Früher hatte man einen FSB und keinen BCLK, der bedeutende Unterschied ist, dass der FSB ein BUS ist (also Daten transportiert) und der BCLK ein reiner Taktgeber ohne Daten ist. Der FSB wurde durch sehr viel schnellere Punkt-zu-Punkt Verbindungen (QPI) ersetzt weil er der Flaschenhals war damals - das fehlende Taktsignal musste nun eine andere Komponente übernehmen. Der BCLK wurde geboren.
Man hat sich nun bewusst seit SNB dazu entschieden, alle nötigen Taktsignale des PCs von eben diesem BCLK abzugreifen, sprich auch PCIe, SATA, USB usw. nutzen diesen Basistakt oder Teiler davon. Das ist der grund, warum erhöhte BLCKs instabil sind - die CPU hat damit zunächst kein Problem, aber man übertaktet auch alle anderen Anschlüsse mit und die Grafikkarte mag beispielsweise keine 105 MHz am Slot. Der für intel positive Nebeneffekt ist also, dass man non-K CPUs nicht (viel) übertakten kann.
Dass das eine absichtliche Einschränkung ist ist klar sichtbar, denn es wäre nicht teurer und technisch einfacher gewesen, für die CPU einen eigenen Taktgeber zu installieren den man unabhängig von allen anderen Takten verändern kann. Dann hätten die "K"-CPUs aber keine existenzberechtigung mehr denn dann wären wir wieder beim Stand von Nehalem/Westmere, wo man sich nen i7-920 gekauft hat und den auf 4+ GHz geschoben hat über den Grundtakt - und damit die damalige 1000€-CPU weggefegt hat.
Übrigens hatte Nehalem auch schon einen Taktgeber/BLCK, den FSB gabs nur bis zum Core2, sprich auch hier sichtbar die bewusste Entscheidung es ab SandyBridge anders zu bauen um das zu unterbinden.