News Windows 11: Microsoft testet bis zu 70 Prozent schnellere Menüs

PCGH_Jacky

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Microsoft arbeitet offenbar an einer neuen Leistungsfunktion für Windows 11, die typische Verzögerungen der Benutzeroberfläche reduzieren soll. Das sogenannte "Low Latency Profile" wird bereits innerhalb des Insider-Programms getestet.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Windows 11: Microsoft testet bis zu 70 Prozent schnellere Menüs

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Ich bin irritiert. Genau für das Beschriebene ist Boost doch da und von Endanwender kenne ich eher die Beschwerden DASS für sowas "unwichtiges" geboostet wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht so recht. Ich habe keine Probleme mit der Reaktionszeit von Menüs oder Startzeiten. Ich möchte aber nicht, dass wegen jedem Pups der Prozessor hochtaktet. Egal ob nur kurz oder nicht: Sinnloser Energieverbrauch.
 
Das einzige, wo Windows 11 im Vergleich zu Windows 10 völlig vermurkst ist, ist der Desktop. Icons verschieben oder kopieren ist unerträglich langsam geworden. Hoffe, die arbeiten da auch dran.
 
Kein Problem mit der Geschwindigkeit der Menüs, noch schneller ? komme ich nicht mehr hinterher.
 
Ist im Grunde bloß n neuer Energiesparplan.

Selbst der high/ultimate Powerplan ist voll mit aggressiven Energiespar Optionen die per Default alle an sind.

Das geht natürlich immer zu kosten von Leistung und Reaktionszeiten... Für ein paar Watt Leistungseinsparung wenn überhaupt.

Schaltet man den Mist aus ist das alles auch schön knackig mit weniger rucklern und FPS Drops in Spielen.

Das ganze ist halt eine Balance zwischen Energie sparen und Leistung
 
Ich habe keine Probleme mit der Reaktionszeit von Menüs oder Startzeiten.

Kein Problem mit der Geschwindigkeit der Menüs

Muss ich stark widersprechen. Das Startmenü alleine hat, je nach Laune, 0,5 bis 2 Gedenksekunden bevor es sich öffnet. Und das mit Windows 11 eingeführte "neue" Kontextmenü braucht auch z.T. Ewigkeiten. Das "Win+X"-Menü ebenfalls. Ich habe unter Win11 auch deshalb das "klassische" Kontextmenü wiederhergestellt, weil es schneller (aber auch nicht mehr praktisch sofort) reagiert. Das fixt aber nicht das Problem, dass z.T. sogar essentielle Bereiche nicht mehr sofort reagieren, darunter etwa der Windows-Explorer. Und das unabhängig davon, ob gerade viel im System los ist (z.B. schon frisch installiert) oder wie leistungsfähig der PC allgemein ist.

Visuelle Effekte und Animationseffekte deaktivieren schon ist alles schneller :ugly:
Die Gedenksekunden tauchen auch dann auf, wenn man sämtliche Animationen deaktiviert.

Und man darf die geringen Verzögerungen in der Bedienung nicht unterschätzen, wie sehr sich da der Eindruck eines langsamen Betriebssystems beim Nutzer niederschlägt. Gerade wenn man regelmäßig damit arbeitet und in seinem Workflow drin ist, nervt jede noch so kleine Verzögerung ungemein. Microsoft hatte das Problem schonmal unter den ersten Versionen von Windows Vista (Schaltflächen reagierten ebenfalls nicht sofort, sondern nur um wenige Millisekunden verzögert) was von vielen Anwendern aber als so nervig empfunden und an Microsoft herangetragen wurde, dass sie das mit einem Service Pack gefixt haben.

Ich mein, macht mal mehrmals hintereinander das Kontextmenü zu Win11, oder das Startmenü zu Win11 auf. Jetzt wiederholt das Ganze mit einem modernen Linux-Desktop, bspw. KDE. Die Unterschiede sind sehr deutlich spürbar, auch wenn man nicht auf die Zeit schaut wie lange etwas zum Öffnen braucht.

EDIT: Was die Startzeiten angeht: Nunja, probiert mal, direkt nach dem Einloggen sofort(!) irgendein größeres Programm zu öffnen: Euren Browser, Steam, euer Office-Programm (etc.). Und dann probiert dasselbe unter Linux... :P (Ich will ja nichtmal Werbung für Linux machen, aber der Unterschied ist halt schon so stark, dass ich nicht drumrum komme das anzumerken...)
 
Ich weiß nicht, was Du für ein windows hast. Aber bei mir öffnen sich alle Menüs direkt ohne Gedenksekunde. Da zuckt und ruckelt gar nix. Also ich kann Windows/MS vieles vorwerfen, aber derlei Probleme hab ich einfach nicht. Und selbst wenn, dann würde ich verlangen, dass die entsprechend fehlerhafte Software KORRIGIERT wird, und nicht einfach nur das Symptom mit erhöhtem, unnützen Energieverbrauch unterdrückt wird.

EDIT:
Ich nutze sowohl Linux, als auch Win 11... Aber einen Unterschied in der Hinsicht kann ich nicht feststellen. Ich will jetzt nicht sagen, dass Du das Problem nicht hast. Das liegt mir fern. Aber einen Bug nicht zu beseitigen, sondern nur mit Energie draufzuhauen, damit man ihn nicht spürt, ist idiotisch.
 
Achtet mal wirklich auf die Verzögerung (Zeit des Tastendrucks <-> Zeit bis sich das Menü öffnet) bis sich das Startmenü öffnet, bei Win11 und bei KDE. Es mögen vielleicht wenige Millisekunden sein, aber es ist spürbar. Besonders dann, wenn man die Animationen deaktiviert hat.

Vielleicht ist die Verzögerung wirklich so kurz dass sie nicht bei jedem als Störend empfunden wird. Aber eine Verzögerung ist defintitiv seit der ersten Win11-Version da. Ich bin mit Windows 95 aufgewachsen und habe praktisch jedes Windows mal mitgenommen, auch die Berichte bzgl. Vista in Fachmagazinen verfolgt, wo das Ganze technisch aufgedröselt und erklärt wurde (irgendeine c't war das mal). Ab Windows 7 hatte MS das Problem wieder nicht mehr.

Und es kommt halt nicht nur mir so vor, Igor etwa hat dem Ganzen auch mal einen Artikel im Januar gewidmet:

EDIT: Derselbe Artikel in Englisch:

EDIT²: Nix für Ungut, aber das ist ein Problem das existiert. Bin ich zu 100% überzeugt davon, das kann mir keiner ausreden.
 
Im direkten Vergleich fühlt sich Windows in der Bedienung deutlich langsamer an als z.B. KDE unter Nobara oder Cachy (und hier sogar auf nem Uralt Dual-Core i5 von 2015).
Wenn man nur Windows verwendet, merkt man das vermutlich nicht. Aber im direkten Vergleich ist die Latenz schon deutlich spürbar.
 
Ich habe auch kein Problem mit der Reaktionszeit von Windows 11. Ich will nicht sagen, dass Windows 11 keine Probleme hätte aber die allgemeine Geschwindigkeit respektive Reaktionszeit ist auf meinem PC definitiv kein Thema.
 
Achtet mal wirklich auf die Verzögerung (Zeit des Tastendrucks <-> Zeit bis sich das Menü öffnet) bis sich das Startmenü öffnet, bei Win11 und bei KDE. Es mögen vielleicht wenige Millisekunden sein, aber es ist spürbar. Besonders dann, wenn man die Animationen deaktiviert hat.

Vielleicht ist die Verzögerung wirklich so kurz dass sie nicht bei jedem als Störend empfunden wird. Aber eine Verzögerung ist defintitiv seit der ersten Win11-Version da. Ich bin mit Windows 95 aufgewachsen und habe praktisch jedes Windows mal mitgenommen, auch die Berichte bzgl. Vista in Fachmagazinen verfolgt, wo das Ganze technisch aufgedröselt und erklärt wurde (irgendeine c't war das mal). Ab Windows 7 hatte MS das Problem wieder nicht mehr.

Und es kommt halt nicht nur mir so vor, Igor etwa hat dem Ganzen auch mal einen Artikel im Januar gewidmet:

EDIT: Derselbe Artikel in Englisch:

EDIT²: Nix für Ungut, aber das ist ein Problem das existiert. Bin ich zu 100% überzeugt davon, das kann mir keiner ausreden.
Wie gesagt, ich wollte dir nicht abreden, dass dieses Problem existiert. Ich glaube Dir durchaus, dass Du und auch andere dieses Problem haben. Ich halte aber die Vorgehensweise von MS, das Problem durch Energieverschwendung zu "lösen", für Idiotie.
Das nervt dann nämlich Leute wie mich, die das Problem eben nicht haben, aber deren Prozessor dann wegen jedem Pups hochtaktet und so nie Ruhe herrscht im System. Ist ja auch nicht so, dass ständige Wechselbelastungen die Hardware verschleißen, nöö...
Die sollen gefälligst dafür sorgen, dass die Codebasis stimmt.
 
Es mögen vielleicht wenige Millisekunden sein, aber es ist spürbar
Wenige ms und spürbar in einem Satz?🤔



Windowstaste, Zack, das Startmenü ist da. Da gibt es ja nicht einmal etwas zu messen, was soll da zu beobachten sein? :ka:
Und das war mit meinem bis 12/2024 genutzten 2600K genau so.
Das Startmenü alleine hat, je nach Laune, 0,5 bis 2 Gedenksekunden bevor es sich öffnet.
Hätten solch simple Aktionen bis zu 2 Sekunden! gedauert, wär der schon viel früher in der Tonne gelandet.


Und da wundert man sich, dass immer wieder obskure Probleme auftauchen.
Aber MS ist ja per se das Böse.
 
Aber MS ist ja per se das Böse.
Ist natürlich die einfachste Erklärung, gell? ;) Wenn dich u.a. Quellenangaben nicht interessieren, oder du Probleme mit "bis zu"-Formulierungen hast, oder meine Einordnung zu früheren Windows-Versionen oder der Hinweis, dass das nicht jeder als Störend empfinden wird, ignorieren willst, sehe ich keinen Grund dagegen zu argumentieren. Darauf werde ich (von einem Lachsmilie abgesehen) nicht mehr weiter eingehen.
 
EDIT²: Nix für Ungut, aber das ist ein Problem das existiert. Bin ich zu 100% überzeugt davon, das kann mir keiner ausreden.
Das kann ich regelmäßig auf den verschiedensten System, sowohl Baremetal als auch VM, beobachten. Auch unter Windows Server 2025 mit Desktop Experience, was ja ebenfalls die WIndows 11 GUI hat. Von der Schwuppdizität z.B. eines XP oder 7 ist es weit entfernt.
Die bestehende Windows 11 GUI ist, wie die von Windows 10, halt ein Ressourcenfresser und Trümmerhaufen ohne Ende. WinUI3/XAML, Edge WebView2, neue Icons und Shell Extensions (z.B. für OneDrive), welches über die noch aus Windows NT4 und 2000 Zeiten stammende Win32 API gestülpt wurde, garniert mit noch mehr Win32 API-Calls, z.B. für das neue Windows 11 Kontextmenü.
Also Spachtelmasse über Spachtelmasse über Spachtelmasse.
Die ganze Spachtelmasse konnte ich vor rund drei Wochen auch in einer für Testzwecke neu aufgesetzten Windows 11 VM wieder sehen. Irgendwas hat Windows gestört, dass beim Neustart noch der Gerätemanager offen war, hat Fehlermeldung geworfen und das Design des Geräte-Manager Fensters ist auf dieses Windows Vista/7 Basis gewechselt. Alles andere wie die Taskbar war schon weg. Nach bestätigen der Fehlermeldung ist das Fenster des Geräte-Managers auf das klassische Windows Design gewechselt und nach ein paar Gedenksekunden hat er endlich neugestartet.
 
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