News Windows als Abomodell ... Das sagt das PCGH-Team!

Windows im Abo wäre schon schlimm! Aber zum jetzigen Zeitpunkt können wir die Kirche erstmal im Dorf lassen, denn wir wissen noch gar nichts! über Windows 12. Also entspannt euch Leute. ;)
 
Mein Neffe schreibt gerade seine Bachelorarbeit mit LibreOffice und Zotero,
Das ist für mich ein Anwendungsfall, wo man einen Bogen um die klassische Textverarbeitungssoftware machen und stattdessen auf LaTeX mit einem passenden Editor dafür setzen sollte. Das ist das bedeutend bessere und passendere Werkzeug dafür. Selbst wenn man im Microsoft-Kosmos bleibt gibt es da was: VS Code mit LaTeX Workshop und LTeX.
 
@Thomas5010
200 Euro müsste kommerzielle Nutzung gewesen sein. Home-&-Student-Lizenzen, welche der Vorgänger von Family waren, habe ich für unter 100 Euro in Erinnerung (PCGH-Preisvergleich sagt: z.B. 80 Euro für Office 2010). Diese berechtigten meiner Erinnerung nach zur Installation auf drei, teilweise auch fünf Geräten.
Natürlich gab es damals allgemein keine Cloud- und damit auch keine Crossplattform-Funktionalität (selbst Office für Mac war ein eigenes Produkt mit eigener Lizenz), aber man konnte die PCs eines Haushalts versorgen – und zwar so lange, bis man zwingend die spärlichen Funktionsupgrades einer neueren Office-Version braucht, in vielen Fällen also ein Jahrzehnt und länger.
Home and Student hat nicht einmal Outlook inkludiert. Zudem stehen erweiterte Funktionen in Excel nicht zur Verfügung. Damit hab ich nämlich angefangen zuhause zu arbeiten.
Das 365 Family Abo liegt dagegen mittlerweile bei 130 Euro pro Jahr. Und bietet nur einem User die volle (KI-)Funktionalität. Gemäß der Online-Formulierung (Lizenz-EULA nicht einsehbar.?!) sind auch nicht fünf Geräte pro Person, sondern nur fünf Geräte insgesamt freigegeben. Also nicht wirklich eine Erweiterung gegenüber alten Lizenzmodellen und über die Nutzungszeit gerechnet ein gesalzener Preis. Für einmalig 130 Euro kann man auch Office 2024 Home kaufen und dann unbegrenzt nutzen – wenn auch nur auf einem PC und ohne Cloud (abseits der Windows-eigenen Funktionen). Aber letzteres dürften Abo-Ablehner sogar als Vorteil sehen.
Nein, das magst du so lesen, ist aber nicht so und habe ich mir gerade telefonisch nochmal vom Support versichern lassen und zusätzlich ich Copilot dazu befragt. Es bleibt bei sechs Nutzern und jeweils fünf Geräten, egal ob Windows PC, Arm PC, iPhone, iPad Androidphone, oder Tablet, oder Mac/book.
Aus reinem Interesse: Mit welchem Programm machen sie das denn bitte? Ich weiß, dass Adobe CC eine ganze Palette an AV-Anwendungen mitbringt, aber mir wäre neu, dass Microsoft 365 eine DAW enthält (oder Microsoft überhaupt eine entwickelt).
Das machen die mit Copilot und dem Sono plugin.
Wollte auch wegen der Videos fragen, aber da gibt es ja streng genommen Clipchamp, wobei das bestimmt nicht die erste Lösung ist, die mir in den Sinn kommt, was Videobearbeitung betrifft – DaVinci Resolve gibt es ohne (Microsoft-)Abo und das kann selbst in der kostenfreien Version garantiert mehr.
Die nutzen Clipchamp, weil halt eben schon dabei ist und sie direkt in Onedrive und teams schieben können.
Wir reden hier aber von Mädchen im alter on 12 und 15, die keinen besonderen Anspruch stellen und vor allem nicht einsehen wollen Zeit darin zu investieren, sich in ein Programm richtig einzuarbeiten. Clipchamp ist schon super einfach und den Rest erklärt Copilot schrottfur Schritt.
 
Win12 im Abo wird es bei mir nicht geben...
Nach Mint am Laptop, Elementary OS beim großen Kind und Bazzite am HTPC wäre ein Abomodell für mich der Initialgeber mich mit SIM Racing unter Linux zu beschäftigen... Aktuell für mich der letzte Nagel der mich noch auf Windows hält...
 
Mein Neffe schreibt gerade seine Bachelorarbeit mit LibreOffice und Zotero, und hatte ewig damit zu kämpfen, dass Writer ständig abstürzte, wann immer er eine Zitation einfügen wollte. Die Lösung war am Ende ein Rollback auf eine 3 Jahre (!) alte Version, von der ich weiß, dass sie stabil läuft. Wer unter Zeitdruck eine Abschlussarbeit schreibt, kann solche Faxen echt nicht gebrauchen. Wenn man als Entwicklercommunity mit jeder Version tolle Neuerungen und Funktionen einführt, sollte man schon drauf achten, was sie im Gesamtkontext anrichten.
Ähnliche Probleme hatte ich mit Citavi und MS Office auch. Daher hab ich meine Thesis und andere Arbeiten mit LaTeX bzw. Overleaf und Zotero geschrieben. Würde große Arbeiten auch nie wieder mit was anderem schreiben.
Für einen einfachen Brief ist LaTeX imo aber too much.

Ich schreibe außerdem gelegentlich auf Japanisch und weiß daher, dass das Einfügen von Lesehilfen (Furigana) über Kanji in Word auch mit zwei Mausklicks geht, in LibreOffice muss man sich den Button dafür erst mal in die Symbolleiste ziehen und jede dieser Lesehilfen händisch eintippen und formatieren. Da kann man sich ungefähr denken, welche Software für Japaner, die sowas täglich machen, attraktiver ist.
Ist natürlich ein sehr spezielles Szenario. Schau mal wie gut oder schlecht das in Only Office funktioniert.
 
Für mich wäre es klar - wenn Windows 12 als Abo kommt, bleibe ich bei Windows 10 - wenn es sein muss für 20 Jahre. Ich hätte ja immer noch Windows 7, wenn es nicht die Gratis-Update-Möglichkeit von Windows 7 auf Windows 10 gegeben hätte.

Mit Windows 11 hab ich mich bei der Arbeit herumärgern (dafür ist für mich selbst gratis noch zu teuer) müssen und Linux ist für mich als Gamer ebenfalls keine Option.
 
95% der Menschheit würden Windows als Abomodell genauso annehmen, wie das mit Office und allen anderen DIngen funktioniert.
Daher wird es kommen.
Und die Daten gelangen direkt nach Amerika ins kriegsministerium, damit die KI dort damit neue (Wirtschafts)Kriege planen kann und Menschen verfolgt werden können.
Es ist Zeit sich von Amerika zu lösen.
 
bin seit 2 monaten mit cachy os unterwegs. bisher keine probleme. games laufen/ das bissle office was ich brauche ( wochenzettel ) bewältigt libre office einwandfrei. pdf24 läuft / treiber für epson drucker und scanner läuft, grafik amd läuft. sehe bisher kein grund win nochmal zu starten ( obwohl platte noch vorhanden ist ).
wenns so bleibt , kein win mehr.
Yo, sehr gut und ggfs. geht ja gar unverzichtbare Standard-Business-Produktivsoftware aus Win zuverlässig unter Linux, wenn mans denn braucht/will - ich fange gerade an mit WinBoat zu experimentieren und hoffe dann Windows 10 und 11 bei mir komplett abzuschalten. (CachyOS und Endeavour rennen seit 1+ Jahren im dualboot mit Win auf meinen Kisten) Mal sehen ;-) Hat jemand hier im Forum ggfs. schon mehr Erfahrungen mit WinBoat gesammelt, die fände ich spannend..
 
Zuletzt bearbeitet:
A.) Wegen der gewohnheit / umgewöhnung die es mit sich bringen würde ?

B.) Oder prinzipiell keine lust oder zeit dazu lernen zu wollen - und sich mit etwas neuem zu beschäftigen und darauf einzulassen ?
Zum einen wegen der katastrophalen Bedienung, zum anderen, weil ich nicht ein Spiel kaufen möchte und jedes Mal hoffen muss, ob es vielleicht läuft oder ob man stundenlang im Internet herumsuchen und irgendwelche Dinge probieren muss, damit es vielleicht irgendwann läuft.

Zur Bedienung: Ich hab in einer VirtualBox Linux Mint 22 installiert, und die Bedienung find ich umständlich ohne Ende. Selbst bei simplen Dingen geht nichts von der Hand - alles ist versteckt und verschachtelt, alles heißt anders... selbst einfach Dinge funktionieren oft nicht (wie der Mauszeiger, den man umständlich oft einfangen muss, weil sonst nichts auf einen Mausklick reagiert).
 
Zum einen wegen der katastrophalen Bedienung, zum anderen, weil ich nicht ein Spiel kaufen möchte und jedes Mal hoffen muss, ob es vielleicht läuft oder ob man stundenlang im Internet herumsuchen und irgendwelche Dinge probieren muss, damit es vielleicht irgendwann läuft.

Zur Bedienung: Ich hab in einer VirtualBox Linux Mint 22 installiert, und die Bedienung find ich umständlich ohne Ende. Selbst bei simplen Dingen geht nichts von der Hand - alles ist versteckt und verschachtelt, alles heißt anders... selbst einfach Dinge funktionieren oft nicht (wie der Mauszeiger, den man umständlich oft einfangen muss, weil sonst nichts auf einen Mausklick reagiert).
Klingt nach Windows, alles versteckt und verschachtelt.

Also ich suche nichts unter Linux Mint.
 
Da hast du sicherlich recht.

Zur Einordnung:

Ich rechne bei 99€ für das Family Abo den non Microsoft Preis (Amazon etc.). Allerdings gibt es bei nicht Microsoft Abos Einschränkungen.

Und ob Office 2024 Home (ohne Outlook) für 119€ (Amazon) eine gute Idee ist, mag jeder individuell entscheiden. So ein Produkt wird ja nicht ewig unterstützt.

Wer Cloud nutzt (1TB SSDs kosten aktuell 150€ - Sprich: irgendwo müssen die Daten hin), der bekommt ein attraktives Abo Paket.

Danke für die Copilot KI Einordnung.

Ich mag mich irren aber gilt dies auch für die Copilot Funktionen in Word und Co?

Ich kann auf allen Geräten und Konten den „Designer“ bei PowerPoint verwenden oder die KI Funktionen in Word.

Ich verliere aber langsam den Überblick🙈 Ich weiß nicht, wie freizügig die Home Version in allen Facetten ist?

Den exakten Funktionsumfang für Lizenzkäufer und weitere Nutzer kann ich aus Microsofts Online-Beschreibung, wie gesagt, nicht ableiten, und die Lizenzbedingungen sind wohl erst nach Kauf einsehbar. Vielleicht kann @Cleriker dir da antworten.


Home and Student hat nicht einmal Outlook inkludiert. Zudem stehen erweiterte Funktionen in Excel nicht zur Verfügung. Damit hab ich nämlich angefangen zuhause zu arbeiten.

Excel-Einschränkungen gab es meinem Wissen nach in 2010 Student nicht, aber bei Outlook hast du Recht. Da habe ich mich durcheinander bringen lassen, weil die Version für Studenten nicht "Student" war, sondern University (inkl. Outlook und Access); Microsoft hat eine gewisse Tradition mit unklarer Produktpräsentation. :-)

Allerdings war selbst Professional für den heutigen Preis von drei Jahren 365 Family zu haben, bot dafür aber fünf Jahre Mainstream- und 10 Jahre Extended-Support plus weiterer Nutzung des vollen Funktionsumfangs darüber hinaus, wenn man will/keine online-Sicherheit braucht.

Wenn man tatsächlich auf 30 Geräten lokale Office-Funktionen braucht, ist der von dir geschilderte Lizenzumfang aber tatsächlich günstiger und bei Cloud-Nutzung gilt, wie geschrieben, ohnehin anderes.


Ähnliche Probleme hatte ich mit Citavi und MS Office auch. Daher hab ich meine Thesis und andere Arbeiten mit LaTeX bzw. Overleaf und Zotero geschrieben. Würde große Arbeiten auch nie wieder mit was anderem schreiben.
Für einen einfachen Brief ist LaTeX imo aber too much.

Ist natürlich ein sehr spezielles Szenario. Schau mal wie gut oder schlecht das in Only Office funktioniert.

Bei Office versus Office Vergleichen muss man stark auf Alter und Szenario achten. Als ich mir seinerzeit 2010 gekauft habe, fand ich es mit Impress zum Beispiel deutlich leichter, komplexe, konsistente Präsentationen oder gar Illustrationen zu erstellen als mit Powerpoint und Writer hatte einen um Welten besseren Formeleditor als Word. Aber Calc fehlten umgekehrt nicht nur Funktionen aus Excel, es ist mir bei einem komplexeren Projekt sogar regelmäßig abgestürzt oder hat sogar im Hintergrund Daten vernichtet. Für weniger ambitionierte User war auch die Rechtschreibprüfung von Word viel wert, die damals zu den besten am Markt gehörte. (Sich seitdem aber gefühlt nicht mehr weiterentwickelt hat.^^)
 
Excel-Einschränkungen gab es meinem Wissen nach in 2010 Student nicht, aber bei Outlook hast du Recht. Da habe ich mich durcheinander bringen lassen, weil die Version für Studenten nicht "Student" war, sondern University (inkl. Outlook und Access); Microsoft hat eine gewisse Tradition mit unklarer Produktpräsentation. :-)
Kein Ding. Ich wollte dich auch nicht kritisieren, sondern nur korrigieren im Sinne von ergänzen. :nicken:
Allerdings war selbst Professional für den heutigen Preis von drei Jahren 365 Family zu haben, bot dafür aber fünf Jahre Mainstream- und 10 Jahre Extended-Support plus weiterer Nutzung des vollen Funktionsumfangs darüber hinaus, wenn man will/keine online-Sicherheit braucht.

Wenn man tatsächlich auf 30 Geräten lokale Office-Funktionen braucht, ist der von dir geschilderte Lizenzumfang aber tatsächlich günstiger und bei Cloud-Nutzung gilt, wie geschrieben, ohnehin anderes.
Alles richtig. Mein privater Fall, geht auf, weil die Schulen meiner Kinder mit MS365 arbeiten (allerdings auf ipads), meine Frau Verwaltung macht und ich einfach viele Systeme hier rumstehen hab, weil ich gern bastel und mich schlecht von Sachen trennen kann.
Mir ist durchaus bewusst, dass es für die meisten User da draußen ganz anders ausschaut und die Rechnung nicht aufgeht. Also da widerspreche ich niemanden, der solch ein Abo ablehnt.
 
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