Xbox Series X: The Witcher 3 lädt so schnell, dass das Spiel nicht hinterherkommt

Ist doch eine normale PCIe Gen 4.0 x4 :confused:
Muss ich mir jetzt Sorgen machen weil ich von meiner SSD PCIe Gen 4.0 5 Jahre alten Spiele fehlerfrei laden kann?
Theoretisch ist es zwar eine PCIe 4.0 aber nur x2, eine x4 wäre gut doppelt so schnell. Die XSX schafft 2,4 GB/S, die PS5 5,2 (komprimiert dann 7,2, wo die XSX "nur" 4,8 schafft). Trotzdem weit schneller, als die meisten PCs, die oft bestenfalls über PCIe3.0 verfügen, oftmals aber auch nur HDDs oder SataSSDs verbaut sind...
 
Eigentlich ist es auch nur ein Ruhezustand ("Suspend2Disc" wenn der PC komplett aus sein soll, "Suspend2RAM" wenn nicht), und den gibts beim PC auch schon ewig. Nur kommen da nicht alle Spiele damit zurecht.

Und wo es bei Festplatten je nach RAM-Ausstattung durchaus noch einige Zeit gedauert hat, bis das RAM-Image wieder in den RAM geladen wurde, und es mit SATA-SSDs schon eine Ecke schneller ging, sollte es bei M.2-PCIe-SSDs nur noch wenige Sekunden dauern (bei 16GB komplett gefülltem RAM [= 16GB große "hiberfil.sys"] und einer SSD mit 3GB/s = < 6 Sekunden - oder ~3 Sekunden bei zu 50% gefülltem RAM).

Aber soweit ich es mitbekomme nutzt dieses Feature am PC aus irgendeinem Grund fast niemand.

Windows nutzt das seit Ewigkeiten für Stand-By und seit Längerem an Stelle vollständigen Herunterfahrens, wenn man dieses nicht provoziert. Allerdings skaliert die Dauer der S4-Rückkehr meiner Erfahrung nach linear mit der RAM-Größe, nicht der RAM-Nutzung, sodass ich trotz U.2 wieder eine ansehnliche Wartezeit habe, seitdem 64 GB im System stecken, und ein par Sekunden für die Initialisierung hat man selbst aus dem S3 heraus, da viele Systembestandteile halt in Echtzeit arbeiten wollen und teilweise eigene Kommunikationswege unterhalten. Bei mir schießt sich zum Beispiel regelmäßig Logitechs Gaming Framework ab, wenn das System im S4 war.

Konsolen haben hier mit ihrem Minimal-Betriebssystem, praktisch nicht vorhandenen internen oder externen Komponenten und dem kleinen RAM natürlich einen großen Vorteil. Wenn Microsoft so etwas spieleübergreifend von Anfang an eingeplant hat, könnten sie sogar im Hintergrund mit virtuellen Maschinen arbeiten, die einzeln pausiert werden. Wirklich gespannt bin ich aber auf den Speicherbedarf dieser intensiv beworbenen Features. Die SSDs der kommenden Konsolen sind nicht wirklich riesig und Ladezeiten skalieren auf dem PC schon sehr lange nicht mehr mit der Laufwerksgeschwindigkeit, weil zugunsten kleiner Installationsgrößen massiv gepackt wird. Da nützt einem dann auch die ganze moderne Software einer neuen XSX/PS5 nichts, wenn das schnelle Laden ganzer Spiele bedeutet, dass nur noch 3-4 Stück installiert sein können, wenn statt bisheriger Dateiformate mit teilweise >>90 Prozent Größenreduktion nur noch die hardware-unterstützten Lösungen mit ~einer Halbierung zum Einsatz kommen. Deutlich größere Inhalte für die neuen, leistungsfähigeren Grafikeinheiten und eine Verfünffachung des Speicherplatzes pro Inhalt gehen sich nicht außen, da werden einige Entwickler bei langsamen Verfahren bleiben müssen.
 
Also ich sehe hier nur einen Grafikfehler und keine "Map" die vor dem Ladebildschirm aufploppt. Ladezeit ist ansonsten gleich zu meiner alten Möhre mit normaler SSD.
 
jetzt die frage was so besonders daran ist?
Potente SSD + uraltes spiel = wow krass????
Ich check den Sinn dieser meldung nicht.
Jein, durch die Konsolen wird es passieren das auch die Ladezeiten im Pc verkürzt werden könnten (!!!), wenn die Entwickler mehr in diese Richtung optimieren. Am PC ist aber das große Problem des heterogenen Komponenten (viel HDD statt SSD oder sehe viele Unterschiedliche SSDs)
 
Ich seh noch nicht mal irgendeine Art "Ladebildschirm" :ka: Nur Grafikfehler...

Der Ladebildschirm besteht ja auch nur aus einem schwarzen Schirm der sich leicht fliesend auf und wieder abbaut und keine Sekunde zu sehen ist. Hier gibt es stattdessen einen Grafikfehler bei dem ich auch mit viel Fantasie keine Ähnlichkeit zur geladenen Karte erkennen kann. Da hat sich jemand etwas an den Haaren herbei gezogen würde ich sagen.^^
 
Allerdings skaliert die Dauer der S4-Rückkehr meiner Erfahrung nach linear mit der RAM-Größe, nicht der RAM-Nutzung,
Die Dauer des Vorgangs (in beide Richtungen) ist (abgesehen von der Laufwerksgeschwindigkeit) abhängig von der Dateigröße (der Menge der Daten die geschrieben werden müssen), und die wird nicht von der verbauten RAM-Menge definiert, sondern von der effektiven RAM-Belegung. Oder was meinst du?
Bei mir schießt sich zum Beispiel regelmäßig Logitechs Gaming Framework ab, wenn das System im S4 war.
Bei mir ist anschließend die VCore höher als vorher (zumindest wenn die CPU übertaktet ist), weshalb ich das Feature schon eine Weile nicht mehr genutzt habe.

Aber ja, nicht nur auf User-Seite wird der Ruhezustand vernachlässigt, auch auf Seiten der Entwickler (OS, Programme, Hardware, BIOS, Treiber) wurde sich nicht sonderlich viel Mühe gegeben. Gerade wenn man bedenkt wie lange es die Funktion schon gibt - und wie sinnvoll sie eigentlich auch ist (zunehmend mit größerem RAM, schnellerer SSD, und steigender Anzahl geöffneter Programme).
... Ladezeiten skalieren auf dem PC schon sehr lange nicht mehr mit der Laufwerksgeschwindigkeit, weil zugunsten kleiner Installationsgrößen massiv gepackt wird.
Wo wird massiv gepackt? Die installierten Spiele? Von sich aus? Das halte ich für ein Gerücht. Mein Games-Ordner ist aktuell [nur] 128GB groß, belegt dank aktivierter NTFS-Komprimierung allerdings nur 96GB auf dem Datenträger. Manche Spiele belegen nur noch 1/3 des eigentlichen Speicherplatzes (vielleicht auch noch weniger). Aber gut, es sind halt auch viele kleine Spiele (ca. 20), vielleicht sind Spiele >50-100GB (pro Spiel!) auf dem Massenspeicher stärker komprimiert (was ich aber bezweifel).

Aber ich find es auch sinnvoller wenn die Entwickler den RAM so langsam mal stärker in den Fokus rücken. Was interessiert es mich ob ein Spiel mit 500MB/s (SATA-SSD) oder 5000MB/s (M.2-PCIe4) lädt, wenn von meinem RAM (>60GB/s) der größte/ein großer Teil die meiste Zeit leer steht? Wo dann im besten Fall zumindest Windows noch was im RAM-Cache hält. Selbst Spiele die beispielsweise 10x in dem RAM passen laden vom Massenspeicher nach.

Leerer RAM ist nutzloser RAM, und dafür hab ich ihn auch schließlich nicht in den PC gesteckt. Also warum von der "Festplatte" laden und das Spiel dafür unterbrechen, wenn Zeit genug war vorher zumindest schon mal alles in den RAM zu packen...

Mich würde ja mal interessieren wieviel Megabyte/Gigabyte da genau beim Witcher geladen wurden. Ich wette beim PC wäre es [unter Nutzung des RAM] sogar mit einer HDD in der gleichen Zeit möglich. Aber leider wurde der Witcher ja nicht für den PC entwickelt... *hust*
 
Und dabei ist das nur die abwärtskompatible Version die gar nicht die Velocity Engine in Gänze nutzt, sondern "nur" die schnellere SSD
Ja das wundert mich auch das das sooo schnell geht, und das wo TW3 quasi Null Anpassungen bisher hat.
Es soll doch ein Upgrade für TW3 kommen, wenn das dann die Velocity Engine vollends nutzen kann, ist das Spiel vermutlich schon 1 Sekunde vor deinem Tod geladen.^^
 
"Dank" des Ruhezustands, hatte ich mal etliche Stunden Starcraft 2 im Hintergrund offen, während ich ein anderes game gezockt habe :ugly:

Alt+Tab raus aus SC2, irgendwann vom Rechner weg, der geht brav in suspend nach 30 Minuten und beim wieder aktiveren irgendwann hatte ich natürlich vergessen, dass SC2 noch lief. Hatte dann aber Lust auf ein anderes Spiel :-D
Beide Spiele waren aber relativ anspruchslos, so dass ich es auch nicht bemerkt habe :banane:
 
Welches Video?

Und wenn das auftritt, dann haben die Programmierer wohl fest gepennt.
Das streaming? Da hat man nicht gepennt, man priorisiert halt einiges. In dem Fall sind gewisse Assets und Daten zwar schon geladen, andere noch nicht (oder noch nicht berechnet). Das ist kein Problem, das müsste man entweder beim Streaming priorisieren oder aber man macht eine kleine Schleife die sagt man ladet den Bildschirm mit der Spielwelt erst wenn alles beisammen ist.
Alle bisherigen Spiele und vermutlich noch die der nächsten paar Jahre sind mit einer traditionellen HDD im Kopf entstanden.

Doom Eternal etwa ist schon eher ein Vorreiterspiel der nächsten Gen was das betrifft.
 
Die Dauer des Vorgangs (in beide Richtungen) ist (abgesehen von der Laufwerksgeschwindigkeit) abhängig von der Dateigröße (der Menge der Daten die geschrieben werden müssen), und die wird nicht von der verbauten RAM-Menge definiert, sondern von der effektiven RAM-Belegung. Oder was meinst du?

Bei mir ist anschließend die VCore höher als vorher (zumindest wenn die CPU übertaktet ist), weshalb ich das Feature schon eine Weile nicht mehr genutzt habe.

Aber ja, nicht nur auf User-Seite wird der Ruhezustand vernachlässigt, auch auf Seiten der Entwickler (OS, Programme, Hardware, BIOS, Treiber) wurde sich nicht sonderlich viel Mühe gegeben. Gerade wenn man bedenkt wie lange es die Funktion schon gibt - und wie sinnvoll sie eigentlich auch ist (zunehmend mit größerem RAM, schnellerer SSD, und steigender Anzahl geöffneter Programme).

Wo wird massiv gepackt? Die installierten Spiele? Von sich aus? Das halte ich für ein Gerücht. Mein Games-Ordner ist aktuell [nur] 128GB groß, belegt dank aktivierter NTFS-Komprimierung allerdings nur 96GB auf dem Datenträger. Manche Spiele belegen nur noch 1/3 des eigentlichen Speicherplatzes (vielleicht auch noch weniger). Aber gut, es sind halt auch viele kleine Spiele (ca. 20), vielleicht sind Spiele >50-100GB (pro Spiel!) auf dem Massenspeicher stärker komprimiert (was ich aber bezweifel).

Aber ich find es auch sinnvoller wenn die Entwickler den RAM so langsam mal stärker in den Fokus rücken. Was interessiert es mich ob ein Spiel mit 500MB/s (SATA-SSD) oder 5000MB/s (M.2-PCIe4) lädt, wenn von meinem RAM (>60GB/s) der größte/ein großer Teil die meiste Zeit leer steht? Wo dann im besten Fall zumindest Windows noch was im RAM-Cache hält. Selbst Spiele die beispielsweise 10x in dem RAM passen laden vom Massenspeicher nach.

Leerer RAM ist nutzloser RAM, und dafür hab ich ihn auch schließlich nicht in den PC gesteckt. Also warum von der "Festplatte" laden und das Spiel dafür unterbrechen, wenn Zeit genug war vorher zumindest schon mal alles in den RAM zu packen...

Mich würde ja mal interessieren wieviel Megabyte/Gigabyte da genau beim Witcher geladen wurden. Ich wette beim PC wäre es [unter Nutzung des RAM] sogar mit einer HDD in der gleichen Zeit möglich. Aber leider wurde der Witcher ja nicht für den PC entwickelt... *hust*


Beim Sound-Files sind in den letzten Jahren kaum komprimierte wieder populär geworden, aber 25 Prozent Rest-Komprimierungspotenzial spricht eigentlich dafür, dass auch bei dir die Spieleinstallationen bereits stark vorkomprimiert sind. Vor allem Texturformate sind auf maximale Platzeinsparung ausgelegt, aber immer mehr Routinen und Inhalte werden gleich komplett während der Laufzeit generiert. Sodass muss außer der Anleitung gar nichts gespeichert werden, aber das Laden dauert ewig. Es ist schon arg traurig, wenn ein Spiel viele Inhalte prozedural generiert, also ein Teil des Arbeitsspeichers mit Daten gefüllt ist, die nie geladen wurden, und dafür länger braucht als ein Transfer des kompletten Speicherabbildes von einem halbwegs aktuellen Laufwerk dauern würde. Selbst Witcher 3, das in der Hinsicht harmlos ist und ursprünglich sehr wohl für den PC entwickelt wurde, hat Gesamtladezeiten (Spiel + Spielstand) von durchaus einer Minute und mehr. Ein Burst-Zugriff auf eine HDD würde in gleicher Zeit mehr Daten in den RAM befördern.


Bezüglich S4: Genau das meine ich. Anstatt den aktiven Teil des RAMs zu laden, transferiert Windows die komplette hiberfile. Waren 8 von 64 Gigabyte belegt, dauert das bei 4 GB/s also nicht 2, sondern 16 Sekunden (+Intialisierung) bis das System wieder nutzbar ist. Bezüglich deines OC-Problems: Nutzt du Windows-Tools? Bei Übertaktung aus dem UEFI heraus kann S4 gegenüber einem normalen Boot eigentlich keinen Unterschied machen, weil der POST normal durchlaufen und erst danach ein reichlich anderer OS-Ladevorgang gestartet wird. (Es muss dann aber auch wirklich S4 sein und nicht der hybride Stand-By-Modus, bei dem das System aus S3 aufwacht, wenn es nicht vom Strom getrennt war.)
 
Vorbei sind die Zeiten, wo man während eines Ladescreens sich fix nen Kaffee holen oder schiffen gehen kann.
Oder wo es noch schön animierte Ladescreens wie den hier gab:
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Manche mit hilfreichen Texten oder Tipps : /
 
jetzt die frage was so besonders daran ist?
Potente SSD + uraltes spiel = wow krass????
Ich check den Sinn dieser meldung nicht.
Das ist schon Wow. Kannst dir ja mal ein altes Spiel runter laden z.b. Gothic 1 Demo. Die installierst auf deine SSD und spielst, danach oder davor oder wenn möglich währenddessen schaust du dir eines der alten Lets Plays an.
Dir wird auffallen das das Spiel nur minimal schneller lädt (wenn überhaupt) als damals. Und das trotz deutlich schnellerer Hardware als damals.

Und kürzere Ladezeiten sind immer willkommen. Wieviele Stunden/Jahre ich schon vor den Ladeschirmen verbracht habe will ich gar nicht wissen. Aber die Zeit hätte man besser nutzen können.
 
Oder wo es noch schön animierte Ladescreens wie den hier gab:
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Manche mit hilfreichen Texten oder Tipps : /
Die Pause-Screens von Anno 1602 waren auch nicht schlecht ;)
 
Die hiberfil.sys hat unter Windows 10 aber im normalfall nur 40% der Größe des installierten RAMs.
Dort wird ja nicht 1 zu 1 reingeschrieben, sondern auch komprimiert.
 
Das einzig sinnvolle an den Ladescreens waren die Tipps, das man noch mal AFKLO gehen und dabei was zu Trinken holen konnte. Naja, müssen halt die Anbieter nun wieder Bedienungsanleitungen für die Spiele erstellen, auch nicht schlecht. :-D

MfG
 
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