News Windows 10: US-Amerikaner zieht wegen Support-Ende vor Gericht

Sehe da kein Problem drin, einfach Linux drauf wer keine Kohle hat den Rechner zu ersetzten.
Schwiegermutti bekommt 16 GB RAM 22 €, 46 € AM4 Mainbaord und meinen alten ryzen 3600 (60 € über ebay) Gehäuse und Netzteil und Lüfter sind da. 120 € für ein 6 Kerner upgrade ist doch ok.
Werde das Teil eh auf 35 Watt laufen lassen da reicht auch der Boxed Lüfter aus.

Ansonsten holt man sich ein N100 fertig PC von Ali für 100 € da ist auch schon alles drin. Reicht auch für die nächsten 6 Jahre. Vermutlich hat der Kläger ein 1000 € Smartphone was er alle 2 Jahren ersetzt ^_^
 
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Einerseits verstehe ich Microsoft, seit ca. 5 Jahren ist das Ende von Windows 10 bekannt und jetzt kommt es doch überraschend...ja ne ist klar. Auf der anderen Seite habe ich selbst ein gut funktionierendes Notebook (Intel 7. Generation) das nicht mehr unterstützt wird, aber es funktioniert perfekt.

Also habe ich da Linux Mint installiert was dreimal besser läuft als Windows. Es dient mir meist nur als Backup, wenn ich am Hauptrechner am Basteln bin und wird nicht viel genutzt. Das Notebook hatte ich mal bei einer Gelegenheit als neuwertiges Vorführmodell eines B2B Vertriebsmitarbeiters für gerade mal 100€ bekommen und es ist ein echtes Business Notebook mit allem drum und dran. Das zu entsorgen sehe ich so gar nicht ein. Wahrscheinlich habe ich es nur so billig bekommen, weil es nicht W11 kompatibel war.

Ein neues 500€ Notebook wird nicht so gut funktionieren und die Features dieses Geräts haben. Ich habe da aber auch kein Mitleid mit Leuten, denen es ähnlich geht, sich aber nicht an Linux heran trauen. Einfach mal machen und dann entscheiden. Klar, es wird nicht immer passen, aber ein guter Teil der Geräte könnte noch ein zweites Leben haben.
 
Der muss Kohle haben, bei den Amis ein Unternehmen zu verklagen. Gerichtskosten zahlt er ob er gewinnt oder verliert!
Ich glaub nicht das es durch geht.
 
Viele Android Smartphones haben nach kürzester Zeit bereits keinen Update Support mehr und selbst Apple Unterstützt Ihre Geräte nur so 5-6 Jahre.
Naja, es sind eher mehr. Das iPhone XR von 2018 hat die aktuelle iOS Version und bekommt noch Updates. Es wird voraussichtlich iOS 26 (neue Versionsnummern ab diesem Jahr) nicht mehr erhalten, aber dafür weiterhin 2-3 Jahre Security Patches. Genauso läuft es auf den Macs. Es sind also eher 10 Jahre. Bei iPads, insbesondere den Pro-Modellen, kannst du mit mindestens 8 Jahren funktionaler Updates rechnen... Tendenz weiter steigend, seitdem die Apple Silicons darin verbaut sind und die Geräte so leistungsstark wie Macs geworden sind. Dann wie gewohnt weitere 2 bis 3 Jahre Sec-Patches.

Mein Highlight ist ja die Apple TV 4. Generation, welche 2015 raus kam und diesen September noch die tvOS Version 26 bekommen soll. Das sind dann mehr als 10 Jahre mit funktionalen Updates. Selbst wenn sie September 2026 aus den Major-Releases rausfallen sollte, wird sie wohl noch 2-3 Jahre Sec. Patches bekommen und hat damit 13-14 Jahre Support hinter sich. Das ist schon sehr vorbildlich.
Der muss Kohle haben, bei den Amis ein Unternehmen zu verklagen. Gerichtskosten zahlt er ob er gewinnt oder verliert!
Ich glaub nicht das es durch geht.
Vermutlich wird er eine "mediengeile" Anwaltskanzlei gefunden haben, die es nur aus PR-Gründen, dafür für den Kläger aber für Umme macht.
 
Der muss Kohle haben, bei den Amis ein Unternehmen zu verklagen. Gerichtskosten zahlt er ob er gewinnt oder verliert!
Ich glaub nicht das es durch geht.
So sehe ich das auch.
Und USA als "Klagefreudig" zu bezeichnen ist typisch deutsche Presse.
Dort überlegt man genau ob man klagt,weil es extrem kostspielig ist. Und die eigenen Prozesskosten trägt man selbst.
Deutschland dagegen ist weitaus Klagefreudiger weil es für Alles und Jedes Versicherungen gibt die bezahlbar sind und auch die Anwaltskosten weitaus geringer ausfallen.
Die Pressemärchen halten sich hartnäckig😏
 
Andersrum wird ein Schuh draus: MS hatte 10 Jahre Zeit (eigentlich mdst. seit Vista), ein funktionierendes und sicheres OS zu bauen. Die haben das bis heute nicht geschafft - ansonsten gäbe es sowas wie "Windows10 wird ohne Support unsicher" nicht.
Wenn es ohne Support unsicher wird ist es jetzt mit Support auch nicht sicherer. :pissed:

Man sieht Windows Vista/7, dass deren Argumentation funktioniert. Mit diesen Versionen gab es allerdings den Ausweg des kostenlosen Updates auf die Nachfolger. Dieser ist jetzt wg. der Hardwarerestriktionen versperrt.

Zusammenfassung (etwas böswillig): MS schafft es nicht, sichere OS herzustellen ?

Anmerkung

Die Anwendung bestimmt das OS.
Solange es nur eine benötigte Anwendung auf einem OS nicht gibt, solange fällt Dieses komplett aus der Auswahl, unabhängig ob sicher oder nicht.
 
Andersrum wird ein Schuh draus: MS hatte 10 Jahre Zeit (eigentlich mdst. seit Vista), ein funktionierendes und sicheres OS zu bauen. Die haben das bis heute nicht geschafft - ansonsten gäbe es sowas wie "Windows10 wird ohne Support unsicher" nicht.
Wenn es ohne Support unsicher wird ist es jetzt mit Support auch nicht sicherer. :pissed:
So wenig ich MS ja mag, aber in diesem Punkt muss ich dem Softwarehaus aus Redmond zur Seite springen.
Es gibt kein sicheres OS. Diesen Gedanken kann man sich konsequent aus dem Hinterkopf streichen. Bei zunehmender Komplexität und vor allem auch Unterstützungsmöglichkeiten durch AI und LLMs für alle, die nach "Lücken" suchen, wird in Zukunft die Updatespirale eher zunehmen. Ein regelrechtes Katz und Maus - Spiel.

Was man MS sicher vorwerfen kann, ist der Versuch Google 2.0 zu werden und ihre Nutzer zu tracken und mit Werbung zu überschütten. Genauso auch die inskonsequenten Menüs, Einstellungen und Systemsteuerungen. Es ist ein Mischmasch aus alten und neuen Ansetzen und nichts davon konseuqent zu Ende gedacht. Mittlerweile nutze ich hier die Shell und CMD häufiger als mittlerweile Terminal/Shell bei Linux, weil die Menüs und das Finden von Funktionen bei Windows einfach nur noch ein Krampf geworden ist.

Für mich ist Windows daher einfach nur ein Game-Launcher, den ich auf das absolut Nötigste reduziert habe. Diese Einstellungen darf ich dann bei jedem größeren Update wieder korrigieren, weil MS für mich entscheidet, dass die default Schnüffelsettings doch besser für mich sind. Genau wie Edge immer wieder versucht Bing in den Vordergrund zu bringen und andere Browser zu verdrängen.

Ernsthaft arbeiten mach ich eh nur unter MacOS oder iPadOS, teilweise sogar unter Linux Mint, je nach Awendungsfall. Daher ist es mir auch Schnuppe, ob ich Windows 11 oder 10 installiert habe und habe daher zeitnah, sobald es einigermaßen stabil war auf Windows 11 gewechselt.
 
Genau wie Edge immer wieder versucht Bing in den Vordergrund zu bringen und andere Browser zu verdrängen.
Ich habe gestern einen Windows-11-Rechner wieder flott gemacht, der kommentarlos bei der 22H2 stehengeblieben ist, also wohl seit Oktober keine Updates mehr bekommen hat (Sicherheit ist Microsoft auf jeden Fall sehr wichtig). Bei manuellen Updateversuchen wurde nur mitgeteilt, dass diese Version von Windows ihr Dienstende erreicht hätte. Zwischendurch habe ich bei den Arbeiten rund um das Thema auf einen Menüpunkt geklickt, auf den man klicken sollte, wenn man da mehr Informationen zu haben wollte und das war dann einfach ein Link auf eine Bing-Suche nach mehr Informationen zu dem Thema...
 
Darf ich fragen, warum so viele von euch eine Abneigung gegen Windows 11 haben? Ich verstehe es nicht, bin aber offen dafür, es nachzuvollziehen, wenn es einen guten Grund gibt.
Im Grunde ist es weniger Windows 11 als Microsoft selbst. Aber hier mal meine Gründe Windows 11 noch fernzubleiben und Windows 10 ESU zu nutzen:

- Unnötiger Online- und Accountzwang: Microsoft suggeriert hier, dass eine aktive Internetverbindung und ein MS-Konto Pflicht sind, um das OS nutzen zu können. Was willst du machen, wenn das OS aber auf eine Kiste soll, die nicht ins Internet soll oder gar kein Internet vorhanden ist? Soll in D ja noch auch vorkommen, wir sind schließlich in D. Warum soll ich meinen Windows-User mit einem MS-Konto verknüpfen bzw. IST es im Grunde ja das MS-Konto und kein Windows-User mehr.
Windows-Passwort ändern? --> Passwort vom MS-Konto ändern (was man vllt. nicht will), MS-Konto gesperrt und gekündigt --> vllt. kein Zugriff mehr auf den Windows-User nach einer gewissen Zeit.
Der PC gehört doch eigentlich schon gar mehr wirklich dir, wenn Microsoft dir quasi den Saft abdrehen kann, in dem es einfach deinen MS-Account sperrt.
Unter Linux braucht man gar kein Online-Konto für den User und unter macOS ist die Apple-ID optional und nicht mit dem Mac-User verbunden, mehr noch, macOS fordert dich sogar dazu auf, das Passwort deines Mac-Users zu ändern, falls du im Begriff bist, diesem das Gleiche Passwort zu geben, wie deiner Apple-ID. Zeitgleich versucht Microsoft mit allen Mitteln Schlupflöcher im Code, mit denen man bei der Ersteinrichtung dennoch ein Lokales Konto erstellen kann, zu stopfen.

- Unnötig übertriebene HW-Anforderungen: Dass die HW-Anforderungen im Grunde mit jedem neuen Windows Major-Release nach oben gingen, ist zwar nichts neues, aber hier soll zwangsweise HW ausgemustert werden, die Windows 11 noch ohne Mühe stemmen kann. Durch SSE4.2/POPCNT, UEFI und x86_64 hat man im Grunde bereits eine unüberwindbare Barriere zu alter HW geschaffen, was mMn völlig ausreichend ist. Aber auch noch TPM 2.0 und mindestens eine Coffee Lake- oder Matisse-CPU zu verlangen produziert einfach unnötigen Elektroschrott, selbst ein i7-4790K wäre für Windows 11 noch komplett ausreichend.
Wenn die gestiegenen HW-Anforderungen wenigstens durch weggefallenen und bereinigten Code oder einer signifikanten Neuentwicklung erklärbar wären (dass Windows 11 quasi ein modernes OS für moderne PCs sein soll wie macOS für ARM), dann könnte ich das noch nachvollziehen und verstehen, aber das sind sie ja nicht. Das sind alles nur künstliche und in der Hinsicht visuelle Prüfungen á la IF-THEN-ELSE, die man bspw. mit Rufus ganz einfach ungehen kann.

- Mangelnde Qualitätssicherung:
Die Qualität von Windows Updates wird immer schlimmer. Ich verlange nicht, dass Windows komplett bugfrei ist, das kann es aufgrund der Definition von Software ohnehin nicht sein, keine Software ist bugfrei. Aber mittlerweile artet das so immens aus, dass selbst die Patchdays, die ja eigentlich Sicherheitslücken stopfen sollen, Probleme machen und man mittlerweile Angst haben muss. Auf den "Nach Updates suchen" Button zu klicken. Vllt. ist das auch nur meine subjektive Wahrnehmung, aber ich meine, dass die Windows Updates früher wesentlich hochwertiger in der Qualität waren und weniger Fehler enthielten. Jedenfalls bilde ich mir ein, dass es unter Windows XP und Windows 7 weniger Update-Fehler gab. Auch wenn der Updater selbst wegen der Update-Flut nach einer Neuinstallation die Hölle war.
Drucker-Probleme hier; zurückgesetzte Audio-Einstellungen dort; Windows will nach einem Update plötzlich den Bitlocker-Wiederherstellungsschlüssel; Updates, die sich nicht installieren können, weil die WinRE-Partition zu klein ist; zurückgesetzte Datenschutz-Einstellungen, und so weiter. Hab bestimmt noch was vergessen.

KI-Bumms:
Ich brauche in einem OS keine dümmliche KI, die kaum besser ist als Cortana. KI ist weiterhin nich weit davon entfernt, als mir wirklich im PC-Alltag helfen zu können. Genauso wenig brauche ich ein Tool ("Recall"), das quasi sekündlich Screenshots von meinem Bildschirm macht und dabei auch nur so mittelmäßig vertrauliche Inhalte erkennt.

Inkonsitente Entwicklung/Design-Sprache:
Wie viele Design-Sprachen hat Microsoft denn für Windows bisher auf den Weg gebracht und wie viele hat Microsoft konsequent zu Ende entwickelt? Das ist zwar nur meine persönliche Präferenz, aber Windows ist nach wie vor ein lebendes Museum aus 30 Jahren Entwicklungsgeschichte. Und das sieht man. Das OS sieht, egal wo man hin kommt, nie wie aus einem Guss aus. Linux sieht allerdings in vielerlei Hinsicht schon konsistenter aus, trotz der Koexistenz von GTK und Qt und macOS sieht tatsächlich an jeder Ecke und Kante gleich aus. DAS ist eine Augenweide.
Und dann noch das Desaster mit der Systemsteuerung und den neuen Einstellungen. Microsoft migriert jetzt seit 10/11/12 Jahren dir Systemsteuerung Stück für Stück in die neuen Einstellungen. Wie lange wollen die das noch machen, das muss doch mal irgendwann abgeschlossen sein? In der Zeit hat Apple macOS für ARM komplett neu geschrieben. (Mal abgesehen davon, dass ich die neue Einstellungen-App funktional jetzt auch nicht so der Burner finde.)

Niemand ist dazu verpflichtet sich deren Betriebssystem auf den Computer zu installieren.
Weil Windows (11) ja nur bei jedem Fertig-PC vorinstalliert ausgeliefert wird und die User eben das nutzen, was da drauf ist. Bei Selbstbau-PCs hingegen stimme ich dir zu, aber auch hier...

Wenn euch Microsoft nicht gefällt, geht zu Linux oder gleich Apple Produkten, oder lasst es einfach bleiben.
Wenn man Software einsetzt, die nur unter Windows funktionsfähig ist und man selbst Wine/Crossover/Proton nicht unter Linux oder macOS funktioniert, dann ist der Rat wenig hilfreich.
Microsoft ist mit Windows der Platzhirsch, weil es mit DOS und später Windows als Erstes da war mit einem OS für den Personal Computer und seine Marktmacht mit dubiosen Mitteln in der Vergangenheit sowie Verträgen mit den OEM zementiert hat. Wenn alle Welt für Windows entwickelt und Linux nicht eines Blickes würdigt, dann ist der Rat auch wieder wenig hilfreich. Und es gibt auch User, die wollen einfach kein Apple wegen dem goldenen Käfig oder wegen den Preisen oder weil es Apple ist. Zumal die Nutzung von macOS mit dem Kauf eines Apple-Geräts einhergeht, da die macOS-EULA die Nutzung des OS auf Nicht-Apple-Hardware untersagt. (Dies wird sich sowieso spätestens dann erledigt haben, wenn Apple mit der nächsten oder übernächsten macOS-Version den Support für Intel-Macs gänzlich killt. Denn darüber hinaus gibt es, glaube ich, nicht viele ARM-Geräte, die sich für macOS eignen würden.)

Es hat irgendwie den Anschein, als würde es dir Spaß machen, Microsoft in ihrem Handeln zu verteidigen, obwohl Microsoft im Grunde niemanden braucht, der sie verteidigt.

Aber Pu244 hat deine Aussagen ja bereits zerpflückt, also von daher...
 
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Ich habe gestern einen Windows-11-Rechner wieder flott gemacht, der kommentarlos bei der 22H2 stehengeblieben ist, also wohl seit Oktober keine Updates mehr bekommen hat (Sicherheit ist Microsoft auf jeden Fall sehr wichtig). Bei manuellen Updateversuchen wurde nur mitgeteilt, dass diese Version von Windows ihr Dienstende erreicht hätte. Zwischendurch habe ich bei den Arbeiten rund um das Thema auf einen Menüpunkt geklickt, auf den man klicken sollte, wenn man da mehr Informationen zu haben wollte und das war dann einfach ein Link auf eine Bing-Suche nach mehr Informationen zu dem Thema...
Ich hatte das auch beim Gaming-Rechner meines Sohnes, der damals 23H2 einfach nicht über den Updater installieren wollte. Bis heute weiß ich nicht warum. Ich habe dann letztlich die Installation von 23H2 manuell über das Media Creation Tool angestoßen und installiert. Auch ein weiterer Nachteil von Windows. Sowas gibt es bei Macs nicht. Bei Windows sind größere Release faktisch immer eine Neuinstallation mit allen Risiken. Letztlich lief die Installation durch und mein Sohn hat wieder Updates bekommen und 23H2 lief problemfrei. Vermutlich hat sich der "Updater" an irgendeiner Einstellung oder einem Programm / Spiel gestört?! Zumindest kam es nicht zu Datenverlust und er konnte direkt weiterarbei... äh spielen.
 
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@Ikaar
Interessante Einblicke, danke.

Das M$ für solche Windows Versionen keinen LTS gibt, ist schon ziemlich scheiße. Da würde ich als Hersteller mir dann aber auch 2 mal überlegen, ob ich trotz der anfänglichen positiven Eigenschaften noch mal auf ein Windows setzen wollte.

Die eigene Software Basis selbst zu entwickeln bring natürlich den Vorteil das man mehr Kontrolle hat. Das kostet aber auch einiges an Zeit und Geld. Dem Kunden bringt das je nach Hardware dann auch nichts.

Nur so als Gedanke:
Linux als Basis hätte den Vorteil, dass man nicht alles selbst von Grund auf selbst machen müsste. Die Steuerungssoftware und nötige Abhängigkeiten könnte man zB in einem Docker Container ausliefern. So wäre man zumindest nicht mehr von speziellen Versionen der Abhängigkeiten angewiesen. Patchen müsste man nur noch um neue Funktionen zu liefern oder Bugs zu fixen.
Für den Kunden hätte es den großen Vorteil, dass er nicht mehr auf eine spezifische Version des Betriebssystems angewiesen wäre, weil der Hersteller keine Treiber oder Software mehr für die neue Version liefert.
 
@Drake802
Es gibt inzwischen Visualisierungssoftware, die das so versucht zu machen. Also die C#/.NET wohl über Container im Linux zu laufen. Kenn ich mich aber net mehr aus (- bin in die Hardwareschiene gewechselt in der Hoffnung, das meine Lebenserwartung dann nicht mehr so stark reduziert wird)
Linux hat im Gegensatz zu Win aber gar nicht den Anspruch, für solche Zwecke geeignet zu sein und einen "extra-LTS" zu machen. Was ja okay ist, da weiß man, das irgendwann der HW Support für bestimmte Sachen wegfallen können. Dafür ist es auch zu feingliedrig und man hat zu wenig Einfluss auf das, was die einzelnen Package Entwickler machen. (ist ja selbst für uns Consumer manchmal schwierig).
Goldene Ausnahme ist Red Hat. Die Verstehen ihr Linux als "OS as a service", soweit ich das mitbekommen hab. Da wird sich auch bemüht, was länger zu betreiben oder sich was einfallen zu lassen, das es läuft.
Dafür kostet es halt auch jährlich ein stattliches Summchen....und es ist hier in Europa wenig verbreitet.
Aber klar, wenn MS es geschafft hätte ein vernüftiges OS zu bauen, wo man nicht zwingend ständig Sicherheitsupdates bräuchte, wäre das alles kein Ding. Unixoide Systeme wie BSD laufen ja auch seit ewigen Zeiten ohne nennenswerte Änderungen. Kassen+Lagerhaltungssysteme aus den 90ern finden sich noch viele hier in Deutschland.

Aber auch Microsoft hat es mal gekonnt. SIehe Windows embedded/CE.
Die x86 Version für Visi/Steuersysteme kam glaub ich 1996 raus. Und wurde bis 2013 verbessert mit (ich sag mal) 95% abwärtskompatibilität zur Hardware. 2013 dann das Aus zugunsten des kommenden Windows 10.
Sicherheitsupdates gab es aber noch bis Ende 2023! Also offizieller Support für 10 Jahre nach Entwicklungsstopp!
So gehört das, und da kann man sich auch drauf verlassen! War aber MS wohl sicher zu teuer.....und die Entscheider, die das für CE veranlasst haben, hat man bestimmt inzwischen vor die Tür gesetzt....
 
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Ich habe dann letztlich die Installation von 23H2 manuell über das Media Creation Tool angestoßen und installiert. Auch ein weiterer Nachteil von Windows. Sowas gibt es bei Macs nicht. Bei Windows sind größere Release faktisch immer eine Neuinstallation mit allen Risiken. Letztlich lief die Installation durch und mein Sohn hat wieder Updates bekommen und 23H2 lief problemfrei. Vermutlich hat sich der "Updater" an irgendeiner Einstellung oder einem Programm / Spiel gestört?! Zumindest kam es nicht zu Datenverlust und er konnte direkt weiterarbei... äh spielen.
Ja, wurde da dann auch so gelöst. Das Update hat aber ewig gedauert und danach mussten wir erst mal diese ganzen Widgets wieder aus der Taskleiste schmeißen. Natürlich läuft der Prozess dafür danach auch weiterhin, frisst RAM und erzeugt Traffic. Überhaupt ist der RAM-Verbrauch ziemlich hoch.
 
Das M$ für solche Windows Versionen keinen LTS gibt, ist schon ziemlich scheiße. Da würde ich als Hersteller mir dann aber auch 2 mal überlegen, ob ich trotz der anfänglichen positiven Eigenschaften noch mal auf ein Windows setzen wollte.

Es gibt Windows 10 LTSC, welches noch bis 2027 unterstützt wird. Es hat halt für Endanwender einige Haken und ist primär für embedded Systeme gedacht....
 
Darf ich fragen, warum so viele von euch eine Abneigung gegen Windows 11 haben? Ich verstehe es nicht, bin aber offen dafür, es nachzuvollziehen, wenn es einen guten Grund gibt.
Also bei mir ist es ua. deswegen, weil ich mich bei der Arbeit seit gut 6 Wochen mit Windows 11 herumärgern darf. Und die Abstürze haben sich seither geschätzt verzehnfacht. Nicht schlimm - ich bekomm ja bezahlt, wenn ich mehrmals am Tag den PC neu starten muss nach einem Absturz.

Ich hab mich schon bei meinem Chef "beschwert" und ihn gefragt, ob ich Windows 10 wieder haben könnte. Er hat gemeint "geht nicht wegen dem Support-Ende". Und dann hat er noch gemeint, wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte er Linux installieren lassen.
 
auf den man klicken sollte, wenn man da mehr Informationen zu haben wollte und das war dann einfach ein Link auf eine Bing-Suche nach mehr Informationen zu dem Thema...
Das ist doch eigentlich immer so! Und danach ist man genauso schlau wie vorher! :lol:
Das ist schon weird... Warum verklagt niemand Apple? Die haben die Nummer schon zig mal durchgezogen... Und da waren es nichtmal 10 bzw. 11 Jahre Support, sondern immer so um die 7 Jahre.
Jünger verklagen ihren Gott nicht! ;-)
 
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