Welchen Film / welche Serie habt ihr zuletzt gesehen?

Platoon 10/10 *** (BluRay).


Zudem Schauspieler der Extraklasse -darunter viele Neueinsteiger wie Johnny Depp, Roger Whittaker oder Charlie Sheen, deren folgenden großen Karrieren bekannt sind.
Also Roger Whittakers Karriere startete schon vor dem Dreh von Platoon. Wer kennt sie nicht, seine Lieder? [emoji23]


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Deadpool 2 : 8/10

Etwas schwächer als der erste Teil. Dennoch ganz gut.
 
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Der König der Löwen... 9/10 finde ich. Und das auch nur weil die Story bekannt ist :D Aber ansonsten.. die Optik ist Hammer, Musik bei Disney eh auch immer genial, da gibt's schon einge Gänsehautmomente. :daumen:
 
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Best of the Best
(USA 1989) 7/10

Keine Ahnung, warum der hier bei uns als Karate Tiger IV vermarktet wurde, aber bot sich wohl an, wo doch der sich damals in seinen Flegeljahren befindliche Van Damme ein Jahr zuvor mächtig Eindruck hinterlassen hatte in Karate Tiger III, also musste dem unwissenden Videothekenpublikum bei der Entscheidung, was es fürs WE mitnehmen könnte, geholfen werden...

Ok, was haben wir hier eigentlich? Soviel gleich vorweg: für Veteranen des Martial Arts- und Sportfilms sicherlich so mal gar nichts außer der Reihe Tanzendes. Doch wie so oft: es kommt darauf an, wie man die Zutaten miteinander verrührt, damit das Endprodukt gut wird. Und dies, ja, dies hat man hier gut hinbekommen.

Der Film nimmt sich, gerade in diesem Genre nicht gerade Standard, ziemlich gut Zeit, um den Zuschauer und dessen Charaktere miteinander zu verbinden. Da ist natürlich in erster Linie der ältere Bruder von Julia Roberts, Eric Roberts, den man ansonsten in seiner späteren Karriere eigentlich eher als Kotzbrocken vom Dienst in entsprechenden Rollen her kennt - hier aber als wirklich sehr sympathischer junger Witwer und alleinerziehender Vater zu gefallen weiß, der nach einer dreijährigen Turnierpause aufgrund einer Schulterverletzung es wieder wissen will - denn nur ewig monotonen Scheiß in der Autofabrik zusammenklöppeln müssen, dies kann einen einfach nicht auf Dauer ausfüllen... Ich muss sagen, der damals noch recht junge Eric spielt die familiären Szenen mit seiner Mutter und seinem kleinen Sohn genau richtig. Nicht zu theatralisch, nicht zu teilnahmslos. Passt.

Der Rest des Teams besteht aus einem stabilen Großmaul der genau so einen auf Leisure Suit Larry macht, wie man sich einen Texas Cowboy vorstellt - selbstredend wird Mr. Großmaul im weiteren Verlauf geläutert (zumindest so ein bisschen), einem Italo-Amerikaner, der halt auch mit dabei ist, einem Typen der Sorte Literaturstudent, der aber zum Missfallen seiner Kameraden die Höschen der Ladies herunterziehen darf, und, dem ohne Zweifel stärksten Mann, einem Amerikaner koreanischer Herkunft, dessen älterer Bruder vor Jahren im Kampf gegen einen Vertreter des koreanischen Nationalteams sein Leben ließ.

Ihr wisst, was jetzt kommt: ein bisschen Frotzeleien hier und da, eine zünftige Barprügelei als Ausgleich dafür, in den nächsten drei Trainingsmonaten nicht mehr schnackseln zu dürfen, Alk trinken schon mal eh nicht, viel Schinderei und dann natürlich der finale Ausscheidungskampf in Korea selbst.
Das koreanische Nationalteam (übrigens auch im realen Leben das erfolgreichste und härteste Tae Kwon Do Team aller Zeiten - logisch, wenn ihr mich fragt), wird einem hier als unerbittlich harter Zusammenschluss aufgezeigt - böse Zungen würden sogar sagen: als unmenschliche Bestien...

So, und was gefällt mir? Ich würde mal sagen: schlichtweg alles. Die unwiederholbaren 80er Jahre, die typisch treibende Synthi-Mucke, die schön übersichtlich gefilmten, realistisch anmutenden Turnierkämpfe, sympathisch wirkende Bolzen, die auch abseits der Haue nicht verloren wirken, und, ich komme zum Schluss, ganz klar der bis dahin großartig aufgebaute Hauptantagonist des gegnerischen Teams.
Strahlt er schon mit seiner feschen Augenklappe stets etwas Bedrohlich-Faszinierendes aus, brechen in der finalen Konfrontation mit seinem US-Kontrahenten der dieselbe ethische Herkunft mitbringt, endgültig alle Dämme. Hier fährt der Streifen den Höhepunkt auf, beide schenken sich nichts und man bekommt hervorragende Moves zu sehen.

Auch wenn der Streifen für manchen hier schon älter ist, als sie selbst, da sie noch im Jogurtbecher kraulten: das Ende ist einfach herausragend. So geht Sportsgeist. Und so realisiert man auch, egal wie unerbittlich man den Gegner auch bekämpft, denn gewinnen wollen wir alle: es ist immer noch ein Mensch auf der anderen Seite. Und Menschen zeichnen sich dadurch aus, Gefühle zu besitzen.

In diesem Sinne: die Zeit heilt alle Wunden.
 
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Masters of the Universe (USA 1987) 5-6/10 (rational) / 10/10 (irrational)

Wenn es ein Franchise gibt, welches den inflationär verwendeten Begriff "Kult" verdient, dann ist es die kultige (hehe) Realverfilmung der Masters of the Universe, kurz MotU. Anfang bis Mitte der 80er dürfte es quasi so gut wie keinen Haushalt mit Kindern gegeben haben, in denen es keine MotU Figuren, MotU Hörspiele, MotU Zauberschwert usw. usf. gab.

1987, also auf dem absoluten Höhepunkt der MotU Begeisterung, schickte das in B-Filmkreisen schon damals legendäre Cannon Studio sich an, eine Spielfilmumsetzung zu erschaffen... was konnte dabei schon großartig schiefgehen? Nun, philosophische Frage, ihr kennt dies ja, denn meistens geht immer etwas daneben. Nun ja, formal betrachtet und erst recht, wenn man keine persönliche Verbindung zu MotU hat, dann ist dies hier schon ziemlich hanebüchen, denn ein Superkrieger aus einer anderen Dimension, der mit seinem Zauberschwert und seinen Freunden gegen das Böse in Form eines Gegners kämpft, der der Bruder von Darth Vader ohne Gesichtshaut sein könnte, ja, vermutlich hatte die R & D Abteilung von Mattel ordentlich Pilze intus...

Ich kann und will es auch nicht rational begründen, aber der Streifen macht einfach Spaß. Selbst heute, über 30 Jahre später. Unser Dolpherl in seiner ersten Hauptrolle noch ein wenig tapsig unbeholfen unterwegs, aber schon damals mit der ihm ganz eigenen Ausstrahlung versehen, die ihn infolgedessen zu einer festen Größe fürs geneigte Publikum werden lassen sollte... So begleitet man also He-Man (was für ein endgeil bescheuerter Name, darauf muss man erst einmal kommen, meine Damen und Herren!) dabei, wie sie auf der Erde vor den Häschern Skeletors flüchten und diesen schlussendlich stellen. Showdown in der fantasievoll eingerichteten Thronhalle und alles ist wieder gut. Ganz simpel, ja.

Die Tricks sind stets ein Kind ihrer Zeit, dies muss man deutlich sagen - und leider hatte man auch nicht so viel Budget wie nötig zur Hand im Endeffekt, aber egal, die Truppe vor und hinter der Kamera hatte sichtlich ihren Spaß - und dies merkt man als Zuschauer einfach. Eine meiner liebsten Kindheitserinnerungen.

In diesem Sinne: „At the center of the universe, at the border between the light and the dark stands Castle Greyskull. For countless ages, the Sorceress of Greyskull has kept this universe in harmony. But the armies of darkness do not rest, and the capture of Greyskull is ever most in their minds. For with those that control Greyskull, will come the Power... The power to be supreme... the power to be almighty... the power to be... Masters of the Universe!“
 
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