Alle Informatiker die ich in unserem Studentenzirkel kenne, ist nicht einer der nicht auf OSX schwört, es sei stabiler, nutzerfreundlicher und zuverlässiger.
Seltsame Informatiker. Ich würde eher das System nutzen, das zu meinen Anforderungen (oder zu denen des Kunden) passt.
Meine erste und bisher zum Glück einzige längere Erfahrung mit (damals noch OS X) war so niederschmetternd, dass ich froh war, meinen eigenen Win XP Subnotebook debei zu haben. Der Mac ist alle 2-3 Tage abgestürzt und war teilweise nur über die Recovery-CD wieder ans Laufen zu bekommen. Das, obwohl der Eigentümer ihn einzig als Fotograf zur Bildbearbeitung genutzt hat (also keine Spiele oder Programme aus unbekannten Quellen genutzt hat). Was an der GUI nutzerfreundlicher sein soll versteht auch nur der, der es unbedingt will.
Wenn ich mir n Auto kaufe, dann erwarte ich das dieser einwandfrei Funktioniert, der Hersteller kann ja verlangen um eine Funktionalität zu gewehrleisten ein Einfahren (Treiber installieren) forden. Und ich halte mich dran.
Da macht Windows 10 bei mir keine Probleme, ganz im Gegensatz zu macOS oder Linux, das auf zwei der 4 regelmäßig genutzten Windows-Geräte garnicht oder nur mit massiven Einschränkungen laufen würde.
Bis es ein echtes Tablet mit macOS gibt (auf dem dann auch ein vollwertiges Lightroom und alle andere "Desktop-Programme" des mac laufen), wird dieses OS niemals meine grundlegenden Anforderungen erfüllen können.
Was haben wir von den Kohlekraftwerken namens VW gelernt: Kunden verscheißern ist wichtiger als Qualität und Ordnungsmäßigkeit.
Und was haben wir von Apple gelernt: auf dem von mir teuer bezahlten Gerät (iPhone oder iPad) darf nur das laufen, was Apple gefällt. Und programmieren (weil Du Informatik erwähnt hast, die würden sowas manchmal ganz gerne tun ohne sich von irgendwem vorschreiben zu lassen, wie und womit sie das exakt zu tu haben) darf man dafür auch nur, wenn man einen aktuellen Mac sein Eigen nennt. Eine legale Möglichkeit, ein virtuelles macOS unter Windows oder Linux laufen zu lassen, ist mir jedenfalls nicht bekannt (u.U. durch Kauf und Vernichtung des günstigsten Macbook, um an die macOS Lizenz zu kommen).
Wenn man zudem den Pc mit whql im uefi anstellt und die HDD in gpt formatiert wird es noch lustiger bei den Treibern.
Ein PC mit WHQL? Wofür die Abkürzung seit mind. 18 jahren steht ist aber schon bekannt, wenn Du damit um Dich wirfst?
dann sind solche Ergebnisse wie beim TE durchaus normal.
Wer heute noch mit aktuellen Komponenten ein 32 Bit Windows 10 aufsetzt, der muss halt wissen, was er tut. Das sind alles Probleme, die man mit macOS niemals haben kann. Da heisst es nur "friss oder stirb". Entweder, man ist mit der HW zufrieden,, die Apple einem zusammen würfelt, oder man hat verloren.