Wenn so ein Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben muß, hat es sehr oft schon eine bittere Phase als notleidendes Unternehmen hinter sich.
In so einer Wackelphase ist es sogar angeraten, die eigenen Probleme nicht zu früh nach außen zu tragen, bevor man aufgrund der Rechtslage dazu verpflichtet ist,
oder auch aus Gründen d. Fairness gegenüber Geschäftspartnern und Kunden.
Gerade wenn man so branchen- u. medienbekannt ist, wird man zu allererst dafür sorgen, daß die Fachmedien es nicht erfahren, denn allein ein Gerücht ala "der xy wackelt
und steht kurz vor der Insolvenz" kann einem Unternehmen den Todesstoß zu einem Zeitpunkt versetzen, an dem es oft nur in einer vorrübergehenden Krise ist.
Ausserdem sind die Gründe für die Schließung nicht bekannt. Selbst wenn sie einem Medium/Journalisten bekannt wären, gibt es oft gewichtige rechtliche Gründe,
dies nicht zu publizieren. Grundsätzlich ist es positiv über ein Unternehmen positiv zu berichten, solange es Gründe dafür gibt, wie Kompetenz, gute Produkte, faire Preise etc.,
und belastbare Quellen nichts anderes hergeben.
Mit einer negativen Berichterstattung aufgrund wager Gerüchte unklarer Herkunft würde ein Medium sich in die Unseriösität begeben, ein Teil der Gerüchteküchen werden und
könnte zum endgültigen Niedergang d. Unternehmens beitragen; - und das kann nicht die Absicht einer seröisen Fachpresse sein und ist halt auch hier nicht geschehen.
Deshalb bitte keine halbgaren Verschwörungs- und Filztheorien. Ich vermute auch, daß PCGH sobald die Info- und Rechtslage es zuläßt, über den "Fall Edelgrafikkarten.de" in
gewohnt seriöser Weise berichten wird. -Greetz-