aber HEUTE wirds getestet, und dann bekommt ihr screenshots vorher/nachher...
Ich will es jetzt nocheinmal zum Dritten mal schreiben

:
Ich habe eine GraKa mit 1024MB VRam gegen eine mit 4MB VRAM ersetzt. Es hat sich NIX geändert...
@Stefan Payne
Wieder so ein Thema, worüber man sich lange zutexten kann. Wollen wir nicht gleich auslosen, wer bei M$ anruft und nach der Lösung fragt???
Das ist doch völlig egal, wo das dran klemmt, Fakt ist doch, das jedes Gerät im System von der CPU adressiert werden muss und der Adressraum ist nun mal nur 4GiB 'groß', von dem sich schon einen nicht unerheblichen Teil das OS krallt.

Das OS krallt sich garnix, es Verwaltet nur den gesamten Adressbereich.
Schonmal im Gerätemanger auf "Ressourcen nach Typ" geschaltet? Dort findest du die 4294967295 Byte wieder. Und dort kannst du auch sehen, welches Gerät welchen Adressbereich zugewiesen bekommt.
Auch habe ich dummerweise bei der Arbeitsspeicheradressierung im Gerätemanager keinen Unterschied zwischen einer 2900XT mit 512MB und 1024MB festgestellt. Das würde dann heissen, dass diese Adressierung nur der CPU zeigt, wohin die Grafikdaten gesendet werden sollen. (Adressregister zwischen CPU und GPU und demnach nicht zwischen CPU und VRAM)
Falsch, denn auch die CPU muss auf den Grafikspeicher zugreifen können und wissen, wieviel davon vorhanden ist and so on...
Ich denke mal, das bekommt die GPU und der dazugehörige Treiber selbst hin. Logischerweise wäre es ein riesen Verwaltungsaufwand, wenn die GPU die Rohtexturen der CPU übergibt, die dann wiederum diese Daten in den VRAM der Grafikkarte einlagert. Wer die Speicheradressregister kontrolliert, bekommt eben auch die Daten.
Wenn dann der VRAM überläuft, schickt die GraKa die Rohtexturen über die Adressregister zur CPU, die dann wiederum das Einlagern in den Haupt-RAM übernimmt.
Wer PAE als Lösung verkauft, hat keine Ahnung, wie das funktioniert, sorry, aber beschäftige dich mal etwas damit.
Kurzum: PAE ist einfach nur Mist, Müll und Schrott.
Entsprechend nutzt das auch wirklich NIEMAND, der das nicht unbedingt wirklich musste...
OK, aber zufällig weiss ich, wie es funzt. Ich find es nur doof, etwas als Müll abzutun, was in manchen M$-Serverversionen Verwendung findet, dementsprechend funzt und dadurch mehr als 4Gig RAM zur Verfügung stehen.
Ausserdem funzt es höchstwarscheinlich unter den übrigen 32-Bittrigen OS von M$ nicht, weil M$ es nicht wollte, dass man mehr RAM zur Verfügung hat. Denn dass es geht, zeigen ja die gewissen Serverversionen.
So, zum eigentlichen Teil meines Postings.
Ich hoffe, dass ich es später nicht nochmal schreiben muss, weil villeicht der eine oder andere zu Faul ist, lange Postings zu lesen...
Meine Behauptung: Die tatsächliche verfügbare Arbeitsspeichergröße unter einem M$ 32-Bit OS ist fest im Chipsatz verdrahtet.
Für alle, die wissen wie man "Memory Hohle Remapping" im BIOS ändert und wie man mit dem Gerätemanager umgeht, können es selbst mal ausprobieren.
Habe es selbst mit 3 Rechnern ausprobiert.
Rechner 1:M3A32-MVP mit 4GB RAM
Rechner 2:A8R32-MVP mit 4GB RAM und
Rechner 3:A8R32-MVP mit 2GB RAM
Wenn jetzt mal probehalber die Option "Memory Hohle Remapping" im BIOS Deaktiviert wird, bekommt man im BIOS-Post-Screen die noch verfügbare Menge RAM für 32-Bittrige OS zu sehen:
Rechner 1:2560MB (Installed Memory 4096MB)
Rechner 2:2816MB (Installed Memory 4096MB)
Rechner 3:2048MB (Installed Memory 2048MB)
Rechnet man diese erst angezeigte Menge durch 1,024, kommt man exakt auf die angezeigte Größe unter Windows.
Die 1,024 kommen daher, wei das BIOS in MB anzeigt, Windows aber in GB.
Rechner 1:2,5GB
Rechner 2:2,75GB
Rechner 3:2,0GB
Jetzt schaut mal alle in den Gerätemanager. Sucht mal unter Systemgeräte die Systemplatine. Weiter gehts in die Ressourcen-Kartei.
Jetzt nehmt den Arbeitsspeicherbereich 00100000 in Hex, bildet die Differenz beider Werte in einer Zeile und wandelt die Differenz in Dezimal um.
Rechner 1: 2683305983 (Byte)
Rechner 2: 2951741439
Rechner 3: 2146566143
Weil diese Werte in Byte angegeben sind, rechnen wir den Wert 2 mal durch 1024
Jetzt müsste sich der etwaige Wert zeigen, der in BIOS ohne "Memory Hohle Remapping" angezeigt wird.
Rechner 1: 2.558 (MByte)
Rechner 2: 2.814
Rechner 3: 2.047
Da man diesen Bereich unter Windows nicht ändern kann, ist das die im Chipsatz hinterlegte Maximalgröße für 32-Bittrige Adressierung des Arbeitsspeichers.
Wie man aus dem Geräte-Manager entnehmen kann, sind die restlichen Bereiche Reserviert oder jeweiliger Hardware zugeordnet.
Auch wird sich dieser Berich nicht ändern, wenn man andere GraKa´s mit mehr oder weniger Speicher verbaut.
Eine Darstellung zur Erklärung sind hierbei SCSI oder SATA bzw SAS-Controller mit eigenem Co-Prozessor und steckbarem oder nicht-steckbarem RAM. Logischerweise wird dieser RAM nicht der Haupt-CPU unterstellt, sondern verbleibt Verwaltungstechnisch beim Co-Prozessor der Controllerkarte. Dieser Controller bekommt vom Chipsatz zwar Arbeitsspeicherbereiche zugeordnet, die dienen aber der Kommunikation beider Prozessoren.
Bei Grafikkarten das gleiche Prinzip.