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"Ich interessier' mich 'nen Scheiß für ihren Krieg... oder ihren Präsidenten."
Urbaner Endzeitklassiker mit einem arschcoolen Kurt Russell als Antiheld "Snake" Plissken, dem nur 24h bleiben, um den über Manhattan Island mit der "Air Force One" abgestürzten Präsidenten heraus zu holen, da eine Kassette mit einer vorbereiteten Rede einen Weltkrieg verhindern könnte. So wird also der Ex-Elitesoldat über dem hermetisch abgeriegelten Manhattan eingeschleust, welches komplett von Straftätern bevölkert wird... wenn natürlich auch nicht ganz freiwillig - und die Hatz nimmt ihren Lauf...
Atmo-Bombe vom Feinsten! Auch nach über 30 Jahren bleibt die mit einfachen, aber effektiven Mitteln inszenierte Endzeitapokalypse ein sehenswertes Vehikel. Man kann sich einfach keine bessere Wahl als Kurt Russell in der längst zum Kult avancierten Rolle des maulfaulen, zynischen "Snake" vorstellen, der von Autorität ungefähr so viel hält wie China von der Demokratie - nämlich gar nichts.
Der minimalistisch komponierte Score von Regisseur John Carpenter (in Zusammenarbeit mit Alan Howarth) erzeugt mit seiner prägnanten Eingängigkeit einen richtigen Ohrwurm. Zurecht sowohl Carpenters wie auch Russells endgültige Durchbrüche in Hollywood.
Fack ju Goethe 9/10!
Bin normalerweise kein Fan von deutschen Filmen, aber selten so gelacht. Gerade diese total bescheuerten Witze und Sprüche haben den Film so genial gemacht
"In time people will join you in the sun... in time."
Ich weiß gar nicht so recht was ich schreiben soll, außer dass genau SO ein Superman-Film aussehen muss.
Der Film hat es aktuell wie kaum ein anderer geschafft, bei mir in regelmäßigen Abständen, aufgrund großartiger Szenen, Gänsehaut hervorzurufen - und bei einigen Szenen sogar feuchte Augen.
Russell Crowe als Supermans leiblicher Vater ist einfach ganz, ganz großartig, souverän und von gewohnter Klasse (unbedingt in der Szene, in der er Superman über alles aufklärt mal auf den englischen Originalton umschalten!), aber auch Kevin Costner als Supermans irdischer Ziehvater gewinnt den geneigten Zuschauer durch seine warmherzige Darstellung.
Hier wechseln sich emotionale Szenen (ob sie auch ankommen, ist sicherlich bei jedem anders ausgeprägt) mit infernalischsten Krawallactionszenen ab, noch nie wurde die fast grenzenlose Kraft des "Sohns der Sonne" mit solcher Wucht auf den Bildschirm gebracht.
Bringt aber alles nichts, wenn einem die Charaktere egal sind. Hier sind sie einem nicht egal, zumindest empfinde ich dies so.
Ein unglaublicher Film, direkt von der ersten Minute an, wenn Superman als erste natürliche Geburt seit Jahrhunderten in sein unabwendbares Schicksal auf einem sterbenden Planeten hineinkatapultiert wird.
Anschauen und sich wegblasen lassen. Oder mit dem Kopf schütteln. Dazwischen wird es wahrscheinlich nichts geben können.
Eigentlich mehr Drama als Thriller mit gut durchdachter Story. Hätte aber teilweise noch etwas Tempo für die Spannung vertragen können. Dennoch ist Ryan Gosling mal wieder in Topform, wennauch in nicht so rabiater Weise wie in Drive.