Weg mit dem Glimmstängel - der Nichtraucherthread oder für alle die es werden wollen!

AW: Weg mit dem Glimmstängel - der Nichtraucherthread oder für alle die es werden wollen!

In den Zeiten als Nichtraucher wusste ich nie, wann mein Kaffee die passende Temperatur hatte, da er nach dem Ausdämpfen immer ideal war.
Da saß ich dann im Kaffeehaus und hatte keine Ahnung, wann ich meinen Kaffee trinken kann. :ugly:
 
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natürlich gibt man das geld anders aus. aber die geschätzten ~ EUR 500,- die ich mir bis jetzt erspart hab, merk ich schon am konto.
"sinn frei" ist natürlich ein dehnbarer begriff. aber ganz ehrlich: die kohle für was anderes auszugeben, kann gar nicht sinnfreier sein, als fürs rauchen auszugeben ^^
es sei denn man verbrennt die scheine direkt :ugly:

Ich wollte damit ja nur sagen das man es nur so anwenden kann wenn man ohne Ersatzbefriedigung durch das Loch kommt und an das was war darf man eh nicht denken. Natürlich wäre es am Besten man würde keinem Laster frönen was der Gesundheit abträglich ist.
 
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Ich, morgens rauchen fand ich schon immer eklig. ;)
Hab i. d. R. meine erste immer erst ab 12 Uhr mittags geraucht.

MfG
 
und was verknüpfung mit bier angeht, und man sich freut aufs bier, wegen der kippe,
typisch sowas, und nicht ungefährlich als suchtmechanismus

kumpel von mir hat beschlossen, er hört auf zu rauchen, außer halt joints, weil mit kiffen wollte er nicht aufhören,
letztendlich hat er dann soviel joints geraucht, wie vorher kippen, wegen der nikotinsucht,
schwache dinger, aber trotzdem wohl kaum eine verbesserung, lol
toller selbstbetrug, und ihm wars selber klar
ich glaub, der macht das heute noch so

Ist ja das selbe in grün ;)
Ich denke auch das es die sache nur schlimmer macht.
Purer selbst betrug.
 
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die zigaretten wären dann aber das kleinere problem,
von alkohol bin ich genau so süchtig, wie von zigaretten,
hab ich jahrelang als schlafmittel benutzt
Auch sehr gefährlich. Mit Alkohol hatte ich nie Probleme, weil wenn ich richtig gesoffen habe es mir am nächsten Tag immer sehr schlecht ging. Dann habe ich länger eine Pause gemacht.
Vertrage nicht viel Alkohol, auch wegen Medikamenten welche ich nehmen muß.

Früher habe ich noch gekifft wie ein Bekloppter, aber das zum Glück sein gelassen, vor allem weil ich Vater bin.

Geldersparnis, auch ne große Sache. Ich habs mal für mich durchgerechnet:

5,5 Jahre * 365 Tage = 2007,5 Tage, sagen wir mal 2000 Tage

2000 * 8 Zigaretten am Tag = 16.000 Zigaretten die ich nach der Rechnung in meinem Leben geraucht habe. Und ich wette es sind sogar noch mehr, auf Partys ging auch mal ne Schachtel durch. Ich kann mir schon denken wie meine Lunge aussieht.

Damals kostete eine Schachtel noch 3,5 Euro, drin waren 23 Kippen. Also:

16.000 / 23 = 695, 65 Schachteln, runden wir mal auf 700 Schachteln auf.

700 * 3,5 Euro = 2450 Euro die ich verballert hab. Traurig irgendwie, und dabei hab ich noch vergleichsweise wenig geraucht :(
Bei mir sind es 3* Packungen Vanelle Tabak + 3 Packungen Spezial Blättchen die Woche ~ 20 Euro * 4= 80 Euro*12= 960 Euro im Jahr.

Sagen wir 1000 Euro das mal 23 Jahre wären 23000 Euro.

Ich, morgens rauchen fand ich schon immer eklig. ;)
Hab i. d. R. meine erste immer erst ab 12 Uhr mittags geraucht.

MfG
Damit hatte ich keine Probleme... gleich nach dem aufstehen einen angesteckt. Besondes morgens ist "Schmacht" bei mir am größten. Gerade wenn man Kaffee trinkt.

Aber ich habe immer auf dem Balkon geraucht. Auch um meine Frau und meinen Sohn vor dem Qualm zu schützen.
 
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Moin!


Gibt es hier noch welche im Forum die es erfolgreich geschafft haben mit dem rauchen aufzuhören?
Oder welche die es gerne würden?

Kurz zu mir:

Ich rauche seit 23 Jahren, ca. 25-30 selbstgedrehte am Tag. 2010 hatte ich es einmal geschafft für 6 Wochen aufzuhören, dann leider wieder angefangen.
Nach meiner Erfahrung ist die erste Woche am schlimmsten (wegen dem Nikotinentzug), danach ist es "nur" noch psychologisch.
Hatte früher schon mal Nikotinpflaster und Akupunktur ausprobiert, beides ohne Erfolg.
Man muß sich einfach stark fühlen und es dann ganz sein lassen denke ich, kenne einige die es so geschafft haben.
Wenn es geht Stress vermeiden in den ersten Tagen und auf Alkohol verzichten (am besten für mindestens einen Monat). Vorher den Zigarettenkonsum zu reduzieren kann auch sehr hilfreich sein.

Ab heute probiere ich es wieder.
Bin noch diese Woche zu Hause und da habe ich wenig Stress.
In erste Linie will ich aus gesundheitlichen Gründen aufhören und zweitens als schöner Nebeneffekt: man spart noch Geld!

Wer von euch hat es schon geschafft?
Und wie habt ihr es geschafft?
Wer möchte noch gerne aufhören? :)


Moin,

bin seit 30. April 3 Jahre Rauchfrei! :hail:

Ist mehr oder weniger Kopfsache. Man muss es einfach wollen.

Ist aber schon mal ne Falsche Einstellung es nur zu probieren. Da kann es nur Schief gehen. Entweder du machst es Richtig, oder du lässt es!
 
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Ich hatte extra probieren geschrieben weil ich es nicht ausschließen kann das es nicht funktioniert. Und weil ich bereits mehrere Versuche hinter mit habe.;)
Wenn man schreibt "ich höre auf jeden Fall auf" und es klappt nicht ist es genauso schlecht.

Aber Glückwunsch das du es schon 3 Jahre geschafft hast!:daumen:
 
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Danke danke. Hoffentlich packst du das auch.

Ich hatte extra probieren geschrieben weil ich es nicht ausschließen kann das es nicht funktioniert
Das liest sich wie ein Halb Leeres Glas. Du musst überzeugt sein, das es klappt. Von daher reine Einstellungssache.
 
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Jau das hoffe ich auch. Ist teilweise schon sehr hart, gerade morgens. :ugly:
 
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:D genauso wie die Kippe danach! :D

Rauchen ist nur eine blöde Angewohnheit, die man sich auch wieder abgewöhnen kann. ;)
 
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Um hier mal meine Erfahrungen zum Besten zu geben. Mein Vater hat ungefähr 30 Jahre geraucht. Er hat wie alle klein angefangen und zum Schluss 2-3 Schachteln am Tag geraucht. Schon als ich noch ein Kind war hat er geraucht (nach einer kurzen Pause nach meiner Geburt) und es wurde immer schlimmer. Am Ende hat er sehr schlecht Luft bekommen, war in einer dermaßen schlechten Verfassung - bis er irgendwann eine Bypass-Operation hatte.

Von da an sollte sich das ändern, was es auch 4 Wochen getan hat. Dann hat er wieder angefangen, die sauteuere, lebensnotwendige Operation war also für die Katz. Er ist dann 1 Jahr später gestorben, es waren zwar noch mehr Faktoren im Spiel, aber das Rauchen hat ihn schon wirklich zusammengerichtet....Ich war 15 damals und wenn ich ehrlich sein soll war ich nicht nur traurig, sondern irgendwie auch befreit. Klar es war schon mehr als das bloße Rauchen, aber auch das hat sehr stark mit eingespielt.

Heute assoziere ich mit Rauchen dieses Erlebnis und mir ist selbst auch bewusst, welche Schäden es versucht. Wenn ich könnte würde ich es verbieten lassen, wieso tut man sich und anderen sowas an? Vielleicht kann ich mit meinen Erfahrungen helfen andere vom Rauchen abzuhalten, dann hätte es noch was gutes.
 
Wenn man mal rechnet:

1 Schachtel Zigs' = 5€
Nehmen wir an, die hält für eine Woche.
Macht im Monat 5€×4=20€

Pro Jahr 20€×12=240€

Geht noch einigermaßen.

Aber 3 Schachteln pro Tag sind teuer!

15€×7= 105€
105€ pro Woche, 420€ pro Monat,
5060€ pro Jahr!
 
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Jap 240 Euro im Jahr um sich und andere damit zu vergiften - isses total wert. Mir ist schon klar das manche Leute rauchen beruhigt, aber irgendwann eben nicht mehr, dann ist es nur noch ne Sucht. Von daher erst gar nicht anfangen, es lohnt sich einfach nicht.

Man schadet sich und anderen, da geht überhaupt nichts in Ordnung. Außerdem isses schlecht für die Umwelt. Weiso stellt man den Leuten Gift hin und die bezahlen sogar dafür sich das zu vereinnahmen, wo bleibt der gesunde Menschenverstand?

An alle die aufhören wollen: Versucht es mit Süßigkeiten, kein Scheiß, jedesmal, wenn ihr eine rauchen wollt es eine Schokonuss oder sowas. Ok man muss halt drauf achten, dass man genug Sport macht, aber es hilft wirklich. Der Vater meines besten Kumpels ist so weg gekommen, er hat zu seiner "besten" Zeit 4 Schachteln geraucht.

mfg, crae
 
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Weiso stellt man den Leuten Gift hin und die bezahlen sogar dafür sich das zu vereinnahmen, wo bleibt der gesunde Menschenverstand?

du kannst nicht alle raucher so verunglimpfen. die menschheit durchläuft in ihrem ganzen bestehen immer wieder lernprozesse. DAS sollte einem bewusst sein - hinsichtlich menschenverstand und so...

als ich noch ein kleiner junge war (in den 80er jahren) war rauchen einfach bestandteil der gesellschaft. wer es sich leisten konnte und mit der mode gehen wollte, hat geraucht.
da hat sich noch keine sau um folgeschäden und schon gar nicht um schäden durch passivrauchen gekümmert!
massive werbekampagnen waren an der tagesordnung (tv, formel 1, ... wer sich noch erinnern kann ^^)

aber - wir haben gelernt - rauchen ist sehr schädlich. als das rauchen so richtig in mode kam und salonfähig wurde, hat man einfach noch nicht auf medizinische langzeitstudien zurückgreifen können.
aber dem nicht genug, hat sich vater-staat nebenbei ebenfalls eine abhänigigkeit geschaffen. die steuereinnahmen durch die tabakindustrie sind nur schwer aus dem budgethaushalt wegzudenken.
zumindest wenn diese schlagartig wegfallen würden, wäre das wirtschaftlich ein supergau (folgen und wirtschaftliche zusammenhänge lasse ich jetzt an dieser stelle mal weg).
also gib diesem komplexen und äußerst sensiblen system etwas zeit.
dass die einzelnen personen, die noch süchtig sind, an und für sich keine zeit haben, ihre gesundheit länger zu strapazieren ist klar. leider eine traurige zwickmühle.

also nicht alle raucher über einen kamm scheren und als blöd hinstellen. wie gesagt, zu meiner kindheit war es einfach das normalste auf der welt.
wer heutzutage mit dem derzeitigen wissensstand im vollen bewusstsein zu rauchen beginnt, hat schon eher deiner aussage entsprechend ein gewisses 'defizit an gesundem menschenverstand' ;)
 
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also in den 80er jahren war eigentlich auch schon klar, dass es krebserregend ist und alles,
aber normaler wars schon,
als ich ´97 angefangen habe zu studieren, durfte man in der uni noch rauchen,
in den 70er jahren anscheinend während der vorlesung

bin selbst jahrgang 76

was den gesunden menschenverstand angeht,
der existiert durchaus, aber meistens steht er nicht an oberster stelle, was handlungsentscheidungen angeht
das emotionale steht weit höher, auch wenn viele sich was anderes in die tasche lügen

und süchte verdrehen eh die wahrnehmung
 
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Natürlich wusste man es zu Anfang auch, es war halt in der Gesellschaft ander integriert. Wieso auch immer.
Aber mein Vater hat erst irgendwann in den späten 90igern angefangen, spätestens da wurde es schon mehr "verschmäht". Ich habs halt hautnah erlebt. Als mein toller Vater druchgedreht ist, weil er keine Kippen mehr hatte und meine Mutter noch in der Arbeit war (er war unteranderem durchs Rauchen nicht mehr fähig zu arbeiten --> Frührenter). Er hat, als ich ein Kind war meine Spardosen aufgebrochen und ist dann vor zum Kramerladen (ja sowas gabs damals noch^^) und ich stand da....Teilweise hat er drinnen geraucht, das war ganz schlimm. Am Ende ist er nur noch dagelegen und hat vor sich hin vegetiert und nur noch von Kaffe und Zigaretten gelebt. Er hatte dann eine By-Pass-OP, er hat dannach immer noch nicht aufgehört. Kurz dannach ist er gestorben.

Also verzeih mir, wenn ich Raucher hasse. Gebe ich ganz ehrlich zu. Saufen ist die eine Sache, aber wer nicht den nötigen Respekt und die nötige Disziplin hat, dass er sich selbst nicht schadet, aber auch anderen und der Umwelt nicht schadet...dem gehört es nicht anders. Ich wünsche allen Rauchern Lungenkrebs. Ist mein ernst, sich selbst schaden ist das eine - anderen, das ist das ander.

Und das man sich überhaupt überlegt sich Stoffe wie Teer zu inhalieren - wie kommt man überhaupt auf die Idee? Weils cool ist? Was ist daran cool, hmm? Wie cool ist es Geld rauszuschmeißen und sich selbst Stück für Stück umzubringen? Und dafür auch noch bezahlen? Und nicht zu kanpp...

Da kann ich nur noch den Kopf schütteln und mich abwenden, Raucher wiedern mich wirklich an und ich wünsche ihnen wirklich den Tod, jedenfalls denen, die sich nicht bessern wollen. Wer sich bessern will, dem helfe ich gerne und dem helfen andere auch gerne. Ist mir scheiß egal was ihr hier sagt oder für Argumente bringt, ihr könnt es euch sparen. Ich hab es wie gesagt (wahrscheinlich anders als ihr) selbst miterlebt, wie es einen Menschen zerstören kann. Und es war auch ein tiefer Schnitt in mein Leben. Es ist eine Droge und Drogen sollte man verbieten. Gesunder Meschenverstand greift nicht immer, das ist mir klar, aber irgendwo ist die Grenze und was man damit alles kaputt macht.

Abschließend bleibt mir zu sagen, dass es mir leid tut, falls ich euch jetzt erschlagen habe damit (besonders wenn ihr selbst Raucher seid), aber das ist meine Meinung und die Pro-Argumente sind nun wirklich rar gesät oder gar nicht vorhanden. Ich möchte damit auch keinen direkt angreifen, auch wenn es sich so anhört, ich möchte nur meine Meinung unterstreichen, auch wenn es verbal sehr gewaltsam geschieht.

mfg, crae
 
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mein beileid - und mit diesen erfahrung kann ich deine haltung verstehen.

hab das mit der unkenntnis der gesellschaft über die gesundheitsschädliche wirkung von zigaretten zur damaligen zeit vielleicht falsch formuliert.
besser gesagt: man wurde damals auf keinen fall vom rauchen abgehalten bzw. wurde auf die schädlichen inhaltsstoffe nicht explizit hingewiesen.
im gegenteil. man wurde dazu verleitet. wie vorhin genannt: zb. durch werbung.
heutzutage wird es komplett anders kommuniziert, was der glimmstängel mit einem körper wirklich anstellt. und das ist ja auch nur gut so.
damit meinte ich halt diesen "lernprozess".
 
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