Wie viel PS sind notwendig?

Gamer090

PCGH-Community-Veteran(in)
Hi zusammen

Habe mcih mal gefragt, wie viel PS man braucht um 1000t zu ziehen und damit ist ein Zug gemeint bei dem die Lok 1000t ziehen muss.
Weiss da jemand wie man so etwas berechnet? Die Anzahl Achsen sind natürlich auch wichtig, da sie Reibung verursachen die soll aber sehr gering sein.

Jemand eine Ahnung wie sowas ausgerechnet wird?
 
hab mal gesehen je dünner die reifen (räder) sind desto leichter ist es
da war mal was im tv da haben 2 menschen nen zug geschoben
 
Das hängt erstmal davon ab, wie schnell du den Zug bewegen möchtest. Die Leistung P (deine PS, die du wissen möchtest) entspricht P=F*v, wobei F die Kraft ist und v die Geschwindigkeit. Für deine Frage müsste man "nur" noch die zu überwindene Reibungskraft F kennen. Die zu bestimmen wird aber nicht leicht. Gehen wir davon aus, das der Zug steht und betrachten wir nur die Haftreibung (gibt noch andere Arten z.B die Gleitreibung, wenn der Zug erstmal fährt).
Dann ist F=µ*G mit dem Reibungskoeffizienten µ und der Normalkraft G (steht der Zug icht gerade schief ist dieses die Gravitationskraft G=m*g mit Masse m und Erdbeschleunigung g). Für µ muss man materialspezifische Werte nehmen. Dafür gibt es dann Tabellen.

Im reellen Fall ist das mit der Reibung natürlich viel komplizierter.

Noch ein kurzer Kommentar: Die offizielle SI-Einheit der Leistung ist das Watt und nicht PS. Das musste leider kurz für das eigene Gewissen sein.:schief:
 
Mit einer ausreichend kurzen Übersetzung reicht auch 1 PS. Es ist dann bloß nicht besonders schnell:ugly:
 

Interessant, da frage ich mich aber ob es bei einer Lok anderst ist weil da ist ein anderer Abstand der Achsen, das kann das ganze ändern.

Das hängt erstmal davon ab, wie schnell du den Zug bewegen möchtest. Die Leistung P (deine PS, die du wissen möchtest) entspricht P=F*v, wobei F die Kraft ist und v die Geschwindigkeit. Für deine Frage müsste man "nur" noch die zu überwindene Reibungskraft F kennen. Die zu bestimmen wird aber nicht leicht. Gehen wir davon aus, das der Zug steht und betrachten wir nur die Haftreibung (gibt noch andere Arten z.B die Gleitreibung, wenn der Zug erstmal fährt).
Dann ist F=µ*G mit dem Reibungskoeffizienten µ und der Normalkraft G (steht der Zug icht gerade schief ist dieses die Gravitationskraft G=m*g mit Masse m und Erdbeschleunigung g). Für µ muss man materialspezifische Werte nehmen. Dafür gibt es dann Tabellen.

Im reellen Fall ist das mit der Reibung natürlich viel komplizierter.

Noch ein kurzer Kommentar: Die offizielle SI-Einheit der Leistung ist das Watt und nicht PS. Das musste leider kurz für das eigene Gewissen sein.:schief:

Dann rechne ich eben in Watt bzw in kW. Die Formel ist komplizierter als ich dachte, wenn ich richtig verstanden habe, dann ist
P= ((µ*(m*g))*v richiig oder?

Der Luftwiderstand ist dann ja auch noch da aber denn lassen wir mal weg für den Anfang. Ist ja schon kompliziert genug :-)
 
Interessant, da frage ich mich aber ob es bei einer Lok anderst ist weil da ist ein anderer Abstand der Achsen, das kann das ganze ändern.
Der Unimog läuft ja auf den Schienen mit seiner Bereifung, wobei Gummi auf Stahl ja eine bessere Haftreibung hat wie Stahl auf Stahl.
 
Um die benötigte Leistung zu berechnen, müsste man wissen, wie schnell du dich fortbewegen möchtest.
 
Puh ich komme grob überschlagen auf etwa 2000 PS
Kann dir jetzt aber nicht garantieren, dass ich alles richtig gerechnet hab (und wie gesagt ist nur überschlagen)
mfG Timsu
 
sicher, dass ihr da keinen denkfehler habt? jedes pissige auto mit 200PS (sicherlich würde auch weniger reichen) schafft es, nen hänger mit 1t auf 80km/h zu bringen.
dann fehlt allerdings noch das gewicht der lock und des anhängers (Gewichtskraft).

bei mir fehlt da leider grad noch der funke: wieso spielt die anzahl der achsen sone große rolle? :huh: sicherlich erzeugen mehr davon auch v.a. mehr reibungswiederstand, aber dafür nimmt der wiederstand pro achse doch ab, da sich das gewicht verteilt
 
bei mir fehlt da leider grad noch der funke: wieso spielt die anzahl der achsen sone große rolle? :huh: sicherlich erzeugen mehr davon auch v.a. mehr reibungswiederstand, aber dafür nimmt der wiederstand pro achse doch ab, da sich das gewicht verteilt

Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten (je nach Zugtyp auch noch bei 80 km/h) geht es überwiegend/nur um die Reibung an den Achsen. Und die ist nicht nur (eigentlich nur zum kleinen Teil) von deren Belastung, sondern vor allem von deren Lagern und von der Geschwindigkeit abhängig. Und halt von der Anzahl.
 
Puh ich komme grob überschlagen auf etwa 2000 PS
Kann dir jetzt aber nicht garantieren, dass ich alles richtig gerechnet hab (und wie gesagt ist nur überschlagen)
mfG Timsu

Es klingt aber plausibel, weil die meisten Loks meines Wissens zwischen 1000 und 2500 PS haben.

Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten (je nach Zugtyp auch noch bei 80 km/h) geht es überwiegend/nur um die Reibung an den Achsen. Und die ist nicht nur (eigentlich nur zum kleinen Teil) von deren Belastung, sondern vor allem von deren Lagern und von der Geschwindigkeit abhängig. Und halt von der Anzahl.

Da wäre ich mir nicht so sicher. Halt mal bei 80 km/h die Hand aus dem Fenster. Da ist der Luftwiderstand schon enorm. Und wenn man sich dann mal vorstellt, nicht nur eine Handfläche sondern die ganze Stirnfläche von vermutlich 5 bis 6 qm bei einer Lok muß dagegen angehen, dürfte da schon einiges an Leistung notwendig sein. Du kannst ja spaßeshalber auch mal versuchen, während der Fahrt eine Autotür zu öffnen. Schon bei 30 km/h ist das zumindest mit nur einer Hand und bei geschlossenem Fenster meiner Erfahrung nach ziemlich unmöglich.
 
Du kannst ja mal versuchen, das gleiche Auto mit 30 (oder auch nur 10) km/h zu schieben, dann wirst du verstehen, was ich meine :rollen:
 
10 km/h kriege ich hin. 30 kann ich leider nicht laufen. Und nein, ich verstehe nicht, was Du meinst. Ich meinte jedenfalls die denkbar schlechte Form von Lokomotiven in Bezug auf die Aerodynamik. Schon das stellt sich beim Auto ja ganz anders dar.
 
Hi zusammen

da der PC eine weile nicht richtig fuktioniert hatte, melde ich mich erst jetzt wieder und habe nun auch erst jetzt die Möglichekit es zu testen, zwar handelt es sich um einen Zugsimulator, ja ich weiss da sagen dann wieder einige häng doch irgendeine Lok an ist doch nicht realistisch, aber das Spiel rechnet ebenfalls und nach ein paar Versuhen hatte ich gemerkt dass das Spiel mit unterschiedlichen Gewichten den Zug auch anderst fahren lässt.
Noch eine Frage hätte ich noch, bei der Berechnung der Gravitation ist also die Masse des Zuges gemeint? Wie soll ich den die berechnen? Ich habe keine Technischen Angaben zu den Wagen bzw der Lok:what:
 
Die Gravitation spielt in der Ebene keine Rolle - aber ohne technische Angaben wirst du die Lösung eines technischen Problems trotzdem nie errechnen.
 
Hatte nicht richtig nachgedacht bezüglich der Masse. Nach recherche in Wikipedia habe ich es nun doch herausgefunden.

Als Anhang mal ein Screenshot von der Berechnung, stimmt es so? Unterhalb der Felder mit einer Rechnung steht wie gerechent wird.
Die Orangen Felder sind Felder in denen ich nichts eintippen darf und die gelben sind die Endergebnisse.
 

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