Der lMDE 6 ist laut distrowatch.com aktuell auf 6.1.52.. LMDE6 wurde am 23.9.2023 veröffentlicht und hat durchgehend den Kernel 6.1 genutzt, oder? Diesen Herbst soll ja LMDE 7 basierend auf Debian 13 und wohl entsprechend 6.12(.38) veröffentlicht werden. Je nach Installation und Hardwareanschaffung könnte LMDE womöglich ungünstig sein, oder liefe mein 9800X3D mit LMDE 6 gut, frage ich mich ...
Ich würde LMDE nicht zum reinen Spielen verwenden.
Linux Mint Debian Edition benutze ich zum Arbeiten, weil die Softwarequellen, für mich, gefühlt am sichersten sind, die Systemstabilität extrem selten in Mitleidenschaft gezogen wird (und ja, dafür nicht immer topaktuell ist) und weil ich die Nähe zu Debian, meiner Meinung nach eine Art Ur-Linux, für sensible Arbeiten bevorzuge. Debian an sich ist für mich das OS mit der größten geistigen Nähe zu GNU und Linux. GNU ist quasie der Vater von Linux mit Bezug auf Unix. Debian ist glaube von 1993 und Unix von 1969. LMDE ist, glaube ich, von 2010, so weit ich weiß LTS (was ich bevorzuge) und eher schonend zur Hardware. Die meisten Programme für mein daily business laufen direkt drauf und sind größtenteils schon installieren: Thunderbird für meine vielen eMail-Konten, Firefox und paar Kleinigkeiten wie eine einfache Textverarbeitung, ein Taschenrechner, und (!!) Open Office. Ich arbeite im Prinzip seit Jahren nicht mehr mit MS Office.
Naja .. es ist halt auf meine Bedürfnisse super zugeschnitten und die 2 folgenden Punkte haben einen essentiellen Anteil an meiner Entscheidung für LMDE:
1.) Reduzierung der Abhängigkeit von Entscheidungen der Ubuntu-Entwickler in Zeiten „Unsicherer“ Ubuntu-Upgrades (Zusammenfassung der ersten beiden Punkte der Seite <<
https://de.wikipedia.org/wiki/Linux_Mint#LMDE_(Linux_Mint_Debian_Edition) >>)
2.) Sehr kleine Userbase. Je kleiner die Userbase, desto unwahrscheinlicher ist ein Hack/Crack.
Abgesehen davon ist eh alles extern+offline "gebackupt" und "wirklich relevante" Daten existieren nicht.
Insgesamt laufe ich sehr sehr gut mit LMDE bisher. Wenn man es erstmal geschafft haft, sich von den Usabilities bzw. den Komfortfunktionen in zB. Windows, Outlook, Word und Co. zu lösen, und sich bisl reinfuchst, vermisst man nicht mehr wirklich was. Der Weg ist nur etwas anders, das Ergebnis ist, für mich, gleichwertig (regelmäßige Monatskalender als Selbstständiger, Rechungen schreiben, eMails, allgemeine Soundbearbeitung, Online-Banking, usw.). Für spezielle Soundgeschichten + VPN habe ich nocht ein W10 nebenbei laufen.