen und damit den 16-Kern für uninteressant erklären.
Wenn die CPU wesentlich günstiger ist, kann sie eine Option sein, aber 16 Kerne sind ein blödes Beispiel dafür. Käufer solcher CPUs interessieren sich in erster Linie für die Geschwindigkeit und wenn die 8+8 CPU ähnlich schnell sein wird, wird sie nicht 200€ günstiger sein. Das ist der größte Unfug überhaupt. Man hats an den letzten Ryzens gesehen. Die sind mittlerweile auf Intel Niveau, was die Preise angeht.

b) Auch leistungstechnisch weiß man derzeit keine verlässliche Einordnung vorzunehmen. Diese wird zweifellos workload abhängig sein, aber wie schon erklärt, könnte die auch durchaus in die Domäne dieses 16-Kerners hineinreichen.
8 schnelle und 8 langsame Kerne können NICHT so schnell sein wie 16 schnelle Kerne, jedenfalls wenns die gleiche Architektur ist. Was checkst du daran nicht?

Einfach mal abwarten. Bei dir lese ich in erster Linie eine persönliche Abneigung gegen diese big.LITTLE-Ansätze heraus und die manifestiert sich in derart schiefen Vergleichsversuchen. Lass es doch einfach auf dich zukommen.
Sie sind nicht schief und ich habe dagegen keine Abneigung. Es macht im mid-high Core Count Desktopbereich aber für mich keinen Sinn und warum habe ich dir jetzt mehrfach erläutert.

Es ist ja nicht so, als wenn hier plötzlich Produkte vom Markt verschwinden würden oder dass dich wer zwingen würde jetzt Intel oder in zwei, drei Jahren diese AMD-CPUs zu kaufen. Für gewisse Workloads werden große Kerne sicherlich vollumfänglich weiterbestehen, nur müsste ich spekulieren, würde ich vermuten, dass diese in einer näheren Zukunft nur noch bei Server- und Workstation-CPUs zu finden sein werden.
Leider doch. Alderlake gibt es nur im big.LITTLE Design.

Dass der so manchen Gamer/Enthusiasten nicht interessiert, weil der nur auf kompromisslose Höchstleistung aus ist, ist dagegen ein ganz andere Punkt, der für den Markt insgesamt jedoch auch wenig relevant ist.
Gerade in diesem Bereich kommt Intel zukünftig mit Alderlake, welche es nur im big.LITTLE Design gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das bringt doch aber überhaupt nichts, wenn mal eben die TDP um das doppelte überschritten wird in der Praxis.

Wenn man die CPUs wieder fest auf die TDP deckeln würde, ließe sich sehr viel einfacher Strom sparen.

1: Die TDP ist, bei CPUs, eher unwichtig, da sie meist im Leerlauf betrieben werden. Ich habe gerade z.B. nur 10% Last und das obwohl ich haufenweise Tabs offen habe und im Hintergrund einige Programme laufen. Wenn mal ganz heiß zur Sache geht, dann läuft es im Normalbetrieb auch mal auf 25% hinaus.
2: Würde eine Deckelung der TDP den schlechteren vernichten. AMD hätte zwischen 2006 und 2017 einpacken können.
3: Auf was willst du sie denn Deckeln? 350, 300, 250, 200, 150, 125, 95, 65, 35, oder 15W? Da schauen dann AMD und Intel, mit ihren HEDT und Server CPUs blöd drein.

Es ist schon das beste, so wird am meisten Strom gespart und das ohne jegliche Komforteinbußen.

Was du schreibst ist mal wieder nicht ganz korrekt. Die Kerne ansich sind bei AMD sehr effizient, das Problem ist im Desktop halt das Konzept von AMD, da monolithische Designs stromsparender sind wie Chiplet Designs aufgrund der Kommunikation zwischen I/O Teil und den Chiplets. Bei Volllast bzw. hoher Last fällt das dann kaum ins Gewicht und die Effizienz der Kerne fällt in den Vordergrund.

Das ist etwas so, als würde ich sagen, dass ich ein sehr sportlicher Menschbin, nur mein zusätzlichen Kilos verdecken das ein wenig.

Und wo soll der rießen Vorsprung von intel bei den Laptops sein? Mit den neuen Zen3 APUs kann ich da keinen wesentlichen Unterschied erkennen, der einem rießen großen Vorteil im Idle für einen der beiden Hersteller gleicht.

Bei den Laptops bleibt es bei einem CCX und das wohl aus gutem Grund.

Das ist so nicht richtig. Der einzige Hersteller, der im Moment einen "riesen großen" Vorteil bezüglich Leistungsaufnahme der Kerne hat, ist AMD. Sowohl unter Vollast als auch unter Teillast.

Soweit ich weiß gewinnt Intel bei allem unterhalb von mittlerer Last. Wenn du einen Test dazu hast: nur her damit.

Leerlauf ist eh belanglos, da spielen andere Faktoren eine grössere Rolle.

Die meisten PCs befinden sich im Leerlauf, von daher ist der Verbrauch sogar der wichtigste.

Auch frage ich mich warum nicht runtertackten und mehr HT / SMT nutzt.
Damit wären doch weniger Kerne bessser ausgelastet und damit leistungsmässig besser ausgelastet was auch in eine
effizientstechnisch besser wäre.

Mal ein Autovergleich für dich: Man kann einen 8L Saugmotor einstellen, wie man will, man wird bei niedriger Last niemals an die Effizienz eines hochaufgeladenen 1L Motors hinkommen. Genauso ist es da: wenn man ein simples Design hat, das auf Sparsamkeit spezialisiert ist, dann können die großen Kerne einpacken.

Ich versteh den Sinn dahinter auch nicht. Klar, bei Laptops und im mobilen Bereich machts schon sinn, aber auf dem Desktop?

Intel stellt unterhalb der HEDT Serie sowieso seit 2011 keine extra Desktop CPUs mehr her. Die sind mit dem Laptopmarkt zusammengelegt worden. Deshalb haben wir auch diese tolle IGP bekommen und bald auch die kleinen Kerne.

Im übrigen gibt es, wie schon gesagt wurde, die EU Energiesparrichtline. Da wird Intel dann wohl einen richtig großen Vorteil haben und das kann AMD nicht auf sich sitzen lassen.

Bei Alderlake bekomme ich z.B. 8 schnelle und 8 langsame Kerne. Die langsamen Kerne können die schnelle unter Umständen beispielsweise in Spielen doch ausbremsen. Was will ich mit sowas?

Zocker sind ein Minderheit, die eher wenig interessiert. Traurig, aber wahr.

Und auch im produktiven Bereich wie z.B. 3D oder Videobearbeitung brauche ich Power. Da bevorzugt man doch eher 16 schnelle Kerne mit 32 Threads anstatt 8+8 mit 24 Threads.

Intel geht doch mit Raptor Lake, den Weg: 8 große Kerne, mit HT und 16 kleine. Macht insgesamt 32 Threads.

Wer 16 Kerne braucht, kauft echte 16 Kerne und keinen 8+8 Krüppel. Wer diese nicht braucht, kauft ebenfalls keinen 8+8 Krüppel, sondern einen 6, 8 oder 12 Kerner und der 5950X wird definitiv in Anwendungen schneller sein, außer Intel hat richtig hart an der IPC schraube gedreht, aber gesetz dem Fall, dass die 8 schnellen Intel Kerne genau so schnell wären, wie 8 Ryzen Kerne, dann zieht der 5950X den 8+8 trotzdem ab. Die 8 langsamen würden hier einfach bremsen und könnten nicht mithalten.

Den 16 Kerner wird man wohl erst mit Raptorlake angreifen, bei Alderlake heißt das Ziel wohl R9 5950X, was ein echter Fortschritt wäre.

Die Frage stellt sich doch eigentlich nach dem Sinn in Relation zu den Mehrkosten für Mensch und Planet.
Toll, dass ich vielleicht 1-2% im Leerlauf (also von 20Watt) sparen kann... Das habe ich aber beim Preis und vor allem in der Herstellung (Ich sag nur CO2 Fußabdruck) aber doppelt und dreifach draufgelegt. Da muss das Ding schon 30Jahre Durchrennen.
In Smartphones sind die Minikerne schon Unsinn... Der Hauptverbraucher ist da der Bildschirm. Da fällt die CPU kaum ins Gewicht.

Nimm es mir nicht übel, aber du führst dich auf, als wüßtest du alles besser, als der Rest der Welt. Die Ingenieure von Apple, Qualcomm, Mediatek (ja, sogar die), Intel und auch AMD sehen die Sache völlig anders.

Ich persönlich würde jedenfalls sagen, dass in die Firmen wohl wesentlich mehr von der Materie verstehen, als du.

Und wenn es DIE Lösung wäre im Gegensatz zu runtertakten, hätte Intel das schon vor 10 Jahren und nicht erst 2022? gemacht und ihre Atom Kerne überall mit dazu auf den Die gelötet.

Einerseits hat ihnen Apple wohl in den Hintern getreten (dass Alderlake so spät kommt, dürfte wohl vermutlich der Grund sein, warum Apple die Sache selbst in die Hand genommen hat) und außerdem gab es die EU Energiesparrichtline vor 10 Jahren noch nicht.

Bestimmt hat AMD noch potential, aber warum du hier AMD so hervorhebst wundert mich. Wenn AMD, mit einer 16-Kern CPU 105W verbrät, und Intel bei einem 8-Kerner (halbe Kernzahl!!!) 125W, dann hat AMD ein "Effizienzproblem"? Und was hat dann Intel bei halber Kernzahl mit einem mind. Mehrverbrauch von > 30%?
Wie gesagt: es geht hier nicht um die volle Auslastung, sondern um mittlere bis niedrige Last. Irgendwie ist das hier für einige ein Problem, das die Vorstellungskraft übersteigt, aber es gibt viele Szenarien, in denen die CPUs nicht auf Anschlag ausgelastet werden. Dort hat Intel schon jetzt seine Stärken und dort werden die kleinen Kerne wichtig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück