Den virtuellen Speicher kannst hier konfigurieren:
In den Einstellungen -> "System" -> "Info" -> "Erweiterte Systemeinstellungen" -> In der Rubrik "Leistung" auf "Einstellungen..." -> Registerkarte "Erweitert" -> In der Rubrik "Virtueller Arbeitsspeicher" auf "Ändern..." gehen.
ABER:
Ich würde dringend davon abraten, hier etwas zu konfigurieren!
Wie schon andere geschrieben haben: Windows selbst weiß sehr gut, wie es mit seinem Speicher umgehen muss.
Nur weil irgendwelche Tools dir angeben, dass virtueller Speicher "genutzt" wird, heißt das noch lange nicht, dass ein Programm auch grade "swaped". Es bedeutet lediglich, dass Windows Bereiche des virtuellen Speichers alloziert und für eine mögliche Verwendung bereit hält!
Natürlich nutzt Windows den virtuellen Speicher erst aktiv, wenn der Hardware-Speicher voll ist.
Ggf. werden auch schon früher Teile einer Applikation dorthin ausgelagert, die "pausiert" sind.
Wenn du es trotzdem ausprobieren willst, behalte im Hinterkopf, dass du hier etwas verändert hast.
Verhalten sich deine Applikationen plötzlich komisch, du bekommt Fehlermeldungen oder sie stürzen einfach ab, setzte zuerst die Einstellungen für den virtuellen Speicher wieder zurück, bevor du anfängst nach Problemen innerhalb der Applikation zu suchen!
Hintergrund:
Ohne virtuellen Speicher müssen alle Applikationen, egal ob im Vordergrund oder Hintergrund, aktiv oder pausiert, immer vollständig im RAM gehalten werden. Somit wird der RAM von Applikationen belegt, die eigentlich gar nicht laufen / laufen müssen und nehmen den aktiven Anwendungen unter Umständen den Speicher weg.
Du schreibst, dass dein RAM teilweise komplett voll ist, wenn du "neue Maps importierst".
Wenn Windows von den 64GB jetzt selbst, sagen wir einfach mal 8GB nutzt und andere Applikationen, die du vielleicht noch im Hintergrund laufen hast noch mal 8GB belegen, stehen erst einmal nur 48GB zur Verfügung.
Mit virtuellem Speicher hält Windows Applikationen und Prozesse im Hintergrund an, lagert deren Speicher auf den Virtuellen speicher aus und für "die Map" stehen nun z.B. 58GB zur Verfügung.
Wird noch mehr Speicher benötigt, können auch Teile "der Map" auf den virtuellen Speicher ausgelagert werden. Die Speicherverwaltung von Windows funktioniert hier sehr gut und kann abschätzen, welche Speicherbereiche grade nicht gebraucht werden.
Im Zweifelsfall wird die Applikation aber halt ab und an mal langsam!
Ohne virtuellen Speicher würden dir von vornherein nur 48GB zur Verfügung stehen.
Benötigt die Applikation mehr, weil "die Map" halt einfach größer ist, kann sie mit den Daten nirgendwo hin.
Im besten Fall sagt dir die Applikation dann "Zu wenig Speicher, Map kann nicht geladen werden". Viele Applikationen rechnen aber fest mit dem vorhandenen, virtuellen Speicher und stürzen sang und klanglos ab!