Wahr ist auch das man Sicherheitsupdates nur herauszögern kann, aber sich nicht gänzlich dazu entscheiden kann diese niemals zu installieren.
Und ich für meinen Teil denke das dies sogar eine mehr als nötige Änderung war.
Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis unter den Otto-Normal-Windows-Benutzern umsehe, bin ich jedes mal erschüttert wie die mit ihren Updates allgemein umgehen.
BS Updates seit Jahren nicht installiert, weil irgendein Update da Quer liegt oder weil's zu lange dauert jedes Mal abgebrochen wird.
Oder die Updates werden gänzlich abgestellt, weil der PC dadurch ja angeblich "schneller" wird.
Für Drittanbieter Software wird fast nie ein Update geladen; ja selbst Antivirus Programme deren Datenbank Jahre alt war hab ich schon gesehen.
Das ist ein extrem verbreitetes Problem und ich sehe das in dem Fall wie der Hersteller:
Zwang ist hier die einzige Möglichkeit weil Vernunft offensichtlich zu viele überfordert.
Das sehe ich ganz anders. Sicherlich ist es unbestritten, das es eine erhebliche Anzahl an Systemen gibt, wo keine Updates gefahren werden.
Aber ein Updatezwang eröffnet in diesem Falle Microsoft Tür und Tor zu den jeweiligen Rechnern. Sie können dann per Update installieren, was sie wollen. Und der Kunde steht diesem völlig machtlos gegenüber, weil eben die Updates nur noch aufgeschoben, aber eben nicht wie bisher bei Windows 7/8 einzelnt auch abgewählt werden können. Soweit kommt es noch, das mir eine Firma unter dem Tarnnamen eines Updates Software auf den Rechner installieren kann, wie es ihnen beliebt. Egal ob ich es will oder nicht. Das alleine ist schon ein absolutes NoGo !
Auch die ganzen verschrienen "Spy"-Funktionen , viele davon sind m.M.n. halb so wild, aber es wird sich tierisch darüber aufgeregt, während aber gleichzeitig eine aktivierte Cortana mit ständiger Cloud Speicherung läuft...
Diese wird von oft weniger schlimm eingestuft von vielen Nutzern als irgendeine Statistikfunktion die regelmäßig nach Hause telefoniert.
Wenn man mal genau darüber nachdenkt ist es aber genau andersherum, aber weil man ja die ach so tolle Cortana nutzen will, ist ja schließlich schick, denkt man lieber gar nicht darüber nach das die 1000 Mal mehr persönliche Daten an einem Tag über einen sammelt und die direkt bei MS speichert als die Verwendungs-Statistik in einem ganzen Jahr zusammentragen könnte.
Ach, auch wenn sie nur "halb so wild" sind, macht es das Ganze keinen Deut besser !
Ein OS. das seine eigenen Kunde z.T. auf das Übelste ausspioniert, geht einfach mal gar nicht. Jaja....man kann den Großteil wieder deaktivieren. Nur wird es dann auch wirklich wie vom Nutzer gewünscht deaktiviert ?
Es ist schon traurig genug, das man ähnlich wie bei Windows 8/8.1 erneut auf Software von Drittanbietern angewiesen ist, um dieser ganzen Datensammelei ein Ende setzen zu können.
Wenn ein OS solche üblen Dinge beinhaltet, dann hat sich diese schon automatisch disqualifiziert, weil das Vertrauen einfach ruiniert ist.
Wer mit solchen Sachen kein Problem hat, der soll bitteschön Windows 10 benutzen. Aber dann bitte später auch nicht jammern, wenn es später urplötzlich zu unangenehmen Dingen kommen kann.
Beispiele, wo das blinde Herausgeben von persönlichsten Daten unangenehme Konsequenzen hatte, gibt es mittlerweile ja auch schon in nicht geringer Anzahl.
Das alle auf solche Daten scharf sind, ist ja nicht unbekannt. Aber dann muß man denen solche Dinge nicht auch noch auf dem Silbertablett servieren. Und wie es in den Staaten, wo sowas ja auf den Servern von MS landet, um den Datenschutz bestellt ist, sollte hinlänglich bekannt sein.