wichtige Frage wegen blck und cpu

Doggycat

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Also ich habe vorhin mal etwas mehr Spannung angelegt und wollte einne blck von 105 ausprobieren doch jetzt startet der pc nciht mehr letztes mal konnte ich noch ins bios aber jz kommt ein balckscreens und dann geht er wieder aus kann mir da jmd sagen was des ist
 
Es kommt auch kein bios Symbol pc geht an schwarzer bildschrim kommt mit einer weißen Zeile die blinkt (ich hoffe ihr wisst was ich mejne ) und dann geht er wieder aus
 
Der BCLK ist nach oben hin sehr eng begrenzt wie du bemerkt hast - übrigens ist das völlig unabhängig von der Spannung so. Der BCLK geht nicht deshalb nicht höher weil ein Chip es nicht packt (da würde mehr Spannung helfen) sondern weil es architekturbedingt absichtlich so gewollt ist um Leute daran zu hindern wie früher eine 200€-CPU auf die Taktrate einer 1000€-CPU und darüber anzuheben. Es da zu übertreiben resultiert möglicherweise in einer völligen Unbrauchbarkeit des Systems wie es dir jetzt passiert ist.

Suche in deinem Handbuch/auf dem Board den Jumper für den CMOS Reset und führe diesen durch. Danach solltest du wieder ins BIOS kommen.
 
vielen dank habs geschafft echt unnormal wie schnell man hier HILFREICHE antworten bekommt wenn ich so überlege auf anderen seiten bekommt man zwar auch so schnelle antworten aber nicht so präzise
 
weil es architekturbedingt absichtlich so gewollt ist um Leute daran zu hindern wie früher eine 200€-CPU auf die Taktrate einer 1000€-CPU und darüber anzuheben.

Der von dir beschriebene Effekt ist natürlich im Sinne von Intel, aber hast du eine Quelle, dass es wirklich absichtlich so ist? Ich hätte eher gedacht, man hat einfach keine sonderlichen Anstrengungen unternommen, um höhere BCLK-Frequenzen stabil zu bekommen. Es gab ja auch früher schon bestimmte Plattformen, wo der FSB nicht sehr weit nach oben ging (je nach Chipsatz / Northbridge z.B.)...
 
Früher hatte man einen FSB und keinen BCLK, der bedeutende Unterschied ist, dass der FSB ein BUS ist (also Daten transportiert) und der BCLK ein reiner Taktgeber ohne Daten ist. Der FSB wurde durch sehr viel schnellere Punkt-zu-Punkt Verbindungen (QPI) ersetzt weil er der Flaschenhals war damals - das fehlende Taktsignal musste nun eine andere Komponente übernehmen. Der BCLK wurde geboren.

Man hat sich nun bewusst seit SNB dazu entschieden, alle nötigen Taktsignale des PCs von eben diesem BCLK abzugreifen, sprich auch PCIe, SATA, USB usw. nutzen diesen Basistakt oder Teiler davon. Das ist der grund, warum erhöhte BLCKs instabil sind - die CPU hat damit zunächst kein Problem, aber man übertaktet auch alle anderen Anschlüsse mit und die Grafikkarte mag beispielsweise keine 105 MHz am Slot. Der für intel positive Nebeneffekt ist also, dass man non-K CPUs nicht (viel) übertakten kann.

Dass das eine absichtliche Einschränkung ist ist klar sichtbar, denn es wäre nicht teurer und technisch einfacher gewesen, für die CPU einen eigenen Taktgeber zu installieren den man unabhängig von allen anderen Takten verändern kann. Dann hätten die "K"-CPUs aber keine existenzberechtigung mehr denn dann wären wir wieder beim Stand von Nehalem/Westmere, wo man sich nen i7-920 gekauft hat und den auf 4+ GHz geschoben hat über den Grundtakt - und damit die damalige 1000€-CPU weggefegt hat.

Übrigens hatte Nehalem auch schon einen Taktgeber/BLCK, den FSB gabs nur bis zum Core2, sprich auch hier sichtbar die bewusste Entscheidung es ab SandyBridge anders zu bauen um das zu unterbinden. ;)
 
Früher hatte man einen FSB und keinen BCLK, der bedeutende Unterschied ist, dass der FSB ein BUS ist (also Daten transportiert) und der BCLK ein reiner Taktgeber ohne Daten ist. Der FSB wurde durch sehr viel schnellere Punkt-zu-Punkt Verbindungen (QPI) ersetzt weil er der Flaschenhals war damals - das fehlende Taktsignal musste nun eine andere Komponente übernehmen. Der BCLK wurde geboren.

Man hat sich nun bewusst seit SNB dazu entschieden, alle nötigen Taktsignale des PCs von eben diesem BCLK abzugreifen, sprich auch PCIe, SATA, USB usw. nutzen diesen Basistakt oder Teiler davon. Das ist der grund, warum erhöhte BLCKs instabil sind - die CPU hat damit zunächst kein Problem, aber man übertaktet auch alle anderen Anschlüsse mit und die Grafikkarte mag beispielsweise keine 105 MHz am Slot. Der für intel positive Nebeneffekt ist also, dass man non-K CPUs nicht (viel) übertakten kann.

Dass das eine absichtliche Einschränkung ist ist klar sichtbar, denn es wäre nicht teurer und technisch einfacher gewesen, für die CPU einen eigenen Taktgeber zu installieren den man unabhängig von allen anderen Takten verändern kann. Dann hätten die "K"-CPUs aber keine existenzberechtigung mehr denn dann wären wir wieder beim Stand von Nehalem/Westmere, wo man sich nen i7-920 gekauft hat und den auf 4+ GHz geschoben hat über den Grundtakt - und damit die damalige 1000€-CPU weggefegt hat.

Übrigens hatte Nehalem auch schon einen Taktgeber/BLCK, den FSB gabs nur bis zum Core2, sprich auch hier sichtbar die bewusste Entscheidung es ab SandyBridge anders zu bauen um das zu unterbinden. ;)

Na ja... Zum Teil waren die Dinge, die du aufzählst, beim FSB aber auch schon so. Zum Beispiel war die PCI-Taktfrequenz (nicht PCIe, ich meine wirklich den alten PCI) von normalerweise 33 MHz bei einem meiner Systeme fest an den FSB gebunden. Das hat mir beim Übertakten oft Ärger mit meinen PCI-Zusatzkarten gegeben (z.B. mit dem Raid-Controller). Das ist allerdings schon echt lange her, wie man alleine an der Verwendung von PCI-Steckkarten sieht :D In gewissen Grenzen gab es dieses Problem mit dem FSB- / BCLK-Übertakten also schon immer. Auch damals war das Multiplikator-Übertakten schon das Mittel der Wahl, so wie ich das mitgekriegt habe. Damals gab es auch solche Sachen wie nach oben Hin beschränkte Multiplikatoren noch gar nicht, so dass es keinen Markt für "Unlocked"-CPUs gab - anders gesagt war jede CPU eine solche.

Kann schon gut sein, dass Intel zeitgleich mit der Idee, Extra-Einnahmen durch solche "Unlocked"-CPUs zu generieren, auch die Bus-Übertaktbarkeit entwertet hat :)
 
Oha, die Zeiten wo man Multis immer frei wählen konnte sind aber schon lange her... ganz früher ging das noch simpel per Jumper auf dem Board. :D
Aber hier wurde immer mehr restriktiert aus offensichtlichen Gründen eben. Manche Restriktionen haben Boardhersteller umgangen indem sie den PCI(e)-Takt vom FSB abkoppelten, andere Beschränkungen haben Leute mit nem Bleistift umgangen beim ehrwürdigen Athlon damals.

Mittlerweile haben die hersteller aber dazugelernt und die Grenzen hart in die Hardware gebacken sozusagen.
 
Durch PCIe-Lanes aus der CPU kann da auch kein Boardhersteller mehr tricksen. Es ist halt nur ein Takt-Input für die CPU vorhanden, da bringt auf dem Board mehr Taktgeneratoren zu haben auch nichts.
 
Mittlerweile haben die hersteller aber dazugelernt und die Grenzen hart in die Hardware gebacken sozusagen.

Durch PCIe-Lanes aus der CPU kann da auch kein Boardhersteller mehr tricksen. Es ist halt nur ein Takt-Input für die CPU vorhanden, da bringt auf dem Board mehr Taktgeneratoren zu haben auch nichts.

Ja, das ist wahr... Es geht ja immer mehr in Richtung "System-on-a-Chip" - was ja eigentlich wünschenswert ist. Heute kennt zum Beispiel niemand mehr Probleme aufgrund überhitzter North-Bridges oder nervig laute Northbridge-Lüfter :D Der Nachteil ist halt, dass immer weniger Kontrolle bleibt, und der CPU-Hersteller über alles bestimmen kann, was man mit dem Ding dann noch machen kann.

Theoretisch (also rein von der Fertigungstechnologie) ist es ja jetzt schon möglich, in das CPU-Gehäuse neben dem eigentlichen CPU-Die noch ein paar Gigabyte HBM-RAM und eine kleine SSD für das Betriebssystem einzubauen. Da kommt die CPU dann irgendwann in Zukunft mit vorinstalliertem und nicht entfernbarem Windows, oder so in der Art :ugly: :)
 
Man hat sich nun bewusst seit SNB dazu entschieden, alle nötigen Taktsignale des PCs von eben diesem BCLK abzugreifen, sprich auch PCIe, SATA, USB usw. nutzen diesen Basistakt oder Teiler davon. Das ist der grund, warum erhöhte BLCKs instabil sind - die CPU hat damit zunächst kein Problem, aber man übertaktet auch alle anderen Anschlüsse mit und die Grafikkarte mag beispielsweise keine 105 MHz am Slot. Der für intel positive Nebeneffekt ist also, dass man non-K CPUs nicht (viel) übertakten kann.
Dass das eine absichtliche Einschränkung ist ist klar sichtbar, denn es wäre nicht teurer und technisch einfacher gewesen, für die CPU einen eigenen Taktgeber zu installieren den man unabhängig von allen anderen Takten verändern kann. Dann hätten die "K"-CPUs aber keine existenzberechtigung mehr denn dann wären wir wieder beim Stand von Nehalem/Westmere, wo man sich nen i7-920 gekauft hat und den auf 4+ GHz geschoben hat über den Grundtakt - und damit die damalige 1000€-CPU weggefegt hat.

Das ist zweifelsohne richtig.
Ich frage mich nur, wieso der BCLK bei Intel so stark eingeschränkt ist, während man bei AMD den BCLK deutlich höher setzen kann und immer noch stabil bekommt?
Bei Sockel AM3 z.B. ist ein BCLK von 250 (statt 200) immer noch stabil zu bekommen, bei Intel wäre eine solche Anhebung undenkbar ...
 
AM3 hat noch eine klassische Trennung von NB und CPU. Davon abgesehen hat AMD aktuell die OC-freundlichkeit als zusätzliches Verkaufsargument einfach nötiger.
 
Das ist zweifelsohne richtig.
Ich frage mich nur, wieso der BCLK bei Intel so stark eingeschränkt ist, während man bei AMD den BCLK deutlich höher setzen kann und immer noch stabil bekommt?
Bei Sockel AM3 z.B. ist ein BCLK von 250 (statt 200) immer noch stabil zu bekommen, bei Intel wäre eine solche Anhebung undenkbar ...

Meine Vermutung: Hängt dann sicher damit zusammen, dass dort z.B. der PCI-Express-Takt nicht direkt an den BCLK gekoppelt ist, bzw. separat verstellt werden kann (auch wenn ich diese Behauptung mangels AMD-System jetzt nicht nachprüfen kann). Von 200 auf 250 sind ja immerhin ein Plus von 25%, und da ist bei PCI-Express-Geräten schon lange Schluss, weil dieses Bus-System schon ziemlich nahe am Frequenzlimit betrieben wird.
 
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