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Once upon a time in Hollywood - 7/10 Nicht falsch verstehen. Ist ein solider Tarantinofilm. Fachlich top gemacht und auch top gespielt aber... irgendwie belanglos mMn.
Once upon a time in Hollywood - 7/10 Nicht falsch verstehen. Ist ein solider Tarantinofilm. Fachlich top gemacht und auch top gespielt aber... irgendwie belanglos mMn.
Leider wie ich finde einer von Tarantinos schwächeren Werken.
Die Tarantino Kennzeichen wie lange One Shot Szenen und gut geschriebene Dialoge, bis hin zum Ende hin typische ausschweifende "Metzel" Werk sind zwar enthalten, doch ist das Gesamtwerk insgesamt nicht ganz stimmig.
Vom handwerklichen und der Schauspielerei ist der Film top und bietet eine menge, menge, MENGE Insider und regt dahingehend einem zumindest zum zweites Mal gucken an.
Kurz um an sich ein solider Film, doch reicht mir das persönlich für einen Tarantino Streifen nicht aus.
Ich hoffe der "10te" reißt noch einmal das Ruder um.
Gewohnte Tarantino Qualität. Seit wann ist Spannung zwingend für einen guten Film erforderlich? Da bleibt ja alles außen vor, wo Filmkunst über der Geschichte steht.
Klar, sicherlich hätte man die Vorgeschichte auch beleuchten können, vielleicht sogar sollen, aber durch diese direkte Fokussierung auf die unfassbar lange Zeit in der Fritz Honka zwischen 1970-1975 mehrere Frauen erschlagen konnte, und wahrscheinlich ohne den Brand noch ein paar Jahre wohl hätte weitermachen können, wird ohne Umschweife dieses "Mitten-in-die-Visage-hinein" Gefühl erzeugt...
Dieses Ranzig-Versiffte, dieses absolute Elend ausnahmslos aller Beteiligten, dieser Mikrokosmos einer Welt, die man nur vom Hörensagen und schauerlichen Erzählungen her kennt, die wird hier greifbar... Plakativ? Meinetwegen, aber es wird in der Realität nicht sehr viel anders ausgesehen haben...
Als schockierend empfand ich ja, so ein absoluter LAUCH bringt genügend Kraft auf, mehrere, teils mehr als nur stabil gebaute, Frauen zu töten. Gut, voll bis unter die Haube, ist es nochmals was anderes, und Korn, dieses Bauerngesöff, verstärkt wohl in großen Mengen die Aggressivität beträchtlich, aber wenn man dies so "in Aktion" sieht, dann hat dies schon was Befremdliches an sich.
Wenn ich es aber kulminieren müsste, dann hat mich am meisten die Kaltschnäuzigkeit umgehauen. Mehr als einmal saß ich da mit heruntergeklappter Kinnlade.
„Muss ich fragen, wie es gelaufen ist?“
„Nein.“
„Dann ist es ja gut.“
„Los, runter mit dem Zeug!“
„Aufessen, habe ich gesagt! Alles!“
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Richard Burton als Colonel Allen Faulkner
Roger Moore als Lieutenant Shawn Fynn
Richard Harris als Captain Rafer Janders
Hardy Krüger als Lieutenant Pieter Coetzee
Damals im Jahre des Herrn 1978 mit umgerechnet ca. 12 Millionen Euro eine der bis dato teuersten Großproduktionen überhaupt. Heute würde man dafür gerade mal das Catering zusammenbekommen...
Einer meiner absoluten Alltime Favoriten, irgendwie verfangen die herrlich altmodische, aber nicht schale, Inszenierung, das Schaulaufen der britisch-walisischen Elite der damaligen Zeit und vor allen Dingen bestimmte Schlüsselszenen immer wieder... Ich sage nur:
Verrat
durch Sir Edward Matherson und der umgehende Versuch, die Lage sofort zu lösen. Kein Gejammer, kein Geheule, sondern militärisch-nüchtern wird sofort umdisponiert.
Hardy Krügers
Sterbeszene
Haut mich immer wieder um, weil verdammt eindringlich.
Auch wenn ich natürlich weiß,
Richard Harris
schafft es ebenso nicht, muss ich ihn doch immer wieder anfeuern, wenn er zum
Flugzeug rennt
...
Und natürlich der wahnsinnig gute Titelsong "Flight of the Wild Geese" von Joan Armatrading, der einen zusammen mit der Vorspanncollage direkt vereinnahmt.