Wikileaks: Amazon stoppt Hosting der Enthüllungs-Webseite

AW: Wikileaks: Amazon stoppt Hosting der Enthüllungs-Webseite

Finde man sollte sich mal überlegen was man damit anrichtet.

Es gibt 80 Mio Menschen bei uns und genug davon sind wie Kinder die nicht überdenken sonder sich zB wegen Fußball kloppen ...

Man sollte sich mal überlegen was wir zB da am in Afghanistan tun!

Ich behaupte dort sterben Soldaten => also Krieg.

Warum hat sich Krieg die letzten 60 Jahre bei uns nicht auch mal abgespielt? Ganz einfach:
Es ist grausam mit zivilen wie auch militärischen Verletzten und Toten.
Ich finde jedem Vernünftigen Menschen sollte klar sein dass die Soldaten dort sehr angespannt sind und um ihr Leben fürchten. Wer angespannt ist macht auch mal Fehler und wenn irgendwelche Kamerateams meinen sie müssten im Kriegsgebiet rumfahren sollten sie sich der gefahr bewusst sein. Das soll nicht heißen dass ich das gut heiße, aber ich sage ganz klar wen wunderts ?
Was denken denn diese Flower Power Vegetarier hierzuland was da abgeht ? Man streichelt den Feind nicht tot. Und vor allem Meldet dieser sich nicht an wenn er zurückschlägt.

Wie oft passieren zB bei PC spielen Teamkills (gut dort ist man evtl nachlässiger aber ich kann mir vorstellen dass man in Gefechtssituationen erst schießt und dann fragt, weil einem sein Leben wichtiger ist)
Wie auch immer.

Ich finde man sollte mit Informationen verantwortungsvoll umgehn. Und sie nicht jedem unterbelichteten der zu kurzschlussreaktionen neigt unter die nase halten. Und wenn dann doch wenigstens erläutern und zB geschichtliche Beispiele bringen.

Ich hätte meinen Namen nicht für Wikileaks hergegeben, mich wundert dass der Mann noch keinen Autounfall hatte.



Das mit den Politikern sollte auch keinen Wundern man kennts doch. Hinter dem rücken eines anderen drückt man sich halt auch mal schlecht aus man würde jedoch niemals vor ihm stehen und sagen du depp.

=> ist menschlich und sollte vertraulich bleiben.

Finde Wikileaks ein sicherheitsrisiko und würde es abschalten lassen.

Letztes Beispiel :

Wäre meine Frau( kann jetzt schlecht sagen mein Mann )^^ ein Soldat im Einsatz und Wikileaks würde den Einsatzplan für morgen posten :) und ich bekäme wind davon ich würde alles Menschenmögliche tun diese Firma samt ihrer Server nieder zu brennen.
 
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Finde man sollte sich mal überlegen was man damit anrichtet.

Es gibt 80 Mio Menschen bei uns und genug davon sind wie Kinder die nicht überdenken sonder sich zB wegen Fußball kloppen ...

da muss ich dir erstmal zustimmen.
Man sollte sich mal überlegen was wir zB da am in Afghanistan tun!
richtig! was tun wir überhaupt da?
wie sagte Volker Pispers so schön: " unter rot/grün sind unsere soldaten weiter gekommen als ihre Väter"
Ich behaupte dort sterben Soldaten => also Krieg.
nicht unbedingt verkehrt.
Warum hat sich Krieg die letzten 60 Jahre bei uns nicht auch mal abgespielt? Ganz einfach:
Es ist grausam mit zivilen wie auch militärischen Verletzten und Toten.
Ich finde jedem Vernünftigen Menschen sollte klar sein dass die Soldaten dort sehr angespannt sind und um ihr Leben fürchten. Wer angespannt ist macht auch mal Fehler und wenn irgendwelche Kamerateams meinen sie müssten im Kriegsgebiet rumfahren sollten sie sich der gefahr bewusst sein. Das soll nicht heißen dass ich das gut heiße, aber ich sage ganz klar wen wunderts ?
Was denken denn diese Flower Power Vegetarier hierzuland was da abgeht ? Man streichelt den Feind nicht tot. Und vor allem Meldet dieser sich nicht an wenn er zurückschlägt.

ja und? klar ist krieg eine sache die verboten gehört.
umso wichtiger ist es , das es solche medien wie wikileaks gibt, welche uns immerwieder vor augen hält wie stark die lobby der rüstungskonzerne wirkt.
wo sind denn die massenvernichtungswaffen aus dem irak? ohne solche medien wie wikileags und co. würdest du heute noch nur die aussage von Bush kennen, das es sie geben soll.
Wie oft passieren zB bei PC spielen Teamkills (gut dort ist man evtl nachlässiger aber ich kann mir vorstellen dass man in Gefechtssituationen erst schießt und dann fragt, weil einem sein Leben wichtiger ist)
Wie auch immer.
wow. da bekomme ich ja angst, wenn ich als killerspielspieler gleich wieder mit ner echten gefechtssituation konfrontiert werde.
oder willst du uns damit sagen, das ein amokläufer sorgfältiger amok läuft?:ugly:
das sind kommentare die eher zu den von dir genannten -> "und genug davon sind wie Kinder die nicht überdenken sonder sich zB wegen Fußball kloppen" <- passt.
Ich finde man sollte mit Informationen verantwortungsvoll umgehn. Und sie nicht jedem unterbelichteten der zu kurzschlussreaktionen neigt unter die nase halten. Und wenn dann doch wenigstens erläutern und zB geschichtliche Beispiele bringen.
entscheidest dann du, wer unterbelichtet ist und wer nicht?
wie sollen denn "belichtete" in den genuß solcher informationen kommen.
schreibst du jeden an?
natürlich muss sowas an die öffentlichkeit. auch wenn es menschen gibt, die mit solchen informationen geistig bedingt nicht viel anfangen können bzw. in bildzeitungsmanier loswettern.
so dumme menschen gibt es nunmal auf der ganzen welt. deswegen darf ich aber mit bedacht handelnde menschen von informationen nicht ausschließen.
oder willst du lieber nichts über einen "kinderschänder" erfahren, weil ihn ja gleich ein paar bekloppte aufknüpfen wollen, nur weil bei ihnen nach einer gehirnwindung denken schluß ist?
naja, wir würden uns vielleicht sicherer fühlen. mehr aber auch nicht. die eventuelle überraschung kommt dann halt unvorbereitet.
Ich hätte meinen Namen nicht für Wikileaks hergegeben, mich wundert dass der Mann noch keinen Autounfall hatte.

ja, das denken halt viele. die kloppen sich dann lieber beim fußball.
ich bin froh, das es solche menschen wie Julian Assange und die nicht bekannten wikileagsleute überhaupt noch gibt.

Das mit den Politikern sollte auch keinen Wundern man kennts doch. Hinter dem rücken eines anderen drückt man sich halt auch mal schlecht aus man würde jedoch niemals vor ihm stehen und sagen du depp.

=> ist menschlich und sollte vertraulich bleiben.
aber nicht bei einem politiker, der für seine arbeit von mir bezahlt wird und von dem ich eine gute arbeit verlange.
das ist sein job! ich darf meinen chef nicht verarschen. genausowenig sollten mich politiker verarschen.
und hier gehts auch nicht mal eben um nen ausdruck " der ist blöd" oder so. hier geht es um einschätzungen von politgrößen, die durchaus sinn ergeben.
Finde Wikileaks ein sicherheitsrisiko und würde es abschalten lassen.
ich würde dich hier auch bannen. upps -> würde ich natürlich nicht tun. warum auch? wir haben ja meinungs- und pressefreiheit. zum glück.
du bist ja eher für ein totalitäres system. ob bewusst oder unbewusst sei mal dahingestellt.
was einem nicht passt, sollte verboten werden. egal ob die rechte anderer beschnitten werden. das hat nichts mit meinungs- und pressefreiheit zu tun.
Letztes Beispiel :

Wäre meine Frau( kann jetzt schlecht sagen mein Mann )^^ ein Soldat im Einsatz und Wikileaks würde den Einsatzplan für morgen posten :) und ich bekäme wind davon ich würde alles Menschenmögliche tun diese Firma samt ihrer Server nieder zu brennen.

und an diesem beispiel erkennt man ganz gut, das du wohl eher nicht zu den leuten gehörst, die sich vorher informieren, bevor sie losschreien.
wenn der einsatzplan deiner frau bei wikileags oder anderen medien auftauchen würde und in ihm steht, das deine frau eine schule angreifen würde, würde ich alles tun um deine frau..........., Sorry, nichts gegen deine frau, aber dieses dümmliche beispiel kam von dir.................., nieder zu br..........:nene:
 
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Wäre meine Frau( kann jetzt schlecht sagen mein Mann )^^ ein Soldat im Einsatz und Wikileaks würde den Einsatzplan für morgen posten :) und ich bekäme wind davon ich würde alles Menschenmögliche tun diese Firma samt ihrer Server nieder zu brennen.

Haha, lustig. Nein, im Ernst. Wenn Wikileaks das postet, ist es erstens schon längst vorbei. Außerdem wissen es vor Wikileaks garantiert schon 2/3 aller Geheimdienste dieser Erde und irgendeiner davon hat es längst dem "Feind" erzählt.

Was Wikileaks tut, ist nicht zu unterschätzen. Aber ich glaube, du überschätzt es. Die Geheimnisse, die da verraten werden, sind nur für eine Gruppe Geheimnisse: Für uns normale Bürger, die Staat, Wirtschaft und Finanzwelt gerne dumm halten wollen.
 
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ja sry für die dummen beispiele bin seit stunden statik am lernen :) ^^ was weiß ich ... es ist halt *******


ich behaupte jetzt mal ganz dreist (auch wenn du mir dafür ins gesicht springst) ob man nicht wikileaks behalten sollte und dafür wahlrecht erst mit mittlerer reife, oder fachabi verteilt :)


^^ wer mich jetzt dafür hinter gitter bringen will :) der ist gegen meine meinugsfreiheit ^^

PS: ka es ist haltn forum ... da is mir rechtschreibung bzw bis ins kleinste detail durchdachte auszüge aus der realität nich sooo wichtig ^^

Gruß
 
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1. Veröffentlichung -> Pressefreiheit
2. Zeuge/Beschaffer -> journalistischer Quellen-/Informantenschutz
3. Behinderung - > Aussageverweigerungsrecht
4. Hehlerei -> Informationsbeschaffung zur Aufdeckung politisch motivierter Mißstände.

Ist Wikileaks ein Presseorgan und seine Mitarbeiter Journalisten?
Ich denke nicht.
Abgesehen würde es mich, gerade in den USA, nicht wundern, wenn die nationale Sicherheit über dem Informantenschutz steht.


Haha, lustig. Nein, im Ernst. Wenn Wikileaks das postet, ist es erstens schon längst vorbei.

Nö. Die Auswirkungen der letzten großen Leaks hatten sehr wohl bezug zur Gegenwart.

Was Wikileaks tut, ist nicht zu unterschätzen. Aber ich glaube, du überschätzt es. Die Geheimnisse, die da verraten werden, sind nur für eine Gruppe Geheimnisse: Für uns normale Bürger, die Staat, Wirtschaft und Finanzwelt gerne dumm halten wollen.

Das Problem an Wikileaks ist imho die ungefilterte, umfangreiche Darstellung einer Sichtweise ohne jeglichen Kontext und Kontrolle. Es gibt mitlerweile soviele Leute, die sich einer Verschwörung "von oben" ausgesetzt sehen, dass sie ohne großartiges hinterfragen allen glauben, die in ähnliche Richtung gehen. Was heutzutage auf Wikileaks erscheint, wird von Millionen von Menschen für die alleinige Wahrheit gehalten und wortwörtlich oder aus ihrem eigenen Kontext heraus interpretiert.
Wikileaks kann mit einer einzigen Veröffentlichung eine Stimmung erzeugen, für die die BILD 2 Monate lang hetzen müsste - und im Gegensatz zur BILD hält sich Wikileaks an gar keine Gesetze und wirkt internatnional.
Imho kann man das Gefahrenpotential dieser Seite kaum überbewerten.
 
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Ist Wikileaks ein Presseorgan und seine Mitarbeiter Journalisten?
Ich denke nicht.

Dann lass es mit dem denken... ein Journalist ist jemand, der "hauptberuflich an der Verbreitung und Veröffentlichung von Informationen und Unterhaltung durch Massenmedien" beteiligt ist.

Das heisst, das jeder, der sein Engagement bei Wikileaks schwerpunktmäßig ausübt, Journalist ist.

Journalist hat NICHTS mit einem Journalismusstudium zu tun
 
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Ich finde es eigentlich schwach, dass die Wikileaks vom Server geschmissen haben.....aber es ist rechtens (Wikileaks besitzt schließlich wirklich nicht die Rechte an den Depeschen) und es hat mich eigentlich gewundert, dass die nciht schon am Sonntag von dem Server geflogen sind..... nur das mit Wikileaks.org ist eine echte Schweinerei.
 
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Dann lass es mit dem denken... ein Journalist ist jemand, der "hauptberuflich an der Verbreitung und Veröffentlichung von Informationen und Unterhaltung durch Massenmedien" beteiligt ist.

Das heisst, das jeder, der sein Engagement bei Wikileaks schwerpunktmäßig ausübt, Journalist ist.

Journalist hat NICHTS mit einem Journalismusstudium zu tun

Vielleicht solltest du es mit dem Schreiben lassen oder zumindest das Lesen davor stellen...
Hat irgendjemand etwas von Studium behauptet? Nein.
Hat Wikileaks hauptberuflich angestellte Mitarbeiter? Afaik Nein.
"schwerpunktmäßig ausüben" dürfte bei einer afaik ehrenamtlichen Mitarbeit wohl nicht gegeben sein -> nix mit hauptberuflich.
Man kann auch nebenberuflich Journalist sein. Aber man ist das nicht automatisch, nur weil man irgendwas auf irgend eine Website stellt.
 
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Vielleicht solltest du es mit dem Schreiben lassen oder zumindest das Lesen davor stellen...
Hat irgendjemand etwas von Studium behauptet? Nein.
Hat Wikileaks hauptberuflich angestellte Mitarbeiter? Afaik Nein.
"schwerpunktmäßig ausüben" dürfte bei einer afaik ehrenamtlichen Mitarbeit wohl nicht gegeben sein -> nix mit hauptberuflich.
Man kann auch nebenberuflich Journalist sein. Aber man ist das nicht automatisch, nur weil man irgendwas auf irgend eine Website stellt.
trotzdem hat er recht.
definiere journalismus!
wo haben die wohl die sachen her?
recherchiert?
also als moderator solltest du schon in der lage sein den kommentar mit "lesen und schreiben" wegzulassen.
deinem kommentar hätte ich vielleicht auch solch eine aussage vorgehalten. anders lies sich solch eine meinung über journalismus kaum erklären.

ansonsten gebe ich dir allerdings teilweise recht, was dein vorangegangenes post betrifft.
 
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Nö. Die Auswirkungen der letzten großen Leaks hatten sehr wohl bezug zur Gegenwart.

Aber hallo! Wenn du mich schon "korrigierst", dann lies dir wenigstens durch, wozu ich mich geäußert habe. Es ging um das Beispiel eines anderen Teilnehmers, daß Wikileaks heute postet, die Bundeswehr würde morgen einen Angriff auf eine Schule starten. Doch bei der Vorlaufzeit und Bearbeitung, die Wikileaks in die Veröffentlichung steckt, wäre der genannte Angriff längst vorbei, bis Wikileaks darüber berichtet hätte. Das war gemeint!

Daß die Infos auf Wikileaks Auswirkungen auf längere Zeit haben, wird wohl niemand ernsthaft bestreiten, andernfalls wäre die Plattform auch völlig unsinnig, selbst vom Standpunkt ihrer Betreiber aus... nicht wahr?

Im Übrigen wundert mich dein Beitrag schon sehr, du gehst da mit Totschlag-Argumenten zur Sache. Eine Plattform wie Wikileaks wäre ohne Idealismus nicht realisierbar. Du kannst davon ausgehen, daß viele Menschen da eine Menge Zeit investieren. Wahrscheinlich unbezahlt. Doch ich kenne hierzulande schon normale Vereine, bei denen die Mitglieder teilweise 20, 30 Stunden die Woche ehrenamtlich mitarbeiten. Da fällt es schwer, den Wikileaks-Akteuren, von denen viele sicher noch viel mehr Zeit investieren, den Journalisten-Status abzusprechen.

Es sei denn, du bist Fürsprecher einer Journalismus-Kaste, die ein Studuim und einen regelmäßigen Gehalts-Check für die Akkreditierung als Journalist fordert.

Von einem Moderator erwarte ich nicht nur mehr Sachlichkeit, sondern vor allem mehr Abstand. Ein Moderator ergreift vor allem nicht so eindeutig Partei. Das ist jedenfalls meine Meinung. Du kannst dich ja auch privat einloggen, dann ist das ok!
 
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In ner Regierung gibts immer interne Ansichten, besonders was die Einschätzung anderer Länder betrifft. Und wenn man die einfach ausplaudert, könnte sich das nicht förderlich auf diplomatische Beziehungen auswirken. Du willst ja sicherlich auch nicht, dass im Internet steht, dass du deinen Arbeitskollegen für einen fehlgeleiteten Wichtigtuer hälst. Würde dir sicherlich nicht gefallen. Die Wahrheit ist eben nicht immer für alle Ohren gut. Mit Informationen muss man grade in der Politik verantwortungsvoll umgehen. Man kann nicht einfach alles raushauen, nur weils die Wahrheit ist. Das sagt einem doch schon die Vernunft.
.

Eine politische meinung zu einem Land darf bei einem Volksvertreter nie über die strenge schlagen. Was die Damen und Herren dort oben für eine persönliche Meinung haben spielt da weniger eine Rolle, denn die dürfen sie ja gerne haben.
Wenn man aber auf politischer Eben ein Land bzw. deren Handlung nicht gut findet, sollte einem schon das Recht gegeben sein diese Meinung auch offen zu Vertreten.
 
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In Gefechten gibts immer mal wieder Fehlschläge, die muss man nun wirklich nicht veröffentlichen, nur damit die Zeitungen ihre Seiten voll kriegen und sich irgendwelche Spinner die Videos zu Unterhaltungszwecken auf Youtube reinziehen können. Dass es im Irak tausende zivile Opfer gab war auch vor der Heldentat von Wikileaks bekannt.

Meine Meinung:

Stimmt, es war bekannt. Wenn man es wissen wollte. Was zB viele Amerikaner nicht wissen wollten. Weil sie alleine die Tatsache, daß man sich darüber informiert, für unpatriotisch hielten und halten. Gibt ja auch viele Deutsche, die Zeter und Mordio schreien, wenn man Optimierungsbedarf in unserem Staat reklamiert (ua hier in diesem Forum).

Vergiß bitte bei der Bewertung von Wikileaks nicht, woher dieser Drang nach der "absoluten" Wahrheit denn kommt. Wikileaks ist gewachsen auf einer politischen und ökonomischen Kultur der Täuschung und Verheimlichung.

In angeblich demokratischen Ländern werden von Regierungen, oft initiiert von Wirtschaft und Finanzwesen, folgenschwere Entscheidungen getroffen. Ein Land beginnt fröhlich mal hier nen Krieg und dann da noch einen, tötet tausende Zivilisten (collateral damage :ugly:), verheimlicht nicht nur die wahren Gründe, sondern belügt das eigene Volk ganz dreist. Ein anderes Land vereint sich mit seinem Nachbarland, weil man ja ein Volk ist und statt der eigenen Bevölkerung reinen Wein einzuschenken, wie man das ja unter erwachsenen Menschen tun sollte, erzählt man, das könnte man mal eben so im Vorbeigehen finanzieren, alles kein Problem. Und als es dann doch dicke kommt, ist der Frust allerorten groß.

Wikileaks sagt dieser Mentalität der Verheimlichung und der Lüge von Seiten der Mächtigen den Kampf an. Und deshalb veröffentlicht man, was man in die Finger bekommt. Weil die Mächtigen ja auch ALLES verheimlichen, was sie verheimlichen können. Und weil ihnen keine Lüge zu schade ist. Und niemand als Opfer zu schade (die bösen Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg, die gemeinen Sozialschmarotzer ruinieren uns, aber den Banken und Aktionären schenken wir heute mal 500 Milliarden, lalala).

Meinst du, irgendeiner würde sich die Arbeit machen, so etwas wie Wikileaks zu betreiben, sich dabei selbst in Gefahr begeben, wenn wir, die kurze Zeit, in der wir die vermeintliche Volksherrschaft genießen, von den Mächtigen nicht systematisch getäuscht und belogen worden wären?

Wikileaks erhebt sicher keinen Anspruch darauf, DIE Wahrheit zu veröffentlichen, denn das, was man dort liest, ist letztlich nur die Selbsteinschätzung von Politik und Wirtschaft, die, wie jede Selbsteinschätzung, durch persönliche Ideologien verzerrt ist.

Das ist meine Meinung.
 
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trotzdem hat er recht.
definiere journalismus!
wo haben die wohl die sachen her?
recherchiert?

Inhaltlich betrachtet gebe ich dir da durchaus recht: Der Abtand von Wikileaks zu Journalismus ist nicht groß (de facto machen sie afaik keine eigene Recherche und schreiben auch keine eigenen Texte, sondern veröffentlichen nur -> eher ein Verlag, aber keine Redaktion).
Aber am Anfang dieses Diskussionsteils stand nicht die Frage, wie man Wikileaks beurteilen sollte, sondern warum die US-Regierung Wikileaks nicht einfach verklagt und mit rechtsstaatlichen Mitteln vorgeht, anstatt auf dubiosem Wege Druck auszuüben.
Ein Argument dagegen war, dass die Aktionen von Wikileaks im Rahmen von Pressefreiheit&Co geschützt sind - und da wiederspreche ich eben, denn imho dürften die Mitarbeiter von Wikileaks vor dem Gesetz nicht als Journalisten zählen und somit nicht deren Sonderrechte genießen.


Aber hallo! Wenn du mich schon "korrigierst", dann lies dir wenigstens durch, wozu ich mich geäußert habe. Es ging um das Beispiel eines anderen Teilnehmers, daß Wikileaks heute postet, die Bundeswehr würde morgen einen Angriff auf eine Schule starten. Doch bei der Vorlaufzeit und Bearbeitung, die Wikileaks in die Veröffentlichung steckt, wäre der genannte Angriff längst vorbei, bis Wikileaks darüber berichtet hätte. Das war gemeint!

Okay. Sorry, das habe ich wirklich falsch interpretiert, weil der Rest deines Posts auch allgemeiner gehalten war. Es gibt durchaus Leute, die vertreten die Ansicht, dass alles, was Wikileaks veröffentlicht, weit genug in der Vergangenheit liegt.

Daß die Infos auf Wikileaks Auswirkungen auf längere Zeit haben, wird wohl niemand ernsthaft bestreiten, andernfalls wäre die Plattform auch völlig unsinnig, selbst vom Standpunkt ihrer Betreiber aus... nicht wahr?

'türlich.
Ich würde aber zwischen Leaks differenzieren, die eine moralische Neubewertung von z.B. Parteien&Politikern aufgrund vergangener Ereignisse nach sich ziehen (z.B. interne Dokumente vergangener Regierungen) und Leaks, die zu einer verfälschten Ansicht von Informationen führt, auf deren Grundlage aktuell Entscheidungen getroffen werden müssen (z.B. Climategate).

Da fällt es schwer, den Wikileaks-Akteuren, von denen viele sicher noch viel mehr Zeit investieren, den Journalisten-Status abzusprechen.

Es sei denn, du bist Fürsprecher einer Journalismus-Kaste, die ein Studuim und einen regelmäßigen Gehalts-Check für die Akkreditierung als Journalist fordert.

Siehe oben: Es ging um die Frage des rechtlichen Status. Und rechtliche Grenzen sind manchmal keine Gummipargraphen, sondern Totschlagargumente.

Im übrigen bin ich aber schon der Meinung, dass man in einer Zeit, in der fast jeder innerhalb kürzester Zeit global veröffentlichen kann, eine klare Grenze zum Journalismus und ggf. Pflichten für Journalisten braucht. Sonst wird es ganz schnell möglich, unter dem Deckmantel der Pressefreiheit ungestraft Lügen, Volksverhetzung,... zu verbreiten.

Ein Moderator ergreift vor allem nicht so eindeutig Partei. Das ist jedenfalls meine Meinung. Du kannst dich ja auch privat einloggen, dann ist das ok!

Auch Moderatoren haben keine Zweitaccounts und nur weil wir uns ehrenamtlich darum kümmern, dass dieses Form benutzbar bleibt, verzichten wir nicht darauf, auch tatsächlich an ihm teilzunehmen.


Eine politische meinung zu einem Land darf bei einem Volksvertreter nie über die strenge schlagen. Was die Damen und Herren dort oben für eine persönliche Meinung haben spielt da weniger eine Rolle, denn die dürfen sie ja gerne haben.
Wenn man aber auf politischer Eben ein Land bzw. deren Handlung nicht gut findet, sollte einem schon das Recht gegeben sein diese Meinung auch offen zu Vertreten.

Recht eine Meinung offen zu vertreten? klar.
Aber genauso auch das Recht, eine Meinung nicht offen zu vertreten. Denn Diplomatie baut nunmal auf Lügen und Täuschung auf uns so unschön das ist: Es hilft nicht, wenn man sie einseitig enttarnt. Das verschafft nur den anderen einen taktischen Vorteil.
 
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'türlich.
Ich würde aber zwischen Leaks differenzieren, die eine moralische Neubewertung von z.B. Parteien&Politikern aufgrund vergangener Ereignisse nach sich ziehen (z.B. interne Dokumente vergangener Regierungen) und Leaks, die zu einer verfälschten Ansicht von Informationen führt, auf deren Grundlage aktuell Entscheidungen getroffen werden müssen (z.B. Climategate).

Verstehe, was du meinst. Allerdings sehe ich es nicht so, daß wir von den "offiziellen" Medien wirklich "richtig" informiert werden, selbst wenn die Macher ambitioniert ans Werk gehen. Auch sie sind letztlich von Informationen abhängig, die bereits durch andere Interessengruppen gefiltert wurden.

Ich glaube, daß Plattformen wie Wikileaks einen Wandel zu mehr informationeller Offenheit bewirken können. Wenn derartige "Leaker" erstmal zum normalen Bild in der Öffentlichkeit gehören, relativiert sich ihre Bedeutung automatisch und die "Enthüllungen" verlieren an Brisanz. Bestenfalls sagt man sich an Verantwortlicher Stelle: Wenn das sowieso bald bei Wikileaks steht, dann können wir den Leuten auch gleich reinen Wein einschenken. Idealistischer Ansatz, klar, aber klein Denken kann ja jeder ;)


Im übrigen bin ich aber schon der Meinung, dass man in einer Zeit, in der fast jeder innerhalb kürzester Zeit global veröffentlichen kann, eine klare Grenze zum Journalismus und ggf. Pflichten für Journalisten braucht. Sonst wird es ganz schnell möglich, unter dem Deckmantel der Pressefreiheit ungestraft Lügen, Volksverhetzung,... zu verbreiten.

Stimmt, trotzdem: Die rechte Szene zB verfügt über akkreditierte Journalisten und tut trotzdem, was du verhindert wissen willst. Schau, wohin du willst, mit Informationen wird überall auf der Welt Schindluder betrieben.

Vielleicht können wir uns in der Mitte treffen. Ich schlage für die Wikileaks-Akteure die Bezeichnung Guerilla-Journalisten vor... Triffts ganz gut, wie ich finde.

Auch Moderatoren haben keine Zweitaccounts und nur weil wir uns ehrenamtlich darum kümmern, dass dieses Form benutzbar bleibt, verzichten wir nicht darauf, auch tatsächlich an ihm teilzunehmen.

Verstehe, das ist natürlich richtig. Da du dich als Moderator, wenn auch "nur" ehrenamtlich (und ich achte ehrenamtliche Arbeit sehr), in einer "Machtposition" befindest, sitzt du aus meiner Sicht etwas in der Zwickmühle. Natürlich sollst du auch deine Meinung äußern können, doch gleichzeitig bist du hier, um zu moderieren, auszugleichen, zu vermitteln.

Vielleicht kannst du dir da ein wenig von den (guten) Profis abgucken, die stellen ganz gerne Fragen, wenn sie etwas kritisch anmerken wollen. Beispiel, passend zu Wikileaks (in ARD oder ZDF Nachrichten): Man könnte sich natürlich auch fragen, warum Wikileaks bisher nur Geheimnisse aus der sog. freien Welt enthüllt hat...

Übrigens finde ich es sehr gut, daß du letztlich noch einmal auf die Nachrichten geantwortet und dabei die Wogen geglättet hast. Dein letzter Post war auf jeden Fall die Arbeit eines guten Moderators :daumen:
 
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Ich glaube, daß Plattformen wie Wikileaks einen Wandel zu mehr informationeller Offenheit bewirken können. Wenn derartige "Leaker" erstmal zum normalen Bild in der Öffentlichkeit gehören, relativiert sich ihre Bedeutung automatisch und die "Enthüllungen" verlieren an Brisanz. Bestenfalls sagt man sich an Verantwortlicher Stelle: Wenn das sowieso bald bei Wikileaks steht, dann können wir den Leuten auch gleich reinen Wein einschenken. Idealistischer Ansatz, klar, aber klein Denken kann ja jeder ;)

Ideale sind was gutes, so lange man weiß, wo der Unterschied zur Realität liegt ;)
Aber ich denke (bzw. aufgrund der einhergehenden Implikationen: hoffe) nicht, dass es soweit kommen wird, dass "leaker" zur normalen Informationslandschaft gehören - und zwar nicht nur wegen der Politiker, sondern wegen "der anderen". Wikileaks hat genau gar keine Legitimation. Sämtliche Informationen, die auf Wikileaks landen, könnten ebensogut von Hans Peter und Klaus nachm Stammtisch niedergeschrieben worden sein können - alles, was wir haben, ist die Behauptung der Veröffentlichenden, es wäre authentisch.
Bei Wikileaks war es das bislang scheinbar auch. Aber: Mitlerweile ist vielen klar, dass Wikileaks oder Plattformen wie Wikileaks der perfekte Weg zu viel Öffentlichkeit sind. Und wenn man sich anguckt, was Verschwörungstheoretiker aus den Wiki-Leaks machen, dann kann man nur hoffen, dass es noch ein Weilchen dauert, bis Leute, die gezielt Falschinformationen streuen wollen, sich dieser Mechanismen bedienen.

Dann gibt es genau zwei Möglichkeiten:
a) Die ganzen Leaker verlieren massiv an Bedeutung und sind einfach nur ein paar weitere Internetseiten mit politischer Agenda
b) Die breite Masse, die ja sowieso dazu tendiert, sich "von denen da oben" unterdrückt und von einer Weltverschwörung verfolgt zu sehen, glaubt diesen Seiten alles, ohne irgend eine Form von Beleg zu verlangen. (bzw.: Das, was von offizieller Seite am heftigsten dementiert wird, wird am stärksten geglaubt)

Was das für die politische Entwicklung bedeutet, sollte klar sein...

Verstehe, das ist natürlich richtig. Da du dich als Moderator, wenn auch "nur" ehrenamtlich (und ich achte ehrenamtliche Arbeit sehr), in einer "Machtposition" befindest, sitzt du aus meiner Sicht etwas in der Zwickmühle. Natürlich sollst du auch deine Meinung äußern können, doch gleichzeitig bist du hier, um zu moderieren, auszugleichen, zu vermitteln.

Für gewöhnlich löse ich das dadurch, dass ich moderatives Vorgehen von inhaltlichen Beiträge trenne und mich in beidem an die Regeln halte. Das ermöglicht zugegebenermaßen keine Moderation im Sinne einer Zusammenführung, aber die ist bei vielen Online-Zeitgenossen sowieso illusionistisch. Einen sachlichen Diskussionsstil kann man aber einigermaßen durchsetzen.
 
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Inhaltlich betrachtet gebe ich dir da durchaus recht: Der Abtand von Wikileaks zu Journalismus ist nicht groß (de facto machen sie afaik keine eigene Recherche und schreiben auch keine eigenen Texte, sondern veröffentlichen nur -> eher ein Verlag, aber keine Redaktion).
Aber am Anfang dieses Diskussionsteils stand nicht die Frage, wie man Wikileaks beurteilen sollte, sondern warum die US-Regierung Wikileaks nicht einfach verklagt und mit rechtsstaatlichen Mitteln vorgeht, anstatt auf dubiosem Wege Druck auszuüben.
Ein Argument dagegen war, dass die Aktionen von Wikileaks im Rahmen von Pressefreiheit&Co geschützt sind - und da wiederspreche ich eben, denn imho dürften die Mitarbeiter von Wikileaks vor dem Gesetz nicht als Journalisten zählen und somit nicht deren Sonderrechte genießen.
gut sie veröffentlichen "nur".
aber wo haben sie denn das material her? wurde nicht recherchiert um an solche brisanten informationen zu kommen.
selbst ein bildzeitungsfuzzi wird heutztutage als journalist bezeichnet, obwohl die meistens nur abschreiben bzw. berichte verschlimmbessern.
zu wikileaks passt ganz gut die bildzeitungswerbung: "bild dir deine meinung"!
ist halt eine sehr neutrale vorgehensweise von wikileak. es wird halt nicht in eine bestimmte richtung geschubst.
die berichterstattung von weltonline, fand ich ganz gut. so in richtung, wie fürsorglich doch die USA als weltpolizist mit anderen ländern umgeht.
da wurde berichtet, das ein kleines land(name entfallen) 3 millionen dollar bekommen sollte wenn es 17 uiguren aus guantanamo aufnehmen würde.
das böse land lehnte ab, trotz der 3 millionen.
gut man hat vergessen zu erwähnen, das man ja die uiguren irgendwo aus dem leben geholt hat und sie in einem gefangenenlager jahrelang festgehalten hatte ohne ein bisschen rechtstaatlichkeit zu beachten. aber das passte ja schlecht zu verharmlosungsstrategie von Weltonline.
 
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Ich frage mich allerdings, warum Wikileaks deartig einseitig veröffentlicht. So entsteht mit Sicherheit kein umfassendes Bild sondern eher ein polarisierendes und mainipulatives Bild. Daher stehe ich Wikileaks sehr kritisch gegenüber, zumal sie gegen einen wichtigen journalistischen grundsatz verstoßen: Dem Schutz der Informanten.

Aber auch sonst finde ich das Vorgehen sehr fragwürdig. Das Material ohne ausreichende Prüfung zu veröffentlichen, wird früher oder später zu Missbrauch führen.
 
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gut sie veröffentlichen "nur".
aber wo haben sie denn das material her? wurde nicht recherchiert um an solche brisanten informationen zu kommen.

Soweit ich das verstehe (Wikileaks ist ja nicht unbedingt als transparent zu bezeichnen ;) ) wird das Material zugespielt. D.h. irgendjemand mit Zugriff auf bestimmte Daten, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht waren, und will diese in aller Welt veröffentlichen. Anschwärzen in ganz großem Stil.
Das dürfte auch die Ursache sein, warum bislang nur die "westliche Welt" betroffen war: Es wird vermutlich wenige Iranische Oppositionelle in hochrangigen Positionen mit Zugriff auf digitale Regierungsarchive geben. Hacker nehmen wohl auch lieber britische Forscher als die chinesische Regierung ins Visier.
Die andere Seite lacht sich dann ins Fäustchen bzw. tritt ggf. selbst als Informant auf.

selbst ein bildzeitungsfuzzi wird heutztutage als journalist bezeichnet, obwohl die meistens nur abschreiben bzw. berichte verschlimmbessern.
zu wikileaks passt ganz gut die bildzeitungswerbung: "bild dir deine meinung"!
ist halt eine sehr neutrale vorgehensweise von wikileak. es wird halt nicht in eine bestimmte richtung geschubst.

Nicht von Wikileaks, aber von den Informanten von Wikileaks. So etwas wie eine "neutrale Information" gibt es nicht. Auch wenns nicht die BILD (iirc per gerichtlicher Auflage schon lange nicht mehr Bild"zeitung") ist, sondern aus Wahrheiten besteht, kann man durch systematisches weglassen von Informationen einen massiv verfälschten Eindruck erwecken. (beabsichtigt, unbeabsichtigt oder systematisch. Z.B. eben in dem die interne Kommunikation von US-Diplomaten ohne das Gegenstück ihrer Kollegen aus anderen Staaten präsentiert wird oder in dem E-Mails veröffentlicht werden, die ohne die in ihnen nicht dokumentierten -wieso auch?- Begleitumständen missverständlich seien können oder zwangsläufig falsch verstanden werden)
Guter Journalismus beinhaltet immer auch eine Bewertung von Informationen und eine Gegenüberstellung oder Begleitung mit allem, was man zum Verständniss braucht. Wikileaks weißt da Ähnlichkeiten mit dem Spiegel auf.

die berichterstattung von weltonline, fand ich ganz gut. so in richtung, wie fürsorglich doch die USA als weltpolizist mit anderen ländern umgeht.
da wurde berichtet, das ein kleines land(name entfallen) 3 millionen dollar bekommen sollte wenn es 17 uiguren aus guantanamo aufnehmen würde.
das böse land lehnte ab, trotz der 3 millionen.
gut man hat vergessen zu erwähnen, das man ja die uiguren irgendwo aus dem leben geholt hat und sie in einem gefangenenlager jahrelang festgehalten hatte ohne ein bisschen rechtstaatlichkeit zu beachten. aber das passte ja schlecht zu verharmlosungsstrategie von Weltonline.

Vermutlich ein problematisches Thema für die Medien, denn eignetlich hätte man anno2001 den Mund aufreißen müssen, aber da war man mit Beileidsbekundungen beschäftigt.
 
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