News Windows 11 bald nur mit Microsoft-Konto? Account-Zwang wird ausgeweitet

Wo lädst du dein auf GOG gekauftes Offline Spiel runter wenn die GOG Server Down sind, du die Daten nicht hast und dich nicht einloggen kannst?

Also das geht schon bissel sehr weit an der Praxis vorbei.

Szenario 1: Steam ist Offline - Ich komme trotzdem in meinem Account sofern ich vorher eingeloggt war dank Offline Mode - kann alles zocken. Lässt sich ja auch einfach testen. Rechner aus, Router aus und Rechner starten.

Szenario 2: Ich komme in Steam gar nicht mehr rein - habe die Daten aber auf meiner Platten die ja zudem unverschlüsselt sind - Bügel n Crack drüber und die Sache ist erledigt. Das ist schon wieder bei MS Problematischer: Im Windows/Xbox Store gekaufte Inhalte sind verschlüsselt, da muss ich also direkt ins Szenario 3 springen.

Szenario 3: Ich habe weder die Daten und komme auch nicht bei Steam rein - da hilft dann zur Not die Piraterie aus, obwohl ich das dann in dem Fall nicht wirklich als solches bezeichnen würde.

Man ist ja tatsächlich überrascht was man einfach anhand von g4u to alles bekommt um nur ein Beispiel zu nennen ohne unnötig Werbung zu machen.

Wir PCler können uns also helfen - und in so einem Fall - hätte auch ich persönlich absolut kein schlechtes gewissen da ich für das Produkt/Lizenz es zu nutzen - bezahlt habe. Und ja, ich habe jede einzelne Quittung meiner gekauften Spiele, sei es für den PC/Xbox/PS/Nintendo fein säuberlich archiviert :D Online wie auch Offline.

Screenshot 2025-10-08 135726.png

Ja mir ist bewusst das man einen dann noch übel mitspielen könnte mit dem Schnack um Rechtgültigkeit von Lizenzen - aber ganz ehrlich und offen? Das würde mich in dem Fall absolut herzlich wenig interessieren.

Übel sieht es da doch erst wirklich für Konsoleros aus - was das reine Spiele Thema angeht.

Gehen die X360/PS3 Server Down - was sie zum Teil sind - wie komme ich da an meine Digitalen Inhalte? Gar nicht. Mit unter wohl auch ein Grund warum sich mit Remakes und Remaster besonders auf Konsolen so viel Geld verdienen lässt.

Ich hab zum Glück meine 360 hier noch stehen mit einer großen HDD dran wo alle meine Inhalte und DLCs drauf gespeichert sind, unabhängig davon ob sie noch mal nutzen werde oder nicht. Wenn da aber die Platte stirbt und ich hab kein Backup, hab ich erstmal gelitten, da ich in dem Fall nicht nur an die Daten sondern auch noch an Funktionierende Hardware die auch noch entsprechend Modifiziert ist, kommen muss.

Auch ein Ding weshalb ich was gegen pure Gaming Cloud Dienste habe. Damit meine ich nicht GeForce Now die einen quasi nur die HW zur Verfügung stellen, sondern gegen sowas wie dem GamePass. Wenn irgendein so gearteter Dienst - ZU - erfolgreich ist wird es nur eine Frage der Zeit sein bis so manches Game quasi "Gamepass UND Cloud Exklusiv" erscheint. Da hat man dann ähnliches Problem wie bei Netflix & Co was exklusiv und nur Online Verügbaren Content angeht wozu ich jetzt gerne komme:

Gleiches auch für Filme oder Musik. Da kann man sich auch mühelos selbst behelfen, richtig düster sieht es da erst aus für Zeugs was Streaming Dienst Exklusiv auf einer Plattform landet wenn sie Down geht - und ich gar keine Chance hatte eine Lizenz zu erwerben bzw. es zu kaufen. Ja, hier könnte man jetzt auch die Piraterie als Lösung anführen das man trotzdem dran kommt - aber da hätte ich wiederum Bauchschmerzen - da man de facto es nie Erworben hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist wirklich amüsant: So gebetsmühlenartig, wie hier die Negativmeldungen zu Windows 11 reinprasseln, kommen auch immer dieselben Apologeten angekrochen, die PCGH genau das vorhalten, und spielen aufs Neue edler weißer Ritter für Microsoft, mit den immer wieder gleichen Ausreden:
Richtig, genau das Verhalten kann man eben für die Linux-Fraktion in unserem Enthusiastenforum spiegeln. Immer wieder werden gebetsmühlenartig Accounts verteufelt während man sich bei Google, Steam von Valve, Netflix, Apple, Shops, beim Smartphone Hersteller und Facebook anmeldet.
"The same procedure as every year."
:-S%-)
Linux hat sich großartig entwickelt, keine Frage, aber Steam und deren Online-Plattform gehört wegen Proton nun mehr oder weniger auch zur Entwicklungsgeschichte dazu.

Wie bereits geschrieben wurde:
Manche Nutzer kommen noch nicht mal unter Windows auf den Rechtsklick, kopieren und einfügen klar...
Die Masse verteidigt es nicht, es ist ihnen schlichtweg egal.

Hier im Forum treten die Linux-Buddies gegen die Relativierer an - immer und immer wieder. Nicht, um irgendwas zu erreichen, sondern weil es scheinbar einfach fetzt, sich drüber zu "streiten". :)
:kuss::bier:
 
Zuletzt bearbeitet:
+1 mehr gründe, warum ich echt kein win11 holen werde. Bei nem pc will ich nur ein lokales konto. Ich bin da echt paranoid.
Windows baut mit seinem Microsoft Konto sein Betriebssystem zu einem Abo Markt für alle möglichen Dienste aus (Office 365, Co Pilot+; Xbox Gaming). Irgendwann kann Windows nur noch in einer Basis Version kostenfrei betrieben werden. Zusatzdienste kosten dann Geld (dazu gehört irgendwann auch der Microsoft Defender).

Windows wir kommerzialisiert.
 
Welche Position vertrittst Du selbst?

Ich persönlich habe kein Problem damit, Win11 mit einem MS-Konto zu nutzen, da ich meinen PC zu 90% nur zum Zocken verwende. Außer Spiele (über die gängigen Installer Steam, Epic, Xbox) und ein paar Arbeitsdateien für private Photoshop-, After Effects- oder Webdesign-Aufträge speichere ich aber auch nix auf meinem PC. Ich horte weder Musik, Filme, Urlaubsfotos, Offline-Spieledaten o.ä.. Für wichtige digitale Dinge habe ich eine eigene Nextcloud bei Ionos.

Bin aber auch Linux nicht abgeneigt und unterbreite es jedes mal im privaten Umfeld als Alternative zu Windows, wenn ich für jemanden einen Rechner aufsetzen soll. Mir ist bewusst, dass ein Linux je nach Nutzer eine vollwertige Alternative zu Windows ist.

Allerdings sehe ich, auch bedingt durch meine Arbeit, dass es total unrealistisch ist, der Masse Linux auf Krampf unterschieben zu wollen (oder gar zu behaupten, Linux könne "jeder" easy installieren, lol). Zwei Hauptgründe sind größtenteils desinteressierte DAUs im Privatbereich und Windows-basierte Fachanwendungen und bekannte Ökosysteme im Unternehmensbereich.

Pauschalaussagen nach dem Tenor "Android Handy und Steam-Konto aber über MS Konto aufregen!!11elf" oder "Wer MS nutzt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren - Linux ftw!" finde ich gleichermaßen unsinnig.

Ich habe kein Problem damit, dass Google und Co. mit meinen persönlichen Daten arbeiten. Ich nutze bestimmte Dienste gern und ohne Bauchschmerzen (Google, YT Premium, Maps, Whatsapp, Gamepass).

Dieser ganze social Media Kram geht mir am Allerwertesten vorbei - nutze kein Facebook, Tiktok, Insta, Twitter oder so.

Offline Spieldateien brauche ich nicht. Nicht weil mir das gezahlte Geld egal ist, sondern weil ich nicht damit rechne, dass zu meiner Lebzeit Steam die Pforten schließt. Wo mir aber das Messer in der Tasche aufgeht, sind Spielepublisher, die ein bezahltes Spiel quasi unspielbar machen. #stopkillinggames

Abos habe ich außer YT Premium und Gamepass Ultimate keine. Die reichen mir als Unterhaltung.

Now roast me!
:ugly:
 
Da habe ich auch eines: New Outlook.
Anruf eines Kunden dass sein Outlook nicht will. Nach Aufschaltung festgestellt, dass die ganze Zeit das New Outlook angeklickt wurde. Ende vom Lied: New Outlook wieder runtergefeuert und die Verknüpfung zum klassischen Outlook neu gesetzt. Und ja: New Outlook war deinstalliert, wurde aber Seitens Microsoft wieder automatisch nachinstalliert. Die entsprechenden GPO sind auch gesetzt.
Das Verhalten von Microsoft hinsichtlich des New Outlook hat für mich was von Pishing und Trickbetrug. Fast gleiches Symbol und Namen aber das eine behält deinen Kram lokal, das andere teilt alles Redmond mit.
 
Windows wir kommerzialisiert.

Windows wird schon seit Jahrzehnten kommerzialisiert...

Irgendwann kann Windows nur noch in einer Basis Version kostenfrei betrieben werden. Zusatzdienste kosten dann Geld (dazu gehört irgendwann auch der Microsoft Defender).

Und was wäre für den normalen User daran so schlimm? Ein automatisches Opt-In für kostenpflichtige Zusatzdienste ist (mindestens in der EU) nicht machbar - versteckte Kostenfalle fällt also schon mal weg. Was uns bevor steht wäre dann also ein "kostenloses" Windows, wo MS an den Telemetriedaten der Nutzer verdient und den ein oder anderen Menschen zum Abschluss etwaiger Zusatzabos (die teilweise nicht mal schlimm sind: z.B. Office-Paket) verleitet. Juckt da draußen in der großen weiten Welt kein Schwein, ist für den User einfach und Simplicity wins. Wem dieses Modell nicht gefällt, hat genügend Alternativen.

Wo MS auf die Nase fallen könnte, wäre Windows komplett auf ein Abo-Modell umzustellen.
 
Ja ne, ist klar. Den einen Computer mit Kontozwang mit einem anderen Computer mit Kontozwang ersetzen, um dann gleich zwei Computer mit Kontozwang dastehen zu haben. Bester Witz des Tages. :daumen:
Zumindest bei meinem letzten Test in einer VM mit macOS 15: Apple ist zumindest derzeit auf dem Desktop bzgl. Account nichtmal ansatzweise so penetrant wie Microsoft. Man wird bei Einrichtung gefragt, ob man eine Apple ID hat oder eine einrichten will, kann es aber ohne Probleme und Belästigungen sowie ganz ohne irgendwelche Workarounds überspringen.
 
Man wird bei Einrichtung gefragt, ob man eine Apple ID hat oder eine einrichten will, kann es aber ohne Probleme und Belästigungen sowie ganz ohne irgendwelche Workarounds überspringen.

Ja stimmt, es ist nicht wirklich ein Zwang. Für das gewisse Maß an Usability, das ein DAU nun mal benötigt, ist eine Apple-ID aber so gesehen Pflicht, allein schon wegen der Installation bestimmter Apps und deren Updates.
 
Richtig, genau das Verhalten kann man eben für die Linux-Fraktion in unserem Enthusiastenforum spiegeln. Immer wieder werden gebetsmühlenartig Accounts verteufelt während man sich bei Google, Steam von Valve, Netflix, Apple, Shops, beim Smartphone Hersteller und Facebook anmeldet.
FYI: Ich gehöre weder der einen, noch der anderen Fraktion an. Und wenn du den Rest des Posts auch gelesen hättest, würdest du diesen hinkenden Vergleich nicht wiederholen, nachdem ich gerade erst erklärt habe, warum ein Windows mit Online-Accountzwang eine ganz andere Kategorie von Problem ist als die von dir genannten Beispiele.
 
@Majima
Das Thema KI in Verbindung mit dem Betriebssystem ist zugegeben nicht ganz unproblematisch, stimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da habe ich auch eines: New Outlook.
Anruf eines Kunden dass sein Outlook nicht will. Nach Aufschaltung festgestellt, dass die ganze Zeit das New Outlook angeklickt wurde. Ende vom Lied: New Outlook wieder runtergefeuert und die Verknüpfung zum klassischen Outlook neu gesetzt. Und ja: New Outlook war deinstalliert, wurde aber Seitens Microsoft wieder automatisch nachinstalliert. Die entsprechenden GPO sind auch gesetzt.
Das Verhalten von Microsoft hinsichtlich des New Outlook hat für mich was von Pishing und Trickbetrug. Fast gleiches Symbol und Namen aber das eine behält deinen Kram lokal, das andere teilt alles Redmond mit.
Das neue Outlook wird auch gerne mal geöffnet, wenn man auf eine extern gespeicherte e-mail klickt, auch wenn "immer öffnen mit alt" eingestellt ist und das alte Outlook parallel offen ist.
 
Und was wäre für den normalen User daran so schlimm? Ein automatisches Opt-In für kostenpflichtige Zusatzdienste ist (mindestens in der EU) nicht machbar - versteckte Kostenfalle fällt also schon mal weg. Was uns bevor steht wäre dann also ein "kostenloses" Windows, wo MS an den Telemetriedaten der Nutzer verdient und den ein oder anderen Menschen zum Abschluss etwaiger Zusatzabos (die teilweise nicht mal schlimm sind: z.B. Office-Paket) verleitet. Juckt da draußen in der großen weiten Welt kein Schwein, ist für den User einfach und Simplicity wins. Wem dieses Modell nicht gefällt, hat genügend Alternativen.

Wo MS auf die Nase fallen könnte, wäre Windows komplett auf ein Abo-Modell umzustellen.
Ich habe mit meinem Kommentar gar keine Wertung gegeben. Ich habe nur geschrieben das Windows weiter kommerzialisiert wird. Das ist auch schon bei der Installation zu spüren.

Mir ist es egal.
 
oder gar zu behaupten, Linux könne "jeder" easy installieren, lol
Fast jede:r, die:der Windows installieren kann, kann auch Linux Mint installieren, würde ich behaupten.

Bin aber auch Linux nicht abgeneigt und unterbreite es jedes mal im privaten Umfeld als Alternative zu Windows, wenn ich für jemanden einen Rechner aufsetzen soll. Mir ist bewusst, dass ein Linux je nach Nutzer eine vollwertige Alternative zu Windows ist.
... und ...
Pauschalaussagen nach dem Tenor "Android Handy und Steam-Konto aber über MS Konto aufregen!!11elf" oder "Wer MS nutzt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren - Linux ftw!" finde ich gleichermaßen unsinnig.
Cool bzw. finde ich gut! Ich helfe gerade einer Person mit Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten auf Linux Mint umzusteigen ...

Du wirst so oder so identifiziert. Ich arbeite derzeit in einer Firma, welche Daten von allen größeren Plattformen deanonymisiert, sie Klarnamen und Adressen zuordnet usw. Sobald du ein Android Smartphone mit Google Account hast, WhatsApp, Instagram oder TikTok nutzt, weiß ich wer du bist, wo du bist, was du kaufst, wer deine Freunde sind usw.
Ja, und weil das so ist - und um an dieser Stelle nochmal auf Kommentare anderer Forist:innen einzugehen - ist es eine gute Sache, die Anzahl an solchen Accounts zu reduzieren bzw. erst gar nicht damit anzufangen und gering zu halten:
  • Signal/Threema statt Whatsapp und Telegram
  • Degoogeltes CustomROM statt Google-Android und Iphone
  • Mastodon statt X
  • Kein Tiktok-, Youtube-, Insta-Account
  • ... und eben Linux oder BSD statt Windows
Und ja, wie auch bereits @Waylinkin schreibt, mal über den eigenen Tellerrand schauen und den anderen mal zutrauen, dass sie konsequenter agieren als mensch selbst. :daumen: Und ja, wenn mensch will, kann mensch beginnen, von diesen Datenkraken unabhängig zu werden und wahrscheinlich wird mensch dies nacheinander machen, womit mensch zwischenzeitlich inkonsequent dastehen würde, aber mensch kann da ja weiter machen, wenn mensch will. ;)

Die Leute, die mit Schnappatmung hier Texte runter schreiben, als gäbe es kein Morgen, sind aber halt keine typischen MS Kunden. Wir sind hier eine kleine Bubble, die sich überhaupt über ein Betriebssystem eine Platte macht. Die Masse, sowohl privat als auch betrieblich, kümmert sich einen Scheiß um den Kram, den Microsoft da veranstaltet.
Das mag sein. Nun schreibe ich aber nicht in einem Micrsoft-Kund:innenforum, auf Computerbildmedien - gibt es die noch? sorry, falls die welche nutzt und ich nun getroffen habe :ugly: - sondern im PCGH-Forum und an die habe ich mich ja gewandt.

Hier im Forum treten die Linux-Buddies gegen die Relativierer an - immer und immer wieder. Nicht, um irgendwas zu erreichen, sondern weil es scheinbar einfach fetzt, sich drüber zu "streiten". :)
So negativ würde ich es nicht sehen. Neben Kritik am Microsoft (die auch wichtig ist. Womöglich haben Jüngere davon noch nichts wahrgenommen) gibt es ja auch viele konstruktive Hinweise und einige konnten ja bereits dazu motiviert werden, Linux auszuprobieren. Austausch über Hindernisse und Möglichkeiten diese zu überwinden gibt es hier auch. Außerdem sollte mensch bedenken, dass viele Linux-Nutzer:innen selbst mal Windows genutzt haben, teils auch sehr viele Jahre, manche auch parallel zu Windows. So schwarz-weiß ist das nicht, wie Du es hier nahelegst.

So ein kostenloser Account ist echt ein Stein, ein Felsbrocken, ach was, ein Berg.
Wie viele so einen wohl schon länger haben und noch immer leben?
Na, wenn Du umfangreicher zitieren und diese Zusammenhänge berücksichtigen würdest, könntest Du auf eine andere Schlussfolgerung stoßen. ;)

Wenn ein kostenloser Account ein größeres Problem ist als ein OS-Wechsel, dann ist man in einem Forum mit 1/4 Anteil an 5090.
... oder in einem, in dem mit Microsoft-Apoplogetik verbreitet ist und sämtliches bezüglich Microsofts Produktpolitik kleingeredet oder gänzlich ignoriert wird. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Echt? Ist das so? Komisch. Ich wusste gar nicht, dass ich bei Google einen Account habe. Hat der sich von selbst eingerichtet, oder was? Und woher willst DU das denn wissen?
Immer die Leute, die anderen unterstellen, zu dumm dazu sein, entscheiden zu dürfen, ob und wem sie Daten anvertrauen und wem nicht.
Dabei schließen sie letztlich doch nur von sich auf andere.

Naja, wer sich den Schuh anzieht und wer mit Ironie nicht umgehen kann - wenn man das persönlich nehmen möchte. Ich habe das so gemeint, wie es da geschrieben steht.

Wenn du da mehr reininterpretieren möchtest, kannst du das tun. Unterstellen tue ich niemand etwas, aber andererseits müssen wir uns auch nichts vormachen, dass es hier oder an anderen Stellen tw. eine gewisse Doppelmoral gibt.

Dass ich das mit Humor/Sarkasmus nehme, ist mein Bier - wie das verstanden wird, ist Sache des Lesers. Ist Fakt ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Windows baut mit seinem Microsoft Konto sein Betriebssystem zu einem Abo Markt für alle möglichen Dienste aus (Office 365, Co Pilot+; Xbox Gaming). Irgendwann kann Windows nur noch in einer Basis Version kostenfrei betrieben werden. Zusatzdienste kosten dann Geld (dazu gehört irgendwann auch der Microsoft Defender).

Windows wir kommerzialisiert.
Ja, denke ich auch. Kann auch aus kurzsichtiger ökonomischer sicht verstehen. Werd ich aber nicht klein bei geben. Entweder mit workarounds verhindern oder auf Alternativen (zb linux) wechseln, die bis dahin auch zunehmend mehr im mainstream angenommen werden und daher einfacher supportet werden.
Ich warte da eher ab..
 
Kurz gesagt: Ein Betriebssystem ist etwas anderes als ein Streaminganbieter oder „oma-bertas-strickwaren.de“. Und das große Problem, das wir mit Microsoft hier haben, sind die Dark Patterns: Ja, wir aus der Tech-Bubble kennen die Kniffe, solche Zwänge zu umgehen (solange noch möglich); die meisten User da draußen kennen die aber nicht. Die kommen gar nicht erst auf die Idee, dem neu gekauften Laptop mit vorinstalliertem Windows 11 bei der Ersteinrichtung bewusst keine Zugangsdaten zum WLAN zu geben, geschweige denn darauf, in die Shell zu wechseln und Kommandozeilenbefehle einzutippen, wenn Windows ihnen sagt, sie müssten sich jetzt mit ihrem Microsoft-Konto anmelden bzw. eins anlegen. Ebenso wenig wissen sie, was BitLocker ist und dass sie das für ihre Zwecke lieber abschalten oder zumindest ohne TPM betreiben und auf keinen Fall den Recovery-Schlüssel im Microsoft-Konto hinterlegen sollten; und schon gar nicht braucht man ihnen mit Begriffen wie „Gruppenrichtlinien“ (die es in der auf den meisten Geräten installierten Home-Version sowieso nicht gibt) oder „UEFI“ zu kommen, das sind für sie böhmische Dörfer. Deswegen werden die auch zum größten Teil weder Copilot, noch Recall abschalten. Genau deshalb müssen derlei Dinge grundsätzlich, und ganz besonders bei einem – kostenpflichtigen! – Betriebssystem mit Gatekeeper-Stellung, wenn überhaupt, immer Opt-In sein – niemals Opt-Out, und schon gar nicht, wie es bei Windows zunehmend der Fall ist, offiziell komplett ohne Möglichkeit, „nein“ zu sagen. Ich habe noch nie von irgendwem ein überzeugendes Argument gehört, warum es gerade andersrum sein sollte. Die Weigerung, ein „nein“ zu akzeptieren, und seinem Kunden mit Gaslighting und Dark Patterns eine „Einwilligung“ zu entlocken, die keine ist, ist ohnehin eine Mentalität, die ich zutiefst abstoßend finde und bei der ich an ganz bestimmte Personengruppen denke.

Natürlich kann man sich da als Nerd in seiner Facharroganz suhlen und der Auffassung sein, dass all diese Leute, die nicht so gewieft sind wie man selbst, es dann auch nicht anders verdient hätten, als Freiwild für Microsoft zu sein. Und von einem gewissen Punkt aus kann ich diese Haltung sogar nachvollziehen, wenn dann so Geschichten kommen wie mit der Sekretärin, die nicht weiß, wie man Dateien kopiert, oder das leidige Thema, dass die Leute nicht mal bereit sind, von WhatsApp auf Signal zu wechseln, egal wie viele gute Argumente man dafür auf den Tisch bringt, einfach aus Bequemlichkeit und Gewohnheit. Und es heißt ja auch nicht umsonst: Kein Backup – kein Mitleid. Aber letztendlich machen wir damit auch für uns selbst die Sache immer beschissener, weil es am Ende diese Massen sind, die den Ausschlag darüber geben, ob Microsoft & Co. mit ihrer Enshittification durchkommen.

Deshalb ist auch aus meiner Sicht die bei Nerds weitverbreitete Angewohnheit ein großer Fehler, sich darauf auszuruhen, dass man sich technische Lösungen gebastelt hat, um Restriktionen zu umgehen, und dann womöglich noch über Leute zu spotten, die nicht so schlau sind; statt sich dem schwierigeren Kampf zu stellen, beim Gesetzgeber einzufordern, dass er gewisse Rechte für alle garantiert und Konzerne wie Microsoft in die Schranken weist, und das nötige Bewusstsein dafür in der Bevölkerung zu schaffen, damit es genug Druck gibt. Man löst einfach das falsche Problem, wenn man als Antwort auf Restriktionen immerzu technische Insellösungen bastelt, statt die Restriktionen als solche zu bekämpfen. Die Nerds, die seit Jahren gegen die Chatkontrolle mobil machen, hätten auch technische Mittel zur Hand, sie zu umgehen, und könnten sich einfach zurücklehnen und sagen, dass der Rest es dann halt auf die harte Tour lernen müsse. Nur bekämen sie den Überwachungsstaat mit so einer Einstellung trotzdem an die Backe und gerieten früher oder später allein dadurch, dass sie Alternativlösungen einsetzen, um nicht abgehört zu werden, ins Visier der Behörden. Deshalb war das nie eine Option. Auch bei Microsoft und Windows war das nie eine Option, und der Umstand, dass Microsoft jetzt zumindest in der EU bei Windows 10 einen Teilrückzieher machen musste, gibt Hoffnung, dass der Zug vielleicht noch nicht ganz abgefahren ist.
Meine Daten in der Microsoft Cloud und dem anhängigen Konto sind nicht mein größtes Problem.
Die Entwicklung der Abos für Dienste von Microsoft müssen wir abwarten. Da sehe ich diesen Schritt wesentlich beängstigender:

Die Integration von KI ist auf Mobilgeräten leider schon lange den nächsten Schritt gegangen, wohl auch, weil man sich hier viel schlechter als am PC mit Kniffen dagegen wehren kann und viel Unwissenheit vorherrscht.
Apple Nutzer kennen das bereits seit 2023.
Dazu hatte @Incredible Alk Beispiele gebracht, die meine Aufmerksamkeit erregten.
Der nächste Schritt ist die persönliche Sichtung privater Aktaufnahmen der Ehefrau oder Bilder vom ersten Planschen des Babys im Wasser durch Google und Apple Personal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück