Durchflussmessungen der EK Predator
Die Förderleistung der Pumpe wird in zwei Zuständen gemessen: Einmal im Werkszustand – es wird lediglich ein Durchflusssensor in den Kreislauf der Kühlung integriert. Die zweite Durchflussmesssung erfolgt mit einem zusätzlichen 240-Millimeter-Radiator sowie einem sehr restriktiven Alphacool NexXxos GPX GPU-Kühler.
Die Messergebnisse der Predator zeigen deutlich, wieso die Pumpendrosselung einen so geringen Einfluss auf die Kühlleistung hat: Der Durchfluss, den die kleine Pumpe generiert, ist enorm – ungedrosselt erreicht sie über 200 l/h. Zum Vergleich: Die Alphacool Eisbaer erzeugt bei 12 Volt Spannung lediglich 48 l/h.
Damit zeigt die Laing DDC der Predator, dass sie ein kleines Kraftpaket ist, denn auch die Erweiterung um einen GPU-Kühler und einen zusätzlichen Radiator stemmt die Pumpe anstandslos mit 100 l/h in ungedrosseltem Zustand. Erst bei starker Drosselung bricht die Pumpenleistung auf weniger als 40 l/h und damit unterhalb des Messintervalls des Durchflusssensors ein. Einer Erweiterung der Predator um mindestens einen zusätzlichen Kühler und mehr als einen Radiator steht also nichts im Wege.