Moin Community,
mein System basiert noch auf einem Intel I7 der 7. Generation und erfüllt somit die von Microsoft geforderten minimalen Systemanforderungen nicht. Das Mainboard kann man sogar ohne große Kosten mit einem TPM Module aufrüsten. Die Preise für die kleinen Module steigen zwar seit die Systemanforderungen bekannt gegeben wurden, liegen aber immer noch bei knapp unter 20 Euro.
Was mich aber verwundert ist, dass ich gestern eine E-Mail von Microsoft erhalten habe, in der darüber informiert wurde, dass ich auf Grund meines ungeeigneten Systems aus dem Beta Channel geflogen bin, da dieser ab Spätsommer die Win11 Insider Preview Builds enthalten wird.
Diese Mail von Microsoft widerspricht den Angaben im Artikel, dass mit Hilfe von Windows Insidern an der Kompatibilität zu älteren CPU's gearbeitet wird.
Meiner Meinung nach scheint es hier darum zu gehen den Support von Win11 auf ein "kleines" Hardwarespektrum zu begrenzen. Somit kann jegliche Art von Entwicklungskosten reduziert werden und man läuft nicht Gefahr am Ende wieder negative Presse in Form von "Auf dem System mit der Hardware XY hast er Patch 123 zum Totalverlust von Daten geführt" einstecken zu müssen. Ein ähnlicher Hintergrund wie schon bei den "Zwangsupdates" von Win10.
An der puren Rechenleistung liegt es gewiss nicht, denn sollte in OS durch den puren Desktopbetrieb anfangen einen modernen Rechner in die Knie zu zwingen, dann läuft da etwas ganz gewaltig falsch.