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Logan - The Wolverine
Was für ein Brett vor dem Herrn... Über allem liegt unübersehbar eine bleierne Form des Schwermuts, ja der Depression - zu lachen gibt es in dieser Welt nicht mehr viel, hier und da ein Funken grimmigen Humors, aber grundsätzlich ist dies hier meilenweit von den anderen Fun Streifen aus dem Marvel Hause entfernt wie nur sonst was.
Eigentlich ist dies hier ein Western, nur halt im Superheldengewand ohne echte Superhelden... Wie auch Clint Eastwood in Erbarmungslos musste Hugh Jackman erst reifen, äußerlich wie innerlich, bis eine der ikonischsten Figuren ever ihr Opus Magnum erhalten sollte...
Die Helden von dereinst sind müde und alt geworden, siech und krank - und doch fiebern und leiden wir mit, wenn sie auf ihrem letzten Ritt nochmals alle losen Enden zusammenführen...
Was die Beteiligten hier abliefern, IST einfach nur ganz GROß! Keine strahlenden Übermenschen deren Handeln und Entscheidungen keine Kosequenzen hat, kein lapidares Schulterzucken bei großflächigen Kollateralschäden, sondern stets immer einen Schritt am Abgrund... Teils wird dies in unglaublich intensiven Szenen dargestellt...
Ich könnte hier noch ewig schreiben, aber ich sage nur eines: Schaut ihn euch an, wenn ihr auch nur einen Funken über habt für den Mann, der in dem was er tut, der Beste ist...
Dafne Keen als Laura/X-23 ist jedenfalls die Tochter, die ich nie hatte... Am Ende hatte ich so richtig Pipi in den Augen.
In diesem Sinne: Die Liebe bleibt...