Win10 Dualboot mit gleichem Win10

fpsn00b

Kabelverknoter(in)
Hi Leute,

ich würde gerne wissen, ob es möglich ist, ein Dualboot Win10-System aufzusetzen und zwar
- mit der gleichen Lizenz oder muss ich mir ein separates Win10 zulegen?
und
- dass die Systeme nach dem Starten nicht auf das andere System/Partition zugreifen können

Ich bin gespannt auf eure Antworten.

Edit:
Es handelt sich um ein NB mit einer (1) SSD mit Bios
 
Zuletzt bearbeitet:
Die ursprüngliche Methode war im Thread verlinkt.


Geht auch mit Win10/MBR. Ist aber mehr Gehampel wie ich finde.
 
Nur zur Info, da es wohl selbstverständlich ist: das hilft nur gegen "gutmütigen" Zugriff. Weder gegen Systemtol noch gegen Viren/Trojaner. Da helfen allenfalls zwei SSDs und den nicht benötigten Controller jedesmal manuell im BIOS/UEFI abschalten.
 
Nur zur Info, da es wohl selbstverständlich ist: das hilft nur gegen "gutmütigen" Zugriff. Weder gegen Systemtol noch gegen Viren/Trojaner. Da helfen allenfalls zwei SSDs und den nicht benötigten Controller jedesmal manuell im BIOS/UEFI abschalten.

In das NB bekomm ich keine zwei SSDs.

Kann ich die zwei parallelen Systeme jeweils mit Bitlocker verschlüsseln wenn ich Win10Pro verwende?
Funktioniert BL mit dualboot?
 
Ich habe bereits ein Multiboot System mit UEFI am laufen, aber mich würde auch interesieren,
wie man das anstellen müsste.
Wenn das möglich ist, würde mich das auch wirklich interessieren.

Aber nach meinem Vorwissen: Wenn ein System direkten Zugriff auf die Hardware hat, dann hat es direkten Zugriff auf die Hardware. Punkt.
Egal was ich in einer Software einstelle, es kann umgangen werden in dem die Hardware direkt angesprochen wird.

Dagegen hilft nur eine Ebene mit Virtualisierung. So schiebe ich eine Schicht "Software" dazwischen.
Natürlich ist auch dies nicht unüberwindbar, aber eben deutlich schwerer.

Meiner Meinung nach macht ein Dual Boot System nur Sinn wenn ich explizit Zugriff auf die Hardware haben muss.
z.B. bei Spielen auf die Grafikkarte. Und das bei beiden Betriebssystemen.

Ansonsten, wenn man ein 2. System aus einem Sicherheitsaspekt heraus aufsetzen möchte, macht eine Virtualisierungssoftware weitaus mehr Sinn.
Egal ob man die nun als Basis-Betriebssystem nutzt und dann darauf weiter aufbaut, oder ob man z.B. aus einem Windows heraus eine weitere Windows Virtualisierung startet um z.B. unsichere Software zu testen.

Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit das System schnell in einen Neuzustand zurücksetzen zu können.

Deswegen die Frage: Warum braucht man ein Multiboot Windows 10 - 2 Mal?
Ein Multiboot System ist die Möglichkeit ein anderes System zu nutzen, es kein adequates Mittel für Zugriffsschutz oder Zugriffskontrolle.

Ich frage das mal so direkt in den Raum, weil ich immer wieder erlebe das Nutzer auf die schlaue Idee kommen darüber z.B. Benutzerzugriffe regeln zu wollen oder es Malware sicher zu machen oder Inhalte vor nahestehenden Personen zu verbergen.
Dafür gibt es bessere Methoden.
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein paar Jahre altes NB mit Dualcore und 8GB RAM in Windows ein Windows mit annehmbarem Arbeitstempo virtualisieren kann.
 
Kaum ein Problem, i schätze mal so ca. 1 GB muss die Virtualisierung für die Verwaltung haben wenn du das auf einem Linux aufsetzt; vielleicht etwas mehr.
Damit läuft Windows immer noch problemlos.

Ein Windows im Windows zu starten frisst leider mehr. ich schätz mal so 4 GB musst dem schon einräumen. Sollte aber evtl. auch noch klappen. Für "gerade so" reichen auch 2 GB, auf biegen und brechen.

Aber ein Dualcore ist natürlich tatsächlich etwas schwach... Aber sind wir mal ehrlich... der ist eigentlich für so gut wie alles zu schwach...

Du hast trotzdem immer noch nicht gesagt wofür du das überhaupt brauchst, was stellst du dir vor?
 
Das NB reicht völlig aus für das was ich mache. Eigentlich nur surfen.
Aber ich bin da jetzt nicht sonderlich vorsichtig und zimperlich was die Ziele meiner Entdeckungsreisen sind und entsprechend hoch ist die Gefahr, dass man sich was einfängt.
Da ich aber auch alltägliche Dinge auf dem System mache wie E-Mail schreiben, Homebanking etc. ist das eine eher ungünstige Situation.

Es geht also darum, zwei voneinander getrennte Systeme zu haben, die möglichst wenig miteinander zu tun haben.

Ich hab mal probiert, ein Linux Mint zu virtualisieren, aber da bin ich doch zu sehr Linux-DAU
 
Aber nach meinem Vorwissen: Wenn ein System direkten Zugriff auf die Hardware hat, dann hat es direkten Zugriff auf die Hardware. Punkt.
Egal was ich in einer Software einstelle, es kann umgangen werden in dem die Hardware direkt angesprochen wird.
So ist es, wobei man sich natürlich fragen kann, ob es um den Schutz vor Datenspionage oder den Schutz vor Verschlüsselungstrojanern und ähnlichen Dingen geht, die Daten vernichten könnten.

Bei ersterem genügt eine Verschlüsselung mit unterschiedlichen PWs, bei letzterem nur die hardwareseitige Trennung.

Meiner Meinung nach macht ein Dual Boot System nur Sinn wenn ich explizit Zugriff auf die Hardware haben muss.
z.B. bei Spielen auf die Grafikkarte. Und das bei beiden Betriebssystemen.
Hier geht es ja anscheinend um ein sehr altes System ohne UEFI. Auf meinem SandyBridge Thinkpad x220 lasse ich das 2. Windows lieber von der 2. SSD laufen. Da geht es aber auch nur um die physikalische Trennung der Systeme, nicht um den Datenschutz.

Ich hab mal probiert, ein Linux Mint zu virtualisieren, aber da bin ich doch zu sehr Linux-DAU
Warum sollte man sowas virtualisieren? EInfach auf USB-Stick/SSD installieren, das BIOS auf Boot von USB umstellen und schon startet der Laptop Linux von USB, wenn es eingesteckt ist und Windows von SSD, wenn kein bootfähiger USB-Stick eingestellt ist. Fast so wie zu guten alten Floppydisk Zeiten, als ich Linux zwar lokal installiert hatte, es aber nur mit Boot-Floppy gestartet habe.

Wenn man dann noch sowas nimmt
wird der Umstieg vermutlich noch einfacher.
 
Ich hab ja auch kein Problem mit der Virtualisierung, sondern mit Linux.
Hab ja auch geschrieben Linux-DAU und nicht Virtualisierungs-DAU.
Kommandozeilenbefehle eintippseln? Nix für mich.

Deshalb hätte ich gerne zwei getrennte Windowse...
 
Kommandozeilenbefehle eintippseln? Nix für mich...
Gefühlt die letzten 10 Jahre braucht man sowas für die von Dir genannten altäglichen Dinge unter Linux nicht mehr. Browser, LibreOffice, Thunderbird, im Zweifel noch VLC sind endweder schon vorinstalliert oder lassen sich über die grafische Programmverwaltung installieren. So Dinge wie WLan, Tastaturbelegung, Uhrzeit/Zeitzone stellt man auch vergleichbar zu Windows über die GUI ein. Bleibt allenfalls noch ein fehlender Treibersupport, dann muss man halt die korrekte Distribution aussuchen, die den Traum von Linus missachtet und auch ClosedSource Treiber mitbringt.

Aber egal, mehr wie eine logeische Trennung von zwei Betriebssystemen auf einem Datenträger bekommst Du niemals hin. Sobald ein Programm Zugriff auf das System erhält, kann es auch Partitionen ohne Laufwerksbuchstaben beschreiben. Im harmlosen Fall ist nur alles verschlüsselt, im kritischeren Fall installiert Dir jemand unbemerkt einen Keylogger und fängt all Deinen Passwörter ab, die Du in der Zweitinstallation für sicher hällst.

Verschlüsselung des Systems würde ich auf einem echten Dualcore garnicht erst veruchen, selbst wenn er schon rudimentäre Unterstützung für AES in der CPU haben sollte.
 
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