News Windows 10: Microsoft vollzieht Rolle rückwärts in letzter Minute

Eine ernsthafte Frage: Warum haben so viele etwas gegen Windows 11? Ich kann nachvollziehen, wenn man Windows 8 meidet, da es mit seinen Kacheln wirklich eines der schlechtesten Betriebssysteme aller Zeiten war.Ich komme aus der Ära von Windows 2000 und XP und finde alles danach, mit Ausnahme von Windows 8, wirklich gut.

zuviele schlechte updates bzw. Nachrichten was nach einem Update nicht mehr geht oder die Installation brickt
zuviele Spioniertools

schlußendlich dann auch ein bißchen was vom "ich muss ja noch nicht"

das reicht bei mir zumindest
 
Wer Windows 11 aus Privacygründen meidet, sollte konsequenterweise auch Windows 10 gemieden haben. Da das aber oft nicht der Fall ist, wirken die aufgeführten "Datenschutzgründe" wie Alibis.
 
Windows 10 ist 2015 erschienen und läuft dann jetzt noch mal 1 Jahr länger und dann sind wir quasi bei knapp 12 Jahren Laufzeit. Ich finde da zu meckern ist schon auf hohem Niveau. Bei Smartphone hatte man lange nur 2-4 Jahre Updates und sieht jetzt 7 Jahre als sehr großen Pluspunkt an.

Gibt es überhaupt etwas vergleichbares, was 12 Jahre gratis Updates bekommt bei einmaligem Kauf? Und viele konnten ja sogar kostenlos von Win 7/8 auf 10 updaten und das Update auf 11 war auch wieder kostenlos möglich.

Wenn das nicht reicht, dann muss man eben auf Linux umsteigen...
 
Weil es nervt. Die Benutzeroberfläche besteht noch immer aus 2. Aber schlimmer noch durch den TPM Mist und den Exploit Schutz wird Übertakten schwerer und in den Bennchmarks wird die Leistung irgendwie abgewürgt. Außerdem hat man jetzt dass Gefühl, dass einem eine KI ins Desktop schaut.... Es ist so unnütz einfach.
Wieso TPM jetzt die Leitung abwürgen oder das Übertakten erschweren sollte, erschließt sich mir nicht.
 
Kenne ich:haha:
Aber an irgendeinem Punkt muss man sich halt die Frage stellen ob der lange Support für Altes nicht eigentlich der eigene USP ist.
Windows (wie x86) lebt ja auch gerade von Support für altes Zeug.

Zusätzlich sollte man immer darüber nachdenken, ob die Verbesserungen überhaupt altes ausschließen?
Man sieht es ja schön an den Änderungsforderungen für Windows 11 hier:
Keine einzige davon richtet sich gegen funktionale Fortschritte. Es geht einzig und allein um die Benutzeroberfläche (und da gilt: Was denen nicht gefällt, die damit arbeiten müssen, ist keine Verbesserung) und um künstliche Einschränkungen.

Windows 10 ist 2015 erschienen und läuft dann jetzt noch mal 1 Jahr länger und dann sind wir quasi bei knapp 12 Jahren Laufzeit. Ich finde da zu meckern ist schon auf hohem Niveau. Bei Smartphone hatte man lange nur 2-4 Jahre Updates und sieht jetzt 7 Jahre als sehr großen Pluspunkt an.

Gibt es überhaupt etwas vergleichbares, was 12 Jahre gratis Updates bekommt bei einmaligem Kauf? Und viele konnten ja sogar kostenlos von Win 7/8 auf 10 updaten und das Update auf 11 war auch wieder kostenlos möglich.

Wenn das nicht reicht, dann muss man eben auf Linux umsteigen...

Die allerwenigsten haben sich bislang gegen Updates zu vertretbaren Preisen ausgesprochen. Das Problem ist, dass Microsoft auch diese nicht leicht zugänglich und langfristig anbieten möchte und selbst in der ESU-Phase Windows 10 bereits als unsicher eingestuft wird; Nutzer zum Wechsel auf 11 gedrängt werden.

Kannst ja mal einen Poll machen, wieviel die Leute für ein Betriebssystem mit den technischen Fähigkeiten von 11, der Benutzeroberfläche von 7 [scheint die beliebteste zu sein?], der Konfigurierbarkeit von XP und der Privatsphäre von 2000 zahlen würden. Wenn noch einer die Abwärtskompatibilität von 98SE drauflegt, biete ich 40 Euro pro Jahr.
Aber für ein Stück Software, dass sich mir regelmäßig in den Weg stellt und Daten über mich sammeln will? Ich nutze Windows 11: Auf Arbeit. Wo ich dafür bezahlt werde.
 
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Eine ernsthafte Frage: Warum haben so viele etwas gegen Windows 11? Ich kann nachvollziehen, wenn man Windows 8 meidet, da es mit seinen Kacheln wirklich eines der schlechtesten Betriebssysteme aller Zeiten war.Ich komme aus der Ära von Windows 2000 und XP und finde alles danach, mit Ausnahme von Windows 8, wirklich gut.
Secure Boot
TPM Zwang
Bitlocker

Bei ersterem ist es ganz einfach, ich entscheide was, wie, mit wem booten kann, nicht MS!
TPM öffnet Tür und Tor für digitale Enteignung und Abozwang, ne lass mal.
Bitlocker braucht keine Privatperson, im Gegenteil icj finde es super praktisch einfach Daten von einem Laufwerk wo z.B. das OS zerschossen ist kopieren zu können, ohne das Bitlocker stört. Physischen Zugang zum Laufwerk habe eh nur ich.
 
Secure Boot
TPM Zwang
Bitlocker

Bei ersterem ist es ganz einfach, ich entscheide was, wie, mit wem booten kann, nicht MS!
TPM öffnet Tür und Tor für digitale Enteignung und Abozwang, ne lass mal.
Bitlocker braucht keine Privatperson, im Gegenteil icj finde es super praktisch einfach Daten von einem Laufwerk wo z.B. das OS zerschossen ist kopieren zu können, ohne das Bitlocker stört. Physischen Zugang zum Laufwerk habe eh nur ich.
Ich kann dich verstehen, mir macht sowas aber nichts aus. Leider musst du früher oder später auf Windows 11 upgraden, es sei denn, du kannst mit allen Einschränkungen leben, die du dann mit einem anderen Betriebssystem hast.
 
Secure Boot
TPM Zwang
Bitlocker

Bei ersterem ist es ganz einfach, ich entscheide was, wie, mit wem booten kann, nicht MS!
TPM öffnet Tür und Tor für digitale Enteignung und Abozwang, ne lass mal.
Bitlocker braucht keine Privatperson, im Gegenteil icj finde es super praktisch einfach Daten von einem Laufwerk wo z.B. das OS zerschossen ist kopieren zu können, ohne das Bitlocker stört. Physischen Zugang zum Laufwerk habe eh nur ich.

Secure-Boot "verhindert" den Start von Windows, wenn der Windows-Bootloader manipuliert, die Integrität von Windows also gebrochen worden ist. Das ist einfach ein Sicherheitsfeature. Selbst Linux kann, mit kompatiblen Bootloader, mit Secure Boot genutzt werden. Einem Dualboot steht also nichts im Wege.

Die Gründe, warum man privat mit einem bewusst kompromittierten Windows arbeiten und spielen will, würde ich zumindest in die Grauzone der IT schieben...

TPM hat absolut gar nichts mit "digitaler Enteignung" oder "Abozwang" zu tun. Wie kommst du darauf?
Weißt du wie TPM funktioniert und wofür es genutzt wird?
TMP als sicherer Speicherort für kryptografische Schlüssel wird in Zukunft immer essentieller!

Bitlocker ist zumindest bei Notebooks mehr als nur Sinnvoll. Da weltweit die meisten Geräte Notebooks sind, macht es Sinn, dass es Standardmäßig aktiv ist. So wie bei den meisten anderen Betriebssystem eine Festplattenverschlüsselung seit Jahren ebenfalls Standard ist. Zugriff auf die Festplatte hat man weiterhin, wenn man den Schlüssel hat. Funktioniert sogar unter Linux.

Nachteile hat man mit Bitlocker nicht. Ja, man kann den Geschwindigkeitsverlust messen. Nein, man merkt ihn im Betrieb nicht. Nein, die Haltbarkeit der SSD wird dadurch nicht verringert.

Wenn man es trotzdem nicht will, kann man es jederzeit abschalten.
 
weils einfach bequem ist und über die ganze neue Technik schimpfen weil sie nicht mehr kompatibel ist.
Was bietet Win11 an neuer Technik das Win10 nicht auch könnte es nur nicht gewollt ist. Abgesehen von den reinen Zwangsbeschränkungen durch MS ala KI und anderen Klumperquatschfunktionen. Die wir scheinbar ja so dringend wenns nach MS geht benötigen aber eigentlich kaum wer so wirklich braucht. Dazu kommt das zu anfangs einiges davon eher wie ein günstiger Massenbetatest für MS zu sein scheint. Man denke da z.B. nur an das Startdesaster bei Copilot.

Wenn man es völlig nüchtern betrachtet hätte es Win11 nicht gebraucht. Zumal wenn MS ihrer damaligen Aussage treu geblieben wäre. Wonach Win10 eigentlich die letzte Versionsnummer hätte sein sollen. Genauso fühlt sich Win11 irgendwie auch an. Als ob man die vormals für Win10 vorgesehenen Featureupdates aus unerfindlichen Gründen nicht geschafft hat zu integrieren.
 
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Was bietet Win11 an neuer Technik das Win10 nicht auch könnte es nur nicht gewollt ist. Abgesehen von den reinen Zwangsbeschränkungen durch MS ala KI und anderen Klumperquatschfunktionen. Die wir scheinbar ja so dringend wenns nach MS geht benötigen aber eigentlich kaum wer so wirklich braucht. Dazu kommt das zu anfangs einiges davon eher wie ein günstiger Massenbetatest für MS zu sein scheint. Man denke da z.B. nur an das Startdesaster bei Copilot.
Windows 11 ist aber nicht mit der Copilot-AI gekommen, sonder erst später per Update.
Wenn es also kein Windows 11 gäbe oder Windows 10 auch weiterhin parallel dazu vollständig unterstützen werden würde, würde/hätte dies ebenfalls ein Update mit Copilot und den anderen "Klumperquatschfunktionen" bekommen. Gewinnen würdest du dadurch also nichts.
 
Kannst ja mal einen Poll machen, wieviel die Leute für ein Betriebssystem mit den technischen Fähigkeiten von 11, der Benutzeroberfläche von 7 [scheint die beliebteste zu sein?], der Konfigurierbarkeit von XP und der Privatsphäre von 2000 zahlen würden. Wenn noch einer die Abwärtskompatibilität von 98SE drauflegt, biete ich 40 Euro pro Jahr.
Aber für ein Stück Software, dass sich mir regelmäßig in den Weg steht und Daten über mich sammeln will? Ich nutze Windows 11 regelmäßig: Auf Arbeit. Wo ich dafür bezahlt werde.
Und das vor allem fehlerbehaftet auf den Markt kommt. Eigentlich war mal die Bedingung, dass der Hersteller bzw. Händler das Produkt mangelfrei auszuliefern hat und eventuell dennoch vorhandene Mängel immer auf eigene Kosten beheben muss. Und bei allem, was keine Software ist, ist das noch immer so.

Bei dem Abo-Vorschlag gehe ich nicht mit, weil ich aus genau diesem Grund der Auffassung bin, dass Sicherheitsupdates und Bugfixes unter ebensolche Mängelbehebung fallen und immer ohne Abos ausgeliefert werden müssten – bis alle Fehler behoben und alle Sicherheitslücken zu sind, oder der Hersteller den Quellcode offenlegt und die Software unter eine freie Lizenz stellt.
 
Gewinnen würdest du dadurch also nichts.
Da werde ich dir auch nicht wiedersprechen. Aber verloren hätte auch keiner. Vielleicht wären dann die ganzen jetzt zu Win11 nicht kompatiblen PCs auch nicht zwingenderweise über Nacht zu Elektroschrott mutiert. Das ist für mich sowieso eine abartig unnötige Resourcenverschwendung.
 
Es gibt tatsächlich noch andere Menschen auf dem Planeten außerhalb der EU. ;)
Die news drehen sich aber um die eu, wir sind in deutschland (der eu). Es geht genau darum. Nicht mehr und nicht weniger. Für uns ist es also gut und es zeigt die handlungsnotwendigkeit von microsoft....

Generell muss ich sagen, dass ich diskussionsrichtung in der debatte win10 vs win11 für verschoben halte. Es wird darüber diskutiert warum win11 nicht angenommen wird oder warum man lieber win10 haben will.
Aber ich finde nicht unwesentlich: warum denn win11? Wenn ich eine neue version von welchem produkt auch immer angeboten bekomme, muss ich den vorteil als kunde erkennen. Und das hat microsoft hart verkackt. Für fast niemanden ergibt sich ein sinnvoller vorteil für win11 im vergleich zu win10. Und das supportende von win10 ist meiner meinung nach kein überzeugenes argument.
 
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